Am gestrigen Freitag, 05.05.2023, fand die Jahresversammlung des Verband der Kantonspolizei Aargau in der Brauerei Feldschlösschen in Rheinfelden statt. Neben der Gesamterneuerungswahl stand eine Neuwahl an.
Hauptthema der Versammlung: Welches Polizeisystem macht Sinn im Aargau!
Am Freitag kurz nach Mittag hat sich in Lützelflüh-Goldbach ein Unfall mit drei involvierten Autos ereignet. Eine Frau wurde dabei verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gebracht werden. Die betreffende Strasse war während mehrerer Stunden komplett gesperrt.
Der Unfall wird untersucht.
Im Rahmen des Erhaltungsprojektes A2 Osttangente stehen Bauarbeiten auf der Grenzbrücke an, welche zu Verkehrsbeeinträchtigungen und einer Sperrung der Einfahrt Basel-Kleinhüningen-Nord, Fahrtrichtung Deutschland, führen.
Auf der A2 werden auf der Grenzbrücke diverse Montage- und Kabelzugarbeiten getätigt. Die Arbeiten führen in diesem Bereich in der Nacht vom Mittwoch, 10. Mai, auf Donnerstag, 11. Mai 2023, zu Verkehrsbeeinträchtigungen.
Am Freitag, 5. Mai um 0810 fuhr ein Auto, das von einem 20-jährigen Einwohner von Reconvilier BE gelenkt wurde, auf der Rue Jardinière in Richtung Osten.
An der Kreuzung mit der Rue du Modulor kam es zu einer Kollision mit einem Gelenkbus, der von einem 58-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 19 vom 08.05.2023 bis zum 14.05.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Als Opfer oder Zielperson sollten Sie so schnell wie möglich entschlossen reagieren, wenn Sie die Möglichkeit dazu haben. Machen Sie der belästigenden Person, auch wenn es sich um eine/n Vorgesetzte/n handelt, mündlich klar, dass Sie ihr Verhalten nicht tolerieren.
Häufig sprechen die Betroffenen aus Scham, Schuldgefühlen, Angst vor Repressalien oder Isolation nicht über sexuelle Belästigung. In jedem Fall, ob Sie nun schweigen oder reden wollen, sollten Sie sich von einer Person, der Sie vertrauen, helfen und unterstützen lassen.
Am Donnerstag, 4. Mai um 18.30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 39-jährigen Einwohner von Les Pontins gesteuert wurde, in Engollon in Richtung Dombresson.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 20-jährigen Einwohnerin von Corgémont gesteuert wurde und verkehrsbedingt angehalten hatte.
Am Donnerstag, 4. Mai um 17:40 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 23-jährigen Einwohner von Couvet gesteuert wurde, in Montmollin in westlicher Richtung.
Kurz vor der Kreuzung mit der Route de la Tourne, in einer Linkskurve, kam sein Fahrzeug von der Strasse ab, überschlug sich zweimal in einem Feld und kam 17 Meter weiter zum Stillstand.
Am Donnerstag, den 4. Mai um 14:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 64-jährigen Frau aus Le Locle gesteuert wurde, auf der Rue des Envers in Le Locle in östlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de la Banque kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 22-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der Rue de la Banque in westlicher Richtung fuhr.
Prellungen, Schädelverletzungen, Knochenbrüche – wenn Wintersportler in unwegsamem Gelände stürzen, sind die Rettungsflieger von Zermatt gefordert. In der Hochsaison haben die Schweizer täglich bis zu zehn Einsätze.
Doch extreme Wetterbedingungen stellen die Crew vor neue Herausforderungen. Die Rettungseinsätze sind nicht nur mehr, sondern auch gefährlicher geworden.
Am Freitag (05.05.2023), um 10:40 Uhr, ist es im Buechental zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 61-jährige Velofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitagvormittag (05.05.2023), um 11:20 Uhr, hat eine 70-jährige Autofahrerin auf der Churerstrasse die Kontrolle über ihr Auto verloren und ist verunfallt. Die Frau wurde leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitagmorgen (05.05.2023), kurz nach 6 Uhr, ist es auf der Schäflistrasse, im Kreisverkehrsplatz, zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 34-jährige Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Neue Fälle von Telefonbetrug bei Senioren: Der Anrufer gibt sich als Bankangestellter aus und holt sich die Bankkarte des Opfers samt PIN-Code, um Geld abzuheben.
Seit einer Woche wurden der Polizei fünf Fälle gemeldet.
Heute Mittag rettete die Kantonspolizei Solothurn erfolgreich ein jüngeres Reh aus dem Dünnern-Kanal in Olten.
Gemäss einer Auskunftsperson hat es sich zuvor mitten in der Stadt aufgehalten, ist in Panik geraten und auf Höhe der Leberngasse in die Dünnern gesprungen.
Gestern führten die Motorradfahrer der Polizei Basel-Landschaft mit ihren deutschen und französischen Kollegen eine gemeinsame Kontrolle auf dem Hauenstein und in Langenbruck durch.
Dabei wurden rund 30 Motorradlenkerinnen und Motorradlenker kontrolliert, wovon zwei Geschwindigkeitsübertretungen beanstandet wurden.
Am Mittwoch wurden bei der Grenzbrücke Richtung Chiasso verschiedene Signaltafeln bei fliessendem Verkehr ausgewechselt und installiert.
Dadurch kam es zu vorübergehenden Spursperrungen.
Am Donnerstagabend hat sich in Bern ein Ladendiebstahl ereignet, bei welchem der Täter im Anschluss Pfefferspray gegen einen Ladenmitarbeiter einsetzte. Der Unbekannte flüchtete daraufhin ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Mittwochabend, den 3. Mai 2023, ereignete sich in Champtauroz ein schwerer Verkehrsunfall, an dem ein Fahrzeug beteiligt war.
Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte verstarb der 39-jährige Fahrer noch an der Unfallstelle.
Am Freitagmittag, 05.05.2023, wurde an der gesperrten Niderentalstrasse in Schwanden eine erneute Rutschung festgestellt.
Nachdem sich die Rutschung Wagenrunse am Karfreitag, 07.04.2023, unterhalb der Strasse reaktiviert hatte, blieb die Niderentalstrasse seither für Sanierungsarbeiten gesperrt.
Heute Morgen geriet ein Auto im Bereich Inselplatz in Brand.
Die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern war schnell vor Ort und hat das Feuer gelöscht. Der Fahrer konnte rechtzeitig aussteigen, verletzt wurde niemand.
Am Dienstag konnte in Bern eine Frau angehalten werden, die mutmasslich in einen versuchten Telefonbetrug involviert war. Die Anhaltung war nicht zuletzt dank der frühzeitigen Meldung des Betroffenen möglich. Die 47-jährige Frau befindet sich in Haft.
Weitere Ermittlungen laufen.
Am Donnerstagnachmittag hat sich in Nidau ein Selbstunfall mit einem Kleinmotor-Dreirad ereignet. Ein Lenker wurde dabei schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Der Bahnverkehr war unterbrochen.
Am Sonntag findet in Bern die Meisterfeier des BSC Young Boys statt. Gleichzeitig ist dies der letzte Messetag der BEA. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt, für die Meisterfeier frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
In St. Moritz ist am Donnerstagnachmittag eine Autolenkerin mit einer Fassade kollidiert. Ihr Auto wurde dabei total beschädigt.
Die 75-Jährige fuhr um 16.10 Uhr auf der Via Traunter Plazzas in Richtung Steffanikreisel hinunter.
Gestern Abend wurde ein Velofahrer bei der Einmündung der Brüggligasse in den St. Karliquai in der Stadt Luzern bei einer Kollision mit einem Auto verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen des Unfalls.
Anzutreffen sind wir im Ausstellerzelt, Stand Nr. 45.
Gerne informieren wir euch hier vor Ort ausführlich, was es bei der Benutzung der unterschliedlichen Trendfahrzeuge zu beachten gilt.
Hier ein kleiner Einblick in das Einsatztraining unserer Polizistinnen und Polizisten in Ausbildung (PiA's).
Dieses Mal stand, nebst Schiesstraining, unter anderem die persönliche Sicherheit bei Fahrzeugkontrollen an.
Die Kantonspolizei griff am frühen Morgen im Möhlin einen Algerier auf, der mutmassliches Diebesgut bei sich hatte.
Der Verdacht besteht, dass er für mehrere nächtliche Diebstähle aus Autos verantwortlich ist.
Seit einem Jahr sind unsere Mitarbeitenden als Dialog-orientierte Patrouillen (DoPa) im Einsatz.
Das bedeutet, sie sind mehrheitlich zu Fuss unterwegs, pflegen durch die erhöhte Ansprechbarkeit den Austausch mit der Bevölkerung und geniessen dabei auch noch den Blick auf die schöne Stadt Zürich.
Die Furkapassstrasse ist seit Freitag, 5. Mai 2023, bis Tiefenbach befahrbar. Ob die Termine für den Sustenpass eingehalten werden können, ist unsicher.
Grund ist ein Felsabbruch auf der Urner Seite.
Anlässlich einer Schwerverkehrskontrolle vom 4. Mai 2023 wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum ein Lastwagen mit Anhänger mit belgischen Kontrollschildern überprüft.
Bei der Kontrolle wurde eine Achslastüberschreitung beim Lastwagen sowie eine massive Gewichtsüberschreitung beim mitgeführten Sportgeräteanhänger festgestellt.
Am Freitag (5.5.2023) sind im Fraumünster in Zürich 50 Polizeiaspirantinnen und Polizeiaspiranten (21 Frauen und 29 Männer) in feierlichem Rahmen durch den Sicherheitsdirektor vereidigt worden.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr betonte: „Es gibt keine Freiheit ohne Sicherheit! Die Kantonspolizei Zürich leistet einen fundamentalen Beitrag an diese, unsere Sicherheit.“ Er dankte den Aspirantinnen und Aspiranten, die sich mit ihrem Gelübde bereit erklärt haben, Verantwortung zu übernehmen: „Sie leisten Ihren Auftrag – wann und wo immer Sie gebraucht werden. Dafür gebührt Ihnen Dank und Respekt.“
Auf der Hauptstrasse in Bivio hat sich am Donnerstagabend ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der Motorradfahrer wurde dabei an einem Arm verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Freitag in Siegershausen einen Dieb festgenommen.
Beim 20-Jährigen konnte Deliktgut aufgefunden werden.
Gestern Abend, kurz nach 22 Uhr, fuhr ein 33-jähriger Fahrzeuglenker mit seinem Auto auf der Autostrasse von Alpnach in Richtung Sarnen.
Im Bereich der grossen Schliere kollidierte er mit einem Hirsch. Das Tier wurde dabei getötet und über die Leitplanke auf die Gegenfahrbahn geschleudert.
Gestern Abend fing ein Fahrzeug an der Rue de l’Ancien-Comté in La Tour-de-Trême Feuer. Die Strasse wurde für den Verkehr gesperrt, um den Einsatz der Feuerwehr zu gewährleisten.
Es wurde niemand verletzt.
An der Stadtratssitzung vom Mittwoch, 3. Mai 2023 wurden zwei Polizistinnen und ein Polizist vor dem gesamten Stadtrat im Rathaus Zofingen vereidigt. Therese Gygax, Michel Rizzo und Fabienne Kaderli sind von Kantonalen Polizeikorps zur Regionalpolizei Zofingen übergetreten.
Alle drei Mitarbeitenden verfügen über eine langjährige Polizeierfahrung und haben bereits zu einem früheren Zeitpunkt nach der Polizeischule ein Gelöbnis abgelegt.
Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn haben in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 2./3. Mai 2023, an der Haslistrasse in Olten, im Rahmen einer koordinierten Aktion, ein Tanz- und Nachtlokal kontrolliert.
Dabei wurden sechs Frauen angetroffen, die im Lokal illegal gearbeitet haben. Gegen sie wurden fremdenpolizeiliche Massnahmen eingeleitet. Gegen den Betreiber des Lokals wird ein Strafverfahren geführt.
Auf einem Radweg bei Gisikon prallten gestern Abend zwei Rennradfahrer frontal gegeneinander. Beide Radfahrer wurden mit erheblichen Verletzungen ins Spital gebracht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am frühen Donnerstagabend ist es auf der Brigelserstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen.
Ein Automobilist kam in einer Kurve aufgrund überhöhter Geschwindigkeit auf die Gegenfahrbahn.
Die Baudirektion Uri setzt vom 8. Mai bis 2. Juni 2023 die Sanierungsarbeiten an der Aussichtsplattform Schillerbalkon in Seelisberg fort.
Dabei werden im Bereich der Einfahrt Chilenwald die Randsteine ersetzt und im Abschnitt Schillerbalkon der Deckbelag eingebaut.
Am Donnerstag (04.05.2023), um 14:35 Uhr, hat sich auf der Autobahn N13 eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet. Dabei wurde ein 73-jähriger Mann leicht verletzt.
Er wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.