Am Samstagvormittag, 3. Juni 2023, kam es im Kreis 11 zu einem Unfall. Dabei wurde ein Velofahrer mittelschwer verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Am Samstagvormittag ist im Val Cristallina auf offenem Weidegebiet eine Bäuerin von Kühen angegriffen worden.
Durch den Angriff wurde die Frau verletzt.
Am frühen Samstagmorgen des 03.06.2023 hat eine bis anhin unbekannte Frau in der Stadt Schaffhausen eine 21-jährige Frau mit einem Messer angegriffen.
Die Angegriffene wurde bei diesem Vorfall mittelschwer verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Be-völkerung um sachdienliche Hinweise.
Die Blaulichtorganisatoren und ihre Partner einmal hautnah erleben? Der zweite Zolliker Blaulichttag macht es möglich.
Unter dem Motto "Mehr als nur Sicherheit – schauen, mitmachen, erleben" werden Sie von verschiedenen Rettungs- und Partnerorganisationen eingeladen, für einmal selbst ein Teil der Organisation zu sein.
In der Nacht zum Samstag wurde ein alkoholisierter Autofahrer bei einem Verkehrsunfall in Frauenfeld leicht verletzt.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Freitagmittag ist es in Villnachern zu einer heftigen Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem E-Trottinett gekommen.
Die Lenkerin des E-Trottinett wurde dabei schwer verletzt.
Am heutigen Samstag, 03.06.2023, um ca. 02.00 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Der 19-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und verliess diese an der Ausfahrt in Bilten.
Auf einem Feldweg in Gunzgen ist am Freitagabend, 2. Juni 2023, eine Frau von einem Pferd gefallen. Dabei wurde sie verletzt.
Zur Klärung des Hergangs und der Umstände wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Vom Freitag auf Samstag in der Nacht, meldeten Drittpersonen ein Feuer im Industriequartier von Kleindöttingen.
Dabei entstand hoher Sachschaden am Gebäude.
Am Freitag (02.06.2023), um 16 Uhr, ist es auf der Quadrellastrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo gekommen. Ein 10-jähriger Velofahrer wurde dadurch leicht verletzt.
Er wurde von seinen Eltern zu einem Arzt gebracht.
Am Freitagabend (02.06.2023), kurz nach 19:20 Uhr, ist an der Feldwiesenstrasse ein Auto rückwärts in ein Bachbett gefahren. Eine 85-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Samstag (03.06.2023), kurz vor 3 Uhr, ist es an der Wilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Lieferwagens gekommen. Der 24-jährige Lieferwagenfahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben. Es entstand Sachschaden in der Höhe von über 10'000 Franken.
Am Samstag (03.06.2023), um 1:30 Uhr, ist es an der Säntisstrasse zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen. Der 27-jährige E-Bikefahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (03.06.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen insgesamt sechs alkoholisierte Verkehrsteilnehmende angehalten.
Einer Person wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen, einer weiteren Person wurde die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt.
Am Freitag 02. Juni 2023, ereignete sich auf der Route du Grand St. Bernard zwischen Martinach und Sembrancher ein Verkehrsunfall. Dabei verlor der Lenker eines Lieferwagens sein Leben.
Sein Beifahrer wurde schwer verletzt.
Bei einem Brand ist am Freitag (02.06.2023) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Kurz nach 11:30 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass an der Romanshornerstrasse die Lagerhalle einer Baufirma brenne.
Am Freitag, 02.06.2023, um 12:30 Uhr, fuhr eine Radfahrerin von der Spalenvorstadt her den Spalengraben hinunter in Richtung Petersplatz.
Nach der Linkskurve überquerte ein Knabe mit dem Trottinett, gefolgt von ca. 10 -15 weiteren Kinder vor der heranfahrenden Radfahrerin unvermittelt die Strasse.
Die Kantonspolizei Zürich wollte am Freitagabend (02.06.2023) in Winterthur ein als gestohlen gemeldetes Auto anhalten.
Der Lenker missachtete die Haltezeichen und entzog sich der Kontrolle mit einer waghalsigen Flucht.
Am Freitag (02.06.2023), kurz vor 16 Uhr, kam es an der Heidenerstrasse zu einem Selbstunfall. Ein 20-jähriger Autofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Drei Beifahrer erlitten leichte Verletzungen.
Es entstand hoher Sachschaden.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 23 vom 05.06.2023 bis zum 11.06.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die Polizei informiert, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung zwischen 13:30 und 17:00 Uhr mit Verkehrsbehinderungen in den Bereichen Bahnhof Cornavin, Mont-Blanc-Brücke, Rue Basses und Place de Neuve zu rechnen ist.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung zwischen 13:30 und 17:00 Uhr in den Bereichen Bahnhof Cornavin, Pont du Mont-Blanc, Rue Basses und Place de Neuve mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Am Freitag, 2. Juni 2023, ereignete sich auf der Mattertalstrasse zwischen Stalden und St. Niklaus ein Verkehrsunfall.
Der Beifahrer eines Personenwagens kam dabei ums Leben. Zwei weitere Personen wurden verletzt.
Am Freitag, den 2. Juni um 10:15 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 29-jährigen Einwohner von Peseux gesteuert wurde, auf der Rue de Neuenburg in Peseux in Richtung Neuenburg.
Im Kreisel von Les Carrels kam es zu einer Kollision mit dem E-Bike, das von einem 18-jährigen Einwohner von Peseux gesteuert wurde, der im Kreisel von der Chemin des Carrels in Richtung Neuenburg fuhr.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 31.05.2023 im Rahmen einer in Zusammenarbeit mit der Polizei von Vedeggio durchgeführten Untersuchung eine 38-jährige Frau aus dem Raum Lugano und eine 37-jährige Frau aus dem Raum Bellinzona, beide Schweizer Staatsangehörige, festgenommen wurden.
Die beiden Frauen werden verdächtigt, in den Drogenhandel (Kokain und Heroin) verwickelt zu sein.
Am Freitag, den 2. Juni um 17:50, ereignete sich auf der Autobahnausfahrt Monruz chaussée Bienne eine Kettenkollision mit 3 Fahrzeugen.
Pannenhelfer vor Ort, um 2 Fahrzeuge zu betreuen.
Am Freitag, den 2. Juni 2023, wurde der Bancomat in der Landi in Cossonay-Ville durch eine Explosion beschädigt. Die Täter wurden nicht gefunden und die Beute ist bislang unbekannt.
Aufgrund der wahrscheinlichen Verwendung von Sprengstoff wurde die Bundesanwaltschaft informiert, die das Verfahren zusammen mit den Ermittlern von fedpol und der Kantonspolizei Waadt führt.
Am Donnerstag (01.06.2023), um 14:50 Uhr, ist es an der Bachstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem E-Scooter und einem Auto gekommen. Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt.
Der entstandene Sachschaden konnte noch nicht genau beziffert werden.
Auf der Schild-Hugi-Strasse in Grenchen ist es am Freitagmorgen, 2. Juni 2023, zu einer Kollision zwischen einem Linienbus und einem Lieferwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Dienstag hat in Münsingen ein parkierter Food Truck gebrannt. Gestützt auf die bisherigen Ermittlungen und die Spurenlage besteht der Verdacht auf eine Brandstiftung.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Jean-Christophe Kübler wird per 1. September 2023 stellvertretender Generalsekretär im Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement (EJPD).
Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider hat den Bundesrat in seiner Sitzung vom 2. Juni 2023 über die Ernennung informiert.
Am Freitag (02.06.2023), um 08:15 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentral St.Gallen ein Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs gemeldet. Die zuständige Feuerwehr rückte sofort aus und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 80'000 Franken geschätzt.
Am Freitag (02.06.2023), um 10:15 Uhr, ist auf der Dorfstrasse ein Bus rückwärts mit einem Auto zusammengestossen und in eine Hauswand geprallt.
Drei Passagiere wurden dabei verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Heute Morgen, um ca. 07:15 Uhr kam es auf der Glaubenbergstrasse, im Bereich Herrenboden, in Fahrtrichtung Sarnen, zu einem Selbstunfall eines Motorradlenkers.
Der 31-jährige Motorradlenker stürzte aus bislang unbekannten Gründen in einer Linkskurve vom Motorrad.
An diesem Wochenende findet die 37. Ruderregatta auf dem Sarnersee statt.
Am Start werden über 1400 Boote aus dem In- und Ausland sein. Die Regatta ist einer der grössten in ganz Europa.
In Hendschiken kollidierten am Freitagnachmittag zwei Autos frontal. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Die Strasse war während rund zwei Stunden gesperrt.
Nach dem Sturz von einem Dach in Kalthäusern musste am Freitag ein Mann durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Der genaue Hergang wird abgeklärt.
Am Freitagmorgen, 2. Juni 2023, kam es auf der Kantonsstrasse zwischen Stalden und St. Niklaus zu einem Verkehrsunfall. Dabei verlor der Beifahrer eines Personenwagens sein Leben. Zwei weitere Personen wurden verletzt.
Der Unfall ereignete sich kurz nach 08:15 Uhr. Am Orte genannt „Chipfen“ kam es aus derzeit nicht geklärten Gründen zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen, einem Gesellschaftswagen und einem Lieferwagen.
Der Kantonspolizei Bern werden seit mehreren Monaten aus dem ganzen Kanton vermehrt betrügerische Telefonanrufe gemeldet. Mehrheitlich stehen diese im Zusammenhang mit den bekannten Betrugsmaschen „Schockanruf“ und „Falsche Polizisten“.
Alleine diese Woche gelang es Betrügern, einen Gesamtbetrag in der Höhe von über 200'000 Franken zu erbeuten. Die Kantonspolizei Bern ruft erneut zur Vorsicht auf.
Heute Morgen stürzte ein Motorradfahrer, nachdem er durch ein Auto überholt worden war. Er wurde dabei verletzt. Das Auto fuhr weiter ohne anzuhalten.
Die Polizei sucht Auskunftspersonen.
Am Donnerstagmorgen (01.06.2023), um 06:15 Uhr, ist es auf der Ringstrasse zu einer Kollision zwischen einem Rennvelo und einem Auto gekommen. Ein 44-jähriger Rennvelofahrer wurde dabei leicht verletzt.
Die Rettung brachte den Mann ins Spital.
Zwischen Dienstagabend und Donnerstagmittag (01.06.2023) wurde an der Kreuzackerstrasse ein Diebstahl bei einer medizinischen Einrichtung begangen.
Die unbekannte Täterschaft brach eine Spendenbox auf und entnahm Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.