Am Donnerstag (04.05.2023), um 10:50 Uhr, hat sich auf der 'Schloo' ein Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Die 75-jährige Fussgängerin musste durch die AP3-Luftrettung ins Spital geflogen werden.
Am Donnerstag (04.05.2023), kurz nach 22:45 Uhr, hat sich auf der Rheinstrasse ein Unfall zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Ein 52-jähriger Autofahrer wurde durch den 31-jährigen Rollerfahrer verletzt. Der unfallverursachende Fahrer wurde als fahrunfähig beurteilt.
Am Donnerstag (04.05.2023), nach 15 Uhr, ist ein 25-jähriger Eritreer, im Zug von Sargans in Richtung Bad Ragaz negativ und drohend aufgefallen.
Er hielt ein Messer in der Hand und machte auf sich aufmerksam.
Am Donnerstag (04.05.2023), um 08:50 Uhr, hat sich auf Hauptstrasse, Verzweigung Prapafierstrasse, ein Unfall mit zwei Velofahrer ereignet.
Ein 65-jähriger und ein 57-jähriger Velofahrer stiessen zusammen und verletzten sich unbestimmt.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat im vergangenen Jahr ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert. Am Samstag 13. Mai 2023 findet in Herisau der letzte Event zu diesem Jubiläum statt.
Die Polizei zeigt dabei Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit. Die Bevölkerung herzlich eingeladen.
Am Sonntag, 30. April 2023 brannte es in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Luzern. Eine Person verstarb, vier weitere Personen wurden mit Verletzungen in das Spital gebracht. Das Opfer, ein 59-jähriger Schweizer, konnte identifiziert werden.
Die Brandursache ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Der Zeugenaufruf vom 3. Mai 2023 wird widerrufen.
Nach dem Unfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin auf der Hünenbergerstrasse in Cham hat sich der Autolenker am Donnerstagnachmittag bei der Zuger Polizei gemeldet.
Am Donnerstagnachmittag, 04. Mai 2023, kurz nach 15.00 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in der Oberwilerstrasse in Binningen BL einen Selbstunfall. Dabei wurden insgesamt drei Fahrzeuge beschädigt.
Personen wurden keine verletzt.
Am Donnerstag, 04.05.2023, 22.30 Uhr, brannte an der Tschachenstrasse in Bilten eine Siloballenpresse.
Ein Landwirt presste seit mehreren Stunden auf einer Wiese Siloballen, als die Ballenpresse plötzlich Feuer fing.
Am Mittwochabend ist der Kantonspolizei Graubünden in Domat/Ems ein Motorradfahrer aufgefallen, weil er ohne Helm fuhr.
Bei der Kontrolle wurden diverse weitere Gesetzesverstösse festgestellt.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Donnerstagabend (04.05.2023) in Neschwil (Gemeindegebiet Weisslingen) eine Frau schwer verletzt worden.
Kurz vor 19:45 Uhr fuhr eine 20-jährige Personenwagenlenkerin auf der Rikonerstrasse von Neschwil talwärts Richtung Rikon.
Beim Überqueren eines Fussgängerstreifens ist am Donnerstagnachmittag (4.5.2023) in Thalwil eine Frau von einem Personenwagen angefahren und verletzt worden.
Kurz vor 15 Uhr fuhr ein 71-jähriger Personenwagenlenker durch den sogenannten Oeggisbüelkreisel und bog in die Alte Landstrasse Richtung Oberrieden ein.
Donnerstag, 04.05.2023, ca. 16:35 Uhr, ereignete sich in Basel, in der Birsstrasse 10, Höhe Autobahnausfahrt Birsstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem dunklen Personenwagen und einem Velo-Lenker.
Ohne sich um den verletzten Velo-Lenker zu kümmern, verliess die Personenwagen-Lenkerin die Unfallörtlichkeit.
Auf den 1. Oktober 2023 wird Adj Uof Silvan Stucki neuer Leiter der Kommandoabteilung der Kantonspolizei Obwalden und zum Polizeioffizier befördert.
Der heutige Abteilungsleiter Oblt Hanspeter Durrer wird auf diesen Zeitpunkt in den Ruhestand treten.
Am Sonntagmorgen hat eine unbekannte Täterschaft versucht, einem Mann im Zug zwischen Bern und Worb die Tasche zu entwenden. Der Mann wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Bern sucht die Personen, die sich zum Zeitpunkt der Geschehnisse im Zug befanden und dem Verletzten zur Hilfe eilten.
Mit Rauschbrillen können Besucherinnen und Besucher des Maimarkts am 3. Mai im Dorfzentrum von Appenzell sicher ausprobieren, welchen Einfluss Alkohol auf die Bewältigung verschiedener Aufgaben hat.
Die Beratungsstelle für Suchtfragen des Kantons Appenzell I.Rh. präsentiert sich mit einem Stand und hat unter anderem Rauschbrillen verschiedener Stärken dabei.
Heute Morgen, am 4. Mai 2023 ab 6:00 Uhr, wurde ein grosses Polizeiaufgebot in der Haftanstalt La Promenade in La Chaux-de-Fonds eingesetzt.
Auf Ersuchen des Strafvollzugsdienstes durchsuchten die Neuenburger Polizei und die Vollzugsbeamten präventiv einen Teil des Gebäudes und der Zellen nach verbotenen Gegenständen oder Produkten. Die Hundebrigade wurde mobilisiert.
Sie haben gerade einen sexuellen Witz oder Scherz gehört oder sind Ziel eines solchen geworden, der Sie peinlich berührt oder gestört hat. Sie haben Ihrem Kollegen mündlich mitgeteilt, dass Sie diese Art von Witzen nicht dulden.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie dem/der Täter/in schnell und entschieden zeigen, dass Sie nicht einverstanden sind. Sie können sich auch Unterstützung von Ihrem Vorgesetzten oder von Kolleginnen und Kollegen holen, damit Sie in einer solchen Situation nicht alleine dastehen.
Am Samstag, den 29. April 2023, wurde in Bex im Keller eines Gebäudes der Körper einer Frau entdeckt, die unter verdächtigen Umständen verstorben war.
Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Umstände dieses Ereignisses zu ermitteln.
Im klimatologischen Mittel wird in den Niederungen der Alpennordseite oft in der ersten Maihälfte der erste Tag mit Temperaturhöchstwerten von über 25 Grad erreicht.
So geschah es auch heute.
Dank aufmerksamen Bürgern konnte die Kantonspolizei Solothurn am frühen Donnerstagmorgen zwei mutmassliche Diebe anhalten. Diese werden verdächtigt, im Raum Günsberg Diebstähle aus Fahrzeugen begangen zu haben.
Beide wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Mittwoch (03.05.2023), um 22:20 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Bahnhofplatz eine Auseinandersetzung im Gang sei.
Die ausgerückte Patrouille traf zwei verletzte Männer und einen mutmasslich beschuldigten libyschen Asylbewerber an. Dieser wurde festgenommen. Es werden Zeugen gesucht.
Am Donnerstag (04.05.2023) ist es auf der Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 80-jähriger Mann wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Habt ihr die Veloprüfung absolviert und wärt ihr heute noch fit dafür?
SRF hat unsere Schulinstruktion bei der Arbeit begleitet und Moderatorin Anna Zöllig hat selbst nochmals die Veloprüfung in Angriff genommen.
Um ca. 13:00 Uhr kollidierte in Lungern ein 15-jähriger Mofafahrer auf der Obseestrasse mit einer Steinmauer. Dabei kam er zu Fall.
Mit unbestimmten Verletzungen wurde er durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht (siehe Titelbild).
Eine derzeit unbekannte Täterschaft hat am Mittwochabend, 3. Mai 2023, beim Dornacherplatz in Solothurn ein Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei Solothurn beschädigt.
Zur Ermittlung der Täterschaft werden Zeugen gesucht.
Die Ermittlungen zu einem Brand in einem Kellerabteil Mitte Februar in Thun sind abgeschlossen. Der Brand ist auf ein Unfallgeschehen bei der unvorsichtigen Nutzung von Bauschaum zurückzuführen.
Am Dienstagabend, 14. Februar 2023, hat es in einem Kellerabteil eines Mehrfamilienhauses an der Länggasse in Thun, in dem Reptilien gehalten wurden, gebrannt.
Heute, 4. Mai, ist der internationale Tag der Feuerwehrleute. Dieser Tag bietet die Gelegenheit, das Bewusstsein für die Wichtigkeit der Feuerwehrleute in der Gesellschaft zu schärfen und ihre wichtige Arbeit zu würdigen.
In diesem Zusammenhang freuen wir uns, dass unsere Milizfeuerwehr Zuwachs erhalten hat.
Der Regierungsrat hat Caspar Honegger zum Leiter des Amtes für Naturgefahren ernannt.
Dadurch kann eine länger andauernde Vakanz wiederbesetzt werden. Der neue Amtsleiter tritt die Stelle per 22. August 2023 an.
Am Mittwoch (03.05.2023), kurz nach 06:40 Uhr, hat sich auf der Gehrenmosstrasse ein Unfall mit zwei Autos ereignet.
Eine 38-jährige Autofahrerin wurde verletzt.
Am Mittwoch (03.05.2023), kurz nach 15:10 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen der Brand eines Baustellencontainers an der Stampfstrasse gemeldet worden.
Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Ein 15-jähriger Jugendlicher ist ohne Führerausweis und mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit von einer semistationären Radaranlage geblitzt worden.
Er muss sich vor der zuständigen Jugendanwaltschaft verantworten
Auf der Autobahn A2 bei Härkingen, in Richtung Basel, hat sich am Mittwoch, 3. Mai 2023, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Der Fahrzeuglenker verletzte sich dabei leicht.
An der Autobahneinrichtung entstand erheblicher Schaden.
Der Mann, der seit Dienstag in Faulensee vermisst war, konnte nach einer Meldung aus der Bevölkerung am späten Mittwochabend aufgefunden werden.
Er wurde zur medizinischen Versorgung ins Spital gebracht, ist aber unverletzt.
Am Mittwochnachmittag ist auf der Schanfiggerstrasse ein Lastwagen vollständig ausgebrannt.
Der Fahrzeugführer konnte sich vorgängig in Sicherheit bringen.
Fahrzeuglenkende erhalten in diesem Kurzfilm wichtige Hinweise für das sichere Handeln bei einer Staubildung im Tunnel.
Richtiges Verhalten in einem Tunnel kann Leben retten.
Am Donnerstag, 04.05.2023, 06.10 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Glarus zu einem Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens beabsichtigte von der Zollhausstrasse herkommend nach links auf die Landstrasse einzubiegen.
Bei einer Grossübung in der Nacht von Mittwoch auf den Donnerstag im und um den Allmendtunnel in Thun haben die Blaulicht- sowie Partnerorganisationen ein realistisch dargestelltes Grossereignis mit drei Schadenplätzen bewältigt.
Dafür musste der Allmendtunnel während rund sieben Stunden beidseitig gesperrt werden. Die Einsatzleitung zieht ein positives Fazit.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.