Der Bundesrat unterstützt den Vorschlag der sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats (SiK-N), 25 Kampfpanzer Leopard 2 ausser Dienst zu stellen.
Der Bundesrat hat die Chefin VBS, Viola Amherd, an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 ermächtigt, diese Unterstützung in der parlamentarischen Beratung der Armeebotschaft 2023 zu vertreten.
Am Dienstagnachmittag, 23. Mai 2023, kurz nach 14.30 Uhr, ereignete sich im Schänzlitunnel der A18 in Muttenz BL, in Fahrtrichtung Basel, eine Streifkollision mit insgesamt drei involvierten Fahrzeugen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Anfangs Woche fand die 38 Fahrradprüfung in Sarnen statt. Dabei traten rund 450 Schülerinnen und Schüler an.
59 davon absolvierten den Parcours fehlerfrei.
Am 4. Mai 2023 wurden zwei mutmassliche Täter angehalten, die Diebstähle aus Opferstöcken begangen hatten. Sie wurden vorläufig festgenommen. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Donnerstag, 4. Mai 2023, meldeten Drittpersonen das verdächtige Verhalten von zwei Insassen eines Autos.
Der Brand in einem Coiffeurgeschäft von gestern Abend in Grenchen (Polizei.news berichtete), ist auf einen technischen Defekt in der elektrischen Installation eines eingebauten Geschirrspülers zurückzuführen.
Dies haben die Brandursachenabklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwochmorgen in Berg ein Fussgänger mittelschwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Starke Passwörter sind die Grundlage für die Sicherheit Ihrer Accounts und persönlichen Daten auf elektronischen Geräten.
Passwörter sollten lang und komplex sein. Sie sollten keine persönlichen Informationen enthalten und regelmässig geändert werden. Verwenden Sie für jedes Konto ein spezifisches Passwort und richten Sie wenn möglich eine Zwei-Faktor-Authentifizierung ein. Die Einrichtung eines Passwort-Managers hilft Ihnen bei der Erstellung und Verwaltung sicherer Passwörter.
Am Dienstag, 23. Mai 2023, um circa 16.00 Uhr, hat die Kantonspolizei Basel-Stadt zwei mutmassliche Betrügerinnen angehalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festgenommen.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft zufolge werden die beiden Frauen verdächtigt, einen siebzigjährigen Mann um mehrere tausend Franken betrogen zu haben.
Die vom Kanton Schaffhausen eingesetzte ausserkantonale Staatsanwältin hat die Strafverfahren gegen zwei Verantwortliche des früheren Alters- und Pflegeheims „Hand in Hand“ abgeschlossen und grossmehrheitlich eingestellt.
In einem Fall resultierte ein Strafbefehl wegen Urkundenfälschung. Die Entscheide sind noch nicht rechtskräftig.
Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat sich mit den Kantonen über die Notwendigkeit eines Impulsprogramms zur Prävention von Vernachlässigung im Alter abgestimmt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 die Ergebnisse zur Kenntnis genommen.
Insbesondere aufgrund der primären Zuständigkeit der Kantone für diesen Bereich sowie der laufenden Aktivitäten auf Initiative des Bundes und der Kantone ist nicht vorgesehen, Ressourcen für eine neue Struktur einzusetzen.
Am Dienstag (23.05.2023), um 22:35 Uhr, sind der Kantonspolizei St.Gallen zwei unbekannte Männer gemeldet worden, welche an der Thalerstrasse mehrere Autos durchsuchten.
Dank der guten Beschreibung der Meldeerstatterin konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen die beiden Männer anhalten und festnehmen.
Am Dienstag (23.05.2023), um 22:35 Uhr, ist der Kantonspolizei St.Gallen ein auffälliger Mann auf einem Kursschiff am Hafenplatz an der Hauptstrasse gemeldet worden.
Der 21-jährige Mann beging diverse Sachbeschädigungen am Schiff. Er konnte unter Einsatz eines Destabiliserungsgeräts festgenommen werden. Neben Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen waren auch die Feuerwehr und die Rettung im Einsatz.
Im Zeitraum zwischen dem 30. Mai und dem 29. Juni 2023 werden rund 4'500 Kinder der sechsten Primarschulklasse im Kanton St.Gallen die praktische Veloprüfung absolvieren.
Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Verkehrsteilnehmenden um entsprechende Rücksichtnahme und Vorsicht gegenüber den Schülerinnen und Schülern.
Das Parlament hat im Strafgesetzbuch, im Militärstrafgesetz und im Nebenstrafrecht bestimmte Strafdrohungen geändert. So sollen künftig die Strafdrohungen besser aufeinander abgestimmt sein. Namentlich bei Gewaltdelikten werden strengere Strafen eingeführt.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 die geänderten Bestimmungen auf den 1. Juli 2023 in Kraft gesetzt.
Der Bestand an Rotwild ist gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben. Der Rehwild- und der Gämsbestand haben leicht zugenommen.
Da das Gämswild aber weiterhin geschont werden soll, bleibt die Limitierung für das Jagdjahr 2023 bestehen.
In Chur ist es am Dienstagabend (23.05.2023) an der Tittwiesenstrasse, in der Tiefgarage, zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Dabei entstand an zwei Fahrzeugen Sachschaden, der Lenker wurde dabei nicht verletzt.
Am vergangenen Wochenende haben Einsatzkräfte einen „Autoposer“ gestoppt. Der junge Mann wird angezeigt und muss sein Fahrzeug beim Strassverkehrsamt vorführen.
Am Samstagabend (20. Mai 2023) ist einer zivilen Polizeipatrouille in der Stadt Zug ein Fahrzeug mit ausserkantonalen Kontrollschildern negativ aufgefallen.
In einem Coiffeurgeschäft an der Solothurnstrasse in Grenchen kam es am Dienstagabend, 23. Mai 2023, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im angeblichen Namen von Viseca verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen vermeintliche Probleme mit dem Konto oder der Kreditkarte des Empfängers vor und fordern dazu auf, vertrauliche Informationen preiszugeben, um scheinbare Probleme zu beheben.
Vorgestern Abend, kurz nach 21:30 Uhr, verunfallte ein 18-jähriger Neulenker beim Parkplatz Dürrbach in Engelberg.
Nachdem er mehrere Driftmanöver durchgeführt hatte, schleuderte er mit seinem Auto in den Dürrbach. Im Wasser, auf dem Dach liegend, kam das Fahrzeug zum Stillstand.
Aufgrund von unsicherer Fahrweise kontrollierte unsere Patrouille vorgestern Nachmittag, kurz nach 16:00 Uhr eine 46-jährige Lenkerin mit ihrem Personenwagen im Dorf Sarnen.
Die durchgeführte beweissichere Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1.30 mg/l, respektive 2.60 Promille.
In den letzten Tagen kam es in der Region vermehrt zu Betrugsversuchen, bei welchen falsche Polizisten am Werk waren.
Meldet solche Vorfälle bitte umgehend 117!
Bei einem Selbstunfall mit einem Motorroller hat sich ein Jugendlicher am Dienstagnachmittag (23.5.2023) auf der Bergstraße verletzt.
Kurz vor 16.30 Uhr fuhr ein 13-Jähriger mit einem 125er-Roller auf der Bergstrasse talwärts in Richtung Weiningen.
„Du bekommst kein Geld für den Coiffeur. In deinem Alter brauchst du das doch nicht mehr.“
Nicht mehr über sein Geld verfügen zu können, ist unrecht, schafft Abhängigkeit und fördert die Hilflosigkeit. Eine solche Situation ist demütigend und kann auch Zeichen einer Vernachlässigung sein.
Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, Christine Arn als Staats- und Jugendanwältin zu wählen.
Der Regierungsrat schlägt dem Landrat die Wahl von Christine Arn aus Arth SZ per 1. August 2023 zur ordentlichen Staats- und Jugendanwältin vor. Die Wahl soll für den Rest der Amtsdauer 2022–2026 gelten.
Am Dienstag, 23.05.2023, 08:40 Uhr, ereignete sich am Wiesenkreisel (Kreisverkehrsplatz Riehenring / Fasanenstrasse) in Basel ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Sattelmotor fahrzeug.
Personen, welche Angaben zum Unfallhergang machen können, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizei, Tel. 061 208 06 00 oder über KapoVrk.VLZ@jsd.bs.ch zu melden.
Am Dienstag, 23.05.2023, ca. 15:20 Uhr, ereignete sich auf Höhe Gundeldingerstrasse 286 eine Kollision zwischen einer Radfahrerin und einem Personenwagen.
Aufgrund unterschiedlicher Angaben der unfallbeteiligten Personen wird der Verkehrsunfall durch die Verkehrspolizei Basel-Stadt untersucht.
Am vergangenen Samstag wurden in Bulle mehr als ein Dutzend verbotene Verhaltensweisen beim E-Trottinettfahren geahndet.
Weitere Kontrollen sind geplant. Die Kantonspolizei erinnert an das geltende Gesetz.
Ende Mai 2023 geht Adj Bruno Schnyder nach fast 44 Jahren bei der Kantonspolizei Schwyz in den wohlverdienten Ruhestand.
Er trat am 15. September 1979 die Ausbildung zum Polizisten an und startete anschliessend auf dem Polizeiposten Lachen.
Im Kreisel Julier/Albula ist es am Dienstagnachmittag auf der Julierstrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lastwagen gekommen. Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Der 76-jährige Motorradfahrer fuhr gegen 15 Uhr über die Albulastrasse von Surava kommend in Richtung Tiefencastel.
Beim Anschluss Därligen-West wird der Belag erneuert. Dafür kommt es während einer Nacht zu Sperrungen.
Auch beim Leissigentunnel ist für Tests der Brandmeldeanlage eine Sperrung nötig.
Medienunternehmen sollen für die Nutzung journalistischer Leistungen durch grosse Online-Dienste künftig eine Vergütung erhalten. Davon sollen auch die Medienschaffenden profitieren.
Der Bundesrat hat am 24. Mai 2023 die Vernehmlassung zur Änderung des Urheberrechtsgesetzes (URG) eröffnet. Sie dauert bis zum 15. September 2023.
Am Montag, den 22. Mai 2023, ereignete sich auf der Autobahn A1 zwischen den Anschlüssen Nyon und Coppet in Fahrtrichtung Genf ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Personenwagen.
Der Fahrer des Unfallfahrzeugs wurde mit dem Helikopter ins HUG geflogen. Seine Prognose ist lebensbedrohlich.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass in den letzten Tagen - im Rahmen zweier getrennter Ermittlungen - ein 19-jähriger tschechischer Staatsangehöriger, der in der Tschechischen Republik lebt, und ein 47-jähriger italienischer Staatsangehöriger, der im Piemont lebt, festgenommen wurden.
Die beiden Männer werden verdächtigt, im Sottoceneri an Betrügereien mit falschen Neffen beteiligt gewesen zu sein.
Am Montag, den 22. Mai um 17:30 fuhr ein Auto, das von einem 62-jährigen Einwohner von Fleurier gesteuert wurde, auf dem Chemin des Repaires in Boudry in nördlicher Richtung.
Am nördlichen Ende des Hafens an der Areuse kam es zu einer Kollision mit einer 8-jährigen Fussgängerin aus Boudry, die auf einem Waldweg in östlicher Richtung lief.
In der Nacht auf Dienstag ist es in Kallnach zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Im Zuge dieser wurde ein Mann mit einem Messer schwer verletzt. Er wurde ins Spital gebracht.
Der mutmassliche Täter wurde vorläufig festgenommen. Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Im Rahmen des im vergangenen Jahr abgeschlossenen Erhaltungsprojektes Schänzli wurde der Umbau des lichtsignalgesteuerten Knotens St. Jakob- Strasse/Hagnaustrasse/Birsstrasse zum Kreisel geplant.
Vom Dienstag, 30. Mai 2023, bis Mittwoch, 28. Juni 2023, liegt das Umbauprojekt öffentlich auf.
In der Zeit zwischen Mittwochnachmittag und Samstagmorgen (20.05.2023) wurden in der Gärtlistrasse, einige Meter nach der Kreuzung Gärtlistrasse/Bahnhofstrasse, Tafeln eines Verkehrssignals demontiert und gestohlen.
Es handelt sich dabei um Tafeln für die Signalisierung der 30 km/h-Zone.
Am Dienstag (23.05.2023), um 05:15 Uhr, wurde der Kantonspolizei St.Gallen eine auffällige Autofahrerin gemeldet.
Eine 33-jährige Frau ist mit ihrem Auto zuerst in ein Geländer an der Strandbodenstrasse und später in eine Wiese an der Alten Staatsstrasse gefahren.
Sonnig und trocken oder wolkig und nass: Mit einer Karte, die jährliche Sonnenscheindauer und Niederschlag kombiniert, können wir einiges über das vielfältige Klima der Schweiz lernen.
Kommen Sie mit auf eine Klimareise durch die Schweiz.
Zwischen Donnerstag, 18.05.2023 und Montag, 22.05.2023, ereignete sich in Basel, am Spalenberg 63 - 65 ein Verkehrsunfall, zwischen einem unbekannten Fahrzeug und der sich dort befindlichen Poller Anlage, diese wurde dabei erheblich beschädigt.
Ohne sich um den entstandenen Sachschaden zu kümmern, entfernte sich die fahrzeuglenkende Person von der Örtlichkeit und unterliess es die Polizei zu verständigen.
Heute Morgen kam eine Autolenkerin aus unbekannten Gründen von der Seestrasse in Niederuster ab und prallte gegen ein parkiertes Fahrzeug. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Um 08:45 Uhr ging die Meldung ein, wonach ein Auto im Ausserortsbereich der Seestrasse in Niederuster mit einem parkierten Auto kollidiert sei.
Eine Autofahrerin ist von der Fahrbahn abgekommen, über die Wiese gefahren und in ein Betonelement einer Informationstafel geprallt. Die Frau wurde verletzt und ins Spital eingeliefert.
Der Sachschaden ist beträchtlich.
An der Von Roll-Strasse in Oensingen haben Unbekannte zwischen Samstag und Montag, 20. und 22. Mai 2023, bei einer Baustelle mehrere Tonnen Abrieb entwendet.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.