Am Sonntag, 16.04.2023, um 05:43 Uhr, kollidierte ein Personenwagen in der Hammerstrasse auf Höhe der Liegenschaft Nr. 24 mit einer abgestellten Flachmulde, wodurch am Fahrzeug ein grösserer Sachschaden entstand.
Bei dem Unfall wurde eine Mitfahrerin leicht verletzt. Der Unfallhergang ist noch nicht restlos geklärt.
Infolge der ungewissen Wetterprognose und der anhaltend tiefen Temperaturen muss der geplante Belagseinbau auf der Ibergereggstrasse zwischen Stalden und Windstock verschoben werden.
Für den Deckbelagseinbau ist es notwendig, dass relativ trockenes Wetter herrscht und der Untergrund eine gewisse Grundwärme aufweist.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Gestern hat im Polizei- und Justizzentrum PJZ erneut eine Blutspendeaktion der Kantonspolizei Zürich stattgefunden.
Insgesamt liessen sich 81 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für einen guten Zweck piksen. Die Blutspendeaktion, die durch das Blutspende SRK Zürich durchgeführt wurde, stand unter dem Motto "Zeig was in dir steckt!".
Am Donnerstagmorgen (20.04.2023) hat die Kantonspolizei Zürich im Auftrag der Eigentümerin ein besetztes Waldgebiet geräumt.
Mehrere Personen werden wegen diverser Verstösse verzeigt. Zwei Frauen und ein Mann wurden festgenommen.
Von Mitte August 2023 bis Ende April 2024 plant die Stadt Zürich auf der Bellerivestrasse einen Verkehrsversuch.
Am Donnerstagabend teilte Stadträtin Karin Rykart an einem Informationsanlass den Betroffenen mit, unter welchen Bedingungen der Versuch abgebrochen würde.
Am frühen Donnerstag hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Julierstrasse in Rona ausserorts eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Ein Automobilist wurde als Raser vom Messgerät erfasst.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochnachmittag (19.4.2023) an diversen Orten im Kanton Zürich Verkehrskontrollen durchgeführt.
Der Fokus ist dabei mehrheitlich auf den Zweiradverkehr gelegt worden.
Zwischen Montag (10.04.2023) und Donnerstag (13.04.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Neuhausen am Rheinfall mehrere Gartenmöbel in den Rhein geworfen.
Bei ihren Ermittlungen hat die Schaffhauser Polizei weitere Verunreinigungen im Naherholungsgebiet am Rheinufer feststellen müssen und bittet in diesem Zusammenhang die Bevölkerung um Meldungen.
Gestern Vormittag ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Buchrain eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Eine Person verletzte sich leicht und wurde ins Spital gefahren.
Der Unfall führte zu Rückstau.
Am Mittwochabend, 19. April 2023, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Lenker blieb unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagmorgen (20.04.2023) in Rümlang ein von Aktivisten besetztes Waldgebiet im Auftrag der Waldeigentümerin geräumt.
Mehrere Personen werden wegen diverser Verstösse verzeigt. Zwei Frauen und ein Mann wurden festgenommen.
Gestern Nachmittag fand in Paradiso in einem stillgelegten Hotelgebäude eine ordentliche Übung der Kantonspolizei statt.
Während der Übung stiegen etwa zehn Minderjährige illegal durch ein Terrassenfenster in das Gebäude ein.
Das gestern an dieser Stelle erwähnte Höhentief bestimmte heute das Wetter in der Schweiz.
Dabei haben auf der Alpennordseite und auf der Alpensüdseite verschiedene Hebungsprozesse zu Niederschlag geführt.
Das Ristorante-Pizzeria il Sogno in Affoltern am Albis bietet beliebte italienische und indische Gerichte.
Hier kommt jeder auf seine Kosten und kann nach seinem Geschmack geniessen!
Am Mittwochabend, 19. April 2023, hat sich in Thal (Gemeindegebiet Wolfhalden) ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet. Beim Lenker wurden Alkoholsymptome festgestellt.
Der Führerausweis wurde abgenommen. Der Lenker blieb unverletzt.
In Olten hat eine unbekannte Täterschaft in der Nacht auf Donnerstag das Zahlterminal bei einer Tankstelle aufgebrochen.
Trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung gelang der Täterschaft die Flucht. Die Polizei sucht Zeugen.
Ein junger E-Scooter-Fahrer hat einen älteren Mann auf dem Trottoir erfasst. Der 80-Jährige wurde verletzt.
Die Polizei ruft die Regeln für Trendfahrzeuge in Erinnerung.
Seit Donnerstagmorgen sind der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden mehrere Dutzend sogenannte Schockanrufe gemeldet worden.
Hinter den Anrufen stecken Betrügerinnen und Betrüger.
Ein historisches Foto wird von der Kantonspolizei Zürich präsentiert.
1903 wurde das eidgenössische Turnfest auf dem Areal der Militärkaserne Zürich, neben der Polizeikaserne der Kantonspolizei Zürich, durchgeführt.
Letzte Woche konnte die Luzerner Polizei einen mutmasslichen Betrüger festnehmen. Er dürfte Mitglied einer Gruppierung sein, welche mit Telefonbetrügen ältere Menschen zu Bargeldübergaben drängen.
Die Polizei warnt vor Telefonbetrügern.
Der Regierungsrat hat Daniela Kramer als neue Leiterin des Gemeindeamtes gewählt. Die verwaltungserfahrene Kaderfrau ist zurzeit Departementssekretärin im Gesundheits- und Umweltdepartement der Stadt Zürich.
Sie übernimmt die neue Aufgabe im Herbst 2023 von Arthur Helbling, welcher das Gemeindeamt seit 2007 geleitet hat und jetzt altershalber zurücktritt.
Ab kommenden Montag, 24. April 2023, wird die Polizei Basel-Landschaft bis Mitte Juni die bekannte und beliebte „Praktische Verkehrsschulung“ in den Gemeinden der oberen Kantonshälfte durchführen.
Rund 1500 Schülerinnen und Schüler der fünften Primarklassen profitieren in den nächsten Wochen von dieser Instruktion.
Regierungsrat Xaver Schuler, Vorsteher des Sicherheitsdepartementes, hat auf Antrag des Polizeikommandos Andrea Senn per 1. November 2023 zur neuen Chefin Recht ernannt.
Sie wird Nachfolgerin von Oberst Bruno Suter, welcher per 1. Februar 2023 zum neuen Kommandanten gewählt wurde.
Die Kantonsstrasse Leissigen-Aeschi überquert den Eybach beim Ortseingang Leissigen. Diese Eybach-Brücke beim Halbanschluss Leissigen-Ost der N8 ist sanierungsbedürftig. Die Arbeiten dauern vom 24. April bis Oktober 2023.
Der Verkehr wird dabei wechselseitig und einspurig mittels einer Lichtsignalanlage geführt.
Am Donnerstagmorgen ist es auf der Autobahn A12 bei Thörishaus zu drei Verkehrsunfällen mit insgesamt neun beteiligten Fahrzeugen gekommen. Vier Personen wurden verletzt.
Es kam in beiden Fahrtrichtungen zu erheblichem Rückstau.
Am Samstag findet in Bern ein Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem Servette Football Club Genève statt. Aufgrund des Besucherandrangs ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Es wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Auf der Chlewaldstrasse in Rain prallte gestern Abend ein Auto frontal gegen einen Baum. Die beiden Männer, die im Auto sassen, waren alkoholisiert.
Das Unfallauto musste mit einem Kran geborgen werden.
Wenn der Fussgängerstreifen auf dem Schulweg plötzlich fehlt, müssen sich Kinder schnell neu orientieren und zurechtzufinden.
Schön, durften wir heute zusammen mit Vertretern der Bauunternehmen dabei helfen.
Blaulicht und Sirene - jeder Einsatz mit Sondersignalen birgt Gefahrenpotenzial, sei es im dichten Stadtverkehr oder auf einer Landstrasse.
Da gilt es alles im Blick zu behalten, vorausschauend zu fahren und vorsichtig vorbeizuziehen, wenn uns die Verkehrsteilnehmenden wahrgenommen haben.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Donnerstag in Arbon einen stark alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Im Ortsteil Feldmoos in der Gemeinde Escholzmatt-Marbach ereignete sich gestern Abend ein Unfall, bei dem vier Fahrzeuge beteiligt waren. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonsstrasse war für den Verkehr zeitweise gesperrt.
Die Jugendgewalt hat 2022 im Kanton Zürich zum ersten Mal seit sechs Jahren abgenommen. Während die Zahl der Gruppendelikte zurückging, nahm die Zahl der Einzeltaten zu.
Das Durchschnittsalter der delinquierenden Jugendlichen ist leicht gesunken.
Am Dienstag, 18. April 2023, kurz nach 15.00 Uhr, fuhr ein fünfjähriges Kind auf seinem Velo, gefolgt von der Mutter, auf dem südlichen Trottoir der Bahnhofstrasse in Richtung Dorfkern.
Zur gleichen Zeit fuhr bei der Verzweigung Gitschenstrasse eine unbekannte Lenkerin über die Stopp-Markierung hinaus auf das Trottoir und erfasste das Kind frontal, wobei dieses zu Fall kam und sich leicht verletzte.
Für die Durchführung des Zürich Marathon / Halbmarathon / Cityrun vom Sonntag, 23. April 2023 erlässt die Stadtpolizei Zürich rund um das Zürcher Seebecken temporäre Verkehrsvorschriften.
Am Sonntag, 23. April 2023 findet der 20. Zürich Marathon statt.
Am Mittwochabend (19.04.2023), kurz vor 20:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand auf einer Baustelle an der Falkenstrasse erhalten.
Die mit rund 25 Angehörigen ausgerückte Feuerwehr brachte den Brand im Bereich des Technikraums einer Gewässerschutzanlage rasch unter Kontrolle.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen sind am frühen Mittwochabend (19.04.2023) in Volketswil alle vier Fahrzeuginsassen verletzt worden.
Kurz nach 17:45 Uhr fuhr ein 37-jähriger Mann auf der Zentralstrasse von Schwerzenbach herkommend Richtung Gutenswil.
Gestern Morgen, kurz nach 09:30 Uhr, kam es auf der Glaubenbergstrasse im Bereich Wernersegg zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Der 29-jährige Unfallverursacher fuhr bergwärts und kam aus noch bislang unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn.
Am Dienstag, 18.04.2023, um ca. 14:00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2, beim Zusammenschluss der Einfahrt Hochbergerstrasse und dem Normalstreifen, ein Verkehrsunfall.
Dabei wurde durch ein nicht näher bekannter Lastwagen beim Auffahren auf die Autobahn der Seitenspiegel des im Überholstreifen fahrenden Personenwagen beschädigt.
Ein bewaffneter Mann hat am Dienstagabend den Bahnhofkiosk in Romanshorn überfallen. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch (19.4.2023) am Flughafen Zürich einen mutmasslichen Drogenkurier festgenommen.
Dieser führte mehrere Gepäckstücke mit insgesamt über 70 Kilogramm Khat mit sich.
Am Mittwoch, 19.04.2023, 14.20 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war im Ofeneggtunnel auf der Normalspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltungen am Freitag zwischen 12 und 21 Uhr und am Montag zwischen 16 und 21 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Bereich des Stadions La Praille zu rechnen ist.
Im Zusammenhang mit dem Überfall auf den Lieferwagen eines Werttransportunternehmens am 5. Juli 2019 in Molinazzo di Monteggio [Polizei.news berichtete] geben die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei bekannt, dass sich ein 64-jähriger italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Italien im Tessin in Haft befindet.
Der Mann, gegen den ein von der Tessiner Magistratur ausgestellter Haftbefehl vorlag, wurde am 14.04.2023 aus Italien ausgeliefert.
Am Dienstag, 18. April 2023, gegen 21:50 Uhr, ereignete sich zwischen Lajoux und Saulcy ein Verkehrsunfall.
Ein Autofahrer war von Lajoux in Richtung Saulcy unterwegs. In einer Rechtskurve biss er in den Grasstreifen links von seiner Fahrtrichtung, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte mit der linken Seite seines Autos gegen einen Baum, der rechts von seiner Fahrtrichtung stand. Das Fahrzeug landete ca. 15 m weiter unten auf einem Feld.
Der Hochdruckeinfluss lässt wieder nach und von Osten nähert sich ein Höhentief, welches unser Wetter in den nächsten zwei Tagen prägen wird und auf der Alpensüdseite für eine Schneewarnung der Stufe 3 gesorgt hat.
In den mittleren Breitengraden, in denen auch die Schweiz liegt, kommt das Wetter meistens von Westen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.