Ein Opfer eines Schockanrufs hat am Mittwochmorgen (24.5.2023) sein verloren geglaubtes Gold und Bargeld zurückerhalten.
Am Donnerstag, 26. Januar 2023, konnte in Winterthur ein Geldabholer im Zusammenhang mit Schockanrufen festgenommen werden.
Am Donnerstag, 25. Mai 2023, haben sich 18 pensionierte Polizei-Offiziere der Zentralschweizer Polizeikorps in Schwyz zum jährlichen Treffen eingefunden.
Die ehemaligen Führungskräfte wurden durch Oberst Bruno Suter, Kommandant der Kantonspolizei Schwyz, herzlich begrüsst und über aktuelle Themen der täglichen Polizeiarbeit informiert.
Die Kantonspolizei Schwyz kümmert sich mit mehr als 300 Mitarbeitenden um die Abwendung drohender Gefahren und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Auch die Beratung der Bevölkerung zu präventiven Massnahmen übernehmen die Bediensteten der Kantonspolizei Schwyz.
Am Montagvormittag (22.05.2023) hat eine unbekannte Täterschaft Notengeld aus einem parkierten Lieferwagen in der Stadt Schaffhausen gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Diebstahl und verweist auf ihre entsprechende Präventionskampagne.
Am Donnerstag, 25. Mai 2023, ging um 09.15 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass beim Hafen Merlischachen Öl in den Vierwaldstättersee fliesse.
Bei einem Bagger, der auf einem Floss im Einsatz steht, sei ein Hydraulikschlauch geborsten.
Gestern Abend mussten die Wildhüter und die Kantonspolizei wegen einer Verschmutzung des Wasserlaufs L'Ondine in Riaz intervenieren. Das Ökosystem ist betroffen.
Ein Verantwortlicher wurde identifiziert und ein Bericht wird an die zuständige Behörde erstellt.
Vom Mittwochabend auf den Donnerstagmorgen (25.05.2023), in der Zeit zwischen 17:30 Uhr und 9 Uhr, ist in ein Verkaufsgeschäft an der Konstanzerstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zugang zum Innern des Geschäftes.
Die Broschüre „Sicherheit im Kanton Zug – Polizeiliche Statistik“ für das Jahr 2022 liegt vor. Die Broschüre gibt Einblick in die Verkehrs- und Kriminalstatistik der Zuger Polizei und beleuchtet Projekte als auch Herausforderungen.
Im Jahr 2022 gab es mehr Verkehrsunfälle, während die Zahl der Straftaten sank.
Am Mittwoch, 24.05.2023, 17.00 Uhr, wurde anlässlich einer Kontrolle durch die Kantonspolizei Uri, im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld, ein Sattelmotorfahrzeug mit polnischen Kontrollschildern angehalten und kontrolliert.
Bei der Kontrolle des Fahrzeuges wurde eine massive Überlast auf dem Sattelschlepper festgestellt.
Am Donnerstag (25.05.2023), um 01:45 Uhr, ist ein Auto an der Paradiesstrasse durch zwei Gärten und dann in ein leerstehendes Haus gefahren, wobei es die Hausmauer durchschlagen hat.
Der 65-jährige Autofahrer hat sich bei dem Unfall unbestimmt verletzt und wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Das Haus musste von der Feuerwehr abgestützt werden. Es entstand ein hoher Sachschaden.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (25.05.2023), hat die Kantonspolizei St.Gallen in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzssicherheit (BAZG) eine Grosskontrolle auf der Autobahnraststätte Rheintal West der Autobahn A13 durchgeführt.
Mehrere Personen wurden an die Staatsanwaltschaft verzeigt.
Am Mittwochabend (24.05.2023), kurz vor 19:30 Uhr, ist ein 59-jähriger Mann mit einem landwirtschaftlichen Motorkarren gegen mehrere parkierte Fahrzeuge auf der Seestrasse geprallt.
Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwoch (24.05.2023), in der Zeit zwischen 7:20 Uhr und 12:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Ziegeleistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Terrassenfenster gewaltsam Zutritt in die Liegenschaft, durchsuchte das Untergeschoss und stahl Schmuck im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (24.05.2023), kurz vor 17:50 Uhr, ist eine 29-jährige Frau nach einer Vollbremsung eines Postautos auf der Gupfenstrasse leicht verletzt worden.
Das Postauto hatte wegen eines unbekannten Autos bremsen müssen, wodurch die stehend mitfahrende Frau stürzte und verletzt wurde. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Luzerner Polizei hat die Ermittlungen gegen einen Kriminellen aus Georgien abgeschlossen. Der Mann verübte in der Zeit zwischen August 2021 bis zu seiner Festnahme im Frühjahr 2023 mehrere Straftaten in den Kantonen Luzern, Bern, Aargau, Zug und Obwalden.
Er hielt sich zudem illegal in der Schweiz auf. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Die braun-schwarze Rassenkatze ist am Mittwochabend in einem Geschäftshaus in der Zuger Altstadt gefunden worden.
Weil der Kater mit einem ausländischen Chip gechipt ist, konnten wir ihn nicht vermitteln.
Am Donnerstag, 25. Mai 2023, um circa 08.40 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel- Stadt einen Brand an der Lehenmattstrasse löschen müssen. Die Sanität Basel klärte zwei Personen vor Ort ab.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war das Feuer auf einem Balkon ausgebrochen.
Hoher Sachschaden ist am Mittwoch, 24. Mai 2023, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Walzenhausen entstanden.
Eine 21-jährige Lenkerin fuhr kurz nach 13.00 Uhr mit ihrem Personenwagen vom Dorf Walzenhausen kommend auf einer Nebenstrasse in Richtung Leuchen.
Weil er am Steuer einschlief, verursachte ein junger Automobilist in Murgenthal eine Frontalkollision.
Während ein Beteiligter leicht verletzt wurde, entstand an beiden Autos Totalschaden.
Der Knoten Biberbrugg führt am Kreisel die Hauptstrasse Nr. 386 mit der „Einsiedler-“ und „Schwyzerstrasse“ sowie die Auf- und Abfahrten zur Hauptstrasse Nr. 8 zusammen. Seit dem letzten Jahr wird der Kreisel und die Strasse instandgesetzt.
Die Fertigstellungsarbeiten und der Einbau des Deckbelags werden von Dienstag, 30. Mai 2023 bis Freitag, 9. Juni 2023 ausgeführt. Die Verkehrsführung durch die Baustelle ist so organisiert, dass für die Autofahrer kaum Wartezeiten entstehen. Auch die Verkehrsführung von Schindellegi nach Einsiedeln ist ständig gewährleistet.
Im Reich in Kienberg, hat sich am Mittwochabend, 24. Mai 2023, eine Frontalkollision zwischen einem Kleinmotorrad und einem Motorrad ereignet.
Dabei wurden die beiden Fahrzeuglenker erheblich verletzt.
Gestern Abend haben rund 20 interessierte Frauen und Männer an unserer Infoveranstaltung zum Polizeiberuf im Kanton Schwyz teilgenommen und konnten einen spannenden Einblick gewinnen.
Nach einem Informationsblock und einem Rundgang mit drei verschiedenen Stationen, wurden während dem abschliessenden Apéro bei regem Austausch alle offene Fragen geklärt.
Die Schaffhauser Polizei hat einen jugendlichen E-Scooterfahrer ermittelt, der sich am Mittwochnachmittag (26.04.2023) einer Polizeikontrolle entzogen und sein Nichtbefolgen polizeilicher Weisungen auf einem sozialen Netzwerk publiziert hatte.
Der Jugendliche wird sich nun wegen mehreren Delikten vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Mittwoch in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Polizei griff am frühen Mittwochmorgen am Bahnhof Stein vier Marokkaner auf. Dort fand sich auch Diebesgut eines nächtlichen Einbruchs. Zudem stehen Diebstähle aus Autos im Raum.
Die Verdächtigen wurden festgenommen.
Ab Dienstag, 30. Mai, bis Mittwoch, 7. Juni 2023 wird in der Gemeinde Egnach auf der Hauptstrasse zwischen Muolen und Häggenschwil die fehlende Deckschicht aufgebracht.
Die Vorarbeiten erfolgen unter Verkehr. Für die Belagsarbeiten wird die Strasse vom Montag, 5. Juni, 7 Uhr bis am Mittwoch, 7. Juni, 17 Uhr gesperrt.
Am Mittwochabend (24.05.2023) hat ein Personenwagenlenker sein Auto richtungsverkehrt auf die Autostrasse A4 gelenkt. Infolge dessen kam es zu einer heftigen seitlichen Kollision mit einem korrekt entgegenkommenden Fahrzeug.
Der Unfalllenker flüchtete danach mit seinem Fahrzeug.
Ende letzte Woche wurden in der Stadt Freiburg mehrere gehisste Regenbogenfahnen entwendet und vermutlich verbrannt. Die Kantonspolizei wurde darüber in Kenntnis gesetzt und hat eine Ermittlung eingeleitet.
Ein Zeugenaufruf wird lanciert.
Am Mittwoch, 24.05.2023, 13.40 Uhr, ereignete sich im Dorf in Näfels ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Hauptstrasse in Richtung Oberurnen unterwegs.
Am Dienstag wurde im Regionalgefängnis Biel ein Insasse in einer Zelle leblos aufgefunden. Eine Dritteinwirkung kann ausgeschlossen werden.
Ermittlungen wurden aufgenommen.
Verkehrskontrollen am Auffahrtswochenende: Starke Zunahme von schweren Verstössen, insbesondere 3 Massnahmen wegen Raserdelikten und 34 Verzeigungen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen.
Die Neuenburger Polizei hat im Rahmen von Verkehrskontrollen am Auffahrtswochenende einen alarmierenden Anstieg der Verkehrsdelikte verzeichnet. Schwere Geschwindigkeitsüberschreitungen führten zu 37 Verzeigungen. Ausserdem wurden drei Massnahmen wegen Raserei ergriffen, bei denen Geschwindigkeiten von 158 km/h, 155 km/h und 143 km/h statt der erlaubten 80 km/h festgestellt wurden.
Nach einer dreijährigen Pause, die vor allem auf die Einschränkungen durch die Pandemie zurückzuführen war, bieten das Departement für Institutionen im Rahmen des Projekts "Sichere Strassen" und die Kantonspolizei erneut einen Präventionstag an, der der Sicherheit der Motorradfahrer auf den Alpenpässen gewidmet ist.
Der Termin ist für Samstag, den 17. Juni 2023 vorgesehen: erfahrene Beamte werden die Motorradfahrer über den Nufenenpass begleiten.
Oftmals lesen wir den Erwachsenen ihre Rechte vor, aber heute lesen wir am Schweizer Vorlesetag den Kindern Geschichten vom Räuber Hotzenplotz sowie einem Bücherdieb vor.
Hier ein kleiner Einblick.
Auch über Pfingsten wird es wieder viele Menschen Richtung Süden ziehen. Dabei wäre dies wettermässig gar nicht nötig.
Am sonnigsten wird es nämlich nördlich der Alpen.
Auf der Autobahn A1 bei Wiedlisbach, in Fahrtrichtung Zürich, ist am Mittwochmorgen, 24. Mai 2023, ein Automobilist aus derzeit noch unbekannten Gründen mit der Mittelleiteinrichtung kollidiert.
Im weiteren Verlauf geriet das Unfallauto auf die Normalspur, wo es zu einer seitlichen Kollision mit einem weiteren Auto kam.
Elektro-Trottinetts sind unkomplizierte und klimafreundliche Fortbewegungsmittel. Auch im Kanton Schwyz geniessen die elektrisch betriebenen Trendfahrzeuge zunehmende Beliebtheit.
Die Kantonspolizei Schwyz stellt jedoch fest, dass den Nutzerinnen und Nutzern solcher Fahrzeuge die geltenden Verkehrsregeln oft nur ungenügend bekannt sind.
Noch etwas "blutt" sieht es aus, das neue Ecureuil H125 (AS 350 B3e), als es zum ersten Mal auf den Heliport Zermatt zufliegt. Ganz in rot glitzert die niegelneue Maschine der Air Zermatt in der Sonne - die berühmten Walliser Sterne fehlen noch. Dürfen wir vorstellen: Die neue "Zulu-Uniform-Oscar".
Die Air Zermatt hat ein neues Pferd im Stall - oder eher einen neuen Vogel im Nest. Seit Kurzem schmückt ein weiteres Ecureuil H125 (AS 350 B3e) ihren Maschinenpark.
Die heftigen Gewitter und andauernden Niederschläge von Anfang bis Mitte Mai haben den Pegel des Vierwaldstättersees bis um rund 40 Zentimeter ansteigen lassen.
Wegen dem drohenden Hochwasser haben die Mitarbeitenden der Stadt Luzern bei der Reuss im Regenwetter die „Nadeln“ des Längswehrs nahe der Spreuerbrücke entfernt, sodass mehr Wasser abfliessen konnte.
Drei Männer sind in ein Einfamilienhaus eingebrochen und haben Schmuck im Wert von mehreren Tausend Franken gestohlen.
Dank einer Sofortfahndung wurden sie von Einsatzkräften der Kantonspolizei Schwyz gestoppt und festgenommen.
Am Dienstag (23.05.2023) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einem Auffahrunfall mit drei Autos gekommen. Eine 64-jährige Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt und von Privatpersonen zum Arzt gebracht.
Es entstand geringer Sachschaden.
Der Bundesrat möchte Jugendliche vor dem Tabakkonsum schützen. Nach Annahme der Volksinitiative „Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung“ hat er an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 beschlossen, die Werbung für Tabakprodukte und elektronische Zigaretten an Orten und in Medien, zu denen Jugendliche Zugang haben, zu verbieten. Betroffen sind insbesondere die Printmedien, unter bestimmten Voraussetzungen die Online-Werbung sowie Festivals.
Die entsprechende Botschaft wird an das Parlament überwiesen.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 24. Mai 2023 den heutigen Delegierten des Bundes für Cybersicherheit und Leiter des Nationalen Zentrums für Cybersicherheit (NCSC), Florian Schütz, per 1. Januar 2024 zum Direktor des neuen Bundesamtes für Cybersicherheit ernannt.
Am 2. Dezember 2022 hat der Bundesrat beschlossen, das heute dem Generalsekretariat des Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) angesiedelten Nationalen Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) als neues Bundesamt ins Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) anzusiedeln. Das NCSC wird dank den Synergien mit den im VBS bereits vorhandenen Fähigkeiten im Bereich Cybersicherheit gestärkt.
Am Mittwochmittag (24.05.2023) sind bei der Schaffhauser Polizei mehrere Meldungen über sogenannte betrügerische "Schock-Telefonanrufe" eingegangen.
Die Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren auf diese perfide Betrugsmasche aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren.
Am Freitagnachmittag ist in Niederried bei Interlaken eine leblose Person aus dem Brienzersee geborgen worden. Es handelt sich um einen 53-jährigen Schweizer.
Gemäss den bisher getätigten Abklärungen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.