Bei einem Brand in einem Reiheneinfamilienhaus ist am Donnerstag in Winterthur-Wülflingen eine Frau ums Leben gekommen (Polizei.news berichtete).
Die Identität der Verstorbenen steht fest.
Am Mittwoch, den 12. April 2023 um 14:55 Uhr fuhr ein von einem 37-jährigen Einwohner von Marin-Epagnier gelenktes Auto auf der Rue des Champs-Montants in Marin-Epagnier von Osten nach Westen.
Auf der Höhe der Rue des Indiennes bog er nach links ab und schnitt dabei den Weg für ein Auto ab, das von einem 82-jährigen Mann aus Cressier gesteuert wurde, der normalerweise in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Heute, am Mittwoch, den 12. April 2023, gegen 1010 Uhr, kam es in der Rue du Paddock in Bassecourt zu einer Ölverschmutzung.
Ein Lastwagenfahrer, der mit der Lieferung von Heizöl in ein Gebäude beschäftigt war, rollte von seinem Fahrzeug aus den Schlauch zum Befüllen der Tanks ab.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzamt (EZV) geben bekannt, dass in den letzten Tagen ein 57-jähriger Mann und ein 46-jähriger Mann, beide italienische Staatsangehörige mit Wohnsitz im Piemont, wegen des Verdachts auf Beteiligung an einem falschen Neffenbetrug festgenommen wurden.
Der Modus Operandi folgt demjenigen, der in der Vergangenheit bereits mehrfach in seinen zahlreichen Varianten aufgefallen ist.
Am Samstag, den 8. April 2023, gegen 16:30 Uhr, hat die Polizei dank des Dispositivs, das nach einem Einbruchsdiebstahl in eine Villa in Le Mont-sur-Lausanne aufgestellt wurde, drei Einbrecher festgenommen.
Gegen sie wird von der Staatsanwaltschaft ein Verfahren eingeleitet.
Die Aktivitäten der Polizeidienststellen in Lugano, Mendrisio, Bellinzona und Locarno waren 2022 in Bezug auf die schwersten Gewalttaten weitgehend stabil.
Die abscheulichsten Vorfälle, wie Tötungsdelikte (eines in Avegno) oder Mordversuche in Stabio, Agno und Pura, beschäftigten die Ermittler besonders. Es wurden etwa hundert Todesfälle gemeldet, die entweder auf Unfälle, auf natürliche Todesfälle oder auf eigenes Verschulden zurückzuführen waren. Auch Raubüberfälle, Grossbrände wie in Gambarogno und Centovalli sowie Finanzdelikte, die vor allem die Schwächsten betreffen (z.B. "Money Mule" und "Romance Scam"), kommen immer wieder vor.
Am Dienstag, den 11. April 2023 um 22:25 Uhr rückten die Feuerwehrleute der DPS 3 von St-Aubin, der DPS 2 von Cortaillod sowie der SPS Neuchâtel zu Devens 1 aus, um ein technisches Problem mit dem Heizkessel des Gebäudes zu beheben.
Vor Ort führten die Feuerwehrleute zusammen mit dem Heizungsinstallateur und dem Kaminfeger Kontrollen durch.
Am Dienstag, den 11. April 2023 um 22:20 Uhr rückte die Feuerwehr der DPS 1 der Neuenburger Berge an der Rue Numa-Droz 157 zu einem Brand in einem Geschäft aus.
Vor Ort konnten die Feuerwehrleute den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
Laut den Daten des europäischen Copernicus-Dienstes war der März 2023 im globalen Mittel 0,51 °C wärmer als der Durchschnitt 1991–2020.
Er war der zweitwärmste März im Copernicus Datensatz ab 1979, zusammen mit dem März 2019. Europa zeigte im Süden und im Zentrum überdurchschnittlich hohe, in weiten Teilen des Nordens hingegen unterdurchschnittliche Märzwerte.
In einem Mehrfamilienhaus sind am Dienstag (11.04.2023) zwei Frauen schwer verletzt worden. Kurz nach 11:00 Uhr machte sich eine verletzte Frau bei einer Nachbarin bemerkbar.
Die umgehend alarmierten Rettungskräfte trafen in dem Mehrfamilienhaus auf eine zweite, ebenfalls verletzte Frau.
Die Planung der neuen Feuerwache auf dem ewl-Areal sowie einer Fachgruppe Drohnen, Brände etwa in Tunnels sowie Einsätze wegen Bienen: Das Jahr 2022 war für die Feuerwehr Stadt Luzern sehr vielseitig.
Die 1’267 bewältigen Einsätze sind ein Rekord. Der Tätigkeitsbericht 2022 gibt detailliert Auskunft.
Seit Sommer 2021 testet die Stadt Zürich auf der Nordbrücke einen sogenannten Mehrzweckstreifen, um Erkenntnisse für die Neugestaltung der Nordbrücke ab 2026 zu gewinnen.
Die Auswertung des Versuchs zeigt: Der Mehrzweckstreifen funktioniert und die Verkehrsteilnehmer/innen haben sich an ihn gewöhnt. Der Mehrzweckstreifen bleibt deshalb bestehen.
Am frühen Mittwochmorgen ist ein Auto in Hitzkirch führerlos in einen Rebberg gerollt. Verletzt wurde niemand.
Das Fahrzeug musste aufwändig aus der Situation geborgen werden.
Am Donnerstag, 06.04.2023, um 14:13 Uhr, kam es auf der Verzweigung Gennersbrunnerstrasse Neudörflingerstrasse in Dörflingen zu einem Verkehrsunfall wobei sich ein Fahrradlenker leicht verletzte.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Verkehrsunfall.
Auf Verlangen der Staatskanzlei untersuchte die Staatsanwaltschaft die persönlichen Wahlkampfkonten von Staatsrat Philippe Demierre.
Sie stellte fest, dass die Strafnormen des Gesetztes über die Politikfinanzierung in diesem Fall nicht anwendbar sind und verfügte am 11. April 2023 eine Nichtanhandnahme.
Am Ostersonntag ereignete sich auf der Reussbühlbrücke in der Stadt Luzern, Ortsteil Reussbühl, eine Kollision zwischen zwei Autos. Eine Person wurde dabei verletzt und vom Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Die Polizei sucht Zeugen. Insbesondere interessiert der Stand der Lichtsignalanlage zum Unfallzeitpunkt.
Möchtet ihr mit uns in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen?
In der heutigen schnelllebigen Welt nehmen wir uns gerne die Zeit für eure Anliegen und Fragen.
Gestern Morgen hat uns ein Melder in Grenchen eine aufgefundene Französische Bulldogge übergeben.
Das Hundeweibchen besitzt einen Chip aus Deutschland, ist aber nicht registriert und sucht seinen Besitzer / seine Besitzerin.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich erhebt beim Bezirksgericht Dielsdorf Anklage gegen B.K.
Dem in den Medien unter dem Namen „Brian“ bekanntgewordenen Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Zeit von November 2018 bis Juli 2021 in der JVA Pöschwies eine Vielzahl von Delikten zum Nachteil von Aufsehern und der Justizvollzugsanstalt begangen zu haben.
Am Mittwochmorgen hat sich in Bern auf der Autobahn A1 West in Richtung Lausanne ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Zwei Autolenker wurden dabei verletzt. Sie wurden ins Spital gebracht. Der Normal- und erste Überholstreifen waren während knapp zwei Stunden blockiert.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 20.45 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Unterseestrasse einen Autofahrer.
Am Dienstagnachmittag, 11. April 2023, kurz vor 16.30 Uhr, ereignete sich im Belchentunnel in Eptingen BL, Fahrtrichtung Zürich/Bern, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Eine Beifahrerin ist am Sonntag (09.04.2023) nach einer Frontalkollision zwischen zwei Autos mit mittelschweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen werden.
Fünf weitere Personen wurden mit leichten und mittelschweren Verletzungen ins Spital gefahren.
Auf den Stau in den Süden folgt der Stau in den Norden.
Die Rückreisewelle hat am Ostermontag zu langen Wartezeiten vor dem Gotthard-Südportal geführt.
Am Montagnachmittag verursachte ein Motorradfahrer in Hochdorf einen Selbstunfall.
Der Mann wurde mit Verletzungen von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Seit dem Jahr 2010 werden im Kanton Luzern regelmässig Alkoholtestkäufe durchgeführt. Diese dienen dem Schutz vor missbräuchlichem Alkoholkonsum bei Jugendlichen.
Die Resultate in den letzten Jahren zeigen auf, dass diese Kontrollen notwendig sind. Deshalb finden auch in diesem Jahr Testkäufe statt.
Am Dienstag, 11.04.2023, 16.45 Uhr, ereignete sich an der Berufsschulstrasse in Ziegelbrücke ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es im Dachstock des Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Mehrere Anwohner verständigten den Feuerwehrnotruf, als sie Rauch bemerkten.
Am Dienstag, 11.04.2023, 12.45 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Dienstag, 11. April 2023, kurz vor 10:30 Uhr, gingen auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen über eine starke Rauchentwicklung in einem Zweifamilienhaus in Alpthal ein.
Die Feuerwehr Alpthal sowie die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln konnten den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Spezialisten der Verkehrspolizei haben über das Osterwochenende im Kanton Thurgau Schwerpunktkontrollen durchgeführt.
24 Personen mussten zur Anzeige gebracht werden, drei Fahrzeuge wurden stillgelegt.
Ab Montag, dem 10. April 2023, lancieren die Kantonspolizei und die Waadtländer Gemeindepolizeien eine neue Präventionskampagne für Benutzerinnen und Benutzer von Elektrotrottinetts.
Ziel ist es, die Regeln für die Nutzung dieser Art von Fahrzeugen in Erinnerung zu rufen, um die Sicherheit aller auf den Waadtländer Strassen zu gewährleisten.
Das Jahr 2022 brachte einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle im Tessin. Im vergangenen Jahr waren die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei in 3'932 Unfälle involviert (+7% im Vergleich zu 2021). Davon 3'200 mit Leichtverletzten (+7%), 539 mit Leichtverletzten (-12%) und 182 mit Schwerverletzten (+7%).
Diese Zahlen sind etwas höher als vor der COVID-Pandemie. Die Zahl der Verkehrstoten ist hingegen zurückgegangen, und zwar um insgesamt 10 (-7%).
Am Sonntag, den 9. April 2023, gegen 21:45 Uhr, fuhr ein Autofahrer von Pleigne in Richtung Lucelle.
Am Ausgang einer Linkskurve, kurz nach dem Ortsteil "Le Moulin", kam er aus einem Grund, den die Untersuchung klären muss, nach links von seiner Fahrtrichtung ab und prallte gegen die Felswand.
Eistage gehörten früher zum Standard-Repertoire des Winters in der Schweiz. Mit der Klimaänderung wurden die Winter immer wärmer und Eistage immer seltener.
Regional sind Eistage sogar fast verschwunden.
In einem Mehrfamilienhaus sind am Dienstagmittag (11.04.2023) in Mönchaltorf zwei Frauen verletzt worden.
Kurz nach 11 Uhr machte sich in einem Mehrfamilienhaus eine verletzte Frau bei einer Nachbarin bemerkbar.
Wegen der Gedenkfeier zur Schlacht bei Näfels ist am Donnerstag, 13. April, mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die Näfelser Fahrt beginnt um 7.15 Uhr. In einer Prozession marschieren die Glarnerinnen und Glarner von Glarus nach Näfels und gedenken der Schlacht zwischen Schweizern und Habsburgern im Jahr 1388.
Am Ostermontagmittag ist eine Skifahrerin im Skigebiet Adelboden-Lenk verunfallt. Sie verstarb noch auf der Unfallstelle.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Der Regierungsrat stimmt aufgrund eines Personalengpasses einer befristeten Anstellung einer ausserordentlichen Staatsanwältin zu.
Der Regierungsrat wählt Adrienne Lieberherr, St. Gallen, per Anfang Mai 2023 befristet für ein Jahr als ausserordentliche Staatsanwältin.
Am Montag, 10. April 2023, kurz vor 14.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Wohnmobils mit italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in nördliche Richtung.
Rund 300 Meter nach der Ausfahrt Amsteg hielt der 41-Jährige sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen an und fuhr anschliessend teils auf dem Pannenstreifen und teils auf der Normalspur rückwärts bis zur dortigen Ausfahrt zurück.
Vom Mittwoch bis Sonntag (19. bis 23. April 2023) findet der Frühlingsjahrmarkt 2023 statt. 90 Markthändlerinnen und Markthändler präsentieren ihre Waren auf einer Gesamtlänge von rund 560 Laufmetern.
Im Lunapark sind 33 Schaustellerinnen und Schausteller anwesend. Dabei stehen auch diverse Unterhaltungsangebote für Kinder zur Verfügung.
Nach Angaben der Kantonspolizei St. Gallen wurden im Jahr mehr als 700 E-Bikes gestohlen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 65 Prozent. Häufig werden die teuren Velos aus Tiefgaragen und Kellern gestohlen.
Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention gibt die Kapo St. Gallen Tipps zur Verhinderung von Velo-Diebstählen.
Während der Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hat die Air Zermatt insgesamt 46 Rettungseinsätze mit dem Helikopter durchgeführt.
Die meisten Einsätze waren aufgrund von Skiunfällen erforderlich, aber es gab auch Spaltenrettungen, einen Absturz, Evakuationen und einen Grosseinsatz nach einem Lawinenniedergang am Alphubel, bei denen die Retter zur Hilfe gerufen wurden. Besonders intensiv war der Samstag.
Die Luzerner Polizei hat Ende März zwei Männer festgenommen, welche an einem Betrugsversuch in Inwil beteiligt gewesen waren. Ein Ehepaar wurde von falschen Polizisten kontaktiert und zu einer Bargeldübergabe gedrängt. Nach der Übergabe kam es zur Festnahme.
Die Luzerner Polizei warnt vor diesen Betrugsversuchen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.