In der Zeit zwischen Samstagnacht und Sonntagnachmittag (02.04.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Bar an der Ringgasse eingebrochen.
Sie hat sich gewaltsam Zutritt durch ein Kellerfenster verschafft. Im Innern durchsuchte sie die Räumlichkeiten und stahl Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken sowie einen Tresor mit bisher unbekanntem Inhalt.
Anlässlich Abbiegemanöver kollidierten zwei Personenwagen seitlich-frontal miteinander. Eine Lenkerin wurde dabei leicht verletzt. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am frühen Sonntagabend, 2. April 2023, kurz vor 19:00 Uhr, fuhr ein 27-jähriger PW-Lenker auf der Suhrentalstrasse.
Ein Autofahrer verursachte am Sonntagnachmittag auf der Autobahn A1 bei Sirnach infolge eines Sekundenschlafes einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand, es kam jedoch zu Verkehrsbehinderungen.
Kurz vor 15 Uhr war ein Autofahrer auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs.
Am Sonntagnachmittag, 2. April 2023, ereignete sich auf der Seestrasse in Lauerz ein Verkehrsunfall zwischen drei beteiligten Fahrzeugen. Zwei Motorradlenkende wurden dabei erheblich verletzt. Die Seestrasse zwischen Seewen und Lauerz blieb für vier Stunden gesperrt.
Ein in Fahrtrichtung Seewen fahrender Motorradlenker überholte gegen 15.45 Uhr in einer langgezogenen Rechtskurve ein vorausfahrendes Motorrad. Dabei kollidierte der 24-Jährige mit einem entgegenkommenden Personenwagen und stürzte.
Am späten Samstagabend, 1. April 2023, marschierte ein gewalttätiger Mob von mehreren hundert Personen vom Kreis 5 in den Kreis 4.
Dabei griffen sie Einsatzkräfte an und verübten diverse Sachbeschädigungen. 17 Personen wurden festgenommen.
Am Sonntagnachmittag (2. April 2023) ist in einem Dachstock eines Einfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Auf der Bürenstrasse in Schnottwil ereignete sich am Samstagmittag, 1. April 2023, eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Autos.
Dabei sind zwei Personen leicht verletzt worden. Die Unfallautos erlitten Totalschaden.
Nach einem Diebstahl aus einem Auto in Pfyn wurden am Samstagabend ein 28- und 14-Jähriger festgenommen. Sie wurden inhaftiert.
Die beiden kommen für weitere Delikte in Frage.
Gestern Morgen wurde eine Automobilistin von einer Drittperson tot in der Nähe eines verunfallten Fahrzeugs in Charmey (Region Schwarzsee), beim Chemin du Breccaschlund, aufgefunden.
Eine Ermittlung zur Klärung der Unfallursache ist im Gange. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.
Am Sonntagmorgen, 2. April 2023, kurz nach 07.00 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse in Sissach BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Auf der Allerheiligenstrasse in Hägendorf geriet am Samstagnachmittag ein Autolenker in einer Linkskurve von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Der Lenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag, 3. April 2023, wird auf der Albisstrecke sowie auf der gesamten Länge der Bucheneggstrasse die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h auf 60 km/h reduziert.
Dies hat die Verkehrstechnische Abteilung der Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen kantonalen Stellen und unter Einbezug der Standortgemeinden veranlasst.
Nach einer Auseinandersetzung in einer Bar in Bern wurde am Freitagabend ein Mann verletzt. Zwei Täter, die an der Auseinandersetzung beteiligt waren, flüchteten und werden gesucht.
Die Kantonspolizei Bern bittet um Zeugenhinweise.
In der Nacht auf Samstag, 1. April 2023, kollidierte auf der Dorfstrasse in Selzach ein Auto mit einer Gartenmauer.
Dabei wurde der Fahrzeuglenker leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Graubünden hat sechs Sprayereien in Arosa aufgeklärt. Zwei Tatverdächtige sind geständig.
Sie werden an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.
Gestern, kurz vor 11 Uhr, kam es im Tunnel Sachseln zu einem Verkehrsunfall.
Ein 47-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seinem Auto und einem Sachentransportanhänger durch den Tunnel in Richtung Giswil. Plötzlich fing der Anhänger an zu schlingern und geriet dabei über die doppelte Sicherheitslinie.
Über das Wochenende (31.03.2023 – 02.04.2023) ist die Stadtpolizei Chur zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt.
Anlässlich von Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen mussten drei Fahrzeuglenker ihre Führerausweise abgeben.
Im Bereich der Autobahneinfahrt A2 in Richtung Basel bei Egerkingen prallte ein Auto bei einem Selbstunfall in die Leiteinrichtung.
Die Autobahneinfahrt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Gestern Freitag kurz vor 17 Uhr ist nördlich des Bahnhofs Büren zum Hof ein Teil eines RBS RE-Zuges entgleist. Dabei wurden 12 Personen verletzt, eine davon schwer. Als Ursache für den Unfall steht das zu dieser Zeit tobende Unwetter mit starken Sturmböen im Vordergrund, weitere Ermittlungen zur Unfallursache wurden durch die Behörden aufgenommen. Der RBS ist tief betroffen vom Unglück und spricht den Verletzten die besten Wünsche zur Genesung aus. Der Bahnverkehr zwischen Bern und Solothurn bleibt bis sicher morgen Sonntagabend Betriebsschluss unterbrochen, es verkehren Bahnersatzbusse.
Das Unglück ereignete sich gestern Freitag kurz vor 17 Uhr auf dem Doppelspurabschnitt nördlich von Büren zum Hof. Beim Unfall kippte der vordere Teil eines RBS RE-Zuges, der in Doppeltraktion von Solothurn in Richtung Bern unterwegs war, um. Der hintere Teil blieb auf den Gleisen stehen. Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 54 Reisende im Zug. 12 von ihnen wurden verletzt, eine Person davon schwer. Der Mann wurde mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Zahlreiche Wildtiere bringen im Laufe der kommenden Monate ihren Nachwuchs zur Welt.
Damit weder Mutter- noch Jungtiere in dieser sensiblen Zeit durch freilaufende Hunde gefährdet werden, gilt in den Solothurner Wäldern ab übermorgen, 1. April, bis 31. Juli eine generelle Leinenpflicht.
Ein Autofahrer hat am späten Freitagnachmittag in Herzogenbuchsee die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. In der Folge kollidierte es mit zwei anderen Autos, einem massiven Blumentopf und mit dem Baugerüst eines Hauses.
Der Mann wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht, wo er am Abend verstarb. Ein medizinisches Problem steht als Unfallursache im Vordergrund.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos wurden am Freitagnachmittag in Berg drei Personen verletzt. Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Wäldi einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei einem Selbstunfall in Uttwil wurde in der Nacht auf Samstag eine E-Roller-Fahrerin mittelschwer verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Der Sturm MATHIS zog gestern über unseren Kanton hinweg. Ein umgestürzter Baum forderte eine leicht verletzte Person in Domdidier.
Über dreissig Interventionen beschäftigten die Rettungskräfte.
Anfang April 2023 starten beim Südufer des Urnersees erneut Seeschüttungen.
Dabei handelt es sich um eine rund zweimonatige Testphase mit Gesteinsmaterial vom Bau der 2. Röhre des Gotthard-Strassentunnels.
Am gestrigen Freitag zogen starke Sturmböen über die Schweiz, so auch über den Kanton Aargau. Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen diverse Meldungen über Unwetterschäden ein. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Am Freitag, 31. März 2023, zwischen 13.30 Uhr und 21.30 Uhr, zogen starke Windböen über den Kanton Basel-Landschaft und führten zu zahlreichen Einsätze der Ereignisdienste.
In Liestal BL wurde die Dachkonstruktion einer Baustelle gegen eine Hausfassade geschleudert. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Am Freitagabend (31.03.2023) rückte die Stadtpolizei aufgrund einer Meldung über eine Frau aus, welche Passanten belästigen und beschimpfen sowie Gegenstände umherwerfen würde. Die sehr renitente Frau musste mit auf den Polizeiposten, wo schliesslich der polizeiliche Gewahrsam verfügt wurde.
Sie wird wegen mutwilliger Belästigung, Hinderung einer Amtshandlung und Gewalt und Drohung gegen Beamte zur Anzeige gebracht.
Am Freitag ist nahe des Bahnhofs Büren zum Hof ein Teil einer RBS-Zugkomposition entgleist. Zwölf Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Die Verletzten wurden mit Ambulanzen und der Rega in Spitäler transportiert.
Das Unwetter mit starken Windböen steht als Unfallursache im Vordergrund. Weitere Ermittlungen laufen.
Am Freitagabend, 31. März 2023, verlor eine Person im Kreis 11 die Herrschaft über das Fahrzeug. Auf dem Grünstreifen kollidierte der Lieferwagen mit einem Hydranten.
Die Polizei sucht Zeug/innen.
Am späten Freitagnachmittag ist in Lüscherz der Triebwagen eines Zuges umgestürzt. Dabei wurden drei Personen verletzt und mit Ambulanzen ins Spital gebracht. Es entstand unter anderem auch Sachschaden an der Stromleitung.
Infolge des Unfalls kam es zu Einschränkungen im Bahnverkehr.
Am Sonntagabend (26.03.2023) hat sich auf der Toggenburgerstrasse zwischen Lütisburg Station und Lütisburg ein Verkehrsunfall mit einem Lastwagen und einem Lieferwagen ereignet.
Der Verursacher fuhr mit seinem Lieferwagen nach dem Unfall ohne anzuhalten weiter.
Am Freitagnachmittag (31.03.2023) ist der neue, gemeinsame Polizeiposten der Kantonspolizei Zürich sowie der Stadtpolizei Kloten an der Lindenstrasse 29, feierlich eingeweiht und den Mitarbeitenden offiziell übergeben worden.
Regierungsrat Mario Fehr, der Kommandant der Kantonspolizei Zürich, Marius Weyermann, sowie der Stadtpräsident von Kloten, René Huber, richteten Grussworte an die Anwesenden sowie Mitarbeitenden und betonten unter anderem die Wichtigkeit einer bevölkerungsnahen Polizei.
Am Freitag, 31. März 2023, wurden in der Pfarrkirche Goldau eine Polizistin und sechs Polizisten nach dem Abschluss ihrer zweijährigen Ausbildung vereidigt und feierlich ins Schwyzer Polizeikorps aufgenommen.
Regierungsrat Xaver Schuler, Vorsteher des Sicherheitsdepartements, und Polizeikommandant Bruno Suter sprachen zu den Anwesenden.
Ein Autofahrer verursachte am Freitagmittag auf der Autobahn A1 bei Sirnach einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Aus noch ungeklärten Gründen brannte am Freitag in Lommis ein Kleinflugzeug.
Eine Flugschülerin wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.
Heute Freitag, 31. März 2023, ist kurz vor 17 Uhr ein RBS-Zug bei Büren zum Hof entgleist und umgekippt, wahrscheinlich aufgrund des Sturmes. Auf der Strecke Jegenstorf – Solothurn sind weitere Züge steckengeblieben.
Die Blaulichtorganisationen sind vor Ort, es können noch keine Aussagen zu Verletzten gemacht werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagmittag (31.03.2023) in Zollikerberg (Gemeindegebiet Zollikon) einen Geldabholer festgenommen, der nach einem "Schockanruf" das ergaunerte Geld abholen wollte.
Gegen Mittag erhielt eine 72-jährige Frau den Anruf eines angeblichen Polizisten. Dieser erzählte glaubhaft, dass die Tochter der Angerufenen einen schweren Unfall verursacht habe. Eine drohende Inhaftierung der Tochter könne nur durch Zahlung einer Kaution von mehreren zehntausend Franken abgewendet werden. Ein anwesender Bekannter der angerufenen Mutter reagierte richtig und informierte sofort die Kantonspolizei.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Turbenthal ist am Freitagmittag (31.03.2023) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Die Ermittlungen zur Ursache eines Wohnungsbrandes von Anfang Dezember in Bern sind abgeschlossen. Den Erkenntnissen nach war das Feuer in der Küche ausgebrochen.
Es liegen keine Hinweise auf eine Vorsatzhandlung vor.
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, die Sicherheit auf den Strassen des Kantons oder einen Einbruch, sind die Bediensteten der Kantonspolizei Aargau zur Stelle. Engagiert und kompetent setzen sich die Mitarbeitenden zu jeder Zeit für die Sicherheit der Bevölkerung ein.
Die Aargauer Polizei gliedert sich in sechs verschiedene Abteilung, die unter der Führung des Polizeikommandanten sowie sechs Abteilungschefs stehen.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Ein völlig durchnässtes, in Not geratenes Büsi wurde heute Nachmittag durch unsere Patrouille aus einem Lichtschacht der Tiefgarage Illuster befreit.
Die besorgte Katzenbesitzerin konnte erfreulicherweise ausfindig gemacht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.