Der Kanton Glarus richtet 17 Notfallftreffpunkte ein. Diese sind bei einer Krise die ersten Anlaufstellen für die Bevölkerung.
Erdbeben, schwere Unwetter, der Strom fällt aus, das Telefonnetz bricht zusammen: Wenn in Krisensituationen nichts mehr geht, braucht die Bevölkerung Hilfe.
Am Montagabend meldete eine Drittperson, dass soeben eine Person in den Kiosk beim Neumarkt Brugg eingebrochen sei. Umgehend ausgerückte Patrouillen konnten den Einbrecher noch im Inneren des Kioskes anhalten.
Kurz vor 23.00 Uhr, am Montag 28. März 2023, meldete eine Drittperson beim Polizeinotruf, dass soeben eine Person in den Kiosk beim Neumarkt in Brugg eingebrochen sei.
Unsere beiden Rettungssanitäterinnen Alexandra und Andrea haben im Rahmen der Aktion Teddybär Spital Kids im Alter von vier bis sechs Jahren den Rettungsdienst näher gebracht.
220 Kinder durften in Begleitung ihrer Stofftiere einen RTW unter die Lupe nehmen und die beiden Fachfrauen ausfragen.
Die Kantonspolizei Graubünden hat nach umfangreichen Ermittlungen 38 Fälle von Sprayereien in Chur und Waltensburg aufgeklärt.
Sechs Jugendliche werden an die Jugendanwaltschaft Graubünden verzeigt.
Ein Automobilist hat sich am Montag (27.03.2023) einer Kontrolle entzogen und ist dann mit einem Polizeifahrzeug kollidiert.
Kurz nach 12:00 Uhr fiel einer zivilen Patrouille der Kantonspolizei Zürich ein Autolenker auf, der auf der A1 Richtung Winterthur fuhr.
Ein Brand im Gefängnis hat am Sonntag (26.03.2023) einen Einsatz der Rettungskräfte ausgelöst. Kurz vor Mittag hat ein Insasse ein Kissen in seiner Zelle angezündet.
Die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen war schnell vor Ort und konnte den Brand löschen.
Ein Leichenfund hat am frühen Sonntagmorgen (26.03.2023) einen Grosseinsatz der Polizei ausgelöst.
Um 3:00 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich gemeldet, dass auf der Mutschellenstrasse Höhe Limmatbrücke eine regungslose Frau am Boden liege.
Bei einem Selbstunfall ist am Freitag (25.03.2023) ein Sportwagen in einer Betonmauer gelandet.
Kurz nach 18:00 Uhr bog ein 20-Jähriger mit seinem Audi R8 von einer Nebenstrasse in die Seestrasse ein. Anschliessend verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, überquerte die Gegenfahrbahn, fuhr über ein Trottoir und krachte schliesslich in eine Betonmauer.
Am Dienstag (28.03.2023), kurz vor 4:50 Uhr, hat sich auf der Umfahrung Bütschwil eine Kollision mit zwei beteiligten Autos und einem Sattelschlepper ereignet. Ein 42-jähriger Autofahrer wurde schwer verletzt, eine 42-jährige Autofahrerin unbestimmt.
Eine 41-jährige Lastwagenfahrerin wurde leicht verletzt. Der Unfallhergang ist unklar und wird untersucht.
Ein Automobilist hat sich am Montagmittag (27.03.2023) auf der A1 zwischen dem Anschluss Matzingen und dem Rastplatz Stegen einer Kontrolle entzogen und anschliessend einen Unfall verursacht.
Kurz nach 12 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich, welche mit einem zivilen Polizeifahrzeug unterwegs war, ein Autolenker auf, der auf der Autobahn A1 Richtung Winterthur unterwegs war.
Am Montagvormittag (27.03.2023) kurz nach 10:00 Uhr fuhr eine 36-jährige Frau auf der Najenstrasse vom Torfnest her in Richtung Schachen.
In einer Rechtskurve geriet das Auto auf der frisch verschneiten Strasse ins Rutschen, durchbrach einen Eisenzaun und überschlug sich ins Bachbett vom Najenbach.
Heute herrschte im Alpenraum eine tiefdruckbestimmte Nord- bis Nordwestströmung vor. Sie führte feuchte Polarluft zum Alpennordhang, wo sich eine markante Nordstaulage ausgebildet hatte.
Wir werfen im heutigen Meteoblog einen Blick auf diese charakteristische Wetterlage und ihre bedeutenden Auswirkungen auf das Wetter in der Schweiz.
Am Sonntagabend ist in Tschierv am Ofenpass ein Mann mit seinem mit Sommerreifen ausgerüsteten Auto von der winterlichen Fahrbahn geraten.
Sein Fahrzeug kam in abfallendem Gelände zum Stillstand.
In ihrem eben erschienenen Jahresbericht blickt die Regionalpolizei Zofingen auf ein erfolgreiches 2022 zurück.
Sie erarbeitete ein neues Leitbild und kann ein positives Ergebnis der Jahresrechnung präsentieren.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton diverse Verkehrsunfälle mit Verletzten Personen.
Bei mehreren Unfällen waren die Unfallverursacher betrunken oder standen unter Einfluss von Drogen.
Heute, um zirka 06:50 Uhr ereignete sich auf der Melchtalerstrasse in Kerns ein Selbstunfall.
Ein 23-jähriger Fahrzeuglenker fuhr mit seiner 21-jährigen Beifahrerin auf der Melchtalerstrasse vom Melchtal her in Richtung Kerns.
Bei einem Unfall zwischen zwei Personenwagen sind am Freitag (24.03.2023) fünf Personen verletzt worden. Kurz nach 17:15 Uhr fuhr ein 25-jähriger Autolenker auf der Delsbergerstrasse in Richtung Laufen.
In einer leichten Linkskurve kam es zu einer Frontalkollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Heute Morgen ereignete sich in der Stadt Luzern bei der Einmündung der Vallasterstrasse in die Maihofstrasse eine Kollision zwischen zwei Autos. Verletzt wurde niemand. Beide Autofahrer wollen die Lichtsignalanlage bei Grünlicht passiert haben.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf den A2-Rastplätzen Sonnenberg Ost (Fahrtrichtung Basel) und Sonnenberg West (Fahrtrichtung Luzern) werden Ladeplätze für Elektrofahrzeuge sowie Trafostationen gebaut.
Während diesen Arbeiten müssen die Rastplätze aus Sicherheitsgründen vollständig gesperrt werden.
Im Kanton Obwalden haben die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) im vergangenen Jahr gegenüber den Vorjahren wieder deutlich zugenommen. Es waren 1492 Delikte nach diesem Gesetz zu bearbeiten, was einer Zunahme von 14 Prozent entspricht.
Die Aufklärungsquote liegt im Bereich des StGB mit 54.5 Prozent weiterhin sehr hoch und hat sich gegenüber dem Vorjahr sogar um ein Prozent gesteigert. Im Verhältnis vergleichbarer Kantone ebenfalls sehr hoch liegt hingegen auch die Häufigkeitsziffer. Diese bildet die Anzahl der Straftaten auf 1000 Einwohner ab. Sie ist für den Kanton Obwalden mit 38.8 die zweithöchste der Zentralschweiz.
Bei einem Einbruch in eine Wohnung am späten Samstagabend (25.03.2023) hat eine unbekannte Täterschaft in Kilchberg Uhren und weitere Gegenstände im Wert von mehreren zehntausend Franken gestohlen.
Die Täterschaft hebelte in der Parterrewohnung eine Terrassentüre auf und durchsuchte das ganze Objekt.
Die Kantonspolizei Schwyz war im Jahr 2022 in vielen Bereichen stark gefordert. So stieg die Zahl der registrierten Verkehrsunfälle nach zwei rückläufigen Jahren wieder auf 818 an. Die meisten Verkehrsunfälle geschahen über die Sommermonate.
Das Verkehrsaufkommen war im vergangenen Jahr auf den Schwyzer Strassen auch wieder grösser als in den beiden Vorjahren, die durch die Corona-Pandemie geprägt waren. Zwei Personen liessen auf Schwyzer Strassen ihr Leben, zwei weniger als im Vorjahr. Missachten des Vortritts sowie Ablenkung und Unaufmerksamkeit waren die Hauptursachen für die Verkehrsunfälle.
Als Verwaltungsrat einer in Zug registrierten Firma hat ein Mann zu Unrecht einen Covid- Kredit in der Höhe von fast 300'000 Franken erwirkt. Bei der geplanten Ausreise aus der Schweiz wurde er festgenommen.
Er befindet sich in Untersuchungshaft.
Im Kanton Solothurn wurden 2022 insgesamt 21'261 Straftaten polizeilich registriert. Das sind 3’768 (+21,5 %) mehr als im Vorjahr.
Der Anstieg geht hauptsächlich auf die Zunahme der Vermögensdelikte zurück. Angezeigt wurden zudem mehr Gewaltdelikte; die Zahl der gemeldeten Fälle von Häuslicher Gewalt ging weiter zurück. Alle Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) finden sich unter www.polizei.so.ch.
Mit dem Jahresbericht und den polizeilichen Statistiken gibt die Kantonspolizei Uri einen Einblick in die Organisation und informiert über Schwerpunkte und aktuelle Zahlen aus dem Arbeitsalltag der Polizei.
Der Kanton Uri verfügt seit vielen Jahren über eine erfreulich stabile Sicherheitslage. Die Kriminalität verzeichnet eine markante Abnahme bei den polizeilich registrierten Straftaten von rund 14 Prozent. Im Strassenverkehr kam es zu drei tödlich verletzten Personen. Die Zahl der verunfallten Personen stieg leicht an. Insgesamt wurden ausserdem 16'304 Schwerfahrzeuge kontrolliert.
Nachdem es in der Zeit der pandemiebedingten Einschränkungen weniger Straftaten gegeben hatte, erreicht die Kriminalität im Kanton Nidwalden im vergangenen Jahr fast wieder das Vor-Corona-Niveau.
Im Jahr 2022 registrierte die Kantonspolizei Nidwalden 9% mehr Straftaten als im Vorjahr.
Die Sachbeschädigungen von Samstagabend und Sonntagmorgen sind geklärt. Die Täter haben sich bei der Kantonspolizei Thurgau selbständig gemeldet.
Die beiden Jugendlichen sind geständig.
Das Jahr 2022 war für die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden mit insgesamt 624 registrierten Straftaten ein sehr intensives Jahr.
Es wurden rund 53% mehr Straftaten als im Vorjahr (409) verzeichnet.
Die Zahl der Straftaten im Kanton Thurgau hat 2022 um 31 Prozent zugenommen. Mit 12'354 lag die Zahl der Straftaten über dem bisher höchsten Wert von 2013 (11'822 Delikte).
Trotz des Anstiegs ist es der Kantonspolizei Thurgau gelungen, mehr Delikte aufzuklären.
Am Donnerstagnachmittag (23.3.2023) haben Fahnder der Kantonspolizei Zürich beim Bahnhof Winterthur eine Drogenübergabe beobachtet. Der Abnehmer und der Händler wurden verhaftet.
Bei der Hausdurchsuchung stellte die Kantonspolizei über 300 Gramm Kokain, weitere Betäubungsmittel sowie Waffen und Bargeld sicher.
Die Klimaveränderung mit längeren Hitzeperioden und Trockenphasen sowie die steigende Anzahl an Erholungssuchenden im Wald führen auch im Kanton Uri zu einem höheren Risiko von Waldbränden.
Das Amt für Forst und Jagd und das kantonale Feuerwehrinspektorat erarbeiten deshalb zusammen mit den Gemeinden eine Notfallplanung Waldbrand. Am 25. März 2023 fand ein erster gemeinsamer Waldbrandkurs der Urner Feuerwehr- und Forstleute statt und die gemeinsame Zusammenarbeit wurde an konkreten Beispielen geübt.
Der Fokusbericht, der digitale Jahresrückblick der Kantonspolizei St.Gallen für das Jahr 2022, liegt vor. Darin enthalten sind die Kriminalstatistik und die Verkehrsunfallstatistik.
Im Jahr 2022 wurden über zehn Prozent mehr Straftaten erfasst als noch im Vorjahr. Die Zahl der Verkehrsunfälle stieg gegenüber dem Vorjahr leicht an.
Am Sonntag (26.03.2023) kam es auf der Verzweigung Schönbüelstrasse/Martinsbruggstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Postauto. Verletzt wurde niemand.
Es entstand hoher Sachschaden.
Die Anzahl festgestellter Straftaten in der Stadt Zürich stieg 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 9,1 Prozent (2021: 38 448 / 2022: 41 946). Sie ist jedoch tiefer als vor der Corona-Pandemie (2019: 43 333). Ein Anstieg ist bei den schweren Körperverletzungen zu verzeichnen.
Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Fälle 2022 um 3498 von 38 448 auf 41 946. Das entspricht zwar einem Anstieg um 9,1 Prozent, doch sind es insgesamt 1387 Fälle weniger als im Vor-Corona Jahr 2019 (43 333).
Die Jugendkriminalität ist im Kanton Zürich nach mehreren Jahren wieder zurückgegangen. „Die Massnahmen haben Wirkung gezeigt“, zog Sicherheitsdirektor Mario Fehr bei der Präsentation der Polizeilichen Kriminalstatistik 2022 heute vor den Medien Bilanz.
Erfreulich ist der deutliche Rückgang im Bereich der Jugendkriminalität. Die Abnahme der Gesamtzahl jugendlicher Beschuldigter um 5 Prozent zeigt, dass das Vorgehen der Kantonspolizei geeignet war, die Spitze in der Jugendkriminalität zu brechen und nicht nur, wie in den letzten beiden Jahren, das Wachstum zu verlangsamen.
An der heutigen Medienkonferenz hat die Kantonspolizei Wallis eine positive Sicherheitsbilanz für das Jahr 2022 gezogen. Sowohl in Bezug auf die Kriminalität als auch auf den Strassenverkehr.
Das Wallis zeigt erneut, dass es ein sicherer Kanton mit einem hohen Sicherheitsniveau bleibt.
Die Bertastrasse ist an folgenden Tagen und in folgenden Abschnitten in beiden Richtungen gesperrt:
Von Mittwoch, 29. März 2023, 7 Uhr, bis Freitag, 31. März 2023, 18 Uhr: Abschnitt Aemtlerstrasse bis Zentralstrasse
Von Mittwoch 12. April 2023, 7 Uhr, bis Samstag, 15. April 2023, 17 Uhr: Abschnitt Rotachstrasse und Goldbrunnenstrasse
Von Mittwoch 19. April 2023, 12 Uhr, bis Samstag, 22. April 2023, 18 Uhr: Abschnitt Gutstrasse und Goldbrunnenstrasse
Der Kanton Appenzell Ausserrhoden ist im gesamtschweizerischen Vergleich weiterhin im Bereich der Kriminalität ein sicherer Kanton.
Die Aufklärungsquote aller Straftaten gegen das Strafgesetzbuch (StGB) liegt bei 60%. Die Gesamtzahl der Straftaten nach StGB liegt für das Jahr 2022 bei 1'991, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr von 20 Prozent gleichkommt.
Während es 2022 mehr Verkehrsunfälle gab, sank die Zahl der Straftaten. Erneut konnte eine grosse Mehrheit der Delikte aufgeklärt werden. Die Sicherheitslage ist stabil.
Die Verkehrszahlen im Kanton Zug sind im 2022 gestiegen. Insgesamt ereigneten sich 742 Verkehrsunfälle.
Die polizeiliche Kriminalstatistik weist im Jahr 2022 weniger Straftaten aus als im Vorjahr. Allerdings musste bei den schweren Gewaltdelikten ein Höchstwert konstatiert werden. Der Schwerpunkt Jugendgewalt wird 2023 fortgesetzt.
Mit präventiven und repressiven Massnahmen soll dazu beigetragen werden, dass weniger Jugendliche straffällig werden.
Die Kantonspolizei Graubünden hat am Montagvormittag an einer Medienkonferenz in Chur die Polizeiliche Kriminalstatistik 2022 vorgestellt. Das Deliktsaufkommen bei den Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch hat gegenüber dem Vorjahr um 30 % zugenommen.
Erfreulich ist hingegen der leichte Rückgang bei den Delikten im Bereich der digitalen Kriminalität.
Im letzten Jahr wurde eine deutliche Zunahme der Anzahl Straftaten verzeichnet. Diese ist massgeblich auf einen Anstieg im Bereich Vermögenskriminalität zurückzuführen. Aber auch Delikte im digitalen Raum haben erneut zugenommen.
Die Anzahl der registrierten Straftaten (2022: 32'212) ist im vergangenen Jahr um rund 26 % gestiegen (Vorjahr: 25'407). Allerdings sind rund 5-8 % auf eine Systemumstellung zurückzuführen und betreffen das Jahr 2021. Die Aufklärungsquote der Gesamtdelikte war mit
44.6 % (Vorjahr: 50.1 %) leicht rückläufig.
Am Montag, 27. März 2023, gegen 08.00 Uhr, stellten die Überwachungsinstrumente Geländebewegungen im Bereich „Gumpisch“ fest, die in der Folge zum Aufschlag eines Steinblocks in den Schutznetzen oberhalb der Axenstrasse führte.
Folgedessen musste die Axenstrasse umgehend gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden. Personen wurden keine verletzt. Die Strasse und Brücke wurden nicht beschädigt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.