Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben in der Nacht zum Sonntag in Guntershausen zwei Männer in einem parkierten Auto festgenommen.
Sie waren gerade dabei, dieses nach Wertgegenständen zu durchsuchen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau stoppte am Sonntagmorgen in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer.
Der Mann wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht und sein Führerausweis wurde aberkannt.
Am frühen Samstagabend ist in einem Mehrfamilienhaus in Jegenstorf ein Brand ausgebrochen. Das Haus wurde stark beschädigt. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
In der Nacht auf Sonntag ist es in Bern zu einem unbewilligten Umzug durch die Innenstadt gekommen. Dabei kam es zu zahlreichen Sprayereien und Sachbeschädigungen. Zudem wurden die Einsatzkräfte mit Wurfgegenständen und Feuerwerkskörpern angegriffen. Es mussten in der Folge Mittel eingesetzt werden.
Eine Polizistin und ein Polizist wurden verletzt. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen sowie Bild- und Videomaterial gesucht.
Am frühen Freitagabend ist es auf der Seengerstrasse in Boniswil zu einer seitlich-frontalen Kollision zwischen zwei Personenwagen, einer davon mit angekoppeltem Anhänger, gekommen.
Am 29. April 2023 fuhr ein Autofahrer mit seinem Seat kurz nach 18.00 Uhr auf der Seengerstrasse in Boniswil. Ein Jeep mit angekoppeltem Anhänger fuhr in die entgegengesetzte Richtung.
Am Samstag (29.04.2023), kurz vor 15:40 Uhr, sind auf der Flawilerstrasse ein Auto und ein Motorrad zusammengestossen. Eine 26-jährige Motorradfahrerin wurde dabei verletzt.
Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (29.04.2023), um ca. 17:10 Uhr, ist eine 44-jährige Velofahrerin auf der Rheinstrasse, Höhe Werdenberger Binnenkanal, von einem überholenden Auto gestreift worden und deshalb gestürzt.
Die unbekannte Person, die das Auto gelenkt hatte, entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Velofahrerin zu kümmern. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (29.04.2023) kurz vor 14:30 Uhr, hat sich auf dem Migros-Parkplatz an der St.Gallerstrasse ein Unfall mit einem Auto und zwei Fussgängerinnen mit Rollatoren ereignet.
Die beiden Fussgängerinen wurden verletzt.
Am Samstag (29.04.2023), kurz nach 13:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem brennenden Auto an der Gafadurastrasse erhalten.
Die aufgebotene Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle, das Auto erlitt jedoch Totalschaden.
Am Samstag (29.04.2023), kurz vor 12:10 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Schützenweg erhalten.
In einem Hobbyraum der Liegenschaft war es zu einem Brand gekommen, weshalb sich Rauch im Mehrfamilienhaus ausbreitete. Eine Person wurde zur Kontrolle ins Spital überführt.
Im Verlauf des Samstags und der Nacht auf Sonntag (30.04.2023) sind Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen diverse Male wegen Auseinandersetzungen und Ruhestörungen ausgerückt.
In den meisten Fällen war Alkohol im Spiel. Bei zwei Interventionen wurden Beteiligte gegen Polizisten tätlich.
Am Samstagabend ist es im ganzen Kanton zu mehreren Einsätzen wegen nächtlichen Ruhestörungen und Streitigkeiten in der Öffentlichkeit gekommen.
Am 29. April 2023 herrschten frühlingshafte milde Temperaturen, was die Menschen aus ihren Wohnungen und Häusern lockte.
Am Samstagnachmittag ist es in Oberentfelden, aus noch unbekannten Gründen, zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Eine Person wurde dabei verletzt und ins Spital überführt.
Der 60-jährige Paul-Henri B. verliess am Morgen des 29. April gegen 6 Uhr sein Haus im Mittelwallis, um eine Wanderung entlang der „Printse“ zu unternehmen.
Sein Fahrzeug wurde in Aproz am Beginn eines Wanderwegs gefunden. Seitder wurde er nicht mehr gesehen.
Am frühen Samstagabend (29.04.2023) hat sich ein Verkehrsunfall in Neuhausen am Rheinfall ereignet.
Eine Personenwagenlenkerin wurde leicht verletzt und es entstand erheblicher Sachschaden.
Beim Überqueren eines Fussgängerstreifens ist eine Frau von einem Auto erfasst und weggeschleudert worden.
Mit erheblichen Verletzungen musste sie ins Spital eingeliefert werden.
In der Nacht auf Samstag geriet das Clubhaus des FC Horw in Brand. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am späten Freitagabend hat sich in Bern eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen ereignet. Dabei wurde ein Mann durch Schläge mit Krücken verletzt. Eine tatverdächtige Person konnte angehalten und vorläufig festgenommen werden.
Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht.
Die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln musste am Freitagabend, 28. April 2023 nach Gross zu einem Verkehrsunfall aufgeboten werden.
Ein 45-jähriger Automobilist war nach 21.45 Uhr auf der Grosserstrasse Richtung Ybrig unterwegs, als er nach einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor.
Eine alkoholisierte Autofahrerin ist bei einer Polizeidienststelle vorgefahren und wollte dort eine Anzeige aufgeben.
Ihre Anzeige konnte sie nicht mehr aufgeben, dafür aber ihren Führerausweis abgeben.
In Derendingen verlor am Freitagmittag ein Autolenker die Kontrolle über sein Fahrzeug. In der Folge geriet das Auto zunächst auf die Gegenfahrbahn, kollidierte dann mit einer Gartenumzäunung und kippte zur Seite.
Der Lenker wurde leicht verletzt.
Am Freitag (28.04.2023), kurz nach 14:15 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse, vor der Kreuzung mit der Alvierstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Die 82-jährige Fussgängerin wurde unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (28.04.2023), kurz vor 8 Uhr, sind auf der Thalerstrasse, Höhe Einmündung Schulstrasse, ein Auto und ein Dreirad-Roller zusammengestossen.
Dabei wurde die 64-jährige Fahrerin des Rollers verletzt. Sie konnte sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben.
Am Freitag, 28. April 2023, kurz nach 20:30 Uhr, fuhr der 48-jähriger Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Tellsgasse in Altdorf Richtung Flüelen.
Auf dem Fussgängerstreifen, in der Nähe des Polizeipostens Altdorf, kollidierte er mit einer 20-jährigen Fussgängerin.
Am Freitag, 28.04.2023, um ca. 18.45 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Hätzingen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 45-jährige Lenker eines Personenwagens war in Hätzingen auf der Hauptstrasse in Richtung Linthal unterwegs.
Am Freitag, 28.04.2023, um ca. 22.45 Uhr, ereignete sich auf der Tannenbergstrasse in Haslen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 48-jährige Lenkerin eines Personenwagens fuhr auf der Tannenbergstrasse bergwärts.
Am Freitagnachmittag kollidierten in Wohlen bei der Kreuzung Wilstrasse/Nutzenbachstrasse zwei Autos seitlichen-frontal.
Dabei verletzte sich eine Person leicht.
Am Freitag (28.04.2023) fuhr ein 61-jähriger Rollerfahrer auf der Egglistrasse in Richtung Steinegg. Im Bereich "Grüt" verlor er aus noch nicht ganz geklärten Gründen die Herrschaft über den Roller und stürzte.
Dabei verletzte sich der 61-jährige Mann mittelschwer.
Regierungsrätin Karin Kayser-Frutschi, Justiz- und Sicherheitsdirektorin des Kantons Nidwalden, hat heute Nachmittag im feierlichen Rahmen den neuen stellvertretenden Kommandanten Senad Sakic-Fanger offiziell in sein Amt eingesetzt und neun weitere Polizistinnen und Polizisten vereidigt.
Gleichzeitig wurde die jährliche Beförderungsfeier der Kantonspolizei durchgeführt.
Die Identität des Mannes, der am frühen Donnerstagmorgen als Falschfahrer auf der A6 unterwegs war, ist geklärt. Gemäss ersten Erkenntnissen wurde er durch die polizeiliche Schussabgabe schwer verletzt.
Sein Gesundheitszustand ist aktuell stabil. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Freitagnacht in Romanshorn nach einem Diebstahlsversuch aus einem Auto einen 32-Jährigen festgenommen.
Gegen 23.15 Uhr bemerkte ein aufmerksamer Anwohner einen Mann, der aus einem Auto an der Bachstrasse Wertgegenstände stehlen wollte. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und nahmen einen 32-Jährigen fest.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 18 vom 01.05.2023 bis zum 07.05.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 25.04.2023 bei einer Geschwindigkeitskontrolle in Bioggio ein schweres Verkehrsdelikt festgestellt.
Gegen 01:30 Uhr wurde ein 28-jähriger italienischer Automobilist mit Wohnsitz in Italien auf der Autobahn A2 angehalten.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung von 13:00 bis 15:30 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Stadtzentrum zu rechnen ist.
Die Polizei teilt mit, dass aufgrund der oben genannten Veranstaltung am Sonntag, den 30. April 2023, von 5:30 bis 18:00 Uhr am rechten Ufer mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Freie Fahrt am Wochenende: Der Albula-, Oberalp- und Splügenpass sowie San Bernardino sind wieder offen.
Unsere Mitarbeitenden geben für euch Vollgas und räumen fleissig weiter – herzlichen Dank für euren Einsatz!
Der April zeigte sich in der Schweiz verbreitet anhaltend kühl. Mitte Monat fiel in den Ostalpen und später auch in den Südalpen reichlich Schnee.
Die wechselhafte Witterung liess der Frühlingssonne in den meisten Gebieten wenig Platz.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Luzern statt. Aufgrund des Besucherandrangs sowie der BEA, ist mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
In Solothurn hat sich am Donnerstagnachmittag ein Rollerlenker einer Polizeikontrolle entzogen und beging in der Folge gefährliche Fahrmanöver.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagmorgen (28.04.2023) fuhr ein 57-jähriger Chauffeur mit einem Sattelzug auf der Ebnatstrasse in Richtung Stadtzentrum Schaffhausen.
In einer Rechtskurve löste sich aus unbekannten Gründen der Sattelsachentransportanhänger und blieb auf der Strasse liegen. Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt.
Am 21. April 2023 haben rund 300 Soldaten, Unteroffiziere und Offiziere ihren Dienst als Infanterie-Durchdiener abgeschlossen.
Sie leisteten 300, 507 bzw. 668 Diensttage am Stück.
In der Nacht auf Freitag waren in Würenlos und Rheinfelden Diebe unterwegs, die Wertgegenstände aus Fahrzeugen, Wohnungen und Garagenboxen entwendeten.
Die Polizei mahnt erneut zur Vorsicht.
E-Bikes erleben einen Boom. Die Wahl des richtigen E-Bikes will gut überlegt sein. Auch beim Fahren gibt es wichtige Punkte, welche man beachten muss, um sicher und unfallfrei ans Ziel zu gelangen.
Die Kantonspolizei Glarus führt zusammen mit Partnerorganisationen eine Präventionsaktion zum Thema „E-Bike“ durch. Gemeinsam wollen wir dadurch einen Beitrag zur Verkehrs-sicherheit leisten.
Am Freitagvormittag (28.04.2023), um 09:25 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt.
Der Autofahrer hatte sich vom Unfallort entfernt, konnte aber nach umfangreicher Fahndung festgenommen werden. Es stellte sich heraus, dass das Auto vorgängig entwendet worden war.
Verletzungen im Beckenbereich hat sich am Donnerstag in Speicher ein spielendes Kind bei einem Unfall mit einem Personenwagen zugezogen.
Ein 73-jähriger Lenker wollte um 18.00 Uhr mit seinem Personenwagen vom Kalabinth kommend nach rechts auf einen Garagenvorplatz einfahren und übersah dabei ein am Boden mit Kreide spielendes Mädchen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.