Am Sonntagnachmittag führte die Regionalpolizei Zofingen in Kirchleerau eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Dabei wurde fuhr ein Neulenker so schnell, dass er seinen Führerausweis auf Probe auf der Stelle abgeben musste.
Wir verpflichten uns zur Wahrheit, um der Wahrheit im Job auf den Grund zu gehen.
Am Freitag durften wir 8 neue Mitarbeitende in einer feierlichen Zeremonie vereidigen.
Wie der Strassenunterhaltsdienst Zentras meldet, werden im Zeitraum von 27.03. bis 06.04.2023 Felsreinigungsarbeiten durchgeführt.
Die Arbeiten finden unter der Woche, tagsüber, zwischen Giswil und dem Brünigpass statt.
Am Sonntag, 26. März 2023, gegen 21:15 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass ein Personenwagen auf der Autobahn A2, auf der falschen Fahrbahn von Wassen Richtung Göschenen unterwegs sei.
Umgehend wurden die Polizeipatrouillen diesbezüglich informiert um den Falschfahrer zu stoppen und mögliche Verkehrsmassnahmen einzuleiten. Kurz danach meldete die Sanitätsnotrufzentrale Luzern einen Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen auf der Autobahn A2, in Wassen, Höhe Wattingen.
Die mit dem Auto ausgerückte Patrouille fand den Mann samt Hund in misslicher Lage auf.
Zwischenzeitlich war der Halter über einen Felsen zu seinem Hund hinuntergeklettert und konnte nun ebenfalls nicht mehr zurück.
Die Kantonspolizei war im Jahr 2022 mit einer Zunahme der klassischen Kriminalität konfrontiert, während sie sich gleichzeitig an neue sicherheitsbezogene und operative Herausforderungen anpasste.
Die Cyberkriminalität verursachte weiterhin grossen Schaden. Die Polizeikräfte wurden auf eine harte Probe gestellt.
Hinter einer Front am Vormittag folgte zunehmend labilere Polarluft.
Nebst Schauern und ein paar Blitzen hatte auch der Westföhn lokal einen kurzen Auftritt.
Am Sonntagmorgen (26.3.2023) wurde der Kantonspolizei Zürich in Dietikon eine leblose Frau gemeldet (Polizei.news berichtete).
Im Verlauf des Sonntags identifizierte die Kantonspolizei Zürich die Frau und verhaftete in Würenlos einen tatverdächtigen Mann.
Beim Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses am Sonntag in Arbon wurde ein Mann verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Infolge Sekundenschlaf verursachte ein Autofahrer am Sonntagmorgen auf der Autobahn A7 bei Felben-Wellhausen einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 25. März 2023, kurz vor 22.15 Uhr, konnte ein Mann, welcher seit acht Stunden vermisst wurde, durch einen Personenspürhund der Polizei wohlbehalten gefunden werden.
Am Samstag, 25. März 2023, um 19.12 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft die Meldung über eine vermisste Person ein.
Schönes Wetter kommt bestimmt bald wieder und damit wird es auf den Gewässern im Kanton Solothurn auch wieder mehr Verkehr geben – insbesondere auf der Aare.
Angehörige der Sondergruppe Schifffahrt haben sich Ende letzter Woche weitergebildet, bei Regenwetter mit Luft-Temperaturen um die 8 Grad und Wassertemperaturen um die 13 Grad.
Normalerweise gibt es keine öffentlichen Führungen in der ELZ.
Für drei Schulklassen haben wie eine Ausnahme gemacht, denn sie haben beim Wettbewerb während der ELZ-Themenwoche letzten November überzeugt.
Über das Wochenende (24.04.2023 – 26.03.2023) hat die Stadtpolizei Chur anlässlich von Verkehrskontrollen einige Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz festgestellt.
Dabei wurde bei zwei Fahrzeuglenker der Führerausweis abgenommen.
Am Samstagabend, 25. März 2023, überfiel ein unbekannter Täter einen Kiosk beim Irchelpark. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeug/innen.
Gemäss ersten polizeilichen Erkenntnissen betrat kurz vor 20 Uhr ein Mann mit einer Stichwaffe bewaffnet den Kiosk an der Kreuzung Schaffhauserstrasse/Irchelstrasse und verlangte die Herausgabe von Bargeld.
Gestern Abend wurden zwei Autofahrer bei einem Verkehrsunfall in Cressier schwer verletzt.
Einer der Lenker wurde mit dem Hubschrauber, der andere mit der Ambulanz in ein Spital gebracht.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstagabend und in der Nacht zum Sonntag in Matzingen und Kreuzlingen zwei alkoholisierte Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 21.15 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Haldenstrasse in Matzingen einen Autofahrer. Die Atemalkoholprobe ergab beim 41-jährigen Schweizer einen Wert von 0,74 mg/l.
Vom 27. März bis Mitte September 2023 besteht auf der Seestrasse in Uster aufgrund von Sanierungsarbeiten sowie der Umgestaltung des Stadtparkes ein stadteinwärts führendes Einbahnregime.
Weitere Informationen hier.
Am frühen Sonntagmorgen (26.3.2023) ist der Kantonspolizei Zürich in Dietikon eine regungslos am Boden liegende Frau gemeldet worden. Die ausgerückte Notärztin konnte nur noch den Tod der Frau feststellen.
Ein Gewaltverbrechen kann nicht ausgeschlossen werden.
In der Zeit zwischen Donnerstag, 16.03.2023, und Samstag, 25.03.2023, wurde in Netstal, Schlöffeli, in ein Wohnhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschafft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Zimmer.
Am Samstagabend (25.03.2023) hat sich in Schaffhausen, beim Spielplatz Munot, ein Alleinunfall mit einem E-Mountainbike ereignet. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Am E-Mountainbike entstand geringer Sachschaden.
An der Fischerhäuserstrasse in der Stadt Schaffhausen hat die Schaffhauser Polizei von Mittwoch (08.03.2023) bis Donnerstag (16.03.2023) eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Auf dem mit 30 km/h signalisierten Strassenabschnitt wurden zudem zwei LED-Geschwindigkeitsmessgeräte (Speedy) installiert, die den Fahrzeuglenkenden noch vor der Messstelle die gefahrene Geschwindigkeit signalisierten. Trotz dieser Vorkehrung mussten 154 Fahrzeuglenkende gebüsst werden.
Wir verstehen das. Trotzdem können wir heute beim Volkslauf nicht darauf verzichten.
Damit diese Verkehrsanordnungen letztlich auch eingehalten werden, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Verkehrskadetten helfen in ihrer Freizeit an vorderster Front mit.
Am Alpennordhang werden in den kommenden Tagen grössere Neuschneemengen erwartet. Bei zunächst westlicher Anströmung liegt der Niederschlagsschwerpunkt am westlichen Alpennordhang und die Schneefallgrenze liegt in mittleren Lagen. Mit der Drehung der Anströmungsrichtung auf Nord erreicht am Montag Polarluft die Alpennordseite.
Der Schwerpunkt verlagert sich an den zentralen und östlichen Alpennordhang und die Schneefallgrenze sinkt in tiefere Lagen.
Nach einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A4 in Knonau/ZH sucht die Polizei Zeugen.
Am Samstagmorgen (25. März 2023), um ca. 09.25 Uhr, fuhr der Lenker eines grauen Ford Mondeo von Affoltern a. A. herkommend auf der Normalspur der Autobahn A4 in Knonau/ZH Richtung Zug / Luzern.
Am Freitagvormittag (24.3.2023) hat ein Schweizer einen Mann mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.
Der Täter ist von der Polizei verhaftet worden.
Samstag, 25.03.2023, ca. 08:20 Uhr fiel ein grauer oder silbriger Kleinwagen mit Schweizer Kontrollschild in die Kirchgasse auf, wegen seiner gefährlichen Fahrweise.
Er streifte mehrere korrekt parkierte Fahrzeuge am linken Fahrbahnrand und touchierte frontal eine Bauabschrankung an der Verzweigung Kirchgasse/Riehentorstrasse.
Am Freitag, 24.03.2023, kurz vor 20 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 90-jährige Fussgängerin überquerte den Fussgängerstreifen auf der Höhe der Hausnummer 48 und wurde dabei mutmasslich von einem Fahrzeug erfasst und zu Boden geschleudert.
Am Freitag, 24.03.2023, ca. 22:10 Uhr, ereignete sich in Ennenda, Mühlefuhr, im Bereich Linthboden ein Selbstunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 61-jähriger Lenker fuhr mit einem Elektroroller von Ennenda herkommend in Richtung Schwanden.
Am Freitag (24.03.2023) beabsichtigte ein Autofahrer die geschlossene Ausfahrtsschranke eines Parkplatzes mit seinem Fahrzeug zu umfahren. Dabei wurde diese beschädigt. Der Lenker fuhr davon ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Bei der Kontrolle des Lenkers wurde Atemalkoholgeruch festgestellt. Schlussendlich wurde ihm der Führerausweis abgenommen.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Freitagabend auf der Archstrasse in Grenchen anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle mit einem mobilen Radargerät ein Auto mit 108 km/h gemessen. Erlaubt sind im Bereich der Messstelle 50 km/h.
Dem verantwortlichen Fahrzeuglenker wurde der Führerausweis abgenommen und er wird zur Anzeige gebracht.
Die Mitglieder des europäischen Anti-Terror-Netzwerks ATLAS trainierten im Rahmen der Verbundsübung „FIRESTORM“ die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei Terrorangriffen.
Mittendrin bei der Übung in der Region Bodensee war auch ein Detachement unserer Interventionseinheit.
Am Freitag (24.03.2023), um zirka 17:40 Uhr, kollidierte das E-Bike einer 20-Jährigen auf der Ebnaterstrasse mit einem roten Auto, das von einer unbekannten Frau gefahren wurde. Nach dem Zusammenprall sprachen die beiden Frauen kurz miteinander, die unbekannte Autofahrerin entfernte sich danach jedoch vom Unfallort.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (24.03.3023), um 22:15 Uhr ist in der Autobahnausfahrt ein 41-Jähriger mit seinem Auto verunfallt. Der Mann war alkoholisiert. Ihm wurde ein Fahrverbot auferlegt.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Freitag (24.03.3023), um 16:15 Uhr hat ein 38-jähriger Mann auf der Tägernaustrasse mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht. Der Mann war alkoholisiert. Ihm wurde der Führerausweis vor Ort abgenommen.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
In der Zeit zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (24.03.2023), 19:15 Uhr bis 07:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Holzbaubetrieb an der Arbonerstrasse eingebrochen.
Über eine Türe verschaffte sie sich gewaltsam Zugang zum Firmengebäude.
Am Freitag, 24. März 2023, kurz nach 17.15 Uhr, kam es auf der Delsbergerstrasse in Laufen BL zu einer frontalen Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Fünf Personen wurden dabei verletzt.
Am Freitagnachmittag (24.03.2023) um 14.40 Uhr fuhr ein 39-jähriger Autofahrer auf der Umfahrungsstrasse von Enggenhütten herkommend in den Mettlen-Kreisel.
Gleichzeitig befuhr eine Fahrradfahrerin (53) den Kreisverkehr von Haslen her und wollte in Richtung Dorfzentrum fahren.
Am Donnerstagabend stiess in Döttingen ein Auto mit einem Jugendlichen auf einem Motorfahrrad zusammen. Dieser stürzte und verletzte sich.
Das Auto fuhr davon und wird gesucht.
Der am Mittwoch in Hallwil schwer verunfallte Motorradfahrer ist am Freitagnachmittag im Spital verstorben.
Der 51-jährige Schweizer aus dem Bezirk Kulm erlag am Freitagnachmittag, 24. März 2023, im Kantonsspital Aarau seinen schweren Verletzungen.
Am Freitagmorgen (24.03.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Velo vor einem Fussgängerstreifen ereignet. Personen wurden dabei vermutlich keine verletzt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und den unfallbeteiligten Velofahrer sowie den Fussgänger mit Hund, der den Fussgängerstreifen überquerte, sich bei ihr zu melden.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 13 vom 27.03.2023 bis zum 02.04.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 24. März 2023 um 14:55 Uhr fuhr ein 65-jähriger Mann aus Renan/BE mit seinem Auto auf der linken Spur der N20 durch die Gorges du Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds.
In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das gegen die Leitplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn prallte und 25 Meter weiter zum Stillstand kam.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.