Die Luzerner Polizei stellt am Montag, 8. Mai 2023, im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern den Polizeiberuf vor.
Interessierte erhalten einen Einblick in die Polizeiwelt und in die Ausbildung zur Polizistin und zum Polizisten.
Am 26.04.2023, um 12.40 Uhr, wurde in der Spiegelgasse bei der Bushaltestelle eine 46-jährige Frau Opfer eines versuchten Raubes. Sie wurde dabei leicht verletzt.
Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden.
Am Mittwoch, 26. April 2023, zwischen 18.40 Uhr und 18.55 Uhr, kam es im Gebiet Hinterfeldstrasse/Weststrasse in Laufen BL zu zwei sexuellen Übergriffen auf eine junge Frau.
Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern, 26. April 2023, kurz nach 13.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Nord informiert.
Nach ersten Erkenntnissen geriet ein Lenker mit einem Personenwagen mit Schweizer Kontrollschildern, auf der Normalspur fahrend, zu stark rechts auf den Pannenstreifen, auf welchem bereits ein Pannenfahrzeug mit ausländischen Kontrollschildern mit angehängtem Wohnwagen sowie ein bereits aufgebotenes Pannenhilfefahrzeug stand.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. April 2023 beschlossen, das Notfallmanagement in den Bundeshäusern extern überprüfen zu lassen.
Er schliesst sich dafür dem Auftrag an, den die Verwaltungsdelegation (VD) des Parlaments bereits für das Parlamentsgebäude erteilt hat. Dieses koordinierte Vorgehen soll ein präziseres Bild der Herausforderungen ergeben.
Am Dienstag fuhr ein Lieferwagen los und kollidierte mit dem Linienbus. Der Lenker des Lieferwagens wurde leicht verletzt.
Am Dienstag, 25. April 2023, kurz vor 14.00 war ein Lieferwagen auf einem Parkplatz. Gleichzeitig fuhr ein Linienbus auf der Talhardstrasse. Der Lieferwagen fuhr ab dem Parkplatz los und kollidierte mit dem Bus.
Am frühen Mittwochnachmittag ist es auf der Südspur der Autobahn A13 in Chur zu einem Auffahrunfall gekommen.
Eine Person musste in ärztliche Behandlung gebracht werden.
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat die Änderung der Verordnung über das Halten von Hunden genehmigt.
Laut dem vom Grossen Rat verabschiedeten Hundegesetz müssen Hunde vom 1. April bis am 31. Juli im Wald und am Waldrand an der Leine geführt werden. Weiterhin gilt die Leinenpflicht für Hunde in Park-, Schul-, Spiel- oder Sportanlagen.
Die Polizei Basel-Landschaft konnte vor rund zwei Wochen in Zullwil/SO ein hoch professionelles Drogenlabor ausheben, in dem legaler CBD Hanf in chemischen Prozessen zu einem illegalen THC haltigen Endprodukt verarbeitet wurde.
Eine Person befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft.
Dieses Jahr kamen sie nicht mehr mit dem Zug, sondern wurden über den Strassenweg transportiert.
So wichen die Schausteller des Jahrmarktes und der Offa den Wohnwagen des Zirkusses.
Am Mittwoch, 26. April 2023 um 10:40 Uhr fuhr ein Gabelstapler, der von einem 35-jährigen Einwohner von La Chenalotte/Frankreich gesteuert wurde, auf der Rue des Basbalins in Le Cerneux-Péquignot.
Auf der Höhe von Nr. 28a, beim Einbiegen in die RC2326, kam es zu einer Kollision mit einem Auto, das von einer 27-jährigen Einwohnerin von Le Russey/Frankreich gelenkt wurde und auf der besagten RC in südlicher Richtung fuhr.
Der Tunnel de la Clusette, der derzeit für den Verkehr gesperrt ist, wird am 27. April 2023 von 13.30 bis 17.00 Uhr provisorisch wieder geöffnet, um den Pendlerverkehr zu erleichtern, der durch die Tour de Romandie beeinträchtigt wird, die ab 16.30 Uhr über den Col de la Tourne fahren wird.
Die französisch-neuchâtelische Etappe der Tour de Romandie (Morteau - La Chaux-de-Fonds) wird den Pendlerverkehr am Donnerstag, 27. April 2023, stark beeinträchtigen.
Heute, Mittwoch, den 26. April gegen 15:30 Uhr, geriet auf der Autobahn Nr. 16, am Ausgang des Mont-Terri-Tunnels, bei der Verzweigung Courgenay, ein Pritschenanhänger aus Gründen, die die Untersuchung klären muss, in Brand.
Die Stützpunktfeuerwehr Porrentruy war vor Ort, um den Brand einzudämmen. Die Abteilung für Infrastruktur begab sich an den Ort des Geschehens, um die Fahrbahn zu reinigen. Der Anhänger wurde von einer diensthabenden Garage übernommen.
Am Mittwochnachmittag, 26. April 2023, ist um 16 Uhr in einem Holzverarbeitungsbetrieb in Haltikon aus bisher unbekannten Gründen ein Feuer ausgebrochen.
Mitarbeitende des Betriebs konnten die Flammen im Bereich eines Hobelwerkes bis zum Eintreffen der Feuerwehr eindämmen.
Am Mittwochvormittag hat eine Patrouille der Kantonspolizei Bern beabsichtigt, einen Mann in Saxeten für eine Kontrolle anzuhalten. Der Beschuldigte warf in der Folge ein Beil, wodurch ein Polizist verletzt wurde.
Der Mann konnte unter Einsatz des Destabilisierungsgerätes angehalten werden.
In Laupen hat sich eine unbekannte Täterschaft in der Nacht auf Mittwoch Zutritt zu einem Firmengelände verschafft und Arbeitsgeräte aus mehreren Fahrzeugen gestohlen.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Heute, 26. April 2023, kurz nach 13.30 Uhr, wurde die Kantonspolizei Uri über einen Verkehrsunfall auf der Autobahn A2, Fahrtrichtung Nord informiert.
Nach ersten Erkenntnissen geriet ein Fahrzeuglenker auf der Normalspur fahrend zu stark rechts auf den Pannenstreifen, auf welchem bereits ein Pannenfahrzeug mit angehängtem Wohnwagen plus ein Pannenhilfefahrzeug stand.
Graupel und Graupelschauer sind Begriffe, welche wir immer wieder im Wetterbericht oder in diesem Blog verwenden.
Doch was ist das für eine Niederschlagsform?
Die Polizei im Kanton Basel-Landschaft ist mit mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die grösste Dienststelle im Baselbiet. Aufgaben rund um die öffentliche Ordnung und die Sicherheit stehen im Vordergrund.
Insgesamt unterhält die Polizeidienststelle 12 Aussenposten im Kantonsgebiet. Polizeiposten befinden sich unter anderem in Allschwil, Muttenz, Reinach, Waldenburg und Pratteln.
Rund 1’000 Bedienstete übernehmen im Kanton Basel-Stadt verschiedene Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Genaue Regelungen über die Tätigkeit der Polizei Basel-Stadt finden sich im Polizeigesetz des Kantons.
Die Kantonspolizei Schwyz kümmert sich mit mehr als 300 Mitarbeitenden um die Abwendung drohender Gefahren und die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung.
Auch die Beratung der Bevölkerung zu präventiven Massnahmen übernehmen die Bediensteten der Kantonspolizei Schwyz.
Der Geschäftsbericht des letzten Jahres kommt frisch aus der Druckerei. Dieser liegt nicht nur in gedruckter, sondern auch in digitaler Form vor.
Auf den insgesamt 70 Seiten kann dem Bericht entnommen werden, welche Ziele sich die Kantonspolizei Zürich für das Jahr 2022 gesetzt und welche Hürden sie genommen hat.
Am Mittwochmorgen ist in Sils i.E. ein Automobilist eingeschlafen und hat eine Streifkollision verursacht.
Die beteiligten Fahrzeuge wurden total beschädigt.
Am Dienstag, 25. April 2023, kurz nach 12.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Lieferwagens mit Anhänger mit Zürcher Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Süd, als er eine Rauchentwicklung im Motorraum feststellte.
Daraufhin lenkte er das Fahrzeug in eine Ausstellbucht und alarmierte in der SOS-Kabine die Kantonspolizei Uri.
Am Dienstagabend, 25. April 2023, kollidierte ein Tram im Kreis 9 mit einer Fussgängerin.
Diese musste mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Fahrzeuglenkende erhalten in diesem Kurzfilm wichtige Hinweise für das sichere Handeln bei Pannen im Tunnel.
Richtiges Verhalten in einem Tunnel kann Leben retten.
Mit den steigenden Temperaturen beginnt für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer die schönste Zeit des Jahres. Der Beginn der Motorradsaison hat aber auch seine Tücken und birgt ein erhöhtes Unfallrisiko.
Bereiten Sie sich gezielt und rechtzeitig auf den Saisonstart vor.
Am Bundesplatz in der Stadt Luzern ereignete sich gestern Nachmittag ein Unfall. Beteiligt waren ein Auto und ein Kickboard. Eine Person wurde leicht verletzt.
Der Unfallhergang ist unklar.
Am Dienstagnachmittag, 25. April 2023, kurz nach 15.00 Uhr, ereignete sich in der Hauptstrasse, Höhe WB Station Hölstein Süd, ein Selbstunfall.
Die Lenkerin sowie ihre Tochter wurden mit Verletzungen in ein Spital gebracht.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. April 2023 den Bericht „Public Private Partnership (PPP) zum Informationsaustausch für die Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung und Geldwäscherei in der Schweiz“ zur Kenntnis genommen.
Gestützt auf den Bericht wird die Meldestelle für Geldwäscherei (MROS) des Bundesamtes für Polizei (fedpol) eine strategisch orientierte Partnerschaft zum Informationsaustausch zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung und Geldwäscherei erarbeiten.
Lastwagenfahrer verursachte am Mittwochmorgen in Frauenfeld infolge eines Sekundenschlafs einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt einige hundert Franken.
Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum erfreuen sich immer grösserer Beliebtheit. Leider wissen auch Betrüger um die Popularität dieser digitalen Währungen und nutzen sie für ihre kriminellen Machenschaften aus.
Sie verschicken gefälschte E-Mails, die wie legitime Coinbase-Kommunikation aussehen und versuchen die Opfer auf ihre Fake-Website zu locken.
Auf der Autostrasse A13 in Rothenbrunnen hat sich in der Nacht auf Mittwoch eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen ereignet.
Der Personenwagenlenker wurde dabei schwer verletzt.
Mit den steigenden Temperaturen beginnt für Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer die schönste Zeit des Jahres.
Für einen reibungslosen Saisonstart empfehlen wir dir, folgende Punkte zu beachten:
In den kommenden Wochen und Monaten sind in der Stadt Winterthur wieder zahlreiche Vogelbeobachterinnen und -beobachter unterwegs.
Sie überprüfen und inventarisieren derzeit die Nistplätze der Gebäudebrüter.
Am Dienstag ist in Seewis-Pardisla ein Lieferwagen auf ein Auto aufgefahren. Die Autolenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Von Landquart kommend verliess die 34-jährige syrische Automobilistin kurz vor 17 Uhr die Nationalstrasse N28, um in Richtung Seewis-Pardisla zu fahren.
Gestern, Dienstag 25. April 2023, kurz vor 10 Uhr kam es auf der Verzweigung Burgfelderplatz zu einem schweren Verkehrsunfall, wobei die Fahrradfahrerin noch an der Unfallstelle den tödlichen Verletzungen erlag.
Die Unfallstelle ist zwischenzeitlich geräumt und der genaue Unfallhergang wird von der Verkehrspolizei Basel-Stadt ermittelt.
Nach der Auffahrkollision zwischen zwei Autos auf der Autobahn A7 bei Hüttlingen kam es am Dienstagmorgen zu Verkehrsbehinderungen.
Verletzt wurde niemand.
Eine Autolenkerin ist bei einer Auffahrkollision auf der Autobahn verletzt worden. Der Unfall führte zu Verkehrsbehinderungen.
Der Auffahrunfall ereignete sich am Dienstag (25. April 2023), kurz vor 14 Uhr, auf der Autobahn A4 kurz nach der Verzweigung Blegi in Fahrtrichtung Affoltern am Albis/ZH.
Ein Rollerfahrer stürzte in Oberentfelden zu Boden, als ein unbekannter Fahrzeuglenker kurz vor ihm die Spur querte.
Der Rollerfahrer wurde leicht verletzt. Gesucht wird der unbekannte PW Lenker.
Auf der Autobahn A1 bei Derendingen, kurz vor der Ausfahrt Kriegstetten in Fahrtrichtung Bern, ist am Dienstagmorgen, 25. April 2023, der Lenker eines Sattelmotorfahrzeugs mehrmals gegen die Leiteinrichtung geprallt.
Schliesslich kam das Fahrzeug stark beschädigt auf dem Pannenstreifen zum Stillstand.
Der unbekannte Fahrer, der vermutlich am Steuer eines Nutzfahrzeugs sass und zwischen Montag, 24. April, 18:00 Uhr, und Dienstag, 25. April, 06:00 Uhr, einen schwarzen Peugeot 107 rammte, der auf einem Parkplatz an der Nordseite der Rue Louis-Agassiz in La Chaux-de-Fonds abgestellt war, sowie Zeugen dieses Vorfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in La Chaux-de-Fonds, Tel. 032 889 72 72, in Verbindung zu setzen.
Am Dienstag, den 25. April 2023 um 13:50 Uhr verliess ein Auto, das von einem 76-jährigen Mann aus La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, seinen Parkplatz auf dem Parkplatz Tivoli 5 in Neuenburg.
Beim Manövrieren stiess er gegen die Front eines Autos, das von einer Frau aus Villers-le-Lac/Frankreich gesteuert wurde, die ihr Fahrzeug ebenfalls einparken wollte.
Aprilwetter im Mittelland, trüb und nass am Alpennordhang und oft sonnig im Südtessin. Der heutige Tag hatte wettertechnisch einiges zu bieten.
Im heutigen Blog machen wir eine kleine Reise von Norden nach Süden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.