Schweiz

Liestal BL: Mann durch drei unbekannte Täter angegriffen und verletzt

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 9./10. März 2023, kurz nach 01.15 Uhr, kam es in der Allee in Liestal zu einem Raub. Dabei wurde das männliche Opfer durch drei unbekannte Männer geschlagen und verletzt. Danach wurde das Opfer dazu genötigt, an einem Bankomaten Geld zu beziehen und den Tätern auszuhändigen. Die Polizei sucht Zeugen.

Weiterlesen

Polizei Basel-Landschaft – stets im Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung

Die Polizei im Kanton Basel-Landschaft ist mit mehr als 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die grösste Dienststelle im Baselbiet. Aufgaben rund um die öffentliche Ordnung und die Sicherheit stehen im Vordergrund. Insgesamt unterhält die Polizeidienststelle 12 Aussenposten im Kantonsgebiet. Polizeiposten befinden sich unter anderem in Allschwil, Muttenz, Reinach, Waldenburg und Pratteln.

Weiterlesen

Zetzwil AG: Fussgänger (17) angefahren und davongefahren - Zeugenaufruf

In Zetzwil prallte ein Auto gegen einen Fussgänger. Obwohl dieser verletzt wurde, fuhr der unbekannte Automobilist davon und wird gesucht. Der Unfall ereignete sich am Montag, 6. März 2023, zwischen 17 und 17.30 Uhr in Zetzwil. Dabei ging ein 17- Jähriger auf dem Trottoir der Hauptstrasse entlang und überquerte dabei die seitlich einmündende Brühlstrasse.

Weiterlesen

Myjoys AG – baddirekt.ch: Gold Sponsor 2023/2024/2025 von Polizei.news

Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Myjoys AG – baddirekt.ch als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“. Gerne unterstützt die Myjoys AG – baddirekt.ch mit Sitz in Sissach BL die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.

Weiterlesen

Kanton Tessin: Schwere Verkehrsdelikte in den Gebieten Mendrisiotto und Lugano

Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 06.03.2023 ein 21-jähriger Schweizer Motorradfahrer mit Wohnsitz in der Region Lugano wegen mehrerer schwerer Verkehrsdelikte festgenommen. Die Festnahme erfolgte am Ende einer von der Kantonspolizei koordinierten Aktion, an der auch Patrouillen der Stadtpolizei Mendrisio, der Polizei Ceresio Sud und der Stadtpolizei Lugano beteiligt waren.

Weiterlesen

Wetternews: Mit Blitz und Donner durch die Nacht

Wind, Regen, Blitze – so könnte man das Wetter der vergangenen Nacht ganz kurz zusammenfassen. Verantwortlich für die unruhige Nacht zeigte sich ein Tief, das sich über Deutschland hinweg nach Osten verlagerte. Heute floss tagsüber trockenere Luft zur Alpennordseite. Dies aber nur vorübergehend. Im Laufe der Nacht auf Freitag wird die Bewölkung wieder zunehmen und es setzen erneut Niederschläge ein.

Weiterlesen

N20 / Gorges du Seyon NE: Kontrolle über Auto verloren - gegen Felswand geprallt

Am Mittwoch, 08. März 2023 um 12:55 Uhr fuhr ein Automobil, das von einem 36-jährigen Einwohner von Givisier/FR gelenkt wurde, auf der linken Spur der N20 in den Gorges du Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds. Am Ausgang einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das nach dem Überfahren des Grasstreifens am linken Fahrbahnrand und dem Aufprall auf die dort befindliche Felswand auf die rechte Fahrspur geschleudert wurde, wo es zum Stillstand kam.

Weiterlesen

La Chaux-de-Fonds NE: Kollision zwischen Auto und Fussgängerin - leicht verletzt

Am Mittwoch, den 08. März 2023 um 08:30 Uhr fuhr ein von einer 60-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenktes Auto auf der Rue du Balancier in La Chaux-de-Fonds in südlicher Richtung. Kurz vor der Kreuzung mit der Rue de la Jardinière kam es zu einer Kollision mit einer Fussgängerin, die die Fahrbahn von Ost nach West überquerte.

Weiterlesen

Wil SG: Fussgängerin (27) angefahren und Führerflucht begangen – Zeugenaufruf

Am Mittwoch (08.03.2023), kurz vor 18 Uhr, hat sich auf der Toggenburgerstrasse ein Unfall mit einem Auto und einer Fussgängerin ereignet. Das Auto kollidierte mit der 27-jährigen Fussgängerin und fuhr danach ohne anzuhalten weiter. Die Frau wurde leicht verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.

Weiterlesen

Courgevaux FR: Zwei Personen nach Unfall geborgen

Gestern Morgen verlor ein Autofahrer in Courgevaux die Kontrolle über sein Auto. Die Feuerwehr musste die Insassen befreien. Der Strassenabschnitt wurde für den Verkehr vorübergehend gesperrt. Am Mittwoch, 8. März 2023, gegen 10:45 Uhr, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei über einen Verkehrsunfall in Courgevaux in Kenntnis gesetzt.

Weiterlesen

Alpnachstad OW / A8: Autofahrerin (27) kollidiert mit Leitplanke und verletzt sich

Heute Morgen, um ca. 04:45 Uhr, kam es in Alpnachstad, auf der Autostrasse A8, in Fahrtrichtung Sarnen, zu einem Verkehrsunfall. Eine 27-jährige Fahrzeuglenkerin geriet im doppelspurigen Bereich ins Schleudern, kollidierte mit der Mittelleitplanke und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand. Dabei wurde die Autofahrerin leicht verletzt, am Auto entstand Totalschaden.

Weiterlesen

Aarburg AG: Kurier nach Betrugsversuch durch falschen Polizisten festgenommen

Telefonbetrüger, die sich als Polizisten ausgeben, sind aktiver denn je. Auf die Meldung einer Betroffenen hin konnte die Kantonspolizei Aargau einen Kurier festnehmen. Wie die bei der Kantonspolizei täglich registrierten Meldungen zeigen, gehen derzeit in unzähligen Haushalten Anrufe von falschen Polizisten ein. Davon betroffen war am Mittwoch, 8. März 2023, auch eine ältere Frau aus Aarburg.

Weiterlesen

Warnung: E-Mail SBB-Ticketrückerstattung ist Phishing

Vermehrt sind wieder betrügerische E-Mails im angeblichen Namen der SBB im Umlauf. In den Nachrichten wird eine Ticketrückerstattung vorgetäuscht. Die Betrüger versuchen die persönlichen Angaben sowie Kreditkartendaten der potentiellen Opfer abzuphishen.

Weiterlesen

Stadt Zürich ZH (Kreis 3): Stadtpolizei löst illegale Pokerrunde auf

Am frühen Donnerstagmorgen, 9. März 2023, traf die Stadtpolizei Zürich in einem Lokal im Kreis 3 auf eine illegale Pokerrunde und lösten diese auf. Im Auftrag der Eidgenössischen Spielbankenkommission führten Detektiv/innen der Verwaltungspolizei gemeinsam mit uniformierten Polizist/innen nach Mitternacht eine Kontrolle in einem behördlich nicht bewilligten Lokal an der Badenerstrasse durch.

Weiterlesen

Altstätten SG: Autofahrer (27) übersieht Motorrad – Motorradfahrer (47) verletzt

Am Mittwoch (08.03.2023), kurz vor 17:45 Uhr, hat sich auf dem Südring ein Unfall mit einem Motorradfahrer und einem Auto ereignet. Ein 27-jähriger Autofahrer beabsichtigte abzubiegen und übersah dabei einen Motorradfahrer. Es kam zu einer Kollision bei welcher der Motorradfahrer unbestimmt verletzt wurde.

Weiterlesen

Strafverfahren gegen Fifa-Präsident Gianni Infantino eingestellt

Seit dem 15. Dezember 2021 führen die Unterzeichnenden gegen Gianni Infantino und weitere Personen ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Verletzung des Amtsgeheimnisses, des Amtsmissbrauchs und der Begünstigung sowie der Anstiftung hierzu. Konkret geht es um mehrere bundesanwaltschaftlich nicht protokollierte Treffen vor allem zwischen Vertretern der Bundesanwaltschaft einerseits und der FIFA andererseits. Das diesbezügliche Beweisverfahren und das Untersuchungsverfahren sind noch im Gang.

Weiterlesen

Empfehlungen

Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.