Möchtet ihr mit uns in entspannter Atmosphäre ins Gespräch kommen?
In der heutigen schnelllebigen Welt nehmen wir uns gerne die Zeit für eure Anliegen und Fragen.
Gestern Morgen hat uns ein Melder in Grenchen eine aufgefundene Französische Bulldogge übergeben.
Das Hundeweibchen besitzt einen Chip aus Deutschland, ist aber nicht registriert und sucht seinen Besitzer / seine Besitzerin.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich erhebt beim Bezirksgericht Dielsdorf Anklage gegen B.K.
Dem in den Medien unter dem Namen „Brian“ bekanntgewordenen Beschuldigten wird vorgeworfen, in der Zeit von November 2018 bis Juli 2021 in der JVA Pöschwies eine Vielzahl von Delikten zum Nachteil von Aufsehern und der Justizvollzugsanstalt begangen zu haben.
Am Mittwochmorgen hat sich in Bern auf der Autobahn A1 West in Richtung Lausanne ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Zwei Autolenker wurden dabei verletzt. Sie wurden ins Spital gebracht. Der Normal- und erste Überholstreifen waren während knapp zwei Stunden blockiert.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstagabend in Kreuzlingen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Kurz vor 20.45 Uhr kontrollierte eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Unterseestrasse einen Autofahrer.
Am Dienstagnachmittag, 11. April 2023, kurz vor 16.30 Uhr, ereignete sich im Belchentunnel in Eptingen BL, Fahrtrichtung Zürich/Bern, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Eine Beifahrerin ist am Sonntag (09.04.2023) nach einer Frontalkollision zwischen zwei Autos mit mittelschweren Verletzungen von der Rega ins Spital geflogen werden.
Fünf weitere Personen wurden mit leichten und mittelschweren Verletzungen ins Spital gefahren.
Auf den Stau in den Süden folgt der Stau in den Norden.
Die Rückreisewelle hat am Ostermontag zu langen Wartezeiten vor dem Gotthard-Südportal geführt.
Am Montagnachmittag verursachte ein Motorradfahrer in Hochdorf einen Selbstunfall.
Der Mann wurde mit Verletzungen von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.
Seit dem Jahr 2010 werden im Kanton Luzern regelmässig Alkoholtestkäufe durchgeführt. Diese dienen dem Schutz vor missbräuchlichem Alkoholkonsum bei Jugendlichen.
Die Resultate in den letzten Jahren zeigen auf, dass diese Kontrollen notwendig sind. Deshalb finden auch in diesem Jahr Testkäufe statt.
Am Dienstag, 11.04.2023, 16.45 Uhr, ereignete sich an der Berufsschulstrasse in Ziegelbrücke ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es im Dachstock des Mehrfamilienhauses zu einem Brand. Mehrere Anwohner verständigten den Feuerwehrnotruf, als sie Rauch bemerkten.
Am Dienstag, 11.04.2023, 12.45 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Dienstag, 11. April 2023, kurz vor 10:30 Uhr, gingen auf der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz mehrere Meldungen über eine starke Rauchentwicklung in einem Zweifamilienhaus in Alpthal ein.
Die Feuerwehr Alpthal sowie die Stützpunktfeuerwehr Einsiedeln konnten den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Spezialisten der Verkehrspolizei haben über das Osterwochenende im Kanton Thurgau Schwerpunktkontrollen durchgeführt.
24 Personen mussten zur Anzeige gebracht werden, drei Fahrzeuge wurden stillgelegt.
Ab Montag, dem 10. April 2023, lancieren die Kantonspolizei und die Waadtländer Gemeindepolizeien eine neue Präventionskampagne für Benutzerinnen und Benutzer von Elektrotrottinetts.
Ziel ist es, die Regeln für die Nutzung dieser Art von Fahrzeugen in Erinnerung zu rufen, um die Sicherheit aller auf den Waadtländer Strassen zu gewährleisten.
Das Jahr 2022 brachte einen leichten Anstieg der Verkehrsunfälle im Tessin. Im vergangenen Jahr waren die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei in 3'932 Unfälle involviert (+7% im Vergleich zu 2021). Davon 3'200 mit Leichtverletzten (+7%), 539 mit Leichtverletzten (-12%) und 182 mit Schwerverletzten (+7%).
Diese Zahlen sind etwas höher als vor der COVID-Pandemie. Die Zahl der Verkehrstoten ist hingegen zurückgegangen, und zwar um insgesamt 10 (-7%).
Am Sonntag, den 9. April 2023, gegen 21:45 Uhr, fuhr ein Autofahrer von Pleigne in Richtung Lucelle.
Am Ausgang einer Linkskurve, kurz nach dem Ortsteil "Le Moulin", kam er aus einem Grund, den die Untersuchung klären muss, nach links von seiner Fahrtrichtung ab und prallte gegen die Felswand.
Eistage gehörten früher zum Standard-Repertoire des Winters in der Schweiz. Mit der Klimaänderung wurden die Winter immer wärmer und Eistage immer seltener.
Regional sind Eistage sogar fast verschwunden.
In einem Mehrfamilienhaus sind am Dienstagmittag (11.04.2023) in Mönchaltorf zwei Frauen verletzt worden.
Kurz nach 11 Uhr machte sich in einem Mehrfamilienhaus eine verletzte Frau bei einer Nachbarin bemerkbar.
Wegen der Gedenkfeier zur Schlacht bei Näfels ist am Donnerstag, 13. April, mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Die Näfelser Fahrt beginnt um 7.15 Uhr. In einer Prozession marschieren die Glarnerinnen und Glarner von Glarus nach Näfels und gedenken der Schlacht zwischen Schweizern und Habsburgern im Jahr 1388.
Am Ostermontagmittag ist eine Skifahrerin im Skigebiet Adelboden-Lenk verunfallt. Sie verstarb noch auf der Unfallstelle.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Der Regierungsrat stimmt aufgrund eines Personalengpasses einer befristeten Anstellung einer ausserordentlichen Staatsanwältin zu.
Der Regierungsrat wählt Adrienne Lieberherr, St. Gallen, per Anfang Mai 2023 befristet für ein Jahr als ausserordentliche Staatsanwältin.
Am Montag, 10. April 2023, kurz vor 14.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Wohnmobils mit italienischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in nördliche Richtung.
Rund 300 Meter nach der Ausfahrt Amsteg hielt der 41-Jährige sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen an und fuhr anschliessend teils auf dem Pannenstreifen und teils auf der Normalspur rückwärts bis zur dortigen Ausfahrt zurück.
Vom Mittwoch bis Sonntag (19. bis 23. April 2023) findet der Frühlingsjahrmarkt 2023 statt. 90 Markthändlerinnen und Markthändler präsentieren ihre Waren auf einer Gesamtlänge von rund 560 Laufmetern.
Im Lunapark sind 33 Schaustellerinnen und Schausteller anwesend. Dabei stehen auch diverse Unterhaltungsangebote für Kinder zur Verfügung.
Nach Angaben der Kantonspolizei St. Gallen wurden im Jahr mehr als 700 E-Bikes gestohlen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das einen Anstieg um 65 Prozent. Häufig werden die teuren Velos aus Tiefgaragen und Kellern gestohlen.
Gemeinsam mit der Schweizerischen Kriminalprävention gibt die Kapo St. Gallen Tipps zur Verhinderung von Velo-Diebstählen.
Während der Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hat die Air Zermatt insgesamt 46 Rettungseinsätze mit dem Helikopter durchgeführt.
Die meisten Einsätze waren aufgrund von Skiunfällen erforderlich, aber es gab auch Spaltenrettungen, einen Absturz, Evakuationen und einen Grosseinsatz nach einem Lawinenniedergang am Alphubel, bei denen die Retter zur Hilfe gerufen wurden. Besonders intensiv war der Samstag.
Die Luzerner Polizei hat Ende März zwei Männer festgenommen, welche an einem Betrugsversuch in Inwil beteiligt gewesen waren. Ein Ehepaar wurde von falschen Polizisten kontaktiert und zu einer Bargeldübergabe gedrängt. Nach der Übergabe kam es zur Festnahme.
Die Luzerner Polizei warnt vor diesen Betrugsversuchen.
Am Ostermontag ist in Igis ein Automobilist gegen ein Gebäude gefahren und hat einen Bankomaten beschädigt.
Die Atemalkoholprobe beim Mann fiel positiv aus.
Am Montag (10.04.2023), in der Zeit zwischen 10 Uhr und 17 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen in Wil an der Churfirstenstrasse eine technische Verkehrskontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden rund 30 Fahrzeuge kontrolliert und fünf Fahrzeughalter zur Anzeige gebracht.
Am Montag (10.04.2023), kurz vor 19:45 Uhr, hat sich auf der Staatsstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad ereignet.
Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Am Montag (10.04.2023), um 17:15 Uhr, ist auf dem Gehweg des Strandwegs ein 19-Jähriger mit einem selbstgebauten Motorfahrrad in ein 10-jähriges Mädchen geprallt.
Sie wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag (10.04.2023), kurz vor 15:30 Uhr, hat sich auf dem Veloweg der Hauptstrasse ein Velounfall ereignet.
Eine 51-jährige Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Fahnder der Stadtpolizei Zürich nahmen am Karfreitag Nachmittag, 7. April 2023, einen Kurier und seine Begleitung im Kreis 2 fest.
Diese holten nach einem „Schockanruf“ die Wertgegenstände ab.
Am Dienstag, 11. April 2023, kurz nach 11.15 Uhr, musste die Axenstrasse aufgrund eines technischen Defekts gesperrt und die Fahrzeuge gewendet werden.
Zwischenzeitlich konnte der technische Defekt eruiert und behoben sowie die Axenstrasse für den Verkehr wieder freigegeben werden.
Letzte Woche ist es unter der Sihlbrücke beim Bahnhof Selnau zu einem medizinischen Notfall gekommen, bei dem jemand auf dringende Hilfe angewiesen war.
Für eine schnelle Rettung positionierte die Berufsfeuerwehr die Autodrehleiter (ADL) auf der Brücke und zog die verletzte Person in der Trage nach oben.
Bei einer Frontalkollision ist am Samstag (08.04.2023) ein Autolenker ums Leben gekommen.
Kurz vor 13:30 Uhr fuhr ein 48-Jähriger mit seinem Auto auf der K 10 in Richtung Wolhusen.
Bei einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer E-Bikefahrerin ist am Dienstagmorgen (11.4.2023) in Aathal-Seegräben die Zweiradlenkerin schwer verletzt worden.
Kurz vor 6 Uhr fuhr ein 64-jähriger Personenwagenlenker auf der Zürichstrasse Richtung Wetzikon.
Im Bereich des Stadttheaters in Olten ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 8./9. April 2023, ein Mann von mehreren Personen tätlich angegriffen und dabei verletzt worden.
Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
Ab Montag, 17. April 2023, setzt das Strassenkreisinspektorat Buchs zusammen mit der Gemeinde Sevelen und dem EW Sevelen die Sanierung der Hauptstrasse in Sevelen fort. Die Arbeiten beinhalten die Erneuerung der Werkleitungen und eine Strassensanierung.
Während der Bauphase regelt ein Lichtsignal den Verkehr.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verfügt über temporäre verkehrspolizeiliche Massnahmen an der Westquaistrasse, um an den Wochenenden die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Von Freitag- bis Sonntagabend ist die Durchfahrt nur noch für Berechtigte gestattet.
Die Massnahme gilt ab dem 14. April 2023.
Am 01. März respektive 01. April 2023 haben Gfr Keenan Feisst und Gfr Patrick Sangiovanni ihre Stelle als Polizisten bei der Polizei Oberes Fricktal angetreten.
Durch den Präsidenten des Führungsausschusses, Gemeindeammann Daniel Suter, wurden sie offiziell in Pflicht genommen.
Die Goldbrunnenstrasse ist im Abschnitt Gertrudstrasse bis Einfahrt Friedhof von Montag, 17. April 2023, 7 Uhr, bis Mittwoch, 19. April 2023, 18 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Bei schlechter Witterung verschieben sich die Arbeiten jeweils um einen Werktag.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.