Am Mittwochmorgen, 08. Februar 2023, kurz nach 07.40 Uhr, kam es auf der Autobahn A18, im Schänzli Tunnel in Muttenz BL, Fahrtrichtung Basel, zu einer Auffahrkollision mit insgesamt drei involvierten Fahrzeugen.
Eine Person wurde leicht verletzt.
Am Dienstagmorgen (07.02.2023) kam es auf einer Baustelle an der St. Leonhard-Strasse zu einem Brand. Ein Baucontainer fing mutmasslich durch einen technischen Defekt Feuer.
Die Bauarbeiter vor Ort konnten den Brand löschen, verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch Sachschaden.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen drei Personenwagen ist am Mittwochvormittag (8.2.2023) in Riedikon (Gemeinde Uster) ein grosser Sachschaden entstanden.
Die Fahrzeuglenkenden sind leicht verletzt worden.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Zum Safer Internet Day 2023 veröffentlichen die Datenschutzbeauftragte und die Pädagogische Hochschule Zürich (PHZH) das neue Online-Lehrmittel „Meine Daten, meine Spuren“ auf datenschutzlernen.ch.
Nach den international preisgekrönten Lektionen von „Geheimnisse sind erlaubt“, die sich an 4- bis 8-jährige Kinder richteten, erhalten Lehrpersonen nun auch pfannenfertige Unterrichtseinheiten für den Zyklus 2 des Lehrplans 21. „Es ist unsere Aufgabe, das Bewusstsein für das Menschenrecht auf Privatsphäre und Datenschutz zu fördern. Damit tragen wir zu einem selbstbestimmten Leben in einer digitalen Umwelt bei“, sagt die Datenschutzbeauftragte Dominika Blonski.
Am Dienstag, 07.02.2023, 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Klausenstrasse in Linthal ein Verkehrsunfall wegen eines Eisabbruchs.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Richtung Urnerboden unterwegs, als bei der sog.
Am Dienstag (07.02.2023), kurz nach 19:30 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine 64-jährige Frau übersah im Kreisverkehr einen 35-jährigen Mann, der auf einem E-Scooter unterwegs war.
Der 35-Jährige wurde leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag (07.02.2023) hat eine 66-jährige Frau nach einem Schockanruf einem unbekannten Abholer Bargeld im Wert von 45'000 Franken übergeben.
Eine 66-jährige Frau hat einen sogenannten Schockanruf von einer angeblichen Polizistin erhalten.
Die Kantonspolizei St.Gallen hat unter der Leitung Staatsanwaltschaft St.Gallen, Untersuchungsamt Altstätten, einen 39-jährigen Kosovaren ermittelt. Diesem wird angelastet, zwischen Frühling und Herbst 2022 mehrere dutzend Einbruchdiebstähle begangen zu haben.
Dabei wurden rund 70'000 Franken gestohlen.
Bei Schwerverkehrskontrollen auf der Autobahn A1 kontrollierte die Kantonspolizei Thurgau am Dienstag mehrere Last- und Lieferwagen. 13 Fahrer werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Ein Chauffeur lenkte in einem Fall sein Fahrzeug während rund 17 Stunden.
Der Rastplatz Chölfeld diente während der Erneuerung der A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten als Installationsplatz. Nun wird der Rastplatz selbst umfassend erneuert.
Für die Dauer der Arbeiten wird der Rastplatz gesperrt.
Nach mehrwöchigen Ermittlungen deckte die Kantonspolizei Wallis einen Handel mit Cannabisprodukten auf, der von einem Jugendlichen betrieben wurde. Unter der Leitung des Jugendgerichts konnten der Täter sowie sein Komplize festgenommen werden.
Zudem wurden mehrere Konsumenten identifiziert und angehalten.
Am Dienstagnachmittag, 07. Februar 2023, kurz nach 15.00 Uhr, ereignete sich in der Verzweigung Erzenberg-/Arisdörferstrasse in Liestal BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Radfahrer.
Der Radfahrer wurde dabei verletzt.
Die Kantonspolizei nahm am Dienstag zwei Männer fest, die verdächtigt werden, zugestellte Postsendungen entwendet zu haben.
Weil sie von Haus zu Haus gingen und Postpakete mit sich führten, fielen die beiden Unbekannten am Dienstagmittag,
7. Februar 2023, in Lenzburg einem Augenzeugen auf.
Drei Unbekannte überfielen gestern in Aarau einen Tabakladen, gingen jedoch leer aus. Trotz Fahndung blieben die Täter verschwunden.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
„Ich bin soeben nach Hause gekommen und konnte komische Personen feststellen. Diese gingen in Richtung Dorf weg.
Ich kann diese jetzt nicht mehr sehen. Die Personen gehören nicht ins Quartier. Beschreiben kann ich sie nicht.“
Am Dienstagabend, 07. Februar 2023, kurz nach 17.00 Uhr, ereignete sich in der Birseckstrasse in Birsfelden BL eine Auffahrkollision zwischen einem Roller und einem Personenwagen.
Der Rollerfahrer wurde dabei verletzt.
In der Verkehrsstatistik 2022 weist der Kanton Thurgau erstmals auch den Veloverkehr aus. An der Velo-Messstelle in Bottighofen wurden im Berichtsjahr 382’400 Durchfahrten gezählt. Das sind über 20 % mehr als im Vorjahr und 32 % mehr als bei der ersten Zählung 2012.
Wer zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs ist, gehört in die Kategorie "Langsamverkehr". Der Langsamverkehr wird immer wichtiger – als Ergänzung zum Auto ("motorisierter Individualverkehr") und zu Bus und Zug ("öffentlicher Verkehr"). Die Verkehrsstatistik des Kantons Thurgau gibt deshalb für das Jahr 2022 zum ersten Mal Auskunft über die Anzahl Velo-Durchfahrten an konkreten Messstellen.
Schnelles Geld ohne Verlustrisiko ist eine Illusion. Lasst euch nicht von Trickbetrügern um den Finger wickeln, welche euch hohe Renditen versprechen.
Gerade bei Anlagemöglichkeiten mit Kryptowährungen ist Vorsicht geboten. Niemand verrät 'Geheimtipps' öffentlich im Internet.
Am 6. Februar 2023 haben mehrere Erdbeben die türkisch-syrische Grenzregion erschüttert. Die Humanitäre Hilfe des Bundes schickt die Rettungskette mit rund 80 Expertinnen und Experten sowie acht Suchhunde in das Gebiet von Gaziantep im Süden der Türkei.
Zum Rettungsteam gehören auch Spezialisten der militärischen Katastrophenhilfe der Armee. Damit reagiert sie auf ein Hilfsgesuch der türkischen Behörden. Welche Hilfe die von den Beben betroffenen Menschen in Syrien benötigen, klärt der Bund derzeit ab.
Im Jahre 1973 hat die Kantonspolizei Zürich die ersten Polizisten als Grenadiere ausbilden lassen, nachdem ein Jahr zuvor in München ein schweres Attentat am Rande der Olympischen Spiele für weltweites Entsetzen gesorgt hatte.
Heuer feiert nun die Einsatzgruppe Diamant ihr 50-jähriges Bestehen.
Am Dienstagnachmittag ist ein Automobilist auf der Einfahrt auf die Oberalpstrasse H19 in Flims einem Fussgänger ausgewichen und mit einer Leitplanke kollidiert.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Dienstag, 7. Februar 2023, ist es in Waldstatt zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Mofa und einem Personenwagen gekommen.
Der Mofafahrer verletzte sich dabei schwer. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstagnachmittag ereignete sich auf der Autobahn A2 bei Eich ein Verkehrsunfall. Eine Autofahrerin wurde leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag (7. Februar 2023 / nach 16.00 Uhr) ereignete sich auf der Autobahn A2 (in Fahrtrichtung Norden) nach dem Tunnel Eich ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen.
Die Kantonspolizei Bern hat am Montagvormittag zwei Hanf-Indooranlagen in Langenthal und Wynau ausgehoben.
Insgesamt wurden rund 3’700 Hanfpflanzen sowie rund 40 kg konsumfertiges Marihuana sichergestellt. Die zwei mutmasslichen Betreiber wurden festgenommen.
Gestern, gegen 15:00 Uhr, fuhr ein Autofahrer vom Dorf Le Bémont in Richtung Montfaucon.
Als er kurz vor dem Dorfausgang von Le Bémont ankam, übersah er aus einem Grund, den die Ermittlungen noch klären müssen, einen Mitarbeiter der Strassenmeisterei, der mit der Instandsetzung des rechten Fahrbahnrandes beschäftigt war.
Eine 80-jährige Frau wurde in einer Wohnung in La Chaux-de-Fonds von einem Wohnungsnachbarn entführt und festgehalten.
Trotz schwerer Verletzungen, die ihr der Täter zufügte, konnte sich das Opfer selbst befreien und Alarm schlagen. Der mutmassliche Täter wurde in seiner Wohnung festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 01.02.2023 im Rahmen einer Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit den Drogenbekämpfungsdiensten der Polizei des Mendrisiotto, der Gemeindepolizei Chiasso und der Gemeindepolizei Stabio durchgeführt wurde, ein 46-jähriger Schweizer mit Wohnsitz im Mendrisiotto festgenommen wurde.
Er wird verdächtigt, an einem umfangreichen Kokainhandel mit einer geschätzten Menge von etwa 600 Gramm beteiligt gewesen zu sein, die an lokale Kunden verteilt wurde.
Am Sonntag, den 05. Februar 2023, gegen 03:00 Uhr, kam es in der Nähe des Eingangs zum Hof des Schlosses von Delsberg zu einem Zwischenfall zwischen einem Fahrzeug der Marke Mercedes und Fussgängern.
Anschliessend verliess das Auto schnell den Ort des Geschehens.
Auf der Alpennordseite blies gestern Montag und in der Nacht auf Dienstag eine kräftige Bise, in den Alpen wehte am Dienstagmorgen vorübergehend der Föhn und vor einigen Tagen sorgte der Nordwind auf der Alpensüdseite für milde Temperaturen.
Doch nicht nur in der Schweiz, sondern generell in Europa hatten in den vergangenen Tagen die lokalen Windsysteme teilweise einen imposanten Auftritt.
Am Dienstagnachmittag, 7. Februar 2023, durchbrach ein Personenwagen nach einer Kollision mit einem Lieferwagen einen Zaun und kam auf der Seite liegend in einem Familiengarten zum Stillstand.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich kam es kurz vor 13.30 Uhr auf der Bändlistrasse im Bereich der Familiengärten zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Der Kantonspolizei Solothurn sind während den vergangenen Tagen wieder vermehrt Fälle von Betrugsversuchen per Telefon gemeldet worden.
Die Polizei mahnt die Bürgerinnen und Bürger zu entsprechender Vorsicht.
Sicherheit wird in der heutigen Gesellschaft als selbstverständlich vorausgesetzt. In Wahrheit erfordert sie viel Arbeit. Die 1200 Sicherheitsdelegierten der BFU tragen seit 50 Jahren zu mehr Sicherheit bei.
Das einzigartige Netzwerk wurde 1973 in der Romandie gegründet. Seither setzen die Sicherheitsdelegierten das theoretische Wissen der BFU in den Gemeinden in die Praxis um.
Am Dienstagvormittag ist in der Talstation der Sesselbahn Schilt in Grindelwald ein Brand ausgebrochen. Die umgehend ausgerückte Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gange.
Zwei Unbekannte schlichen am Dienstagvormittag in Böttstein um ein Haus herum und betraten dieses auch.
Auf der Fahndung konnte die Polizei einen Verdächtigen festnehmen.
Am Dienstag (07.02.2023), um 7:40 Uhr, ist ein Brand auf dem Dach eines Gewerbebetriebs im Aegetli entdeckt worden. Die Brandursache dürfte ein Elektromotor einer Lüftung sein.
Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Dienstag (07.02.2023), um 00:15 Uhr, ist eine unbekannte Person mit ihrem Auto auf der Poststrasse in einen Maschendrahtzaun geprallt. Dabei wurden ein Zaun sowie der linke Aussenspiegel des Autos beschädigt.
Danach fuhr die unbekannte Person mit dem Auto in unbekannte Richtung fort.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (06.02.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in das Werkzeugmagazin einer Grossbaustelle an der Kesselbachstrasse eingebrochen.
Sie stahl Hand- und Elektronikwerkzeuge im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Montagnachmittag kollidierten in Würenlingen zwei Fahrzeuge seitlich miteinander. Während der eine Fahrzeuglenker vor Ort blieb, entfernte sich die andere lenkende Person von der Unfallstelle.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Anlässlich Verkehrskontrollen hat die Stadtpolizei St.Gallen in der Nacht von Montag auf Dienstag (07.02.2023) drei Fahrzeuglenker gestoppt.
Aufgrund von Alkohol- und Drogenkonsum wurden sie als fahrunfähig eingestuft und werden angezeigt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.