In der Nacht zum Mittwoch kam es zu einem Brand in einem Zweifamilienhaus in Felben-Wellhausen. Eine Frau konnte nur noch tot aus der Liegenschaft geborgen werden.
Die Brandursache ist noch unbekannt und wird abgeklärt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Mittwoch in Märwil einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau haben am Dienstag in Märstetten einen 39-jährigen Einschleichdieb kurz nach der Tat festgenommen.
Beim Mann konnte Deliktsgut sichergestellt werden.
Am Montagmorgen (06.03.2023) ist eine 89-jährige Frau Opfer eines Trickdiebstahls geworden.
Eine unbekannte Frau und ein unbekannter Mann stahlen Schmuckstücke im Wert von rund 15'000 Franken.
Am Dienstag (07.03.2023), kurz nach 21 Uhr, hat sich auf der Feldlistrasse eine Unfall zwischen einem Velofahrer und einem Fussgänger ereignet.
Ein 54-jähriger Velofahrer prallte gegen einen entgegenkommenden 68-jährigen Fussgänger. Beide wurden verletzt.
Am Dienstag (07.03.2023), kurz nach 16:15 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen Kies auf der Fahrbahn der A1 und eine unbestimmt verletzte Person gemeldet worden.
Auf der Baustelle der Autobahn, kurz vor dem Stephanshorntunnel, kam es zu einem Arbeitsunfall. Ein 60-jähriger Chauffeur aus dem Kanton Solothurn wurde dabei verletzt und verstarb vor Ort.
Bei einem Unfall mit drei Fahrzeugen sind am Montagabend (06.03.2023) drei Personen verletzt worden.
Kurz nach 20:00 Uhr fuhr ein Autolenker mit seinem Fahrzeug von Bad Zurzach in Richtung Kaiserstuhl.
In verschiedenen Städten weltweit ist es am Freitag (03.03.2023) zu Klimastreiks und Demonstrationen gekommen. Auch in der Schweiz.
In Zürich gingen rund zweitausend Menschen auf die Strasse.
Am frühen Mittwochmorgen stiessen auf der A1 zwei Autos seitlich zusammen. Während eine Beteiligte stoppte, fuhr das andere Auto ohne anzuhalten davon.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Gestern ereignete sich im Autobahnzubringertunnel Rontal eine Auffahrkollision. Beteiligt waren drei Personenwagen. Eine Person verletzte sich beim Unfall erheblich.
Drei weitere wurden leicht verletzt. Der Zubringertunnel war für rund 2 ½ Stunden gesperrt.
Im ersten Jahresdrittel vom 2022 sind in Trimmis mehrere Sachbeschädigungen durch Sprayereien verübt worden.
Die Kantonspolizei Graubünden konnte einen Jugendlichen als mutmasslichen Täter ermitteln.
Ein noch unbekannter BMW-Lenker kollidierte im Kreisverkehr mit einer jugendlichen Velofahrerin. Nach kurzer Nachfrage entfernte sich der Autofahrer ohne Angaben von Personalien.
Die Fahrradlenkerin wurde leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag, 7. März 2023, ging bei der Stadtpolizei Zürich der Hinweis auf eine Notlage ein.
Nachdem nicht ausgeschlossen werden konnte, dass ein Bezug zu einer Liegenschaft im Kreis 8 besteht, kam es zu einem grösseren Polizeieinsatz bis zum Abschluss der Abklärungen.
Diverse Gruppierungen rufen für Mittwoch, 8. März um 19.00 Uhr zu einer unbewilligten Kundgebung auf dem Barfüsserplatz auf.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt weist die Bevölkerung darauf hin, dass sich unter den Demonstrierenden auch Teilnehmende aus linksextremen und gewaltbereiten Kreisen befinden könnten.
Am Dienstagmittag (07.03.2023) ist es kurz vor 11 Uhr auf der Haldensteinstrasse zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 34-jähriger Personenwagenlenker fuhr über die Haldensteinstrasse in Richtung Masanserstrasse. In der langgezogenen Linkskurve, kurz vor dem Kreisel Haldenstein-/Masanserstrasse, kollidierte er mit der rechtsseitigen Stützmauer.
Der Regierungsrat des Kantons Schaffhausen hat an seiner heutigen Sitzung Leutnant Markus Schudel, Jahrgang 1977, geboren in Schleitheim, zum neuen Chef der Sicherheitspolizei der Schaffhauser Polizei gewählt.
Markus Schudel hat in Schleitheim die Schulen besucht und in den Jahren 2001/02 die Polizeischule absolviert.
Das Hochdruckwetter geht nun zu Ende, es folgt ein feuchter, windiger und mehrheitlich milder Witterungsabschnitt.
Wir schauen uns ein paar Details dazu an.
Rund ein Sechstel der jährlichen 24 000 Velounfälle im Strassenverkehr sind Kollisionsunfälle. Missachten des Vortritts sowie Linksabbiegen sind dabei besonders unfallgefährlich.
Mit Training, vorausschauendem Fahren und gegenseitiger Rücksichtnahme kann die Verletzungswahrscheinlichkeit reduziert werden.
Ende Februar fiel mit der Installation der einspurigen Verkehrsführung im Abschnitt Casermetta der Startschuss zur Bausaison 2023 am Simplon. Nebst dem Bereich Casermetta starten dieses Jahr auch die Arbeiten im Abschnitt Rothwald auf der Nordseite des Simplonpasses.
Dort wird ebenfalls eine einspurige Verkehrsführung eingerichtet. Zudem ist die Hilfsbrücke bei der Furabrücke in Betrieb, der Verkehr wird dort ebenfalls einspurig geführt.
Der 72-jährige Lenker musste von der Feuerwehr und dem Rettungsdienst aus dem Auto geborgen werden.
Am Dienstagvormittag (07.03.2023), kurz vor 08:30 Uhr fuhr ein 72-jähriger Mann mit seinem Auto von Appenzell in Richtung Haslen.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig.
Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit. Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagnachmittag (4.3.2023) in Wallisellen vier mutmassliche Ladendiebe festgenommen und Waren im Gesamtwert von rund 20’000 Franken sichergestellt.
Fahndern der Kantonspolizei Zürich fielen im Parkhaus des Glattzentrums Personen auf, welche in wechselnder Zusammensetzung regelmässig mit vollen Taschen zwei Fahrzeuge aufsuchten, Kleider darin verstauten und wieder in die Verkaufsebenen zurückkehrten.
Rumänen haben am Samstag in Zernez und Savognin verschiedene Vermögensdelikte verübt.
Einer davon wird nun durch das Amt für Migration aus der Schweiz geschafft.
Von Montag, 13. März bis Freitag, 21. April 2023 wird die Felswand vor dem Mythensteintunnelportal Nord in Ingenbohl gereinigt und gesichert.
Gleichzeitig wird der bestehende Steinschlagschutz beim Mositunnelportal Süd über der Axenstrasse N4 überprüft.
Bei einem Parkmanöver verlor eine Seniorin die Herrschaft über ihren Wagen. Dieser durchbrach ein Geländer und prallte mit einem vorbeifahrenden Auto zusammen.
Verletzt wurde niemand.
Am Montagabend ist es auf der Hauptstrasse zwischen Rümikon und Kaiserstuhl zu einer heftigen Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Es wurden mehrere Personen verletzt und alle drei Fahrzeuge erlitten Totalschaden.
Von März bis April wird die Kantonspolizei Wallis die Verkehrspräventionskampagne „Häb Sorg“ in Bezug auf die Nutzung von E-Scootern durchführen.
Im Lauf der letzten Jahre hat die Verkehrsdichte an E-Trottinetts stetig zugenommen. Die Kantonspolizei verzeichnet einen deutlichen Anstieg von Unfällen sowie Wiederhandlungen bei der Benutzung dieses Fortbewegungsmittels.
Am 2. März 2023 ist die Kantonspolizei im Unterwallis auf einen Lieferwagen aufmerksam geworden, der tags zuvor als gestohlen gemeldet worden war.
Der Lenker, der den Diebstahl zusammen mit zwei weiteren Personen verübt hatte, wurde angehalten und vorübergehend inhaftiert. Nun wird er bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Rund 150 Meter über dem Urnersee im Gebiet Axenmätteli, Gemeinde Flüelen, ist der Geschiebe-sammler Spinnenloch im Axentobel zu leeren.
Die Entleerung erfolgt zum See hin. Aufgrund der Arbeiten ist jederzeit mit Steinschlag im Ufergebiet zu rechnen.
Zwei Berufsoffiziers-Anwärter von der United States Military Academy in West Point besuchen für eine Woche den Lehrverband Panzer/Artillerie in Thun.
Sie machen sich dort ein Bild vom schweizerischen Ausbildungsmodell und tauschen sich mit Berufskolleginnen und Berufskollegen der Schweizer Armee aus.
Zum Schutz der Amphibien auf ihrer jährlichen Wanderung wird ab dem 8. März 2023 die St.Georgen-Strasse zeitweise bis auf Weiteres gesperrt.
Die jährliche Amphibien-Wanderung steht bevor.
Wegen einer Felssicherung an der Kerenzerbergstrasse kommt es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montag, 6. März 2023, haben die Arbeiten zur Felssicherung Salleren an der Kerenzerbergstrasse begonnen.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Montagnachmittag (6.3.23) in Gutenswil (Gemeinde Volketswil) ein Mädchen schwer verletzt worden.
Kurz nach 15.15 Uhr fuhr ein 60-jähriger Automobilist auf der Pfäffikerstrasse bergwärts Richtung Fehraltorf.
Am Montag (06.03.2023), um 18:05 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand in einem Zweifamilienhaus an der Gasterstrasse gemeldet worden. Der betroffene Hausteil ist nicht bewohnbar.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit HS Clean Reinigung als „Gold Sponsor 2023/2024/2025“.
Gerne unterstützt HS Clean Reinigung mit Sitz in Sachseln OW die Polizei bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
Die Stammgäste „Bise“ und „Hochnebel“ haben die Schweiz vorläufig verlassen. Mit der Umstellung zu einer dynamischen Westlage wird in den kommenden Tagen wiederholt Niederschlag und teils stürmischer West- oder Südwestwind erwartet. Wie hoch wird die Schneefallgrenze liegen?
Wie viel Niederschlag wird fallen? Diese Fragen beschäftigen uns zurzeit in der Wetterzentrale.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und das Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzamt (EZV) geben bekannt, dass ein 38-Jähriger und ein 27-Jähriger, beide albanische Staatsangehörige, die in Italien leben, festgenommen wurden.
Die beiden Männer waren an Bord eines Autos mit italienischen Kennzeichen, das in die Schweiz einreiste, und wurden am 28.02.2023 am Zollübergang Chiasso Brogeda von Mitarbeitern des UDSC angehalten.
Gestern, am Samstag, 4. März, fand im PalaCinema in Locarno die Loyalitätserklärung der Absolventen der Polizeiakademie des 5. Bezirks (SCP 2021) statt.
Während der traditionellen Veranstaltung, die vom Direktor des Polizeischulungszentrums (CFP) Andrea Pronzini eröffnet wurde, ergriffen der Bürgermeister der Stadt Locarno Alain Scherrer, der Direktor des Departements der Institutionen Norman Gobbi und der Kommandant der Kantonspolizei Col Matteo Cocchi das Wort. Ebenfalls anwesend waren die Präsidentin des Grossen Rates Gina La Mantia, Vertreter der politischen Behörden und die Kommandanten oder deren Vertreter der Polizeikorps mit den neu diplomierten Beamten.
Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs, das in der Nacht vom 03. auf den 04. März den schwarzen Audi SQ5, der regelmässig auf der Höhe der Nr. 29 der Chaussée de la Boine in Neuenburg parkiert war, gestreift hat, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei in Neuenburg, Tel. 032 889 95 60, in Verbindung zu setzen.
Am Samstagabend, den 4. März 2023, wurden in Cornol vier Personen festgenommen.
Nach der Meldung eines Verantwortlichen einer Tankstelle haben das BZSt (Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit) und die Gendarmerie eine Fahndung eingeleitet.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.