Heute Nacht bildete sich verbreitet Nebel, welcher am Vormittag auf der Alpennordseite von tiefer, hochnebelartiger Bewölkung abgelöst wurde.
Darüber schien die Sonne.
Die Betrüger verschicken E-Mails im angeblichen Namen von Netflix und gaukeln den potentiellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum des Netflix-Abonnements nicht autorisiert werden konnte.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei an die Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.
Heute Morgen wurde der neue Kommandant der Kantonspolizei Zürich, Oberst Marius Weyermann, in einer feierlichen Zeremonie "Ins Amt geschossen".
Dieser traditionelle Akt mit den historischen Landjägern, der Korpsmusik und der Korpsfahne der Kantonspolizei Zürich fand zum ersten Mal vor dem PJZ statt.
Ab 9. Januar 2023 erneuern BVB, IWB und das Bau- und Verkehrsdepartement die Hardstrasse. Die Erneuerung schafft mehr Raum für Fussgängerinnen und Fussgänger und Velofahrende und erhöht die Verkehrssicherheit.
Sieben zusätzliche Strassenbäume sowie entsiegelte Parkplätze sorgen künftig für eine grünere Strasse. Die Bauarbeiten in zwei Etappen erfordern ab April 2023 und voraussichtlich im nächsten Jahr während mehrerer Monate einen Tramersatz mit Bussen auf der Tramlinie 14 sowie Teil-Sperrungen der Hardstrasse.
Am Donnerstag, 5. Januar 2023, um circa 23.15 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Fahrzeugbrand auf dem Birsig-Parkplatz ausrücken müssen. Sie konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagmittag ist in Albligen in einem ehemaligen Bauernhaus mit mehreren Wohnungen ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Das Gebäude wurde durch das Feuer komplett zerstört.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
Heute Morgen ist die Kantonspolizei wegen der Verschmutzung eines Wasserlaufs durch Molke in Grolley ausgerückt. Das Amt für Umwelt begab sich an den Ort des Geschehens. Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen.
Eine Untersuchung ist im Gange.
In der vergangenen Nacht kam es in einem Mehrzweckgebäude in Emmen zu einem Brand mit einer starken Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Durch die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte ein verängstigter Mäusebussard aus einen Schuhgeschäft in die Freiheit entlassen werden.
Freitag, 6. Januar 2022, gegen 12.30 Uhr erhielt die Berufsfeuerwehr die Meldung, dass sich in einem Schuhgeschäft an der Greifengasse ein Vogel befinden würde, der den Weg aus dem Geschäft nicht finden würde.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (05./06.01.2023) wurde bei einer Geschäftsliegenschaft, an der Engelgasse in Appenzell, eine Schiebetür mit Werkzeug und Körpergewalt aufgebrochen und anschliessend die Liegenschaft durchsucht.
Die unbekannte Täterschaft stahl Bargeld in noch unbekannter Höhe.
In der Nacht auf Freitag ist in einen Kiosk in Thun eingebrochen worden. Die mutmassliche Täterschaft flüchtete mit einem Auto, woraufhin die Nachfahrt aufgenommen wurde. In Lengnau verunfallte das Auto schliesslich und es kam zur Kollision mit einem Patrouillenauto.
Dabei wurden drei Personen leicht verletzt. Die beiden Beschuldigten wurden angehalten.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 02 vom 09.01.2023 bis 15.01.2023 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Ein seit Freitag vermisster Senior wurde in Crêt-du-Locle lebend gefunden.
Seit Donnerstag, dem 05. Januar 2023, um 11:30 Uhr war ein 80-jähriger Mann mit schwacher Gesundheit verschwunden, nachdem er das Heim, in dem er wohnt, verlassen hatte [Polizei.news berichtete]. Trotz intensiver Suche blieb er unauffindbar. Am Freitag, den 6. Januar 2023, wurde er gegen 9:30 Uhr von einem Bürger in der Gegend von Crêt-du-Locle lebend, aber unterkühlt aufgefunden. Er wurde von einem Krankenwagen abgeholt und ins Krankenhaus gebracht.
Gestern Abend ereigneten sich auf der Autobahn A14 ein Selbstunfall und eine Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Verletzt wurde bei den beiden Unfällen niemand.
Die Unfälle führten zu Rückstau.
Am Mittwochabend ist ein Mann in der Nähe des Skateparks bei der Reitschule in Bern aufgefunden und mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht worden. Gemäss Aussagen könnte es vorgängig zu einer Streiterei gekommen sein.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeuginnen und Zeugen, um die Umstände zu klären.
Zwischen Obergösgen und Niedergösgen fielen am Donnerstagabend zwei Elektro-Motorradlenkende negativ auf. Als sie die Polizei kontrollieren wollte, ergriffen sie die Flucht.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen.
Am Donnerstagmorgen (05.01.2023) hat eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A3 einen Autofahrer mit seinem Auto angehalten. Er war aufgrund seiner Fahrweise aufgefallen.
Der 80-Jährige wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (06.01.2023), kurz nach 3 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Velogeschäft an der Romanshornerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Tür Zutritt ins Geschäft.
Man stelle sich folgendes Szenario vor: Wegen Terminverschiebungen aufgrund von Corona finden die Endspiele der Fussball-Amateurliga Ende Herbst statt. Es ist ein kalter Tag im November, und für den FC Höngg steht das wichtigste Spiel der Saison an.
Womit zu diesem Zeitpunkt niemand rechnet: Die Veranstaltung endet in einem sanitätsdienstlichen Grossereignis.
Mit dem heutigen Brauch des Dreikönigsfestes haben sich Tyson, Jet und Quandos für ein Shooting zur Verfügung gestellt.
Wir wünschen allen Königinnen und Königen einen ruhmreichen Tag.
Von Montag, 9. bis Freitag, 13. Januar 2023, wird die Kantonspolizei anlässlich des Schulbeginns nach den Feiertagen im ganzen Kanton präsent sein, um die Sicherheit auf dem Schulweg zu erhöhen.
Nach den Weihnachtsferien werden die Schüler/innen wieder in die Schule gehen. Als "Lehrlinge des Straßenverkehrs" fällt es ihnen schwer, Entfernungen und Geschwindigkeiten von Fahrzeugen einzuschätzen. Manchmal werden sie abgelenkt und ihr Verhalten bleibt daher unvorhersehbar.
F07 lebt - Das Wolfsweibchen, das im Jahr 2011 zum ersten Mal im Kanton Graubünden aufgetaucht ist, konnte nun wieder quicklebendig am Calanda mit einer Fotofalle nachgewiesen werden (Bild).
46 Junge hat das Muttertier des Calandarudels in ihrer Zeit im Kanton zur Welt gebracht. Es darf davon ausgegangen werden, dass die Wölfin nun mindestens 12 Jahre alt ist.
Die Kantonspolizei Aargau führte am Donnerstag eine Geschwindigkeitsmessung durch. Neben zwei Schnellfahrern disqualifizierte sich ein dritter Lenker gleich selbst.
Am Donnerstag, 05.01.2023, führte die Kantonspolizei Aargau, um die Mittagszeit, eine Geschwindigkeitskontrolle in Oberrüti, durch. Die erlaubte Geschwindigkeit auf diesem Abschnitt wäre 80 km/h. Bei der Kontrolle wurden zwei Fahrzeuge mit stark überhöhter Geschwindigkeit gemessen.
Seit 2007 ist unsere Bike-Police für euch im Einsatz und auch sonst schwingen sich unsere Mitarbeitenden in den Sattel - je nach Funktion und Auftrag.
49 E-Bikes sorgen dafür, dass wir effizient ans Ziel kommen. 20 davon stehen der Bike-Police zur Verfügung und zwei davon sind seit 2022 mit Blaulicht und Horn ausgestattet.
Am Mittwochnachmittag, 1. Februar 2023, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei prüfen die zuständigen Instanzen die Funktionsbereitschaft der Sirenen des „Allgemeinen Alarms“ sowie des „Wasseralarms“. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen.
Um 13.30 Uhr ertönt in der ganzen Schweiz der „Allgemeine Alarm“, ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer, der innert 5 Minuten einmal wiederholt wird.
Donnerstagnachmittag, 05. Januar 2023, kurz nach 15.30 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Hauptstrasse in Ormalingen BL einen Personenwagenlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Personenwagenlenker, ein 35-jähriger, in Frankreich wohnhafter Schweizer wurde im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle mit einer Geschwindigkeit von 156 km/h gemessen.
Am späteren Montagabend (29.08.2022) hat ein alkoholisierter Mann in der Stadt Schaffhausen die Scheibe einer Glastüre eines Kiosks mutwillig eingeschlagen.
Dabei hat er einen Sachschaden von mehreren tausend Franken verursacht. Aufgrund von Meldungen aus der Bevölkerung konnte die Schaffhauser Polizei den Mann noch am Tatort festnehmen.
Am 5. Januar 2023 verliess François A. gegen 11:30 Uhr das Heim, in dem er in Colombier/NE wohnte. Er stieg in einen Bus in Richtung Neuenburg und hat seitdem nichts mehr von sich hören lassen.
Trotz der von der Neuenburger Polizei durchgeführten Suche konnte er bis heute nicht ausfindig gemacht werden. Er ist 80 Jahre alt, befindet sich in einem sehr gebrechlichen Zustand und ist möglicherweise desorientiert.
Am Donnerstag, den 5. Januar 2023 um 14:03, rückte die Feuerwehr der DPS 1 Neuchâtel an der ch. du Pertuis-du-Sault 44 zu einem Brand eines Rasenmähertraktors aus.
Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Seit über zwanzig Jahren ist der Polizeiposten von Pâquis in der Rue de Berne 6 einer der Posten, der der Öffentlichkeit 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag zur Verfügung steht.
Aufgrund umfangreicher Bauarbeiten, die am Montag, den 9. Januar 2023 beginnen werden, muss diese Dienstleistung für die Öffentlichkeit vorübergehend eingestellt werden. Die Aktivitäten dieses Quartierpostens werden natürlich nicht eingestellt.
Westwindlagen - wie sie zurzeit häufig auftreten - führen im Winterhalbjahr generell zu milden und hie und da auch feuchtem Wetter.
Warum dies so ist, wird im heutigen Blog näher beschrieben.
Im Rahmen einer Polizeiaktion kam es am Nachmittag des 5. Januar 2023 zu einem Einsatz bei einer Liegenschaft an der Ecke Müllheimerstrasse/Markgräflerstrasse.
Sieben Personen wurden angehalten, eine Person wurde festgenommen.
Bei einem Brand in einem leerstehenden Einfamilienhaus in Adliswil ist am frühen Donnerstagabend (5.1.2023) grosser Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Ein Basejumper ist am Mittwochnachmittag in Lauterbrunnen tödlich verunglückt. Die Rettungskräfte konnten am Unfallort nur noch den Tod des Mannes feststellen.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Gemeinde Sisikon: Am Mittwoch, 4. Januar 2023, kurz vor 10.00 Uhr, konnte bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle ein Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern kontrolliert werden.
Bei dem 29-jährigen Mann wurden Symptome eines möglichen Drogenkonsums festgestellt. Der durchgeführte Drogentest verlief positiv. Die Weiterfahrt wurde dem PW-Lenker untersagt und der Führerausweis wurde gesperrt.
Am Mittwoch, 4. Januar 2023, kurz vor 17.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit niederländischen Kontrollschildern auf der für den Verkehr gesperrten Oberalpstrasse.
Gemäss den Aussagen der PW-Lenkerin beabsichtigte sie zur Himalyabar zu gelangen. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 0.44 mg/l.
Im Jahr 2022 haben im Kanton Basel-Stadt insgesamt 287 Demonstrationen, Standkundgebungen oder Mahnwachen stattgefunden (275 im Jahr 2021). Bei den bewilligten nahm die Zahl auf 188 zu (151 im Vorjahr), während die unbewilligten (ohne eingegangenes Bewilligungsgesuch) auf 99 abgenommen haben (124).
Erstmals veröffentlicht die Kantonspolizei Basel-Stadt eine komplette Liste mit allen polizeilich bekannten Demonstrationen.
Die Hirschwiesenstrasse ist ab Schaffhauserstrasse in Fahrtrichtung Schöneichtunnel von Montag, 9. Januar 2023, bis Samstag, 28. Januar 2023, jeweils von 22 bis 5 Uhr (ausgenommen sind die Nächte von Sonntag auf Montag) gesperrt.
Der Verkehr wird über die Schaffhauserstrasse, Dörflistrasse und Schwamendingenstrasse umgeleitet.
Am frühen Donnerstagmorgen, 05. Januar 2023, kurz vor 03.00 Uhr, ereignete sich in der Autobahn A22 in Liestal BL, Fahrtrichtung Sissach, ein Selbstunfall, wobei ein schwarzer Mercedes-Van mit der Tunnelwand kollidierte.
Personen wurde dabei mutmasslich keine verletzt.
Seit Freitag, 30. Dezember 2022, wird in Schaffhausen der 35-jährige Leu Nicusor Stanica vermisst.
Leu Nicusor, Jahrgang 1987, ist ca. 176 cm gross und von kräftiger Statur. Er weist eine Glatze und einen Vollbart auf. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens trug dieser eine weisse Daunenjacke oder Faserpelz, einen schwarzen Pullover, Blue Jeans und als Kopfbedeckung ein blaues Basecap.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Jahr 2022 am Flughafen Zürich erhebliche Mengen Betäubungsmittel sichergestellt sowie mehrere Personen verhaftet.
Bei den Kontrollen von Reisenden am Flughafen Zürich stellte die Kantonspolizei Zürich rund 77 Kilogramm Kokain, 700 Kilogramm Khat sowie kleine Mengen anderer illegaler Betäubungsmittel sicher.
Am Mittwoch (04.01.2023), kurz nach 19:20 Uhr, ist an der Dietlistrasse eine Feuerwerksrakete durch eine offenstehende Balkontüre gegen den Vorhang einer Wohnung geflogen und dort explodiert.
Dabei entstand ein kleiner Brand am Vorhang. Dieser konnte von den Bewohnenden rasch wieder gelöscht werden. Ein 16-jähriger Jugendlicher wird bei der Jugendanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Dienstag (03.01.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen die Übergabe von 60'000 Franken an einen 53-jährigen Tschechen vereitelt, der sich als falscher Polizist ausgegeben hat. Der Mann wurde festgenommen.
Er hatte zuvor einem Rentnerpaar aus Wattwil glaubhaft gemacht, dass deren Tochter einen Verkehrsunfall mit Todesfolge verursacht habe und sie deshalb eine Kaution zahlen müssten.
Am Mittwoch, 4. Januar 2023, gegen 14.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Deutschen Kontrollschildern auf der Stöckligasse Richtung Süd.
Um einem Lenker eines Kleinbusses bei dessen Parkmanöver Platz zu verschaffen, liess der 68-jährige PW-Lenker sein Fahrzeug zurückrollen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.