In den frühen Morgenstunden erblickte das erste Kind am Stadtspital Zürich Triemli das Licht der Welt.
Auf einen Namen für das Mädchen haben sich die Eltern noch nicht geeinigt.
Am 31.12.2022 meldete ein Passant den Rettungsdiensten, dass in der Neuhausstrasse Ecke Kleinhüningeranlage, mehrere Autos brennen.
Die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt konnte den Brand in kurzer Zeit löschen. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass es im Keller der Liegenschaft zu einem Brand gekommen war und die Flammen aus dem Kellerfenster auf die
Fahrzeuge übergriffen hatten.
Rund um die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel erreichten rund ein Dutzend Meldungen die Zuger Polizei. Dabei wurde unter anderem ein 15-jähriger von einem Feuerwerkskörper getroffen und leicht verletzt.
Zwischen Samstagabend (31. Dezember 2022), 19:00 Uhr und Sonntagmorgen (1. Januar 2023), 07:00 Uhr, gingen bei der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei rund ein Dutzend Meldungen ein. Darunter ein paar Einsätze in Baar und Cham, weil brennende oder noch heisse Gegenstände unachtsam entsorgt wurden. Dabei entstanden Glimmbrände. Diese konnten durch die Einsätzkräfte rasch gelöscht werden.
Am Samstagmittag brannte ein Pferdegespann mit Kutsche in Mettau durch und stürzte in der Folge einen Abhang hinunter.
Der Unfall ereignete sich am 31.12.2022, kurz vor halb 12 Uhr am Mittag, im Wald auf Gemeindegebiet Mettau. Die vor eine Kutsche gespannten Pferde brannten durch, nachdem sie sich mutmasslich wegen eines Traktors erschreckt hatten.
Das Alltagsgeschäft und die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel beschäftigten die Kantonspolizei Schwyz. In der Zeit von Samstagabend, 31. Dezember 2022, bis am Neujahrsmorgen 2023 generierten rund zwei Dutzend Meldungen eine Ausrückung. Gleich in mehreren Fällen standen Streitigkeiten und aggressives Verhalten von alkoholisierten Personen im Vordergrund.
Die weiteren Einsätze im Zusammenhang mit der Silvesterfeier betrafen Nachtruhestörungen, Unfug mit Feuerwerk und Sachbeschädigungen.
Die Einsatzkräfte von Schutz & Rettung Zürich (SRZ) leisteten zwischen Heiligabend und Neujahr insgesamt 871 Einsätze.
Wie üblich hatte es besonders die Silvesternacht in sich und es gab ein grosses Einsatzaufkommen.
Um Mitternacht hat Marius Weyermann das Kommando der Kantonspolizei Zürich übernommen. Er trat damit die Nachfolge des in den Ruhestand getretenen Bruno Keller an. In einem kleinen feierlichen Akt in der Einsatzzentrale in Zürich überreichte der Sicherheitsdirektor Mario Fehr die neuen Gradabzeichen dem Kommandanten.
Zuvor hatten sich Regierungsrat Mario Fehr und Kommandant Marius Weyermann ein Bild von der Polizeiarbeit in der Silvesternacht (31.12.2022) gemacht und den Einsatzkräften für ihre Arbeit gedankt. Ihr Rundgang führte sie zur Flughafenpolizei, zur Regionalpolizei im Zürcher Oberland und schliesslich ins Polizei- und Justizzentrum und in die Einsatzzentrale. Hierbei wurden sie teilweise begleitet von Kantonsrätin Andrea Gisler, Kantonsrat Markus Schaaf und Peter Reinhard, Präsident des Verbands der Sicherheitsbeauftragten der Flughafenpolizei.
In der Silvesternacht hat die Kantonspolizei St.Gallen über 100 verschiedenste Einsätze geleistet. Diese Anzahl ist über denjenigen der vergangenen Jahre. Besonders beschäftigt haben Vorfälle mit Feuerwerk. Diese führten zu über zehn Bränden. Eine Person wurde in der Nähe einer Feuerschale unbestimmt verletzt.
Auffallend viele Brandmeldungen wurden der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet. Die Brandursachen stehen im Zusammenhang mit dem Abbrennen von Feuerwerk oder im unvorsichtigen Umgang mit Feuer.
In der Nacht von Silvester auf Neujahr waren die Einsatzkräfte der Stadtpolizei Zürich mit verschiedenen Einsätzen gefordert. Nach dem bisherigen Kenntnisstand verlief der «Silvesterzauber» aber aus polizeilicher Sicht friedlich.
Nach zweijähriger coronabedingter Pause fand der diesjährige «Silvesterzauber» wieder statt, mehrere zehntausend Personen besuchten das Festgelände sowie das rund 20-minütige Feuerwerk.
Regierungsrat Mario Fehr und der designierte Kommandant Marius Weyermann haben sich ein Bild von der Polizeiarbeit in der Silvesternacht gemacht und den Einsatzkräften für ihre Arbeit gedankt.
Ihr Rundgang führte sie zur Flughafenpolizei, zur Regionalpolizei im Zürcher Oberland und schliesslich in die Einsatzzentrale.
Wie jede Nacht, so auch in dieser zum Jahreswechsel, stand die Schaffhauser Polizei zugunsten der Sicherheit im Einsatz. Vor allem der unsachgemässe Umgang mit Feuerwerk sorgte für etliche Interventionen der Polizei sowie der Feuerwehr.
Eine Person feuerte aus Faustfeuerwaffen Knallpatronen ab.
Am Samstag, 31. Dezember 2022, kurz vor 20.00 Uhr, ist es in einem Recyclingcenter in Schattdorf zu einem Grossbrand gekommen. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand ein Lager von Entsorgungsmaterial in Vollbrand. Die Einsatzkräfte konnten ein weiteres Ausbreiten des Brandes verhindern und das Feuer schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Zurzeit bestehen keine Meldungen zu verletzten Personen. Der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Die Brandwache wird durch die Feuerwehr sichergestellt. Die Kantonspolizei Uri hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
An Silvester gingen bei der Stadtpolizei Chur Beschwerden wegen Abfeuern von Feuerwerkskörpern und Lärmklagen in den Wohnquartieren ein.
Zudem wurde die Feuerwehr mehrmals zu kleineren Bränden aufgeboten. Bei der Stadtpolizei Chur sind an Silvester mehrere Meldungen über fehlgeleitete Feuerwerks- und Knallkörper sowie kleineren Bränden eingegangen.
Der heutige Silvestertag war charakteristisch für die Witterung im Jahr 2022: Rekordverdächtige Temperaturen bei recht viel Sonnenschein.
Wo und wieso Silvesterrekorde gebrochen wurden erfahren Sie im heutigen, letzten Blog des Jahres 2022.
Am Freitagabend kam es in Bern zu einem bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle. Zwei Täter flüchteten mit der Beute, ein mutmasslicher Täter konnte nach Fahndungsmassnahmen angehalten werden.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Ein 42-jähriger Fahrradfahrer wurde beim Abbiegen in eine Strasse von einem 31-jährigen Fahrzeuglenker angefahren und erheblich verletzt worden.
Die Polizei sucht Zeugen.
In einem Bauernhaus in Wasen im Emmental ist am Samstagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Fünf Personen wurden verletzt, eine davon schwer. Sie befindet sich in kritischem Zustand. Das Bauernhaus brannte vollständig ab.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Samstag (31.12.2022), kurz vor 6:00 Uhr, ist auf einem Balkon eines Zweifamilienhauses an der Burgerrietstrasse ein Brand entdeckt worden. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Als Brandursache steht eine brennende Kerze im Vordergrund.
Am Freitag (30.12.2022), in der Zeit zwischen 8:00 Uhr und 21:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Einfamilienhäuser an der Lindenstrasse in Niederbüren eingebrochen.
Sie stahl Geld und Schmuck im Wert von mehreren hundert Franken.
Am Freitagabend kam es in einem Keller in Möhlin zu einem kleineren Brand. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Die Brandursache ist noch unklar.
Am frühen Freitagabend (30.12.2022) ereignete sich im Kreisverkehrsplatz Galgenbuck eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A2 in Knutwil ein Verkehrsunfall. Beteiligt waren insgesamt 24 Fahrzeuge. Acht Personen wurden verletzt und durch mehrere Ambulanzfahrzeuge und einen Rettungshelikopter in umliegende Spitäler gebracht.
Weitere 15 Personen begaben sich später in ärztliche Behandlung. Die Autobahn Fahrtrichtung Süden war für mehrere Stunden komplett gesperrt und ist nun wieder normal befahrbar.
Der Dezember zeigte sich bis nach der Monatsmitte kühl mit mehreren Schneefällen bis in tiefe Lagen.
Eine kräftige Erwärmung mit Höchstwerten bis 16 °C liess anschliessend die Schneefallgrenze auf über 2000 m ansteigen.
Am Freitagnachmittag, 30. Dezember 2022, kam es in Winterthur-Töss zu einem grösseren Polizeieinsatz. Grund dafür war die Suizidandrohung eines Mannes.
Verletzt wurde niemand.
Der Jahreswechsel wird vielerorts intensiv gefeiert. Dies ist auch im Wallis der Fall.
Die Kantonspolizei, die in der Silvesternacht im ganzen Kanton stark präsent sein wird, mahnt Sie zur Vorsicht und gibt Ihnen Ratschläge, damit das Fest in bester Erinnerung bleibt.
Am Freitag ist in Segnas ein Mann unter einem von ihm gelenkten landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmt worden.
Der Mann zog sich schwere Verletzungen zu.
Im Zeitraum zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (30.12.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in die Räumlichkeiten der Tennishalle eingebrochen.
Sie brach gewaltsam die Bürotür auf und durchsuchte diverse Regale und Schränke.
Auf der Niederämterstrasse in Dulliken kam es am Donnerstagabend zu einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwegen. Eine Autolenkerin wurde verletzt in ein Spital gebracht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagvormittag hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Reiheneinfamilienhaus in Biel begangen. Sie flüchtete mit Beute in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Donnerstag ist es auf der Nationalstrasse in Schiers zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug gekommen.
Der Autolenker und seine Mitfahrerin verstarben auf der Unfallstelle.
Am Freitagmorgen, 30. Dezember 2022, kam es auf der Kreuzung Gessnerallee und Sihlstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Ein Mann musste durch die Berufsfeuerwehr von Schutz & Rettung Zürich aus dem Fahrzeug geborgen werden.
Am 29.12.2022, um 20.00 Uhr, wurde an der Glaserbergstrasse / Flughafenstrasse in ein Einfamilienhaus eingebrochen.
Ein mutmasslicher Täter konnte in flagranti festgenommen werden.
Zwei Frauen und ein Hund waren im Mai 2017 im Hafen von Neuenstadt nach einem schweren Unfall verstorben. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde gegen acht Beschuldigte Anklage wegen fahrlässiger Tötung erhoben.
Drei von ihnen wurden zudem wegen Gefährdung durch Verletzung der Baukunde angeklagt.
Am Donnerstagnachmittag kollidierten zwei Personenwagen seitlich-frontal miteinander. Vier von fünf Insassen wurden verletzt. Diese mussten mit zwei Rettungswagen und einem Rettungshelikopter in verschiedene Spitäler überführt werden. An den Fahrzeugen entstand grosser Sachschaden.
Die Strecke blieb für mehrere Stunden gesperrt.
Die Kantonspolizei Zürich präsentiert ein historisches Foto.
Grossverkehrskontrolle der Autobahnpolizei Anfang der 1970er-Jahre am Reichenburgerkreuz der damaligen N3, heute A3.
Am Donnerstag (29.12.2022), in der Zeit zwischen 17:15 Uhr und 22:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Langacker eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch die Terrassentür Zutritt ins Haus.
Zwei Autos sind in der Blegikurve ins Schleudern geraten. Verletzt wurde niemand.
Die Unfälle ereigneten sich am Donnerstagabend (29. Dezember 2022) innert zwei Stunden auf der Autobahn A14 in der Blegikurve in Cham.
Am Donnerstagmittag (29.12.2022), kurz nach 13:30 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Auto in einen Metallzaun geprallt. Es überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Die 54-jährige Fahrerin wurde leicht verletzt.
Am Donnerstag (29.12.2022), kurz vor 09:00 Uhr, ist es auf Churerstrasse zu einem Zusammenstoss von zwei Autos gekommen.
Der unfallverursachende 68-jährige Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Mittwochnachmittag (28.12.2022), kurz vor 14:00 Uhr, ist ein Auto auf der A15, Höhe Reichenburgerkreuz, Ausfahrt Lachen, in mehrere Fahrbahnteiler und Randleitpfosten geprallt. Die unfallverursachende Person fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Es werden Zeugen gesucht.
Bei zwei Arbeitsunfällen in Wäldern ist am Mittwochabend (28.12.2022) in Dorf und am Donnerstagmittag (29.12.2022) in Zumikon je eine Person schwer verletzt worden.
Kurz vor 17 Uhr ging die Meldung ein, dass in einem Wald in Dorf eine Person bei Waldarbeiten verletzt worden sei.
Am Sonntagabend (25.12.2022) haben vier unbekannte Täter einen Einbruchdiebstahl in ein Reiheneinfamilienhaus in Schaffhausen verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl.
Zwei Männer haben ein älteres Ehepaar abgelenkt und bestohlen.
Dank des beherzten Einsatzes eines Polizisten, der privat unterwegs war, konnten sie verhaftet werden.
Vielerorts gab es heute Wind, aus verschieden Richtungen.
In den folgenden Zeilen lesen Sie, was der Wind mit der Temperatur zu tun hat, und wieso wir den Wind Tag und Nacht überwachen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.