Am Sonntagnachmittag hat die Luzerner Polizei in der Stadt Luzern einen Ladendieb festgenommen.
Der Mann bedrohte auf der Flucht eine Person mit einem Messer.
In der Nacht auf Samstag, 3. Dezember 2022, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zusammen mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Appenzeller Vorderland verschiedene Verkehrskontrollen durchgeführt.
In der Zeit zwischen 21.00 Uhr und 02.00 Uhr hielt die eingesetzte Mannschaft auf ihren vier Kontrollplätzen in Lutzenberg, Wolfhalden, Grub und Rehetobel insgesamt 212 Fahrzeuge und ihre Insassen zu einer genaueren Kontrolle an.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos mussten am Donnerstagmittag (01.12.2022) zwei Personen ins Spital.
Im Bereich der Kreuzung Brunnenstrasse / Wagerenstrasse kollidierten kurz nach 12 Uhr zwei Personenwagen.
Die Grenzbrücke zwischen Au und Lustenau erreicht mittelfristig das Ende ihrer Nutzungsdauer und muss ersetzt werden. Der Kanton St.Gallen und das Land Vorarlberg haben in der ersten Phase des Variantenstudiums vier Varianten ausgewählt.
Diese werden nun vertiefter ausgearbeitet und bewertet.
In Olten ist am Sonntagnachmittag ein Passant durch vier derzeit unbekannte Männer überfallen worden. Das Opfer wurde geschlagen und es wurden ihm seine Turnschuhe entwendet.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Donnerstag, 1. Dezember 2022, kurz vor 13.00 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit portugiesischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
In Amsteg wurde das Fahrzeug mit 156 km/h gemessen, nach dem Messabzug beträgt die Nettogeschwindigkeit 151 km/h, erlaubt gewesen wären 80 km/h.
In Schöftland und Stein fielen gestern bei Nacht je zwei Männer auf, die sich an parkierten Autos zu schaffen machten. Die Polizei nahm vier Asylbewerber aus Algerien und Marokko vorläufig fest.
Der Bewohner eines Einfamilienhauses in Schöftland bemerkte am Sonntag, 4. Dezember 2022, gegen Mitternacht, wie sich zwei Unbekannte an den im Carport abgestellten Autos zu schaffen machten.
Mit einem gemieteten Sportwagen verursachte ein stark alkoholisierter Mann auf der A1 einen Selbstunfall.
Während niemand verletzt wurde, wurde der Wagen stark beschädigt.
Zwischen 2024 und 2026 erneuert die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega ihre gesamte Helikopterflotte und setzt künftig auf eine Einheitsflotte bestehend aus 21 Rettungshelikoptern der neuesten Fünfblattversion des Typs H145 des Herstellers Airbus Helicopters.
Bereits im März dieses Jahres hatte die Rega neun H145 mit innovativem Fünfblatt-Rotor beschafft, nun wurde der Vertrag zum Kauf von zwölf weiteren Rettungshelikoptern dieses Typs unterzeichnet. Diese werden ab 2024 als Ersatz für die bestehende AW109SP „DaVinci“-Flotte auf den Gebirgsbasen der Rega im Einsatz stehen.
Ab heute ist die Kantonspolizei Freiburg für die Bevölkerung über den neuen Online-Schalter „VisioPol“ erreichbar.
Neu besteht die Möglichkeit, mittels Videokonferenz bestimmte polizeiliche Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.
In der Nacht auf Montag ist es in Malans zu einem Feuerwehreinsatz wegen einem brennenden Balken gekommen.
Drei Personen mussten sich zur Kontrolle ins Spital begeben.
Am Sonntag (04.12.2022), kurz nach 14:15 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Zusammenstoss zwischen zwei Autos gekommen.
Der 26-jährige Unfallverursacher war alkoholisiert.
Am Sonntagnachmittag, 04. Dezember 2022, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich in der Lützelstrasse in Röschenz BL ein Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Windschutzscheibe, die Seitenscheiben oder auch die Rückspiegel Ihres Fahrzeuges nicht oder nur teilweise zu enteisen, ist gefährlich und kann bestraft werden. Aufgrund der einsetzenden Minustemperaturen erinnert die Kantonspolizei Wallis daran, dass „blindes“ Fahren in Ihrem Kanton nicht angebracht ist.
Jedes Jahr verunglücken zahlreiche Personen, weil sie nicht rechtzeitig gesehen haben oder gesehen wurden. Doch diese Unfälle könnten sehr oft durch einige Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden!
Das Fahrzeug eines Junglenkers ist von der Strasse abgekommen und zur Seite gekippt.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beträgt einige Tausend Franken.
Föhn – ein altbekannter Gast. Den meisten Bloglesern hoffentlich auch ein bekannter Begriff.
Doch Guggiföhn, was ist denn damit gemeint? Wir schauen uns diesen im heutigen Blog an.
Am Samstagabend, 03. Dezember 2022, gegen 18.00 Uhr, kam es in der Therwilerstrasse in Bottmingen BL zu einem Selbstunfall, wobei ein alkoholisierter Fahrzeuglenker mit zwei korrekt parkierten Personenwagen kollidierte.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Die 82-jährige Frau, welche seit Samstag, 3. Dezember 2022 in Romont vermisst wurde, wurde heute leblos von der Polizei in einem Bach in Romont aufgefunden.
Am Sonntag, 04. Dezember 2022 gegen Mittag, konnte der leblose Körper der seit gestern vermissten 82-jährigen Frau durch die Polizei im Glâne-Bach in Romont aufgefunden werden.
Kurz vor 1.30 Uhr hielt eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau an der Weidstrasse in Amriswil einen Autofahrer zur Kontrolle an.
Weil der alkoholisierte Portugiese als fahrunfähig beurteilt wurde, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blutprobe an.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Samstagnacht in Siegershausen eine alkoholisierte E-Bike-Fahrerin sowie einen alkoholisierten Motorradfahrer angehalten.
Kurz vor Mitternacht musste der Fahrer eines Polizeiautos Höhe Jakob-Nuferstrasse eine Vollbremsung machen, weil eine E-Biker-Fahrerin unvermittelt vor den Streifenwagen fuhr.
Ein Autofahrer verursachte in der Nacht zum Sonntag in Scherzingen infolge eines Sekundenschlafs einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt einige zehntausend Franken.
Ein unbekannter bewaffneter Mann hat am Samstagabend in Sulgen einen Tankstellenshop überfallen und Bargeld erbeutet.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Sonntag in der Früh prallte ein Automobilist gegen eine Baustellenabschrankung worauf sich sein Fahrzeug überschlug. Der Lenker sowie seine beiden Mitfahrer wurden leicht verletzt.
Die Autobahn musste gesperrt werden.
In der Nacht vom Freitag (02.12.2022) zwischen 21:30 Uhr und 00:30 Uhr, hat die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) eine Grosskontrolle in Oberegg durchgeführt.
Bei wenig Verkehr wurden zirka 60 Verkehrsteilnehmende auf ihre Fahrfähigkeit und deren Fahrzeuge geprüft.
Am Sonntag, 04.12.2022, 02.30 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Bilten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war von Bilten herkommend auf der Landstrasse in Richtung Reichenburg unterwegs.
Regierungsrat Herbert Huwiler hat am Korpsrapport 2022 der Kantonspolizei Schwyz den bisherigen Stellvertreter des Kommandanten Oberstlt Bruno Suter zum Kommandanten ad interim ernannt.
Diese Ernennung erfolgte aufgrund der Wahl des amtierenden Polizeikommandanten Oberst Damian Meier zum neuen Regierungsrat des Kanton Schwyz. Die Amtsübernahme erfolgt am 17. Dezember 2022.
Am Samstag (03.12.2022), zwischen 11:30 und 19 Uhr, ist es an der Zuckenrietstrasse zu vier Einbrüchen in Einfamilienhäuser gekommen.
Die Täterschaft entfernte sich mit dem Deliktsgut, noch bevor die Einbrüche bemerkt wurden.
Am Samstag (03.12.2022), zwischen 17:15 und 19:50 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Erlenstrasse eingebrochen.
Sie stieg auf den Balkon und brach gewaltsam ein Fenster auf. Anschliessend begab sie sich in das Haus und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am frühen Sonntagmorgen (04.12.2022), kurz nach 5 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Sportgeschäft an der Favrestrasse eingebrochen. Es wurden zwei E-Bikes gestohlen.
In dasselbe Geschäft war bereits in der Nacht von Freitag auf Samstag (03.12.2022) eingebrochen worden. Die Kantonspolizei St.Gallen berichtete darüber.
Am Samstag (03.12.2022), kurz vor 23:55 Uhr, ist in Rorschach ein 44-jähriger Autofahrer durch eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen kontrolliert worden.
Der Mann war alkoholisiert. Wie sich herausstellte, hatte er vorgängig in St. Margrethen an der Parkstrasse einen Unfall verursacht.
Am Samstagabend versuchte ein Mann in Solothurn in ein Lokal einzubrechen.
Durch eine Polizeipatrouille konnte der Mann angehalten und für weitere Abklärungen vorläufig festgenommen werden.
Eine Autofahrerin wollte einen Linienbus überholen und hat dabei ein entgegenkommendes Fahrzeug übersehen. Zwischen den beiden Autos ist es zu einer Streifkollision gekommen.
Alle Beteiligten hatten einen Schutzengel und blieben unverletzt.
Ein Automobilist verlor die Herrschaft über sein Fahrzeug und kam von der Strasse ab. Der Lenker sowie sein Mitfahrer blieben unverletzt.
Der Unfallhergang ist unklar weshalb Auskunftspersonen gesucht werden.
Am Samstagmittag hat eine Lawine am Piz Radönt drei Personen erfasst.
Eine davon stürzte ab und zog sich tödliche Verletzungen zu, eine weitere wurde leicht verletzt.
Gestern Nachmittag stürzte eine Person bei einer Bergwanderung in der Region Grandvillard ab. Trotz des Einsatzes der REGA verstarb der Mann noch am Unfallort.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Auf der Allenwindenstrasse ist es zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt und ins Spital eingeliefert.
An allen vier Fahrzeugen entstand Totalschaden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (02./03.12.2022) beschädigte eine unbekannte Täterschaft die Schaufensterscheibe eines Uhrengeschäftes in der Schaffhauser Altstadt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Nachdem gestern ein Höhentief über Frankreich die Hochnebelschicht teilweise auflösen konnte, kam es in der darauffolgenden Nacht zur Neubildung.
Immerhin brachte die südliche Strömungslage etwas Schnee am Alpensüdhang und teils föhnige Effekte im Norden mit Aufhellungen. Sonst hiess es nördlich der Alpen: „Zurück auf Feld 1“, oder anders ausgedrückt: oft neblig grau.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Donnerstagnachmittag (01.12.2022) auf dem Rastplatz Würenlos einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler angehalten und verhaftet.
Fahnder der Kantonspolizei Zürich wollten auf der A1 bei Dietikon einen Personenwagenlenker, welcher Richtung Bern unterwegs war kontrollieren. Schliesslich konnte das Fahrzeug beim Rastplatz Würenlos anghalten werden.
Am Samstagvormittag (03.12.2022) fuhr eine Familie mit ihrem Personenwagen von Kau in Richtung Appenzell.
Zur gleichen Zeit lenkte ein Personenwagenlenker sein Auto in die Gegenrichtung.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.