Am Samstagvormittag (03.12.2022) fuhr eine Familie mit ihrem Personenwagen von Kau in Richtung Appenzell.
Zur gleichen Zeit lenkte ein Personenwagenlenker sein Auto in die Gegenrichtung.
Im Zeitraum von Mittwoch, 30. November bis Freitagvormittag wurde in Amriswil ein Meerschwein in einem öffentlichen Abfalleimer deponiert.
Das Tier ist wohlauf, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Freitagabend (02.12.2022) in Aesch (Gemeindegebiet Maur) den Lenker eines Personenwagens festgenommen, welcher auf seiner Fahrt von Dübendorf nach Fällanden die Verkehrsregeln mehrfach missachtet sowie diverse Personen gefährdet hat.
Gegen 19.30 Uhr gingen bei der Kantonspolizei Zürich mehre Meldungen ein, dass zwischen Dübendorf und Fällanden ein Mann mit einem kleinen, grauen Mercedes Lieferwagen mit schwedischen Kontrollschildern, halsbrecherisch unterwegs sei, indem der Lenker mit massiv übersetzter Geschwindigkeit fahre, trotz Gegenverkehr überhole, Vortritte missachte sowie weitere Verkehrsregeln nicht beachte und dadurch Personen gefährde.
Damit alle die Wahl haben, wo sie am günstigsten tanken können, lanciert der TCS einen nationalen Preisradar für fossile Treibstoffe. Die von der Nutzergemeinschaft laufend aktualisierte Plattform auf der Website tcs.ch/benzin ermöglicht einen Überblick über die jeweiligen Preise an den Zapfsäulen. Damit lassen sich bis zu 300 Franken pro Jahr sparen. Mit dem kostenfreien, partizipativen Tool, welches allen zur Verfügung steht, will der TCS die Bevölkerung in dieser aus wirtschaftlicher Sicht schwierigen Zeit unterstützen.
Die Treibstoffpreise waren während des ganzen Jahres 2022 in aller Munde und den Konsumentinnen und Konsumenten fehlte bisher ein landesweites Vergleichstool, um zu entscheiden, wo sie am günstigsten tanken können. Die Kosten für einen Liter Benzin oder Diesel können nämlich von Tankstelle zu Tankstelle stark variieren und beispielsweise bei Benzin bis zu 30 Rappen pro Liter betragen. Die Preisunterschiede sind in der Schweiz so gross, dass Autofahrerinnen und Autofahrer, die jährlich(1) durchschnittlich 15'000 km (Verbrauch von 6,7 Litern(2) pro 100 km) zurücklegen, bis zu 300 Franken pro Jahr sparen könnten. Diese Berechnung zeigt das hohe Sparpotenzial. Bei über 3'000 Marken-Tankstellen und mehreren hundert unabhängigen Tankstellen ist es jedoch unmöglich, den Überblick über die Preise zu behalten. Mit dem Benzinpreis-Radar füllt der TCS eine Lücke in der Schweiz – die Nachbarländer verfügen bereits über ein solches Tool.
Infolge Sekundenschlaf verursachte ein alkoholisierter Autofahrer am Samstagmorgen in Gachnang einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Der Bundesrat will die Grundzüge, wie die Schweiz mit Offset-Geschäften bei Rüstungsbeschaffungen umgeht, rechtlich verankern. An seiner Sitzung vom 2. Dezember 2022 hat er das VBS beauftragt, eine Vernehmlassungsvorlage für eine Ergänzung des Militärgesetzes auszuarbeiten.
Die Voraussetzungen, die Grenzen und die Kontrolle von Offset-Geschäften bei Rüstungsbeschaffungen sind heute formell nicht geregelt. Diese Grundzüge sollen deshalb rechtlich verankert werden, wie der Bundesrat in seiner Stellungnahme vom 25. Mai 2022 zum Bericht „Controlling von Offset-Geschäften“ der Geschäftsprüfungskommission des Ständerats (GPK-S) festgehalten hat.
Sie kommen unangemeldet und mit nichts, hinterlassen eine grosse Unordnung und Verunsicherung und gehen mit euren Wertsachen und Erinnerungen…
Einbrecherbanden nutzen die Winterzeit und sind im Moment besonders aktiv. Damit wir ihnen das Handwerk legen können, benötigen wir eure Unterstützung.
Die seit Mittwoch in Biel vermisste 76-jährige Frau wurde am Freitagnachmittag in Brügg leblos aufgefunden.
Es bestehen aktuell keine konkreten Hinweise auf eine Dritteinwirkung.
Am Freitagabend, 2. Dezember 2022, 20.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Autos mit Urner Kontrollschildern auf der Klausenstrasse von Bürglen in Richtung Spiringen, als im Bereich Trudelingen plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn sprang.
In der Folge kam es zu einer Kollision zwischen dem Fahrzeug und dem Wildtier. Der Lenker blieb unverletzt. Das Reh verstarb vor Ort.
In einer gemeinsamen Aktion führte die Kantonspolizei Uri zusammen mit fedpol und dem Bundesamt für Verkehr am Freitag, 2. Dezember 2022, im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Kontrolle von Gesellschaftswagen durch.
Während rund sechseinhalb Stunden wurden 16 Gesellschaftswagen (11 EU / 5 Drittstaaten), welche auf der Autobahn A2 in beide Fahrtrichtungen unterwegs waren, einer eingehenden Kontrolle unterzogen.
In verschiedenen ungewöhnlichen Disziplinen massen sich heute die Diensthundeführerinnen und Diensthundeführer der Kantonspolizei Zürich, der Stadtpolizei Winterthur sowie der Kommunalpolizeien am diesjährigen Jahresschlussanlass.
Zwei- und Vierbeiner mussten viel Teamfähigkeit, Ausdauer und Geschick beweisen. Sie hatten aber auch sichtlich Spass.
Am Freitagnachmittag kollidierte ein Sattelschlepper auf der Autobahn A1 bei Oensingen mehrfach mit der Leiteinrichtung und durchbrach den Wildschutzzaun. Dabei kam der Sattelschlepper auf einem Wiesland zum Stillstand.
Der Lenker wurde mit einer Ambulanz in ein Spital transportiert.
Am Freitag (02.12.2022) gingen bei der Kantonspolizei St.Gallen zwei Meldungen von Einbrüchen in Jugendtreffs an der Heiligkreuzstrasse und der Brauerstrasse ein.
Die Kantonspolizei St.Gallen klärt einen allfälligen Zusammenhang zwischen den Delikten ab.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (03.12.2022), kurz vor 4 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Sportgeschäft an der Favrestrasse eingebrochen.
Sie brach einen Türflügel im Eingangsbereich gewaltsam auf und betrat das Geschäft.
Am Freitag (02.12.2022), kurz nach 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Raubüberfall auf den LAVEBA-Tankstellen-Shop an der Staatsstrasse erhalten.
Ein unbekannter Täter bedrohte die Verkäuferin mit einer mutmasslichen Schusswaffe und erbeutete mehr als tausend Franken. Im Anschluss flüchtete er.
Verschiedene Medien berichten von einem Datensicherheitsvorfall bei der Direktion der Justiz und des Innern (JI). Die Direktion JI bestätigt den Vorfall aus den Jahren 2006 bis 2012, kann sich dazu aber wegen eines laufenden Strafverfahrens nicht weiter äussern.
Es wird vermutet, dass Computer-Hardware der Direktion JI durch einen ehemaligen Dienstleister nicht wie vereinbart vernichtet und die darauf gespeicherten Daten nicht gelöscht wurden. Es ist denkbar, dass auch sensitive Daten betroffen sind.
In der Nacht auf Samstag entwendeten Unbekannte ab einem Vorplatz ein Auto.
Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht mögliche Auskunftspersonen.
Am Freitag, 2. Dezember 2022, kam es in Oberegg auf der Fahrt von Schachen in Richtung Büriswilen zu einem Selbstunfall durch eine Roller-Fahrerin.
Sie erlitt dabei unbestimmte Verletzungen.
Am Freitagabend konnten Anwohner in Solothurn einen mutmasslichen Dieb beobachten, wie dieser versuchte mehrere Fahrzeuge zu öffnen. Die Anwohner hielten den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Der Mann wurde vorläufig festgenommen.
Am Freitagnachmittag hat sich in Richigen ein Selbstunfall ereignet, bei dem ein Motorradlenker verletzt wurde. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Der Verkehr auf der betroffenen Strasse wurde wechselseitig geführt.
Am Freitag, 2. Dezember 2022, kurz nach 16.20 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Unfall auf der Luzernstrasse in Richigen (Gemeinde Worb) ein.
Am Freitag (02.12.2022) kam es auf dem Schorenweg zu einem Selbstunfall. Ein 40-Jähriger befuhr den Weg mit seinem Lieferwagen trotz dem signalisierten Fahrverbot.
Aufgrund der engen Verhältnisse auf dem Weg streifte er mit seinem Wagen einen Elektroverteilerkasten und einen Hydranten. Letztendlich konnte der Lenker sein Fahrzeug nicht mehr aus dem Weg heraus manövrieren. Für die Fahrzeugbergung mussten die St.Galler Stadtwerke aufgeboten werden. Es entstand geringer Flur- und Sachschaden.
Am Mittwochmorgen kollidierte ein blaues Auto mit einem freilaufenden, kleinen Hund. Ohne sich um das verletzte Tier zu kümmern, entfernte sich die lenkende Person mit seinem Fahrzeug von der Unfallstelle. Das Tier wurde durch die Kollision schwer verletzt.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (03.12.2022), kurz nach 01:20 Uhr ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung eingegangen, dass beim Bahnhof Gossau eine Person auf einen Bahnwagen gestiegen und von einem Stromschlag getroffen worden sei.
Der 18-jährige Schweizer wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (2.12.2022) kurz nach 17:30 Uhr ist es auf der Arosastrasse Höhe Halde zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt.
In der Nacht auf Freitag ist in Biel in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden. Ein Mann wurde beim Brand verletzt und mit der Ambulanz in ein Spital gebracht.
Der Brand wird untersucht.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 49 vom 05.12.2022 bis 11.12.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass ein 50-jähriger ungarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Italien und ein 47-jähriger italienischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Region Lugano vor kurzem verhaftet wurden.
Sie wurden im Rahmen einer von der Kantonspolizei mit Unterstützung der Stadtpolizei Lugano durchgeführten Untersuchung zu verschiedenen Zeitpunkten verhaftet.
Am Sonntag, den 13. November 2022 um 1741 wurde ein 21-jähriger Fahrer mit Wohnsitz im Kanton Genf in La Chaux-de-Fonds auf der Rue Louis-Chevrolet in Richtung Le Locle, einem auf 50 Km/h beschränkten Abschnitt, mit einem autonomen stationären Radargerät mit einer gemessenen Geschwindigkeit von 112 km/h gemessen, was einer berücksichtigten Geschwindigkeit von 106 km/h entspricht.
Es handelt sich um ein Raserdelikt.
In diesem Blog werfen wir einen ersten, zugegebenermassen sehr vorsichtigen Blick auf das Weihnachtswetter 2022. Ob das Lied „Leise rieselt der Schnee“ oder „Raindrops are falling on my head“ das Weihnachtswetter besser charakterisiert, erfahren Sie in den folgenden Zeilen.
Natürlich soll das heutige Wetter nicht zu kurz kommen, wir fassen es am Ende dieses Blogs zusammen.
In der Zeit vom Montag, 31.10.2022, bis Sonntag, 27.11.2022, führte die Kantonspolizei Glarus kantonsweit die Aktion „Licht gibt Sicht“ durch.
In der dunklen Jahreszeit wurde ein spezielles Augenmerk auf die Beleuchtungen der Fahrzeuge gelegt.
Am Freitagmorgen, 02. Dezember 2022, kurz nach 09.00 Uhr, eskalierte auf einem Parkplatz an der Hauptstrasse in Böckten BL ein Streit zwischen einem Jugendlichen und einem jungen Erwachsenen, wobei es zu einem Messereinsatz kam.
Dabei wurde der junge Erwachsene derart schwer verletzt, dass er trotz rascher medizinischer Hilfe, noch am Tatort verstarb. Der mutmassliche Täter konnte vor Ort durch die Polizei angehalten werden.
In partnerschaftlicher Zusammenarbeit haben die Schaffhauser Polizei und das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Donnerstagabend (01.12.2022) in Thayngen (Ortsteil Hofen) einen Drogenkurier verhaftet und eine grosse Menge Haschisch sichergestellt.
Ein 28-jähriger Weissrusse reiste am Donnerstagabend (01.12.2022) von Deutschland herkommend mit seinem Fahrzeug über Hofen (Gemeinde Thayngen) in die Schweiz ein.
Ein Mann und eine Frau wurden am Donnerstagabend in Frauenfeld von Unbekannten überfallen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Aufgrund der zunehmenden Bedeutung der Cybersicherheit und der guten Aufbauarbeit, die das Nationale Zentrum für Cybersicherheit (NCSC) in den vergangenen Jahren im Eidgenössischen Finanzdepartement (EFD) geleistet hat, soll das NCSC in ein Bundesamt überführt werden.
An seiner Sitzung vom 2. Dezember 2022 hat der Bundesrat festgelegt, dass das Bundesamt im Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) angesiedelt werden soll. Er hat das VBS beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem EFD bis Ende März 2023 die Strukturen des neuen Bundesamtes zu erarbeiten.
Der Bundesrat hat in seiner Sitzung vom 2. Dezember 2022 Beschlüsse gefasst, um die Koordination bei sicherheitspolitisch relevanten Geschäften sowie bei Geschäften der Cyberrisiken zu stärken.
Zum einen wird der Sicherheitsausschuss des Bundesrates effizienter gestaltet, die Kerngruppe Sicherheit gestärkt und die Zusammenarbeit zwischen beiden Gremien optimiert. Zum anderen soll künftig auf den Cyberausschuss verzichtet und Fragen der Cybersicherheit von sicherheitspolitischer Dimension im Sicherheitsausschuss behandelt werden. Die neue Struktur gilt ab 2023.
Am Donnerstagabend kam es zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen. Eine der beteiligten Personen entfernte sich mit einem weissen Kleinwagen von der Unfallstelle.
Die Polizei bittet um Ihre Mithilfe und sucht Augenzeugen.
Am Donnerstagmorgen, 1. Dezember 2022, verursachte ein Fahrzeug mit Urner Kontrollschildern bei einem Parkvorgang im Parkhaus Schützenmatte in Altdorf einen Schaden an einem anderen Fahrzeug.
Die Unfallverursacherin ist danach nach Hause gefahren, ohne den Schaden zu melden.
In der Nacht auf Sonntag (27.11.2022) hatte eine unbekannte Täterschaft am Rheinfallbecken in Neuhausen am Rheinfall einen elektronischen Golftrolley (25 km/h) eines Gastrobetriebes gestohlen.
Dank zahlreichen Hinweisen aus der Bevölkerung – aufgrund eines Zeugenaufrufes der Schaffhauser Polizei – konnte das gesuchte Fahrzeug nach kurzer Zeit sichergestellt werden.
Auf der Dorfstrasse in Schenkon ereignete sich gestern Abend eine Kollision, an der drei Fahrzeuge beteiligt waren. Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Es entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 95'000 Franken.
Am Freitagmorgen ist bei Kranarbeiten ein Pneukran auf die Seite gekippt. Es wurde niemand verletzt. Es entstand jedoch grosser Sachschaden.
Für die aufwändigen Bergungs- und Aufräumarbeiten musste die Hertensteinstrasse für mehrere Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete eine entsprechende Umleitung ein.
Am Donnerstagabend ist auf der Hauptstrasse in Castiel ein Auto mit einer Leitplanke kollidiert.
Die Mitfahrerin wurde in ärztliche Behandlung verbracht.
Ein Mann wollte am Donnerstagabend in Islikon in ein Ladengeschäft einbrechen.
Er konnte durch Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau festgenommen werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.