Der Start in den Tag war heute spannend. Eine nach Osten abziehende Okklusion hat unterschiedliche Wettercharaktere in den bodennahen Schichten zurückgelassen.
Diese schauen wir im heutigen Blog an.
Am Samstag, 26. November 2022, kurz nach 01.15 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft auf der Autobahn A2 in Muttenz BL, Fahrtrichtung Bern/Luzern, einen Personenwagenlenker, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Personenwagenlenker, ein 18-jähriger Schweizer Staatsangehöriger, wurden im Rahmen einer Geschw...
In der Nacht auf Samstag, 26. November hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Gewerbeliegenschaft in Stansstad verübt. Die Kantonspolizei Nidwalden bittet die Bevölkerung um Hinweise.
Zwischen Freitag, dem 25. November 2022 um 18.15 Uhr und Samstag, dem 26. November 2022 um 07.00 Uhr, brach eine unbekannte Täterschaft mit Gewalt die Eingangstür einer Gewerbeliegenschaft in der Gewerbezone Ausserfeld in Stansstad auf.
Bei einer Frontalkollision sind am Freitagmorgen (25.11.2022) zwei Personen schwer verletzt worden. Um etwa 5:30 Uhr fuhr ein 43-Jähriger mit seinem Auto auf der Furttalstrasse von Otelfingen in Richtung Regensdorf.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet sein Fahrzeug auf gerader Strecke auf die Gegenfahrbahn.
In der Nacht auf Samstag wurde eine Velofahrerin in Schötz bei einem Verkehrsunfall verletzt. Ein am Unfall beteiligtes silbergraues Auto entfernte sich von der Unfallstelle.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Freitag, 25. November gegen 19.00 Uhr fanden sich rund 200 Personen zu einer unbewilligten Demonstration auf dem Theaterplatz ein.
Nach dem alle Versuche, seitens der Polizei mit den Demonstranten Kontakt aufzunehmen, gescheitert waren und auch eine Abmahnung nicht geholfen hatte, setzte sich der Demonstrationszug in Richtung Barfüsserplatz in Bewegung.
Erneut führte die Kantonspolizei Aargau zusammen mit Partnerorganisationen am Freitag eine kantonsweite Fahndungsaktion durch.
Kontrolldruck erhöht
Erfahrungsgemäss beginnt die Hochsaison für Dämmerungseinbrecher mit der Umstellung auf Winterzeit Ende Oktober. Und tatsächlich verzeichnet die Kantonspolizei Aargau ab diesem Zeitpunkt einen sprunghaften Anstieg der Einbrüche.
Menschenmengen und Gedränge sind der ideale "Arbeitsort" für Taschendiebe.
Achtet darum bei euren Weihnachtseinkäufen, beim Besuch von Weihnachtsmärkten oder auch in öffentlichen Verkehrsmitteln auf eure Wertsachen.
Am Freitagmorgen ging bei der Polizei die Meldung ein, dass in einem Wohnhaus an der Erlenbachstrasse Rauch festgestellt wurde.
Die aufgebotenen Einsatzkräfte konnten folglich in einer Wohnung ein Feuer lokalisieren und dieses rasch löschen. Mehrere Bewohner des Hauses mussten aus dem Gebäude evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
Zwei zunächst unbekannte Frauen versuchten am Freitag in Aarau, einen Münzenhändler zu betrügen.
Auf der Fahndung konnte die Polizei die beiden sowie einen mutmasslichen Komplizen festnehmen.
Am Samstag (26.11.2022), kurz nach Mitternacht, hat eine 39-jährige Autofahrerin mit ihrem Auto einen Selbstunfall verursacht.
Ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern, fuhr sie weiter. Sie wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Freitag (25.11.2022), um 11:35 Uhr, ist es auf der Bahnhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem 6-jährigen Kind gekommen.
Es wurde leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Am Freitagabend (25.11.2022), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit dem TCS und der Botsberg-Garage eine Lichtkontrolle durchgeführt. Insgesamt wurden 38 Fahrzeuge kontrolliert.
Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheiten korrigiert oder defekte Leuchtmittel repariert.
In den vergangenen zwei Tagen haben wieder mehrere zehntausend Menschen den traditionellen Uster Märt besucht. Die Stadtpolizei zieht eine positive Bilanz hinsichtlich Marktbetrieb und die beiden Festnächte. Der Uster Märt 2022 lief aus polizeilicher Sicht zufriedenstellend ab.
Der erste Markttag entsprach witterungsmässig bis am Mittag eher einem frühen April- statt einem typischen Spätnovembertag. Am Nachmittag zeigte sich dann die Sonne, was sich positiv auf die Festbesuchenden und die Umsätze der Markfahrenden auswirkte. Insbesondere gegen Abend füllten sich die Strassen auf dem Marktgelände erheblich. Dieses Bild zog sich bis spät am Abend durch Uster.
Am Freitag ist es bei einem Wendeplatz in Fidaz zu einer Kollision zwischen einem Ortsbus und einer Fussgängerin gekommen.
Dabei wurde die Frau verletzt.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 48 vom 28.11.2022 bis zum 04.12.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Heute ist im Interkantonalen Gymnasium Broye (GYB) in Payerne ein Feuer ausgebrochen.
Das Gebäude musste evakuiert werden und mehrere Personen erlitten Rauchvergiftungen.
Am Donnerstag, den 24. November 2022, hat die Kantonspolizei im Anschluss an eine Operation im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln drei Personen festgenommen, die des Drogenhandels verdächtigt wurden.
Bei der Durchsuchung einer Wohnung in Crissier wurde eine gewaltsame Öffnung vorgenommen, wobei der Bewohner der Wohnung vom Balkon im dritten Stock sprang. Verletzt wurde er von der Polizei erstversorgt, bevor er mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Sein Leben ist nicht in Gefahr.
Am Freitag, den 25. November um 12.05 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem 16-jährigen Einwohner von Peseux gelenkt wurde, auf der N20 auf der Höhe von Malvilliers in Richtung Neuenburg.
Am Ausgang des Grabens von Malvilliers rutschte das Fahrzeug 80 Meter weit über die Fahrbahn.
Ein Autofahrer ist am Freitagnachmittag (25.11.2022) in Mönchtaltorf mit seinem Fahrzeug frontal gegen einen Baum geprallt.
Dabei ist der Lenker tödlich verletzt worden.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen sind am Freitagmittag (25.11.2022) in Greifensee zwei Personen leicht verletzt worden.
Eine 76-jährige Frau fuhr um 12.30 Uhr mit ihrem Personenwagen auf der Schwerzenbacherstrasse Richtung Greifensee.
Heute ist Black Friday! Der Tag für gute Deals und die ultimative Schnäppchenjagd.
Auch Taschendiebe wittern heute das grosse Geschäft, denn in Menschenansammlungen fühlen sie sich besonders wohl. Das dichte Gedränge in den Läden und in den öffentlichen Verkehrsmitteln kommt für einen Beutezug sehr gelegen.
Am Donnerstag (24.11.2022), kurz nach 17:55 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Auffahrunfall mit zwei Autos gekommen.
Ein 61-jähriger Autofahrer und eine 27-jährige Autofahrerin wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Stadtpolizei konnte ihren Auftrag, im Rahmen ihrer Möglichkeiten die öffentliche Ruhe, Ordnung und Sicherheit zu gewährleisten oder diese wiederherzustellen, am ersten Markttag und in der ersten Freinacht erfüllen.
Polizeilicherseits konnte über ein Grossaufgebot ein geordneter Ablauf des Uster Märts jederzeit gewährleistet werden. Grössere Zwischenfälle gab es tagsüber und in der ersten Freinacht keine zu verzeichnen.
Der Bucheggtunnel ist von Montag, 28. November 2022, bis Freitag, 2. Dezember 2022, jeweils von 22 bis 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über Bucheggstrasse und Bucheggplatz.
Heute am frühen Morgen sprengten unbekannte Personen einen Geldautomaten in Gumefens in die Luft. Das umfangreiche Suchdispositiv, das eingerichtet wurde, führte bislang nicht zu ihrer Anhaltung. Es entstand nur Sachschaden. Eine Ermittlung ist im Gange.
Die Polizei startet einen Zeugenaufruf.
Am Freitagvormittag ist eine Fussgängerin in Niederönz von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden.
Ein Ambulanzteam brachte sie ins Spital. Der Unfallhergang wird untersucht.
Mit einem separaten Veloweg zwischen Binz (Gemeinde Maur) und Zollikerberg (Gemeinde Zollikon) will der Regierungsrat die Sicherheit für Velofahrende erhöhen. Zudem muss die Kantonsstrasse im betroffenen Abschnitt saniert werden.
Zu diesem Zweck hat er Ausgaben von rund 1,45 Millionen Franken bewilligt. Zuvor hatte der Kantonsrat bereits Ausgaben von rund 5,31 Millionen Franken bewilligt.
Sei es im Freundes- oder Bekanntenkreis, bei der Arbeit oder im nachbarschaftlichen Umfeld – wir alle kommen leider mit dem Thema Häusliche Gewalt in Berührung.
Viele wissen jedoch nicht, was sie tun können, um Gewaltbetroffene zu unterstützen.
Die Meierskappelstrasse (Kantonsstrasse K 30) in Udligenswil im Abschnitt Schützenmatt bis Goldenspitz/Paradiesli ist relativ eng und für Fussgängerinnen und Fussgänger besteht nur ein Trampelpfad.
Busse und Lastwagen weichen oft auf den Pfad entlang der Strasse aus, wenn sie kreuzen müssen.
Am Donnerstagabend ist im Spitalzentrum Biel ein Brand ausgebrochen. Aufgrund der starken Rauchentwicklung mussten mehrere Patientinnen und Patienten verlegt werden. Eine Person wurde leicht verletzt.
Nach aktuellem Kenntnisstand ist der Brand auf Brandstiftung zurückzuführen.
„Unser Rega-Alltag“ nimmt Sie mit in die spannende Welt unserer Crews und Mitarbeitenden.
Die kurzen Videos ermöglichen einen Blick hinter die Kulissen und bieten authentische Einblicke in ganz unterschiedliche Themen.
Am Donnerstagabend (24.11.2022), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und 20:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen zusammen mit TCS und der AMAG-Garage eine Lichtkontrolle durchgeführt.
Insgesamt wurden 82 Fahrzeuge kontrolliert. Wo nötig, wurden die Einstellungen der Lichteinheiten korrigiert oder defekte Leuchtmittel repariert.
Am Donnerstag (24.11.2022), kurz nach 17:20 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision mit vier Autos gekommen.
Dabei wurde eine 23-jährige Frau leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitag (25.11.2022), in der Zeit zwischen Mitternacht und 0:20 Uhr, ist es am Fliweg zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Eine 22-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Zwischen Donnerstagnachmittag und Freitagmorgen (25.11.2022), 00:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus am Lütschbach eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Haus.
Vom Montagabend bis Mittwoch weilt der Präsident der Italienischen Republik mit einer Delegation in Bern. Infolge des Staatsbesuchs kommt es in der Innenstadt zu Verkehrseinschränkungen.
Vom Montagabend, 28. November 2022, bis am Mittwoch, 30. November 2022, weilt der Präsident der Italienischen Republik mit einer Delegation im Rahmen eines Staatsbesuches in Bern.
Am Donnerstagnachmittag kam es in Oensingen bei der Äusseren Klus zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Freitagmorgen (25.11.2022) in Buchs zwei Autofahrer schwer verletzt worden.
Etwa um 5.30 Uhr fuhr ein 43-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Furttalstrasse von Otelfingen Richtung Regensdorf.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat am Mittwoch, 23. November 2022, einen Tatverdächtigen im Tötungsdelikt, das am vergangenen Freitag in der Peter Merian-Strasse passiert ist, festgenommen.
Der 51-jährige Mann wird verdächtigt, am Abend des 18. November 2022 einen 49-jährigen Taxifahrer getötet zu haben (Polizei.news berichtete).
Das Suchen und Bergen von Personen und Gegenständen im Wasser gehört zu den Hauptaufgaben der Wasserschutzpolizei.
Gerade bei der Bergung von Gegenständen kann allerlei zum Vorschein kommen – über verlorene Eheringe und Schlüssel bis hin zu einem Minenwerfergeschoss aus dem 1. Weltkrieg. Im Jahr 2021 haben unsere Mitarbeitenden zudem 67 Mal ein Fahrrad aus dem Wasser gezogen.
Gestern morgen kurz vor 08.00 Uhr ging bei Schutz und Rettung Bern die Meldung über ein brennendes Gartenhaus in Holligen ein.
Beim Eintreffen der Berufsfeuerwehr stand das Gartenhaus bereits im Vollbrand.
Bei einem Gewaltdelikt ist am Mittwochabend (23.11.2022) eine Frau ums Leben gekommen. Kurz nach 18:00 Uhr wurde die Stadtpolizei Zürich zu einem Notfall in einer Liegenschaft an der Baslerstrasse gerufen.
Vor Ort trafen die Einsatzkräfte in einer Wohnung auf zwei schwer verletzte Personen, die Stichverletzungen aufwiesen. Bei den Personen handelt es sich um ein Ehepaar – einen 50-jährigen Mann und eine 40-jährige Frau.
Bei einer Kollision zwischen zwei Trams ist am Mittwochabend (23.11.2022) Sachschaden entstanden.
Die Trams der Linien 2 und 3 stiessen kurz vor 16:45 Uhr auf der Badenerstrasse zusammen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.