In Hägendorf wurde am Dienstagabend ein Jugendlicher von einer Gruppierung junger Personen tätlich angegriffen und beraubt.
Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Personen, die Angaben zum Vorfall oder zur Täterschaft machen können.
Zwischen Dienstag, 08.11.2022 und Donnerstag, 10.11.2022,13.30h, wurde beim Bahnhof Nidfurn-Haslen von unbekannter Täterschaft vermutlich mit einer Eisenstange die Scheibe des Warenautomaten zerschlagen und diverse Artikel entwendet.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise zu dieser Tat unter Tel. 055 645 66 66.
Viele Seniorinnen und Senioren fahren bis ins hohe Alter Auto. Das ist eine Herausforderung für die Unfallprävention, weil ältere Personen bei Unfällen ein höheres Risiko für schwere und tödliche Verletzungen haben.
Gleichzeitig verursachen sie am Steuer überdurchschnittlich viele Unfälle. Mit dem soziodemografischen Wandel dürften die Unfallzahlen weiter steigen. Um nicht mehr fahrgeeignete ältere Personen zu identifizieren, setzt die Schweiz heute vor allem auf medizinische Kontrolluntersuchungen ab 75 Jahren. Die BFU erachtet andere Massnahmen als zielführender.
Am heutigen Zukunftstag durften wir über 150 Kindern die verschiedenen Bereiche der Stadtpolizei näherbringen.
An mehreren Posten konnten die Kids unter anderem ein Einsatzschiff begutachten, sich mit unserer Bike Police messen oder die gute Nase unserer Diensthunde erleben.
Zum heutigen Zukunftstag konnten wir bei uns im Polizeikommando über 60 Jungs und Mädels empfangen.
Diese haben Fahrzeuge und Einsatzmittel ganz aus der Nähe anschauen und einen Diensthund bei der Arbeit beobachtet.
Am Dienstag, 8. November 2022, war der Sportplatz Niedermatt in Wohlen im Kanton Aargau Schauplatz des grossen Kräftemessens zwischen Ungarn und der Schweizer Polizei-Fussballnationalmannschaft.
Die Eidgenossen gewannen das entscheidende Qualifikationsspiel und nehmen damit an der Endrunde der Europameisterschaft 2023 in England teil.
Am Donnerstag (10.11.2022), um 06:50 Uhr, ist es in Oberdorf zu einem Zusammenprall zwischen zwei Mofas gekommen. Beide Mofafahrerinnen wurden dabei leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Ein unbekannter Mann hat am Dienstagmorgen (08.11.2022) in Rickenbach Sulz eine Teenagerin tätlich angegangen. Die Jugendliche blieb unverletzt.
Gegen 7.15 Uhr war eine 15-Jährige mit ihrem Fahrrad auf der Burgstrasse Richtung Dinharderstrasse unterwegs.
Bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen sind am Mittwochabend (9.11.2022) in Thalwil zwei Personen verletzt worden.
Ein 34-jähriger Mann fuhr kurz nach 21.30 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Seestrasse Richtung Horgen.
Das Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen ist im proaktiven Gewaltschutz im Kanton St.Gallen tätig. Risikopersonen und Bedrohungssituationen sollen frühzeitig erkannt, eingeschätzt und entschärft werden. Zielgerichtete, schwere Gewalt soll dadurch möglichst verhindert werden.
Das Bedrohungs- und Risikomanagement (BRM) der Kantonspolizei St.Gallen ist Anlaufstelle bei Bedrohungssituationen für Ämter, Behörden und Firmen sowie Ansprechpartner verschiedener Hilfsorganisationen wie Beratungsstellen, Frauenhäuser, etc.
Am frühen Mittwochabend (09.11.2022) ist in Wilchingen ein bewaffneter Raubüberfall auf ein Lebensmittelgeschäft verübt worden. Der unbekannte Täter hat mit einem grösseren Geldbetrag die Flucht mittels Motorrad ergriffen.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Der Jugenddienst ist Ansprechpartner für Jugendliche, Eltern, Schulen, Behörden sowie Institutionen aus dem Jugendbereich.
Die Mitarbeitenden des Jugenddienstes führen und leiten Ermittlungen gegen jugendliche Straftäter und Straftäterinnen. Sie leisten Präventionsarbeit mittels Vorträgen an Schulen und an öffentlichen Anlässen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (7.11.2022) sowie am Dienstag (8.11.2022) am Flughafen Zürich zwei Drogenkuriere festgenommen.
Insgesamt wurden etwa 45 Kilogramm Khat sichergestellt und ein Kilogramm Kokain im Magen-Darm-Trakt eines sogenannten Bodypackers festgestellt.
Am Mittwochmittag, 09. November 2022, kurz nach 13.00 Uhr, ereignete sich in der Rünenbergerstrasse, Fahrtrichtung Gelterkinden, in Gelterkinden BL ein Selbstunfall wobei ein Personenwagen auf die Seite kippte.
Personen wurden keine verletzt.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Am frühen Mittwochnachmittag, 09. November 2022, kurz vor 13.30 Uhr, ereignete sich in der Verzweigung Zihlacker-/Birsigtalstrasse in Reinach BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen und einer Fussgängerin.
Zwei Personen wurden beim Unfallgeschehen verletzt.
Constanta P., 62-jährig, verliess am Mittwochvormittag, 9. November 2022, gegen 11:00 Uhr, die Wohnung ihrer Tochter in 3905 Saas-Almagell für einen Spaziergang in der Region. Sie wurde seither nicht mehr gesehen.
Signalement:
Im Feierabendverkehr ist es auf der Autobahn A14 zu drei Verkehrsunfällen gekommen. Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Der erste Unfall ereignete sich Mittwochabend (10. November 2022), um 16:35 Uhr, zwischen der Verzweigung Rütihof und Gisikon (LU).
Der Bucheggtunnel ist in den Nächten von Montag, 14. November 2022, bis Samstag, 19. November 2022, jeweils von 22 bis 5 Uhr, in beiden Richtungen gesperrt.
Auch der Hirschwiesentunnel bleibt von Montag, 14. November 2022, bis Samstag, 19. November 2022, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beide Richtungen geschlossen.
Nachdem im Safiental bei Wolfsangriffen zum wiederholten Mal Schafe aus geschützten Herden gerissen wurden, konnte die kantonale Wildhut am Ort des letzten Rissereignisses einen adulten Wolfsrüden des Beverinrudels erlegen.
Das erlegte Tier wird nun mittels DNA-Analyse identifiziert.
In der Zeit zwischen Dienstagnachmittag und Mittwochmorgen (09.11.2022), 7 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Container in einem Betrieb an der Lagerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam durch eine Tür Zutritt in den Container, welcher als Büroräumlichkeit diente.
Am 23.10.2022 ist beim Burggraben ein Mann mit einem Messer schwer verletzt worden (Polizei.news berichtete).
Am Dienstag (08.11.222) konnte ein 23-jähriger Serbe im Rheintal festgenommen werden. Er wird dringend verdächtigt, an der Tat beteiligt gewesen zu sein.
Die Winti Mäss hat gestern Nachmittag ihre Türen geöffnet - die Kantonspolizei Zürich freut sich, Sie auch in diesem Jahr an unserem Stand begrüssen zu dürfen.
Kommen Sie vorbei und stellen Sie unseren Polizistinnen und Polizisten Fragen - sie beantworten diese gerne.
Nach dem Fussballspiel des FC Luzern gegen den FC Basel kam es beim Bundesplatz in Luzern zu einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Fangruppen.
Die Luzerner Polizei löste die Auseinandersetzung mit dem Einsatz von Zwangsmitteln auf.
Der Regierungsrat des Kantons Thurgau hat das Wettbewerbsprogramm für einen Studienauftrag zum Neubau des Kantonalgefängnisses sowie zur Erweiterung und Sanierung der Polizeigebäude in Frauenfeld genehmigt.
Gesucht werden Lösungsvorschläge, wie die Bauten auf dem bestehenden Areal am besten umgesetzt werden können.
Am Mittwochmorgen, 9. November 2022, führte ein Brand in der Holzschnitzelanlage eines Fernwärmenetzes beim Kloster Einsiedeln zu einer starken Rauchentwicklung.
Personen wurden nicht verletzt.
Beim Brand einer Wohnung ist am Dienstagabend (8.11.2022) eine Person ums Leben gekommen.
Um etwa 19:45 Uhr meldete ein Passant der Einsatzzentrale, dass ein Mehrfamilienhaus in Brand stehe. Als die Rettungskräfte eintrafen, stand eine Wohnung im zweiten Obergeschoss in Vollbrand.
Am 31. Mai und 9. Juni 2022 wurden in Emmenbrücke und Emmen Tankstellenshops von einem unbekannten Mann überfallen. Der mutmassliche Täter konnte durch die Polizei ermittelt und festgenommen werden.
Er ist geständig. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
Bei einem Zusammenprall zwischen einem Mofa und einem Auto ist der Mofafahrer verletzt worden. Die Polizei sucht nun den Autolenker.
Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen (9. November 2022) kurz vor 07:00 Uhr.
Rund 50 Personen haben am Dienstag (08.11.2022) vor dem Fifa-Museum gegen die staatliche Verfolgung von LGBT+ Personen in Katar protestiert.
Ende November startet die Fussball-WM in Katar. Äusserungen des offiziellen katarischen WM-Botschafters gegenüber ZDF haben bei der LGBT-Community für Empörung gesorgt. Er bezeichnete Homosexualität als „psychischen Schaden“.
Gestern Nachmittag ereignete sich auf der Kirchbreitestrasse in Buchrain ein Verkehrsunfall. Beteiligt waren ein Radfahrer und ein Personenwagen.
Der 15-jährige Radfahrer verletzte sich beim Sturz und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Dienstagnachmittag (08.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Wohnung in der Stadt Schaffhausen verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise hierzu.
Saisonende für die Urner Alpenpässe Furka, Susten und Klausen. Nur der Oberalp ist noch offen und mit Winterausrüstung befahrbar.
Auch der Gotthardpass wird am Donnerstag, 10. November 2022, definitiv geschlossen.
Ihr habt es sicher auch schon gemerkt - die Temperaturen purzeln und es wird kälter.
Für diejenigen, die es noch nicht gemacht haben, wird es also allerhöchste Zeit, die Winterräder zu montieren.
Draussen grillen und frieren mögen die wenigsten. Für Gasgrills zeichnet sich mit den sinkenden Temperaturen die Winterpause ab.
Die korrekte Aufbewahrung von Gasflaschen beugt Unfällen und Bränden vor. Die Beratungsstelle für Brandverhütung rät dringend, Gasflaschen immer nur im Freien zu lagern.
Am Dienstag (08.11.2022), in der Zeit zwischen 12:50 Uhr und 19:30 Uhr, ist sowohl in Oberbüren in der Juchwissstrasse als auch in Niederbüren in der Ebnetstrasse in Einfamilienhäuser eingebrochen worden.
In Oberbüren ist in der Zeit zwischen 19 Uhr und 19:30 Uhr eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Juchwisstrasse eingebrochen.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (08.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft gewaltsam einen Jeton Automaten einer Waschanlage an der Neudorfstrasse aufgebrochen.
Sie stahl unter anderem Bargeld im Wert von mehrere hundert Franken.
Am Montag (09.11.2022), um 1 Uhr, hat ein 24-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 einen Verkehrsunfall verursacht. Er nickte kurz ein, woraufhin sein Auto in das vor ihm fahrende Auto eines 51-jährigen Mannes prallte.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (09.11.2022), kurz nach 02:20 Uhr, ist an der Goldacherstrasse, auf Höhe des Kreisels, ein 28-jähriger Autofahrer festgenommen worden. Er wird verdächtigt, vorgängig einen Einbruchdiebstahl verübt zu haben, bei dem er jedoch gestört wurde und deshalb flüchtete.
Der Mann war zudem fahrunfähig, ohne gültigen Führerausweis und mit einem entwendeten Auto unterwegs.
Am Mittwoch (09.11.2022), in der Zeit zwischen 00:10 Uhr und 00:30 Uhr, ist an der Herisauer Strasse eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Restaurant eingebrochen. Bei einer Bäckerei in derselben Strasse blieb es bei einem Einbruchversuch.
Eine ausgerückte Patrouille der Stadtpolizei konnte zwei tatverdächtige Männer festnehmen.
Ab Donnerstag, 10. November 2022, 17 Uhr, wird der Gotthardpass für den Winter gesperrt.
Ebenfalls gesperrt ist der Velo- und Wanderweg in der Schöllenen von Göschenen nach Andermatt.
Ein Autolenker ist am Samstagmorgen (05.11.2022) nach einem Selbstunfall verstorben.
Der 56-Jährige fuhr gegen 8:30 Uhr auf der Weiacherstrasse in Richtung Winterthur.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.