Am frühen Montagmorgen ist in einem Gebäude in Thun ein Brand ausgebrochen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte diesen unter Kontrolle bringen – das Gebäude brannte jedoch komplett aus. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Es werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Ein Autofahrer wurde auf der H10 zwischen Rochefort und Travers, einem auf 80 km/h beschränkten Abschnitt, mit 146 km/h geblitzt.
Am Samstag, den 08. Oktober 2022 um 15:05 Uhr wurde bei einer Radarkontrolle auf der H10, am Ort "Les Chaumes" in Rochefort, in Richtung Travers, Abschnitt mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 80 km/h, ein Autofahrer mit 146 km/h gemessen, als er in Richtung Val-de-Travers unterwegs war.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 05.10.2022 im Rahmen von Ermittlungen, die in Zusammenarbeit mit dem Drogenbekämpfungsdienst der Polizei der Stadt Lugano durchgeführt wurden, ein 23-jähriger und ein 32-jähriger albanischer Staatsbürger mit Wohnsitz in Albanien festgenommen wurden.
Die Verhaftungen fanden in der Region Lugano statt.
Die Fahrbahndichtung einer Brücke über die A9 bei Evionnaz weist Schäden auf und muss repariert werden.
Dies erfordert die Sperrung der A9 für eine Nacht.
Am Sonntag, den 09. Oktober 2022, gegen 15:45 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall zwischen drei Motorradfahrern kurz vor dem Dorf Les Enfers auf der von Soubey kommenden Strasse am Ort Le Plat.
Aus einem von den Ermittlern noch zu klärenden Grund verlor ein Motorradfahrer, der in Richtung Les Enfers unterwegs war, in einer Rechtskurve die Kontrolle über sein Motorrad. Er geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einem Motorradfahrer, der ordnungsgemäss in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Samstag, den 08. Oktober 2022 um 23:15 Uhr fuhr ein Moped, das von einem 16-jährigen Einwohner von Colombier gesteuert wurde, auf der RC5, die von Bevaix nach Colombier führt.
An einem bestimmten Punkt kam er nach rechts und prallte mit dem Vorderrad und der rechten Flanke gegen die Leitplanke am rechten Fahrbahnrand.
Auf der Weissenstein-Passstrasse in Oberdorf, Höhe Verzweigung Steinbruch, ereignete sich am Montagnachmittag, 10. Oktober 2022, ein tragischer Verkehrsunfall.
Ein herrenloses Sattelmotorfahrzeug rollte rückwärts in einen stehenden Motorradlenker und verletzte diesen tödlich.
Am Montagvormittag ist in einer Autogarage in Biel ein Brand ausgebrochen. Dies führte zu einer starken Rauchentwicklung. Das vom Brand betroffene Gebäude wurde stark beschädigt.
Zwei Personen wurden für die weitere medizinische Versorgung ins Spital gebracht. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Von Marktständen über Karussells bis hin zu kulinarischen Spezialitäten – im Kanton Luzern war am letzten Wochenende an diversen Orten wie Aesch, Herlisberg und St. Urban Chilbi einiges los.
Auch wir waren vor Ort und sorgten mit unserer Präsenz für ein friedliches Miteinander.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (07/08.10.2022) beschädigte eine unbekannte Täterschaft das Bücherregal beim Spielplatz am Höhenweg in Neuhausen am Rheinfall.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Am Montagmorgen ist in Sedrun ein Mann mehrere Meter in die Tiefe gestürzt, als ein Treppengeländer nachgab. Dabei wurde er schwer verletzt.
Der Kaminfeger wollte kurz vor 8 Uhr im zweiten Stock eines Hauses über ein Treppengeländer auf das Dach steigen.
Heute Morgen ereignete sich auf der Autobahn A2 in Reiden eine Kollision zwischen zwei Autos. Der unbekannte Lenker eines hellen Personenwagens fuhr weiter, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei sucht den unbekannten Lenker oder Zeugen, welche den Unfall beobachtet haben.
Am Sonntagabend ist nach dem Tunnel San Fedele in Roveredo ein Automobilist mit einem Aufpralldämpfer kollidiert.
Er und seine Mitfahrerin wurden dabei verletzt.
In der Zeit zwischen dem späten Sonntagabend und Montagmorgen (10.10.2022), 00:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Handyshop an der Oberen Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch die Türe gewaltsam Zutritt ins Geschäft. Im Innern stahl sie diverse Mobiltelefone inklusive Zubehör.
Am Montagmorgen, 10. Oktober 2022, kurz nach 07.00 Uhr, kam es in der Rheinfelderstrasse in Sissach BL zu einem Selbstunfall, wobei ein Personenwagenlenker von der Fahrbahn abkam und mit einem Baum kollidierte.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag verunfallte auf der A3 ein Automobilist und befuhr den Randstein der Tunnelwand.
Gestern Nachmittag, kurz vor 14.30 Uhr, fuhr ein 28-jähriger Italiener auf der A3 in Richtung Basel.
Der Vorsteher des Sicherheits- und Justizdepartementes ist am vergangenen Donnerstag verunfallt. Fredy Fässler wurde ins Spital gebracht, wo er sich zuerst in der Intensivstation befand und nun auf die ordentliche Station verlegt wurde. Sein Zustand ist stabil.
Die Regierung ist ab der Mitteilung sehr betroffen und wünscht ihrem Kollegen schnelle und vollständige Genesung. Während seiner Abwesenheit übernimmt Regierungsrat Marc Mächler die Stellvertretung.
Mit den bevorstehenden Sofortmassnahmen ab Montag 17.Oktober 2022 bis Mittwoch, 19.Oktober 2022, wird in Frauenfeld die Schaffhauserstrasse im Bereich Erzenholz-Horgenbach auf einer Länge von 1'400m instand gestellt.
Für die Ausführung der gesamten Bauarbeiten wird mit einer Bauzeit - entsprechende Witterung vorausgesetzt - von 48 Stunden gerechnet.
Vom 30. September bis 9. Oktober 2022 besuchten rund 235'000 Personen die 62. Ausgabe der Foire du Valais. Die Kantonspolizei und die Stadtpolizei von Martinach setzten wie üblich auf eine starke präventive Präsenz.
Es gab keine schwerwiegenden Ereignisse, welche die Veranstaltung trübten.
Eine alkoholisierte Autofahrerin verursachte am Sonntagabend in Lommis eine Kollision mit einem entgegenkommenden Auto.
Es wurde niemand verletzt, die 51-jährige Frau musste ihren Führerausweis abgeben.
Ab Montag, dem 17. Oktober 2022, werden alle Ordnungsbussen, die von der Kantonspolizei ausgestellt werden, die neue Zahlungsmethode enthalten: den QR-Code.
Im Einklang mit der Modernisierung des Schweizer Zahlungsverkehrs führt die Kantonspolizei auf allen ihren Ordnungsbussen QR-Codes ein. Diese enthalten alle Informationen zur Übertretung und ermöglichen eine bequeme, schnelle und effiziente Zahlung.
Am frühen Montagmorgen (10.10.2022) ist in Winterthur durch Unbekannte ein Geldautomat gesprengt worden.
Kurz nach zwei Uhr ging die Meldung ein, dass Rauch aus einem Einkaufszentrum in Winterthur-Töss dringe.
Unbekannte haben am Wochenende in Escholzmatt einen Weidezaun über die Strasse gespannt. Zwei Autos wurden beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei sucht drei unbekannte, verdächtige Männer.
Am 09.10.2022, kurz nach 12.00 Uhr, kam es an der Eugen Wullschleger-Strasse bei der Paracelsusstrasse zu einem Brandfall. Eine 53-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass den Rettungsdiensten gemeldet worden war, dass es im Dachstock eines Einfamilienhauses brennen würde.
Am Sonntagabend (09.10.2022) kam es in Hallau in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brand in einem Kinderzimmer.
Durch die Feuerwehr konnte der Brand in kurzer Zeit unter Kontrolle gebracht werden.
Beim Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Sonntag in Kreuzlingen eine Motorradfahrerin mittelschwer verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 60-jähriger Autofahrer bog kurz nach 12 Uhr von der Rieslingstrasse nach links in die Seetalstrasse ein.
Am Sonntag (09.10.2022), um 10:15 Uhr, hat ein 20-Jähriger auf dem Zubringer der Autobahn A1 infolge Übermüdung einen Verkehrsunfall verursacht. Sein Auto prallte mehrmals in die Leitplanke und kollidierte mit dem Auto eines 51-jährigen Mannes.
Es entstand Sachschaden von über 20'000 Franken.
Ein Mann ist am Samstagnachmittag im Val Cama bei Grono, im Grenzgebiet zu Italien, am Piz de Sambrog auf einer Höhe von rund 2'300 m ü. M abgestürzt. Schwer verletzt wurde er geborgen.
Er verstarb wenig später im Spital.
Am frühen Sonntagmorgen, 09. Oktober 2022, gegen 03.30 Uhr, kam es in der Hauptstrasse in Wittinsburg BL zu einem Selbstunfall, wobei ein Personenwagenlenker von der Strasse abkam und mit dem Strassenbord kollidierte.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 30-jähriger Personenwagenlenker, aus Richtung Sissach kommend, in der Hauptstrasse Richtung Läufelfingen.
Bei einem Autounfall in Langenthal am vergangenen Mittwoch war ein Beifahrer schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden. Er ist am Samstagabend verstorben.
Der Beifahrer, der bei einem Verkehrsunfall am vergangenen Mittwochabend, 5. Oktober 2022, schwer verletzt und in kritischem Zustand ins Spital gebracht worden war, ist am Samstagabend, 8. Oktober 2022, im Spital verstorben.
Am Samstagabend sind in Riggisberg zwei Autos miteinander kollidiert. Eine Lenkerin wurde dabei verletzt. Sie wurde aus dem Auto geborgen und ins Spital gebracht.
Die Grabenstrasse war für die Dauer der Unfallarbeiten gesperrt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist ein Auto in Uettligen mit vier Insassen in eine Hausmauer geprallt. Diese wurden dabei verletzt – der Beifahrer erlitt schwere Verletzungen.
Die Ermittlungen zum Unfall sind im Gange.
Am Sonntagvormittag, 9. Oktober 2022, kurz nach 10.45 Uhr, wurde der Kantonspolizei Schwyz ein Autobrand auf der Pragelstrasse in Muotathal gemeldet.
Das Auto war bergwärts unterwegs, als im Motorraum ein Feuer ausbrach.
Die Kantonspolizei Zürich hat am späten Samstagabend (8.10.2022) fünf Jugendliche verhaftet, die sich mit einem Personenwagen einer Kontrolle entzogen haben und verunfallt sind.
Kurz vor 23.30 Uhr fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Zürich auf der Strecke von Marthalen nach Rudolfingen ein Personenwagen durch die Fahrweise auf.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt gegen 4.15 Uhr auf der St. Gallerstrasse einen Autofahrer zur Kontrolle an.
In Frasnacht kam es am Samstagmittag zum Brand in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses.
Zwei Personen wurden zur medizinischen Kontrolle durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstagnachmittag sind auf der Berninastrasse ein Personenwagen und ein Motorrad kollidiert. Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Ein 75-jähriger Personenwagenlenker fuhr gegen 14.30 Uhr in Richtung Berninapass. Als er bei der Örtlichketi Pisciadel nach links abbog, kollidierte er mit einem entgegenkommenden Motorrad.
Am Sonntag kurz nach Mitternacht (09.10.2022) ereignete sich auf der Zürcher Strasse ein Selbstunfall. Der Lenker des Unfallfahrzeuges zog sich unbestimmte Verletzungen zu. An seinem Fahrzeug entstand Totalschaden.
Zudem entstand erheblicher Flurschaden sowie Schaden an der Strassenanlage. Es finden weitere Abklärungen durch die Stadtpolizei St.Gallen statt.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses an der Sonnenfeldstrasse in Gerlafingen kam es am Samstag, 8. Oktober 2022, zu einem Brand.
Einsatzkräfte der Feuerwehr Gerlafingen waren rasch vor Ort und konnten das Feuer löschen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Am 8. Oktober 2022 ereignete sich auf der Route de Nendaz ein Verkehrsunfall. Ein Motorradfahrer kam dabei ums Leben.
Kurz vor 13:00 Uhr fuhr ein Motorradfahrer auf der Route de Nendaz von Turin (Salins) in Richtung Sitten. In einer Rechtskurve geriet er aus noch ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte in der Folge mit einem auf der Gegenfahrbahn entgegenkommenden Personenwagen. Durch den Aufprall wurde der Motorradlenker von seiner Maschine geschleudert.
Am Samstagabend, 08. Oktober 2022, gegen 20.00 Uhr, kam es in der Hofstettenstrasse in Ettingen BL zu einem Selbstunfall, wobei eine alkoholisierte Personenwagenlenkerin mit der Leitplanke kollidierte.
Die Fahrzeuglenkerin wurde dabei leicht verletzt.
Am Samstag (08.10.2022), um 19:45 Uhr, hat ein 49-jähriger Mann in Frümsen, Frol, mit seinem E-Bike einen Selbstunfall verursacht. Dabei hat er sich unbestimmt am Kopf verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei St.Gallen befand den Mann für fahrunfähig.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.