Am Donnerstag (06.10.2022), um 10:00 Uhr, ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einer Auffahrkollision mit zwei Autos und einem E-Bike gekommen. Ein 78-Jähriger wurde dabei leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 15'000 Franken.
Am Donnerstag (06.10.2022), um 20:20 Uhr, hat ein 37-jähriger Autofahrer auf der Burietstrasse einen Selbstunfall verursacht. Dabei entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Der 37-Jährige wurde für fahrunfähig befunden. Beim ihm wurde eine Blut- und Urinprobe angeordnet.
Am Donnerstag (06.10.2022), kurz nach 16:45 Uhr, ist ein 4-jähriger Junge auf der Hauptstrasse von einem Linienbus angefahren worden. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.
Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Am Linienbus entstand geringer Sachschaden.
Anfang September hat das Bundesamt für Strassen ASTRA die Begleitkommission des Erhaltungsprojekts A2 Sissach-Eptingen über den aktuellen Projektstand orientiert.
Unter anderem wurde aufgezeigt, dass in Zusammenarbeit mit dem Kanton Basel-Landschaft der Wildtierübergang Tenniken teilweise in Holz gebaut werden soll.
Am frühen Freitagmorgen, 7. Oktober 2022, stürzte im Bahnhof Oerlikon eine Frau auf ein Gleis, wurde von einem herannahenden Zug erfasst und schwer verletzt.
Gemäss bisherigen Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich befand sich eine 28-jährige Frau kurz nach 00.30 Uhr auf dem Perron beim Gleis 1.
In der Nacht brachen zwei Männer ins Schwimmbad Rothrist ein. Unter Mithilfe eines Polizeihundes nahm die Polizei zwei mutmassliche Kriminaltouristen fest.
In der Nacht auf den 7. Oktober 2022, um 3.15 Uhr alarmierte ein Mitarbeiter des Schwimmbad Rothrist die Polizei.
Am Montag, 17. Oktober 2022, starten die Sanierungsarbeiten der Tänikoner-, Dorf- und Rüetschbergstrasse in Ettenhausen.
Für die Ausführung der Arbeiten wird bei guter Witterung mit einer Bauzeit bis Ende Jahr 2023 gerechnet.
Gemäss dem kantonalen Planungs- und Baugesetz dürfen durch Bepflanzungen weder der Verkehr behindert oder gefährdet, noch der Bestand und die Sicherheit des Strassenkörpers beeinträchtigt werden (Artikel 83 Planungs- und Baugesetz des Kantons Uri; RB 40.1111).
Zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden müssen Bäume, Sträucher und Hecken an Strassen und Trottoirs während des ganzen Jahres so geschnitten sein, dass die Übersicht auf Strassen und Trottoirs nicht beeinträchtigt wird. Während der Vegetationszeit müssen Hecken oftmals mehrmals im Jahr geschnitten werden. Verantwortlich dafür sind die Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer.
Hier steht für einmal nicht der Teamspirit im Zentrum, sondern deine ganz persönlichen mentalen Grenzen.
Mithilfe eines Coach und der Holzbox PAFARI werden gezielt stressige, emotionale Situationen hervorgerufen, um dich aus deiner Komfortzone zu bewegen.
Am Bahnhof Rafz ist am Montagabend (05.10.2022) ein junger Mann bei einem Starkstromunfall schwer verletzt worden.
Der 16-Jährige wurde von einem Lichtbogen getroffen und zog sich dabei schwere Verbrennungen zu. Er musste von einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Am Donnerstag führte die Kantonspolizei im Kantonsgebiet Geschwindigkeitskontrollen mittels Laser durch. Dabei konnten zwei Schnellfahrer angehalten werden.
Kurz nach 16.00 Uhr konnte in Freienwil, auf der Freienwilerstrasse, ein Motorrad mit einer Geschwindigkeit von 129 km/h gemessen werden.
Am Donnerstag, 06.10.2022, 15.50 Uhr, kam es auf der Autobahn A3 in Niederurnen zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Donnerstag, 06.10.2022, 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Bahnhofstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall.
Der 50-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Kanalstrasse in Richtung Rüfistrasse unterwegs.
Am Donnerstag, 06.10.2022, 14.30 Uhr, kam es auf der Wiesenstrasse in Bilten zu einem Verkehrsunfall.
Der 73-jährige Lenker eines Personenwangens beabsichtigte von einem Parkplatz herkommend die Wiesenstrasse zu überqueren, um auf die Linth-Escher-Strasse zu gelangen.
Am Dienstagmorgen, 05.10.2022, ca. 10:30 Uhr fuhr eine 26-jährige Autolenkerin von Meistersrüte herkommend in Richtung Appenzell.
Gleichzeitig fuhr eine 29-jährige Autolenkerin mit ihren beiden Kindern, welche in Kindersitzen gesichert waren, entgegen.
Gestern während dem Feierabendverkehr kam es auf der Autobahn A2 im Seelisbergtunnel zu einem Selbstunfall. Eine Person wurde leicht verletzt.
Der Tunnel musste rund 3 Stunden gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte.
Bei einem Personenwagenbrand im Hafnerbergtunnel (Gemeindegebiet Birmensdorf) ist am Donnerstagabend (6.10.22) am Fahrzeug Totalschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (06.10.2022) kurz vor 16:30 Uhr ist es auf der Felsenaustrasse bei der Schelmenbrücke zu einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger gekommen.
Der Fussgänger verletzte sich dabei.
Am Mittwochabend kam es am Bahnhof von Chambrelien zu einer Auseinandersetzung mit einer Stichwaffe zwischen zwei Männern.
Das Opfer wurde mit dem Helikopter ins Inselspital Bern geflogen, während der mutmassliche Täter von der Neuenburger Polizei rasch festgenommen werden konnte. Es gab keine weiteren Verletzten.
Ein kleiner „Störenfried“ wollte uns heute das milde und freundliche Herbstwetter etwas verderben, jedoch mit mässigem Erfolg. Die aus Nordwesten herannahende Kaltfront brachte auf der Alpennordseite zwar einige Wolkenfelder, viel mehr aber nicht.
Zudem verblieb die kältere Luftmasse nördlich der Schweiz, so dass auch keine deutliche Abkühlung spürbar war.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug in Kreuzlingen wurde am Donnerstag eine Autofahrerin leicht verletzt.
Die 85-Jährige musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Online-Hass: Das sind die Killerphrasen, respektlosen Beschimpfungen und diskriminierenden Kommentare, die in digitalen sozialen Netzwerken und im Internet allgemein verbreitet werden.
Dieser Hass gründet sich meist auf eine oder mehrere spezifische Eigenschaften der Zielpersonen. Obwohl diese Behauptungen durch die relative Anonymität des Internets enthemmt werden, fallen sie in den meisten Fällen unter verschiedene Artikel des Schweizer Strafgesetzbuchs.
Am Donnerstagnachmittag hat sich auf der Autobahn A1 bei Kernenried eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Lieferwagen ereignet.
Eine Beifahrerin eines unbeteiligten Autos, welches infolge der Kollision eine Vollbremsung einleiten musste, wurde mit einer Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht. Es kam zu Rückstau.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz nach 8 Uhr morgens auf der Autobahn A2 (Richtung Norden) im Gebiet von Sant'Antonino ein Verkehrsunfall.
Nach einer ersten Rekonstruktion befand sich eine 66-jährige Autofahrerin, eine in der Region Lugano wohnhafte Schweizerin, mit ihrem Fahrzeug auf der Notfahrbahn.
Die Arbeit als Polizistin oder Polizist ist spannend, abwechslungsreich und fordernd.
Allerdings gehören auch Einsätze dazu, die unter die Haut gehen: Tragische Unfälle, dramatische Rettungen, Angriffe auf Einsatzkräfte oder heikle Verhandlungssituationen - im Alltag der Polizeimitarbeitenden kann vieles passieren.
Am 3. Oktober 2022 standen bei der Kantonspolizei Uri die Urner Kinder im Mittelpunkt. 90 Mädchen und Jungen im Alter zwischen sechs und 13 Jahren aus dem ganzen Kanton hatten sich anlässlich des Ferien(s)pass 2022 für den Besuch bei der Kantonspolizei Uri entschieden.
Während je eines halben Tages durften sie die spannende und abwechslungsreiche Polizeiarbeit anhand von drei Posten kennenlernen.
Die Kantonspolizei Zürich kann für die Suche nach vermissten Personen und Gegenständen in Zukunft einen modernen Unterwasser-Suchroboter einsetzen.
Für Bergungen, Such- und Tauchgänge erhält die Kantonspolizei zudem ein neues Einsatzschiff.
Am Freitag, 23. September 2022, kurz nach 16.15 Uhr, ereignete sich auf der Niederdörferstrasse in Arboldswil BL eine Beinahe-Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen. Die Motorradlenkerin stürzte und verletzte sich.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die Wasserqualität im Grossteil der Stadt Zug ist wieder einwandfrei und kann bedenkenlos verwendet werden.
Die Verhaltensempfehlungen bleiben nur für das Gebiet um die St. Oswaldsgasse bestehen.
Bei einer kürzlich am Bahnhof SBB in Basel durchgeführten Kontrolle stiessen Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Gepäck eines Mannes auf ein knappes Dutzend Uhren sowie mehrere Markenkleider zweifelhafter Herkunft.
Das mutmassliche Diebesgut sowie der Reisende wurden der Kantonspolizei Basel-Stadt übergeben.
Die Zentralschweizer Polizeikorps erhalten eine neue Polizeiuniform. Damit tragen sie zum einheitlichen Erscheinungsbild der Polizei Schweiz bei. Der Aufwand in den Bereichen Evaluation und Beschaffung von neuen Uniformartikeln wird reduziert.
Die Zentralschweizer Polizeikorps wechseln nach 10 Jahren ihre Polizeiuniform schrittweise. Die Zentralschweizer Polizeikorps schliessen sich dem Projekt „Korpsübergreifende Erneuerung der Polizeiuniform (KEP)“ an. Zu KEP gehören 14 Polizeikorps sowie die Transportpolizei.
Die Kantonspolizei Solothurn konnte am Mittwochnachmittag, 5. Oktober 2022, in Lüsslingen zwei Rumäninnen anhalten, die verdächtigt werden, Trickdiebstähle begangen zu haben.
Die beiden Frauen wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Auf der Schulhausstrasse in Gerlafingen ist am Mittwochabend ein Autofahrer aus noch zu klärenden Gründen frontal in einen Betonpoller geprallt.
Der Fahrzeuglenker blieb dabei unverletzt. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben umgehend Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Mittwoch (05.10.2022), um 15:45 Uhr, ist auf einem Parkplatz an der Pöltistrasse ein Auto rückwärts in ein geparktes Auto geprallt. Der 58-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Mittwoch (05.10.2022), kurz nach 10:05 Uhr, ist auf der Flawilerstrasse ein Auto in eine Mauer geprallt. Der 47-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Mittwoch (05.10.2022), um 17:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Dabei wurde ein 39-jähriger Autofahrer leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Der Sachschaden beträgt über 10'000 Franken.
O-O bedeutet Oktober bis Ostern. Das ist der empfohlene Zeitraum für die Winterreifen.
Na, wusstet ihr es und habt ihr den Reifenwechsel schon eingeplant?
Am Donnerstagmorgen, 6. Oktober 2022, kam es im Kreis 1 zu einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einer Velofahrerin. Dabei wurde die Velofahrerin erheblich verletzt.
Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Die Kerenzerbergstrasse muss wegen Belagsarbeiten in Mollis im Abschnitt Weid bis Wirairank vorübergehend gesperrt werden.
Am Dienstag, 11. Oktober 2022,18:00 Uhr, bis Mittwoch, 12. Oktober 2022, 05:00, Uhr wird die Kerenzerbergstrasse ab der Verzweigung Weid bis zum Wirairank infolge Deckbelagseinbau in beiden Richtungen gesperrt.
Am Mittwochabend, 5. Oktober 2022, sowie am Donnerstagmorgen, 6. Oktober verunfallten insgesamt drei Personen mit ihren Fahrrädern und verletzten sich dabei teilweise erheblich.
Am Mittwochabend, kurz nach 17.30 Uhr fuhr eine 82-jährige Schweizerin mit ihrem Velo auf der unteren Vogelsangstrasse in Richtung Verzweigung Untere Vogelsangstrasse und Lagerhausstrasse.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.