Unbekannte haben am Montagnachmittag, 6. Februar 2017, in Langendorf mutwillig mehrere Autoreifen zerstochen. Es entstand erheblicher Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag, 6. Februar 2017, zwischen 15 – 20.30 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft in der Dürrbachstrasse in Langendorf mutwillig bei gesamthaft 15 Fahrzeugen mehrere Autoreifen zerstochen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere 1‘000 Franken. Zur Ermittlung der Täterschaft sucht die Polizei Zeugen.
In Solothurn kam es am Montagabend zu einer Kollision zwischen einem Auto und einer Zugkomposition der Aare Seeland Mobil-Bahn. Verletzt wurde niemand. Es kam kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montag, 6. Februar 2017, ca. 16.15 Uhr, fuhr ein Automobilist von der Werkhofstrasse in Solothurn in den Kreisverkehr der Baseltorkreuzung um in Richtung Riedholz zu gelangen.
Wegen eines medizinischen Problems kollidierte am Sonntagabend ein Personenwagenlenker mit zwei stehenden Autos. Er musste in ein Spital gebracht werden. Die anderen Unfallbeteiligten blieben unverletzt.
Am Sonntag, 5. Februar 2017, um zirka 18.15 Uhr, ist bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung eingegangen, dass ein Automobilist im Bereich des Jumbo-Kreisels mit zwei Personenwagen kollidiert ist.
Bei der Kantonspolizei Solothurn gingen in den letzten Tagen mehrere Meldungen über Einbrüche und Einbruchsversuche in Liegenschaften der Gemeindeverwaltungen in der Region Leimental ein.
Die Polizei bittet um erhöhte Aufmerksamkeit.
In der Stadthalle Kleinholz kam es am Samstagnachmittag zu einer Evakuation von 300 Personen. Wegen Rauchentwicklung rückte die Feuerwehr aus.
Die Aktion verlief ruhig, verletzt wurde niemand.
Ein Automobilist verlor am Samstagabend in Balsthal die Kontrolle über sein Fahrzeug und kollidierte mit einer Hausmauer.
Zwei Fahrzeuginsassen wurden verletzt.
Eine Fussgängerin ist gestern nach einer Kollision mit einem Auto in Hägendorf mit schweren Verletzungen in ein Spital gebracht worden.
Dort ist die 68-jährige Frau in der Nacht auf heute Samstag, 4. Februar 2017, verstorben.
Am Dienstag konnte die Kantonspolizei Solothurn im Rahmen einer koordinierten interkantonalen Aktion in Oensingen drei mutmassliche Kriminaltouristen anhalten. Die Weissrussen wurden festgenommen.
In einer koordinierten interkantonalen Aktion konnte die Kantonspolizei Solothurn im Verlauf des Dienstags, 31. Januar 2017, in Oensingen drei mutmassliche Kriminaltouristen festnehmen. Bei der Durchsuchung ihres gemieteten Autos und ihrem temporären Aufenthaltsort konnte zahlreiches mutmassliches Deliktsgut, darunter Schmuck und elektronische Geräte, sichergestellt werden.
Am Freitagmorgen ist in Hägendorf eine Fussgängerin von einem Auto angefahren worden. Sie musste mit schweren Verletzungen mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden. Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Auf der Bachstrasse in Hägendorf kam es am Freitag, 3. Februar 2017, gegen 7.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin.
Bei einer Personenkontrolle ist am Mittwochnachmittag in Olten ein Polizist von einem Mann tätlich angegriffen und verletzt worden. Die Person konnte überwältigt und festgenommen werden.
Zur Klärung des Hergangs und der Umstände wurde eine Untersuchung eingeleitet.
Am Dienstagmittag hat die Kantonspolizei Solothurn zwei mutmassliche Einbrecher angehalten. Die Rumänen wurden vorläufig festgenommen.
Am Dienstagmittag, 31. Januar 2017, gegen 11.45 Uhr, fiel einer Patrouille der Kantonspolizei Solothurn in Oensingen ein Fahrzeug mit französischen Kontrollschildern verdächtig auf.
Der Aargauer Bevölkerungsschutz führt 2017 die Arbeiten für ein weiterführendes Konzept für die Evakuation und Notkommunikation in ausserordentlichen Ereignissen weiter. Dank der Zusammenarbeit mit dem Kanton Solothurn können auch kantonsübergreifend einheitliche Prozesse definiert werden.
Kernaufgabe des Bevölkerungsschutzes ist es, sich mit den verschiedensten Katastrophen- und Schadensereignissen auseinanderzusetzen. Dazu gehört auch eine sorgfältige und vorausschauende Planung für die Bewältigung ausserordentlicher Ereignisse. Eine der schwierigsten Aufgaben besteht in der Evakuation von bestimmten Gebieten vor, während oder nach einem Ereignis.
Aus derzeit noch unbekannten Gründen kam es heute Morgen in einer Liegenschaft in der Marktgasse in Olten zu einer starken Rauchentwicklung.
Verletzt wurde niemand.
Unmittelbar nach der Bushaltestelle "Kreuzplatz" in Derendingen hat sich am Freitagnachmittag eine Kollision zwischen zwei Autos sowie einem Linienbus ereignet.
Aufgrund widersprüchlicher Aussagen der Unfallbeteiligten sucht die Polizei Zeugen.
Ein unbekannter Fahrzeuglenker hat am Freitagmittag in Egerkingen beim "Gäupark" einen Hydranten touchiert und sich anschliessend von der Kollisionsstelle entfernt. Es entstand grosser Sachschaden.
Die Polizei sucht Zeugen.
In Grenchen wurde am Donnerstagmittag ein Mann von zwei unbekannten Frauen bestohlen. Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag, 26. Januar 2017, gegen 11.30 Uhr, verliess ein Mann am Marktplatz in Grenchen eine Bankfiliale. Kurz darauf wurde er von zwei ihm unbekannten Frauen aufgehalten. Sie hielten ihm ein Schreibbrett mit einem Bettelbrief hin und sprachen ihn in gebrochenem Deutsch an.
(Nachtrag zur Meldung vom 25. Januar 2017) Am Dienstagabend, 24. Januar 2017, kurz vor 20 Uhr, brannte in einer Waldlichtung bei Kienberg ein als Jagdhaus benutztes Gebäude vollständig nieder.
Verletzt wurde niemand.
Ein alkoholisierter Autolenker hat am frühen Sonntagmorgen in Biberist einen Selbstunfall verursacht. Dabei entstand ein Gesamtschaden von mehreren 10‘000 Franken. Verletzt wurde niemand.
Die Polizei nahm dem Fahrzeuglenker den Führerausweis ab.
Auf der Fehrenstrasse in Büsserach hat sich am Freitagmittag eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei kam der Beifahrer des mutmasslichen Unfallverursachers ums Leben.
In einem Mehrfamilienhaus in Grenchen kam es am Mittwochabend, 28. Dezember 2016 zu einem Schwellbrand im Bereich des Kellers. (Nachtrag zur Meldung vom 29. Dezember 2016)
Verletzt wurde niemand.
In Härkingen geriet in der Nacht auf Freitag ein Wohnmobil in Brand. Das Feuer konnte sich in der Folge auf die naheliegende, unbewohnte Liegenschaft ausbreiten.
Es entstand erheblicher Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Sonntagnachmittag auf der Autobahn A1 bei Oensingen einen Reisecar gestoppt, welcher mit rund einer Tonne Schnee auf dem Dach unterwegs war.
Der Chauffeur wurde verzeigt.
Die Kantonspolizei Solothurn ist seit Freitag, 13. Januar 2017, im ganzen Kantonsgebiet rund 30 Mal wegen Verkehrsunfällen kontaktiert worden, welche auf die winterlichen Strassenverhältnisse zurückzuführen sind. Die Bilanz: Viel Sachschaden und zwei leicht verletzte Personen.
Die Kantonspolizei rät zu erhöhter Vorsicht im Strassenverkehr.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Montagnachmittag in Oensingen ein Auto gestoppt, das vorgängig mit überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn A1 unterwegs war.
Der Lenker wurde vorläufig festgenommen. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag kam es auf den leicht schneebedeckten Strassen in Seewen und Schönenwerd zu zwei Selbstunfällen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt und an einem Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Freitagnachmittag verlor ein Autolenker in Selzach die Kontrolle über sein Auto und kollidierte frontal mit einem Kandelaber.
Der Lenker wurde leicht verletzt.
Ein bewaffneter Mann hat am Donnerstagnachmittag den "Volg"-Laden in Obergösgen überfallen.
Trotz einer unverzüglich eingeleiteten Nahfahndung konnte der Täter mit einer Beute von einigen 100 Franken entkommen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen.
Wie berichtet, kam es am Montagabend, 2. Januar 2017, in einem Haus an der Hauptstrasse in Wöschnau zu einem Brand.
Dabei entstand ein geschätzter Schaden von mehreren 10‘000 Franken. (Nachtrag zur Meldung vom 3. Januar 2017)
Die seit 26. Dezember vermisste 46-jährige Frau wurde in der Silvesternacht in Grenchen tot aufgefunden (Meldung vom 27.12.2016).
Am späten Samstagabend, 31. Dezember 2016, fanden Personen in der Nähe des Bahnhofs Grenchen Süd eine tote Frau in einem Gebüsch liegen.
Im Umgang mit Feuerwerk kommt es an Silvester immer wieder zu Unfällen mit teilweise schwerwiegenden Folgen.
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, die grundlegendsten Vorsichtsmassnahmen zu beachten.
Seit Montagabend, 26. Dezember 2016, wird in Grenchen die 46-jährige Jennifer Pfiffner aus Sent GR vermisst.
Mehrere Fachkräfte der Kantonspolizei Solothurn sind seither mit der Suche der Frau beschäftigt. Bisher ohne Erfolg.
Am Donnerstagmorgen kollidierte in Olten ein Automobilist mit einer Fussgängerin und entfernte sich vom Unfallort.
Die Fussgängerin wurde leicht verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
In Grenchen kam es am Mittwochabend im Keller eines Mehrfamilienhauses aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Die Feuerwehr Grenchen konnte den Brand rasch löschen. Sechs Personen mussten sich wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ärztliche Behandlung begeben.
Ein alkoholisierter Automobilist verlor am Mittwoch kurz vor Mitternacht in Laupersdorf die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte einen Selbstunfall.
Dabei beschädigte er ein Buswartehäuschen und zwei Inselleuchtpfosten. Der Autolenker blieb unverletzt.
Die 46-jährige Jennifer Pfiffner aus Sent GR wird seit Montag, 26. Dezember 2016, vermisst (wir berichteten). Sie war bei ihrer Tochter in Grenchen zu Besuch, als sie um 22.15 Uhr plötzlich aus dem dritten Stock der Wohnung sprang und leicht verletzt sowie barfuss verschwand.
Jetzt wendet sich die Tochter in einem Brief, der „20 Minuten“ vorliegt, verzweifelt an ihre Mutter. „So viele Leute melden sich und so viele Leute wollen einfach nur, dass du zurückkommst“, fleht die Grenchnerin darin.
In Gerlafingen haben am Dienstagnachmittag Jugendliche einen Baum in Brand gesetzt. Die Feuerwehr konnte das Feuer rasch löschen, verletzt wurde dabei niemand. Einer der Jugendlichen hat sein Fahrrad im Wald zurückgelassen. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag, 28. Dezember 2016, um zirka 13.40 Uhr, meldete ein Passant bei der Kantonspolizei Solothurn, dass Jugendliche im Sackwald in Gerlafingen groben Unfug treiben.
Seit gestern Abend, 26. Dezember 2016, wird in Grenchen die 46-jährige Jo Jennifer Alia Lydia Divine Pfiffner aus Sent GR vermisst.
Jo Jennifer Alia Lydia Divine Pfiffner verliess am Montag, 26. Dezember 2016, gegen 22.15 Uhr, die Wohnung ihrer Tochter in Grenchen, wo sie zu Besuch war.
Die Kantonspolizei Solothurn sucht motivierte junge Frauen und Männer zur Verstärkung.
Die nächsten Informationsveranstaltungen über den Beruf und die Ausbildung finden im Januar in Breitenbach und Solothurn statt.
In einem Regionalzug zwischen Selzach und Bellach kam es am Montagabend zu Tätlichkeiten zwischen einer Gruppe junger Männer und einem 48-Jährigen.
Zur Klärung der genauen Umstände sucht die Polizei Zeugen.
Eine Automobilistin verlor am Montagnachmittag auf dem Grenchenberg die Kontrolle über ihr Fahrzeug und fuhr anschliessend eine Böschung hinunter.
Beide Fahrzeuginsassinnen wurden leicht verletzt.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.