Auf der Solothurnstrasse in Biberist hat sich am Samstagmorgen, 9. November 2024, eine Frontalkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Beide Fahrzeuglenker wurden leicht verletzt und zur Kontrolle in ein Spital gebracht.
Auf der Fulenbacherstrasse in Boningen ist am Freitag, 8. November 2024, eine Fussgängerin beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst und dabei mittelschwer verletzt worden.
Sie wurde durch den Rettungsdienst in ein Spital gebracht.
Nachdem am Donnerstag an der Kreisschule Mittelgösgen eine Drohung entdeckt wurde, hat die Kantonspolizei Solothurn am Freitag die mutmasslichen Täterinnen ermittelt.
Die Polizei appelliert an die Eltern, die Konsequenzen solcher oft als Scherz verstandenen Handlungen zu besprechen.
Unfälle mit E-Trottinetts nehmen stetig zu. Die Analyse des TCS zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen dem Zeitpunkt der Unfälle und der Dunkelheit in den Wintermonaten.
Anlässlich des 18. internationalen Tag des Lichts erinnert der TCS an die Regeln, die man mit dem E-Trottinett beachten muss, und gibt praktische Tipps, um auch bei Dunkelheit gut sichtbar zu sein.
Bist auch du so gut ausgerüstet wie unsere beiden abgebildeten Vorzeige-Verkehrsteilnehmenden?
Zum heutigen „Tag des Lichts“ haben wir die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
Ab dem 1. Januar 2025 ist es an öffentlich zugänglichen Orten in der ganzen Schweiz verboten, das Gesicht zu verhüllen.
An seiner Sitzung vom 6. November 2024 hat der Bundesrat die neuen Gesetzes- und Verordnungsbestimmungen auf diesen Zeitpunkt in Kraft gesetzt. Wer unrechtmässig das Gesicht verhüllt, wird mit einer Busse von maximal 1000 Franken bestraft.
Cyberkriminelle versenden aktuell vermehrt gefälschte E-Mails im Namen von digitec.ch, welche die Empfänger über angeblich nicht abgeholte Pakete informieren.
Ziel dieser Betrugsmasche ist es, persönliche Informationen und Kreditkartendaten der Opfer zu erbeuten.
Wer zu Fuss unterwegs ist, ist bei schlechten Lichtverhältnissen besonders unfallgefährdet. So verunglücken im November 60 % mehr Fussgänger und Fussgängerinnen schwer als im Mai.
Einfache und wirkungsvolle Massnahmen wie das Tragen von heller Kleidung und reflektierenden Elementen verbessern die Sichtbarkeit und senken das Unfallrisiko. Anlässlich des Tags des Lichts am 7. November erinnert die BFU daran, wie wichtig es ist, sich sichtbar zu machen.
In Kriegstetten hat sich am Dienstagmorgen, 5. November 2024, eine seitlich-frontale Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Dabei sind beide Fahrzeuglenker leicht bis mittelschwer verletzt worden. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte eine Ablenkung des Autofahrers durch sein Navigationsgerät unfallursächlich sein.
Für die meisten von uns heisst es im Moment eher grau als blau.
Vielleicht reicht es aber für einen sonnigen Feierabend am Meer – wie hier beim „Füürabebänkli Schauenburg“.
Im Rahmen der Präventionskampagne „Bei Verdacht Tel. 117 – Gemeinsam gegen Einbruch“ sind wir vermehrt auch in Quartieren unterwegs und suchen das Gespräch mit der Bevölkerung.
Im direkten Austausch können Fragen geklärt und auf Phänomene hingewiesen werden.
Einbrüche verhindern - dies ist das Ziel der heute gestarteten Aktion zur Bekämpfung der Einbruchskriminalität.
Diese führt die Kantonspolizei Zürich wiederholt zusammen mit diversen weiteren Polizeikorps durch. Die Aktion dauert bis Ende Februar 2025.
Auf der Derendingenstrasse in Deitingen ist am Samstagabend, 2. November 2024, eine Automobilistin bei einem Selbstunfall frontal in ein Brückengeländer geprallt.
Dabei hat sich die Verunfallte, die ihr Auto gemäss ersten Erkenntnissen in angetrunkenem Zustand gelenkt haben dürfte, Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Das Spiel der Kantonspolizei Solothurn lädt zum traditionellen Jahreskonzert in den Konzertsaal in Solothurn ein.
Am 16. November 2024 darf sich das Publikum auf einen musikalischen Abend unter dem Motto „Swiss made“ freuen. Mit dabei ist der Jodlerklub Lyssach und die Alphornistin Anna Rudolf von Rohr.
Eine derzeit unbekannte Täterschaft hat zwischen Mittwoch und Donnerstag, 30./31. Oktober 2024, an der Bechburgstrasse in Zuchwil in drei Mehrfamilienhäuser rund zwanzig Kellerabteile aufgebrochen und daraus diverse Gegenstände entwendet.
Die Polizei hat umgehend Ermittlungen zur Täterschaft aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Der farbige Herbstwald zeigt sich im Moment von seiner schönsten Seite.
Für Verkehrsteilnehmende kann das herunterfallende Laub allerdings zu einer echten Gefahr werden.
Cyberkriminelle versenden E-Mails, in denen sie dazu auffordern, die Details einer Bitcoin-Transaktion zu überprüfen.
In Wahrheit wird jedoch versucht, die Empfänger mit irreführenden Online-Artikeln zu Krypto-Investitionen zu bewegen.
In der Region Solothurn/Grenchen sind am Dienstag, 29. Oktober 2024, zwölf Nagel- und Beauty-Studios behördlich kontrolliert worden.
Ziel dieser Kontrollen war die Bekämpfung von Menschenhandel zwecks Arbeitsausbeutung. Die zuständigen Behörden ziehen eine positive Bilanz. Grossmehrheitlich gab es keine Beanstandungen, bei einem Studio ergab sich ein Verdacht des Menschenhandels.
Zwischen Kölliken und Gretzenbach hat sich am Dienstagabend, 29. Oktober 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei ist der Fahrzeuglenker leicht verletzt worden.
Der Brand eines Oekonomiegebäudes vom 29. Dezember 2023 in Günsberg ist auf einen technischen Defekt zurückzuführen.
Dies haben Ermittlungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
In Hägendorf hat sich am 11. September 2024 ein Mann mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und anschliessend selber in Brand gesetzt.
Dabei hat er sich schwere Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung mit einem Rettungshelikopter in ein Spital erforderlich machten. In der Zwischenzeit ist der Mann im Spital verstorben.
Im Baustellenbereich der Autobahn A5 bei Biberist, Fahrtrichtung Grenchen, ist am Sonntagabend, 27. Oktober 2024, eine Automobilistin in die Leiteinrichtung geprallt, worauf sich das Auto mehrfach überschlug.
Die Lenkerin wurde leicht verletzt. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte sie ihr Auto unter Alkoholeinfluss gelenkt haben.
Nachdem am Samstagabend, 26. Oktober 2024, in Kappel ein Jugendlicher mit einer Schussverletzung aufgefunden worden war, konnte die Polizei im Rahmen der sofort eingeleiteten Massnahmen einen mutmasslichen Tatverdächtigen ermitteln.
Der gleichaltrige Jugendliche wurde vorläufig festgenommen.
In Kappel ist am Samstagabend, 26. Oktober 2024, ein Jugendlicher mit einer Schussverletzung aufgefunden worden.
Er wurde in ein Spital gebracht. Die Strafverfolgungsbehörden haben unverzüglich Ermittlungen aufgenommen.
Für Verkehrsteilnehmende kann das herunterfallende Laub allerdings zu einer echten Gefahr werden.
Liegt nasses Laub in mehreren Schichten auf der Strasse, so hat dies denselben Effekt wie eine mit Schnee bedeckte Strasse.
Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle haben Mitarbeitende der Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Samstag auf der Oltnerstrasse in Hägendorf ein Auto mit 110 km/h gemessen.
Erlaubt wären 50 km/h gewesen.
In der Nacht auf Freitag, 25. Oktober 2024, ist es in Olten im Bereich der „Handelshofkreuzung“ zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen.
Dabei wurden zwei Männer verletzt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt.
Dadurch beginnt es noch früher zu dämmern und das Risiko für Wildunfälle auf den Strassen steigt.
Gemäss seiner Dienstleistungen von Schutz und Hilfe bietet der Touring Club Schweiz neu „TCS Home Security“ an, einem Alarmsystem mit Sicherheitsservice.
Die Zahl der Einbrüche in der Schweiz ist in den letzten drei Jahren um 33 Prozent auf 41’429 registrierte Fälle im Jahr 2023 – gegenüber 31 186 im Jahr 2021 – gestiegen.
Im Rahmen der Vorarbeiten zum Projekt A1 Luterbach–Härkingen 6-Streifen-Ausbau im Los West und Los Mitte werden bei der A5 Verzweigung Luterbach Kabelrohranlagen verlegt.
Diese Arbeiten erfordern eine Pannenstreifenbaustelle. Aufgrund der Platzverhältnisse kann die Pannenstreifenbaustelle nur unter Totalsperrung der Autobahnrampe von der A1 Zürich kommend (Fahrtrichtung A5 Yverdon) eingerichtet und aufgehoben werden.
Mit raffinierten Methoden versuchen Cyberkriminelle, sich in den E-Mail-Verkehr von Firmen einzuschleichen und finanzielle Transaktionen umzuleiten.
Die Betrugsmasche
Auf der Kappelerstrasse in Gunzgen hat sich am Mittwoch, 23. Oktober 2024, eine Kollision mit drei beteiligten Autos ereignet.
Dabei sind zwei Fahrzeuglenker leicht bis mittelschwer verletzt worden.
Am Freitag, 25. Oktober 2024, von 11.30 bis 17.00 Uhr, betreibt die Polizei Stadt Solothurn (Kpl Adrian Schaffer und Kpl Erdinç Sisman) beim Amthausplatz Solothurn einen Informations- und Präventionsstand.
Die Stadtpolizei strebt eine persönliche Beziehung zur Solothurner Bevölkerung an, um in unmittelbarer Nähe fachkundige Unterstützung in allen Belangen der polizeilichen Aufgaben zu ermöglichen.
Der TCS testete 17 neue Kindersitzmodelle auf Sicherheit, Handhabung, Ergonomie und Schadstoffgehalt.
Ein Modell wird aufgrund des Schadstoffgehalts als „nicht empfehlenswert“ beurteilt. Sitzerhöhungen ohne Rückenlehne können einen vollwertigen Kindersitz nicht ersetzen. In der Schweiz ist jedes zweite Kind ungenügend im Kindersitz gesichert.
In einem Einfamilienhaus in Hochwald kam es am Sonntag zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand.
Ausgelöst wurde der Brand durch einen technischen Defekt.
In Erlinsbach ist am Samstagmittag ein Personenwagen in Brand geraten, der bei einem Haus parkiert war. Die Liegenschaft wurde in der Folge ebenfalls beschädigt. Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 19. Oktober 2024, gegen 11.40 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung über einen Fahrzeugbrand ein.
In der Nacht auf Sonntag kam es beim Ländiweg zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Dabei wurde ein Mann mit einer Stichwaffe verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag, 19. Oktober 2024, hielt sich nach derzeitigen Erkenntnissen ab etwa 21.30 Uhr eine Gruppe von drei Männern beim Ländiweg nahe der Holzbrücke auf. Dabei kam es gegen 23.45 Uhr zu einer Auseinandersetzung in deren Verlauf einer der Männer durch eine Stichwaffe erheblich verletzt wurde. Er meldete den Vorfall eigenständig und befindet sich in Spitalpflege.
Nach der Meldung über einen soeben verübten Fahrzeugaufbruch konnte die Polizei in der vergangenen Nacht in Solothurn einen jungen Mann anhalten. Er wurde vorläufig festgenommen.
Am Samstag, 19. Oktober 2024, gegen 23 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Solothurn die Meldung ein, dass soeben ein Mann in der Weststadt in Solothurn die Scheibe eines Autos eingeschlagen hat. Eine aufgebotene Patrouille der Kantons- und Stadtpolizei Solothurn konnte kurz darauf den Mann noch im Auto sitzend anhalten.
Bei einer Standortkontrolle bei Walterswil in der Nacht auf Samstag ist ein Autolenker zu Fuss geflüchtet.
Im Fahrzeug fand sich mutmassliches Deliktsgut. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Was tun, wenn man an einen Verkehrsunfall heranfährt?
In dieser Einsatzübung geben wir Einblick in das Zusammenspiel von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst – dies mit dem Szenario eines Selbstunfalls.
Viele Mobiltelefon-Nutzer könnten derzeit überrascht sein, da sie unerwartet eine SMS von einem angeblichen Schweizer Polizeikorps erhalten haben, in der mit Bussgeldern gedroht wird.
Diese Nachrichten stammen jedoch nicht von der Polizei, sondern von Betrügern, die es auf persönliche Daten und Kreditkarteninformationen der Empfänger abgesehen haben.
Während den vergangenen Tagen sind der Kantonspolizei Solothurn vermehrt Einbruchdiebstähle, Diebstähle aus Fahrzeugen und Fahrraddiebstähle gemeldet worden.
Die Polizei mahnt in diesem Zusammenhang zu entsprechender Vorsicht.
In Grenchen kam ein Rentner vor einigen Tagen durch einen so genannten Schockanruf zu Schaden. Auch andere Formen von Betrugsversuchen per Telefon werden praktisch täglich gemeldet.
Die Polizei mahnt einmal mehr zur Vorsicht.
Die meisten der tödlichen Sportunfälle in der Schweiz passieren beim Bergsport, gefolgt vom Schneesport und Wassersport. Die Erhebung der BFU zu den tödlichen Sportunfällen zeigt, dass jedes Jahr 185 Personen beim Sport ihr Leben verlieren. Bei vielen Sportarten besteht Handlungsbedarf.
Die BFU arbeitet deshalb mit Verbänden und Organisationen zusammen und zeigt für über 70 Sportarten auf, wie das Unfallrisiko gesenkt werden kann.
Die Polizei im Kanton Solothurn ist für die Sicherheit der Bevölkerung und die Abwehr von Gefahren zuständig.
Die Mitarbeitenden verhindern Straftaten oder klären Delikte auf. Dabei arbeitet die Kantonspolizei Solothurn bürgernah und vorausschauend und setzt auf viel Teamgeist. Grundlage für die Polizeiarbeit ist das Gesetz über die Kantonspolizei aus dem Jahr 1990.
Die Polizei in Solothurn definiert in einem eigenen Leitbild Visionen und Ziele. Demnach soll eine hohe Sicherheit für die Solothurner Bevölkerung zu jeder Zeit sichergestellt werden. Zudem steht eine professionelle Arbeit mit Entwicklungsmöglichkeiten für die Mitarbeitenden im Vordergrund. Jeder Mitarbeitende wird durch gezielte Aus- und Weiterbildungsmassnahmen individuell gefördert. Ein vertrauensvoller Umgang und ein gutes Betriebsklima sind dabei selbstverständlich.
Die Solothurner Polizei versteht sich als innovative, flexible und moderne Organisation, die eine hohe Akzeptanz bei der Bevölkerung geniesst. Zahlreiche Standorte im Kanton sorgen dafür, dass die Einwohnerinnen und Einwohner überall von der Arbeit der gut ausgebildeten und motivierten Belegschaft profitieren. Im Jahr 2014 entstanden verschiedene Kurzfilme, bei denen die Polizei Solothurn in vier Folgen Einblicke in die Polizeiarbeit gibt. So geht es um Einsätze bei häuslicher Gewalt, Verkehrsunfällen, Einbruchdiebstählen und den Einsatz für die lokale Sicherheit.
Für die strategische, operative und personelle Ausrichtung der Polizei Solothurn ist das Polizeikommando zuständig. Dem Polizeikommandanten stehen Stabsabteilungen zur Seite, die für die Organisation und die Personalentwicklung zuständig sind. Auch die Medienarbeit und die Rechtsgeschäfte obliegen dem Stab ebenso wie verwaltungspolizeiliche Aufgaben. Zudem hält der Stab den Kontakt zum Bundesnachrichtendienst. Insgesamt sind die Stabsabteilungen für rund 500 Mitarbeitende zuständig.
Der Dienst für Aus- und Weiterbildung DAW
Zuständig für die Ausbildung und die Weiterbildungsmassnahmen im Korps ist der DAW. Die Mitarbeitenden der Abteilung begleiten die Polizeianwärterinnen und -anwärter während der Ausbildung an der Polizeischule in Hitzkirch und planen die einzelnen Ausbildungsblöcke der angehenden Polizistinnen und Polizisten.
Geht es um die Weiterbildung, kümmert der DAW sich unter anderem um die Kurse, das Schiesswesen und das Einsatzmitteltraining. Dazu arbeitet die Abteilung eng mit anderen Korps zusammen.
Die Personal- und Organisationsentwicklung der Polizei im Kanton Solothurn
Der psychologische Dienst unterstützt Mitarbeitende bei Problemen am Arbeitsplatz. Kommt es zu Burnout, Konflikten oder andern Schwierigkeiten, leiten die Experten geeignete Massnahmen ein. Zu den Aufgaben gehört auch die Schulung der Korpsangehörigen zu polizeipsychologischen Themen. Auch bei notfallpsychologischen Einsätzen sind die Mitarbeitenden des Diensts vor Ort.
Die Abteilung Kommunikation und Medien
Eine zeitgerechte und transparente Information ist die Hauptaufgabe der Bediensteten im Mediendienst der Polizei Solothurn. Die Abteilung informiert die Bevölkerung zeitnah über wichtige Ereignisse, sucht nach Vermissten oder Zeugen. Auch PR- und Werbemassnahmen sowie Ausstellungen und Präventionskampagnen liegen in der Verantwortung dieses Bereichs. Unter anderem übernehmen die Mitarbeitenden Besucherführungen und planen Aktionen des jährlichen Ferienpasses im Kanton.
Der Nachrichtendienst der Polizei Solothurn
Der Nachrichtendienst, kurz ND, im Kanton Solothurn steht in engem Kontakt mit dem Bundessicherheitsdienst BSD. Bei den Aufgaben geht es vor allem um die frühzeitige Erkennung von Extremismus, die Bekämpfung von Terrorismus und die Aufklärung von verbotenem Handel mit Waffen oder radioaktiven Materialien.
Rechtsdienst und Waffenbüro der Polizei im Kanton Solothurn
Juristische Anliegen von Korpsangehörigen oder der Bevölkerung und den Medien bearbeiten die Bediensteten des Rechtsdiensts. Auch wenn es um die juristische Unterstützung von Polizeiangehörigen geht, ist die Abteilung zuständig. Die Erarbeitung von Gesetzesvorlagen und Regierungsratbeschlüssen gehört ebenfalls zu den Aufgaben dieses Bereichs.
Rund um das Thema Waffen geht es im Waffenbüro der Polizei Solothurn. Die Abteilung prüft Anträge auf einen Waffenerwerb und unterstützt das Korps bei Kontrollen, Tatbestandsaufnahmen und anderen Aufgaben.
Die Kriminalabteilung der Kantonspolizei Solothurn
Die Kriminalabteilung kümmert sich um die Bekämpfung der Kriminalität im Kanton Solothurn. Die Aufklärung von Straftaten und komplexe Ermittlungen gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Ziel ist eine hohe Aufklärungsquote bei Gewaltverbrechen. Die Kriminaltechnik unterstützt die Kriminalabteilung unter anderem mit der Sicherung von Spuren an Tatorten und der Auswertung von Beweismitteln. Mit der Ermittlungsunterstützung gibt es einen weiteren Bereich, der für die Kriminalabteilung verschiedene Aufgaben erledigt. Dazu zählen unter anderem die IT-Forensik, digitale Ermittlungen und die Analyse von Kriminaldaten. Auch das Erstellen von Lagebildern gehört zu den Tätigkeiten der Ermittlungsunterstützung.
Bei komplexen und zeitlich lang andauernden Verfahren übernimmt der Ermittlungsdienst, der ebenfalls zur Kriminalabteilung gehört. Tätig werden die Mitarbeitenden bei Tötungsdelikten, schweren Fällen von Betäubungsmittelhandel, Menschenhandel oder bei internationaler Rechtshilfe und Auslieferungen.
Die Fahndung setzt sich aus den Diensten Fahndung Ost und Fahndung West zusammen. Die Mitarbeitenden sind für Ermittlungsverfahren und die Beschaffung von Personen- und Sachbeweisen zuständig. Fälle wie Delikte gegen Leib und Leben, Vermögensdelikte und Vermisstenfälle fallen in den Verantwortungsbereich dieser Abteilung.
Auch die Jugendpolizei JUPO gehört zur Kriminalabteilung der Polizei Solothurn. Hier geht es um Delikte von Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren sowie die Präventionsarbeit für diese Altersgruppe. Darum besuchen die Mitarbeitenden regelmässig Schulklassen und klären über Themen wie Cybermobbing auf. Bei der Prävention arbeitet die Polizei mit verschiedenen Beratungsstellen des Kantons zusammen. Zudem sind die Bediensteten bei Jugendtreffs und im öffentlichen Raum präsent und gehen gezielt auf die Jugendlichen zu. Vermisstenfälle bearbeitet die Jugendpolizei ebenfalls.
Der Dienst Observation ist der Kriminalabteilung zugeordnet. Die Mitarbeitenden beschaffen durch verdecktes Beobachten im öffentlichen Raum Beweise und Informationen, die für Ermittlungsverfahren von Belang sind.
Ermittlungen im Bereich der Wirtschaftskriminalität sind sehr zeitaufwändig. Der Dienst Wirtschaftsdelikte beschäftigt sich mit diesen Aufgaben, führt Finanzanalysen durch und klärt unter anderem Fälle von Vorschussbetrug oder ähnliche Delikte auf.
Die Sicherheitsabteilung der Polizei in Solothurn
Die Sicherheitsabteilung übernimmt die polizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Mitarbeitenden sind bei Gefahren und Notfällen sofort zur Stelle und sind auch für die verkehrspolizeiliche Spezialversorgung und die Verkehrsüberwachung. Auch präventive Aktionen und Präsens im Strassenverkehr zählen zu den Aufgaben. Durch die Präsenz im öffentlichen Raum verhindern die bediensteten Straftaten und stellen die Sicherheit der Bevölkerung sicher. Auch der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern gehört zur Arbeit der Sicherheitspolizei.
Teil der Sicherheitsabteilung ist die mobile Einsatzpolizei MEPO. Der Bereich setzt sich aus der mobilen Polizei, der Einsatzpolizei und der Einsatzplanung zusammen. Die mobile Polizei ist 24 Stunden täglich für die Notfallintervention im Kanton zuständig. Unter anderem leiten die Mitarbeitenden Sofortinterventionen bei bestimmten Ereignissen ein und übernehmen die Klärung des Sachverhalts bei polizeirelevanten Delikten. Die Einsatzpolizei ist an Brennpunkten vor Ort, um etwa die regionalen Polizeien bei Drogenrazzien oder Spezialeinsätzen zu unterstützen. Die Einsatzplanung verantwortet die Planung grösserer Einsätze und koordiniert Einsätze des Ordnungsdienstes und der Hundeführer.
Die Regionenpolizei im Kanton Solothurn
Das Kanton teilt sich in die fünf Regionen West, Mitte, Olten, Jura-Süd und Jura-Nord auf. Insgesamt gibt es 16 Polizeiposten, die von den jeweils zuständigen Regionenpolizeien betreut werden. An folgenden Orten gibt es Polizeiposten im Kanton Solothurn:
Grenchen
Biberist
Solothurn
Zuchwil
Derendingen
Breitenbach
Dornach
Mariastein
Egerkingen
Hägendorf
Balsthal
Oensingen
Olten
Olten-City
Trimbach
Dulliken
Schönenwerd
Zu den Aufgaben der Regionenpolizei und der Polizeiposten gehört insbesondere die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und der Verkehrssicherheit. Auch die Prävention und allgemeine Kontrollen sowie die Ermittlung der Täterschaft bei Vergehen und Verbrechen übernehmen die Polizeiposten. Ebenso klären die Korpsangehörigen Ereignissen wie Verkehrs- und Arbeitsunfälle auf und stehen als Ansprechpersonen für Menschen, die in Not geraten sind, zur Verfügung.
Die Regionenpolizei und die Polizeiposten in Solothurn sind auf den Strassen des Kantons präsent und erhöhen sie die objektiver Sicherheit und das Sicherheitsempfinden der Bevölkerung. Darum gibt es immer wieder proaktive Massnahmen und eine aktive Polizeiarbeit. Wichtig sind der Polizei Solothurn n kleinere und niederschwellige Begebenheiten im öffentlichen Raum sowie ein regelmässiger Austausch mit der Bevölkerung. Durch gezielte Präsens soll die lokale Sicherheit gesteigert werden.
Die Verkehrstechnik ist Teil der Sicherheitsabteilung und für die Aufnahme und Bearbeitung von Verkehrsunfällen, Verkehrskontrollen und andere Massnahmen rund um die Verkehrslenkung zuständig.
Das kantonale Bedrohungsmanagement gehört zur Sicherheitsabteilung der Polizei Solothurn. Als erstes Kanton führte Solothurn im Jahr 2013 ein. Schwere Gewalttaten sollen durch das ämter- und institutionsübergreifend arbeitende Bedrohungsmanagement verhindert werden. Zudem soll der Bereich Gefährdungen durch einzelne Täter oder Personengruppen möglichst frühzeitig erkennen und mit geeigneten Massnahmen eingreifen. An das kantonale Bedrohungsmanagement angegliedert ist die Fachstelle Brückenbauer und Radikalisierung, die im Jahr 2019 ins Leben gerufen wurde. Nach Angaben der Polizei Solothurn besteht im Kanton ein grosser Bedarf am interkulturellen Austausch der im Kanton lebenden unterschiedlichen Ethnien. Die Polizei will daher mit der Fachstelle die Integration fördern und als kompetenter Ansprechpartner dienen.
Sondergruppen der Polizei Solothurn
Innerhalb der Kantonspolizei Solothurn gibt es verschiedene Sondergruppen, wie Hundeführer, Führungsgehilfen oder die Sondergruppe Schifffahrt, die verschiedenen spezifischen Aufgaben im Kanton übernehmen. Die Sondereinheit Falk ist dabei für die Durchsetzung von Zwangsmassnahmen, bei der normale Polizeieinsätze nicht ausreichend sind, zuständig. Wichtig für die Mitarbeit in dieser Einheit sind eine sehr gute körperliche Fitness und eine hohe Belastbarkeit. Die Bediensteten dieser Gruppe werden regelmässig weitergebildet.
Wissenswertes zum Kanton Solothurn
Der Kanton Solothurn hat rund 275’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Grösster Ort des Kantons ist Olten mit mehr als 18’000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Im Hauptort Solothurn leben knapp 17’000 Menschen. Weitere grössere Gemeinden in Solothurn sind Grenchen, Zuchwil und Biberist. Der Kanton liegt zwischen den Kantonen Bern, Basel-Landschaft, Aargau und Jura und ist extrem verzweigt. Mit einer Dichte von 348 Einwohnerinnen und Einwohnern pro Quadratkilometer liegt Solothurn etwas über dem Schweizer Durchschnitt.