Die Stadtpolizei St.Gallen rückte seit gestern Mittag (25.12.2023) zwölf Mal aus, da sie um Hilfe gebeten wurde. Hilfe wurde wegen Konflikten zu Hause, vermissten Personen, betrunkenen Personen sowie wegen einer renitenten Person benötigt.
Weitere Massnahmen seitens der Polizei waren jeweils nicht nötig.
Die Kantonspolizei St.Gallen blickt auf einen vergleichsweise ruhigen ersten Weihnachtstag (25.12.2023) zurück. Neben Einbrüchen und Vorfällen im Strassenverkehr beschäftigten die Mitarbeitenden der Kantonspolizei St.Gallen ausserdem zahlreiche Hilfe- und Kontrollersuchen sowie Probleme im zwischenmenschlichen Bereich.
Zudem ereignete sich in Schwarzenbach ein Fassadenbrand, über welchen bereits berichtet wurde.
Im Zeitraum zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagnacht (24.12.2023) ist es an der Marweesstrasse und der Wolfgangstrasse zu je einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich jeweils über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Am Montag (25.12.2023), um 1:15 Uhr, ist an der Wilerstrasse eine Hausfassade in Brand geraten. Eine Person wurde leicht verletzt.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und schlimmeres verhindern. Die Brandursache wird abgeklärt.
Im Zeitraum zwischen Sonntagnachmittag und Sonntagnacht (24.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schlattstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 17 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahn A13 liegengeblieben. Eine ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stellte fest, dass die 76-jährige Autofahrerin alkoholisiert unterwegs war.
Ihr wurde die Fahrerlaubnis für die Schweiz aberkannt.
Am Sonntag (24.12.2023), um 12:30 Uhr, ist ein vorerst unbekannter Autofahrer mit seinem Auto in einen Randleitpfosten geprallt. Der Autofahrer entfernte sich, ohne den Schaden zu melden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen konnte den 79-jährigen Mann antreffen. Es stellte sich heraus, dass er sein Auto in alkoholisiertem Zustand lenkte.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 11 Uhr, ist es beim Ausparken an der Prapafierstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Rennvelo gekommen.
Der 36-jährige Rennvelofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste von der Rettung ins Spital gebracht werde.
Am Sonntag (24.12.2023), kurz nach 11 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung von einem Brand in einem Einfamilienhaus an der Höchster Strasse eingegangen.
Es wurde niemand verletzt. Als mögliche Brandursache steht ein vergessener Adventskranz im Vordergrund.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (24.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Hofladen an der Kirchlistrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über eine Hintertür Zugang zum Hofladen und durchsuchte den Raum.
Am Samstag (23.12.2023) kurz nach 21:30 Uhr, ist es in einem Haus an der Kapfstrasse zu einem Brand eines Christbaums gekommen.
Die Bewohner konnten den Brand selbstständig löschen. Dabei verletzten sie sich leicht. Es entstand Russ- und Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagnachmittag (23.12.2023), ist es in einer Schrebergartenanlage im Rheinau zu insgesamt sieben Einbrüchen gekommen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich jeweils über die Eingangstüre gewaltsam Zutritt zu den Gartenhäusern und durchsuchte diese.
In der Zeit zwischen Samstagfrüh und Sonntagmorgen (24.12.2023) hat die Kantonspolizei St.Gallen sechs alkoholisierte oder fahrunfähige Verkehrsteilnehmende kontrolliert. Fünf Personen mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben. Zwei Personen mussten zusätzlich eine Blut- und Urinprobe abgeben. Eine Person war trotz Entzug des Führerausweises unterwegs.
Zudem ereignete sich eine Auffahrkollision, bei welcher ein Autofahrer alkoholisiert war.
Im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag und Samstagnacht (23.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus im Talwis eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über das Küchenfenster gewaltsam Zutritt zum Haus und durchsuchte dieses.
Am Samstag (23.12.2023), kurz vor 16:50 Uhr, ist auf der Wilerstrasse ein Auto in ein Velo geprallt. Die 39-jährige Velofahrerin zog sich dadurch leichte Verletzungen zu. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Der unbekannte Fahrer oder die unbekannte Fahrerin des Autos entfernte sich, ohne sich um die verletzte Velofahrerin zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag, kurz vor 14:20 Uhr, hat sich ein vorerst unbekannter Mann im Montjol einer Kontrolle durch die Kantonspolizei St.Gallen entzogen. Er konnte kurze Zeit später angehalten werden.
Bei der Kontrolle wurde mutmassliches Deliktsgut sichergestellt. Der Mann wurde festgenommen.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (23.12.2023) ist es an der St.Gallerstrasse zu zwei Einbrüchen gekommen.
Es wurde Bargeld im Wert von mehreren tausend Franken gestohlen. Zudem entstand hoher Sachschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt nun ab, ob ein Zusammenhang zwischen den beiden Einbrüchen besteht.
Am Samstag (23.12.2023), um 3 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der vorerst unbekannte Fahrer entfernte sich anschliessend vom Ereignisort, ohne sich um die Schadenregulierung zu kümmern. Der 37-jährige Autofahrer konnte später alkoholisiert angetroffen werden.
In der Zeit zwischen Donnerstagnacht und Freitagmorgen (22.12.2023) hat eine unbekannte Täterschaft einen Verkaufsautomaten in einem Solarium an der Staatsstrasse aufgebrochen.
Sie stahl wenig Münzgeld und flüchtete in unbekannte Richtung.
Am Freitag (22.12.2023), in der Zeit zwischen 14:00 Uhr und 18:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Steinackerstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über ein Fenster gewaltsam in das Haus.
Am Freitag (22.12.2023), in der Zeit zwischen 09:30 Uhr und 19 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Haus an der Moosstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft gelangte über die Terrassentür gewaltsam in das Haus.
Am Freitag (22.12.2023), um 10:25 Uhr, ist auf der Allmeindstrasse auf einem Fussgängerstreifen ein Auto in einen 69-jährigen Fussgänger geprallt.
Dieser zog sich leichte Verletzungen zu.
Am Freitag (22.12.2023), kurz vor 22:15 Uhr, ist ein Auto bei der Autobahneinfahrt in einen Kandelaber geprallt.
Der 31-jährige Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Er musste seinen Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Donnerstag (21.12.2023) fand in Rapperswil in der SGKB Arena das Eishockey-Meisterschaftsspiel zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem EHC Kloten statt.
Dabei kam es zu Tumulten. Zwei Polizisten wurden verletzt. Dank einem grossen Polizeiaufgebot konnten grössere Zusammenstösse zwischen den beiden Fangruppen jedoch verhindert werden.
In der Zeit zwischen Donnerstagmorgen und Freitagmorgen (22.12.2023) ist es im Kanton St.Gallen zu insgesamt acht Einbrüchen gekommen.
Die unbekannten Täterschaften stahlen vor allem Schmuck und Bargeld und richteten Sachschaden an.
Am Donnerstag (21.12.2023) ist es auf dem Bahnweg zu einem Selbstunfall eines E-Bikes gekommen.
Ein 36-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Er war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Donnerstag (21.12.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist es in Uznach zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 50-jähriger Mann aus Polen war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Freitag (22.12.2023), kurz nach 02:45 Uhr, kam es zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem 24-jährigen Fussgänger.
Der 24-Jährige wurde dabei leicht verletzt und ins Spital gebracht.
Die Arbeit unserer Polizistinnen und Polizisten ist ein Abbild unserer Gesellschaft. Der tägliche Polizeialltag ist dementsprechend herausfordernd, schwierig und manchmal traurig.
Es gibt aber auch Momente, da sind unsere Polizistinnen und Polizisten mit kuriosen, gar lustigen Ereignissen konfrontiert. Uns erreichen Ende Jahr jeweils zahlreiche Anfragen Ihrerseits mit der Bitte um Auskunft über solche aussergewöhnliche Polizeieinsätze.
Letzte Nacht hat die Wildhut im Weisstannental einen männlichen Jungwolf erlegt. Er war Teil des Calfeisenrudels. Für dieses hatte das Amt für Natur, Jagd und Fischerei den Abschuss verfügt.
Die neue Jagdverordnung des Bundes ist am 1. Dezember in Kraft getreten. Sie ermöglicht die Regulation von Wolfsrudeln.
Die Tiefbauämter von Kanton und Stadt St.Gallen schlossen Ende November die Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten auf der Zürcher Strasse zwischen Rechenstrasse und Stahlstrasse ab.
Die Bauarbeiten wurden einen Monat früher als geplant fertig. Alle Verkehrsteilnehmenden profitieren nun von mehr Platz und mehr Grünflächen, was zur besseren Sicherheit beiträgt.
Am Mittwoch (20.12.2023), in der Zeit zwischen 9 Uhr und 12:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus an der Oberen Wildeggstrasse eingebrochen.
Sie gelangte auf unbekannte Art und Weise in das Innere des Mehrfamilienhauses.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz vor 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass auf dem Spielplatz Gill an der Gillstrasse eine Toi Toi WC-Kabine Feuer gefangen habe.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 22:30 Uhr, ist es in Walenstadt zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 54-jähriger Mann aus Ungarn war in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 23:30 Uhr, ist es an der Marktgasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte ihn rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Kerzen, Geschenke und Zeit für die Familie: Heiligabend verbringen viele Menschen zuhause mit ihren Familienangehörigen und feiern Weihnachten.
Ein gutes Essen darf dabei nicht fehlen. Doch bei den Vorbereitungen kommt es überdurchschnittlich häufig zu blutigen und schmerzhaften Zwischenfällen. Zahlen der Schweizer Unfallversicherer zeigen, dass sich am Heiligabend ausserordentliche viele Menschen beim Kochen verletzen.
Am Mittwoch (20.12.2023), kurz nach 01:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Einbruch am Dorf erhalten.
Den ausgerückten Rettungskräften gelang anschliessend die Festnahme von drei Personen.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz vor 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer Gewässerverschmutzung in Waldkirch erhalten.
Ersten Erkenntnissen zufolge verendeten keine Fische.
Am Mittwoch (20.12.2023) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Mehrfamilienhaus an der Lerchenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Balkontüre gewaltsam Zugang zu einer Wohnung.
Am Dienstag (19.12.2023), um 13 Uhr, ist es auf der Engenmoosstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fussgänger gekommen.
Ein 90-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist auf der Autobahn A1 ein Auto in Brand geraten.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 13:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A3 zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 32-jähriger Mann fuhr mit seinem Lieferwagen in einen Prellbock-Anhänger. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf dem Rathausplatz zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Ein 91-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Er war fahrunfähig unterwegs.
Am Dienstag (19.12.2023), kurz nach 18:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Eine 50-jährige Fussgängerin wurde unbestimmt verletzt.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.