(St.Gallen SG). Am Mittwochmorgen (21.10.2026) ist bei der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung einer bewusstlosen Frau eingegangen, welche im Bereich einer öffentlichen Treppe liege.
Trotz Reanimation der ausgerückten Einsatzkräfte verstarb die Frau noch vor Ort. Die Umstände sind derzeit noch unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen hat die Ermittlungen aufgenommen.
(Bern). Dem Schweizer Zivilschutz fehlen Tausende Einsatzkräfte. Statt der angestrebten 72'000 Angehörigen standen Anfang 2025 nur rund 57'000 Personen zur Verfügung.
Der Bundesrat hat deshalb neue Regeln beschlossen: Ab dem 1. Januar 2027 können Zivildienstpflichtige bei nicht ausgleichbaren Personalengpässen zu Einsätzen im Zivilschutz verpflichtet werden. Damit soll der Bevölkerungsschutz bei Katastrophen und Notlagen gestärkt werden.
(Niederuzwil SG). In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (21.10.2026) hat sich ein 37-jähriger Autofahrer einer Polizeikontrolle entzogen.
Kurze Zeit später verursachte er einen Selbstunfall. Der Mann wurde von der Polizei als fahrunfähig eingestuft. Er musste eine Blutprobe abgeben. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.
(St.Gallen SG). Am Montag (19.10.2026) sind in der Stadt St.Gallen zwei Velofahrerinnen bei unterschiedlichen Verkehrsunfällen erheblich verletzt worden.
Eine 63-Jährige stürzte bei einem Ausweichmanöver, während am Abend ein Autofahrer mit einer 72-jährigen Velofahrerin kollidierte.
(Schweiz). Am 25. Oktober werden die Uhren zurückgestellt.
Damit wird es auf Schweizer Strassen früher dunkel. Gleichzeitig erhöhen Nässe und Laub die Sturzgefahr. Die Suva zeigt, wie Velo- und E-Bike-Fahrende sicherer unterwegs sind.
(Rorschach SG). Am Montagmittag (19.10.2026) ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Küchenbrand gekommen.
Die Kantonspolizei St.Gallen, die Feuerwehr und der Rettungsdienst rückten aus. Personen, welche sich im Mehrfamilienhaus befanden, konnten evakuiert werden. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. In der betroffenen Wohnung entstand Sachschaden von rund 1'500 Franken.
(Augartenkreuzung SG). Am Montagnachmittag (19.10.2026) ist es bei der Augartenkreuzung zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Die Aussagen der beiden Autofahrer dazu, wer im Kreuzungsbereich vortrittsberechtigt war, gehen auseinander. Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
(Bern BE). Ab dem 2. November 2026 können Schweizer Bürgerinnen und Bürger, wenn sie dies möchten, die neue biometrische Identitätskarte beantragen.
Diese wird bei den für die Ausstellung von Identitätskarten und Pässen zuständigen kantonalen Stellen sowie bei den Schweizer Vertretungen im Ausland erhältlich sein.
(Mörschwil SG). Am Freitagnachmittag (16.10.2026) ist durch den Umweltschadendienst des Kantons St.Gallen eine Gewässerverschmutzung gemeldet worden.
Im Gebiet Aachen hatte sich im Schwärzebach ein sogenannter Abwasserpilz gebildet. Woher die Verschmutzung stammt und ob die Tier- und Pflanzenwelt dadurch geschädigt wurde, wird abgeklärt.
(Haag SG). Am Montagmorgen (19.10.2026) ist ein Auto auf einem Parkplatz in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.
(St.Gallen SG). Zwischen Samstag und Montag (19.10.2026) sind der Kantonspolizei St.Gallen zehn Einbrüche und Einbruchsversuche gemeldet worden.
In fünf Fällen gelangten unbekannte Täterschaften in Gebäude oder Räumlichkeiten. Bei fünf weiteren Taten blieb es beim Versuch. Gestohlen wurden unter anderem Schmuck, Uhren, Bargeld, Werkzeugmaschinen und ein E-Bike. Die Kantonspolizei St.Gallen hat in allen Fällen die Ermittlungen aufgenommen.
(Schweiz). Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und die Verkehrsbedingungen werden anspruchsvoller.
Nebel, Regen, Laub, tief stehende Sonne und vermehrter Wildwechsel stellen für alle Verkehrsteilnehmenden Risiken dar. Der TCS erinnert an die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen für eine sichere Fahrt im Herbst.
(Eichberg SG). Am Sonntagnachmittag (18.10.2026) ist ein Auto während der Fahrt in Brand geraten.
Der 81-jährige Fahrer und seine 67-jährige Beifahrerin konnten das Auto selbständig verlassen. Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
(Schänis SG). Am Samstagabend (17.10.2026) ist es zur Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Durch den Aufprall landete eines der Autos auf der Seite. Verletzt wurde niemand.
(Mörschwil SG). In der Nacht von Samstag auf Sonntag (18.10.2026) ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines 34-jährigen Mannes mit seinem Auto gekommen.
Er blieb unverletzt.
(Altstätten SG). Am Samstag (17.10.2026) ist der Linienbus einer 48-jährigen Chauffeuse in zwei parkierte Autos und das Vordach eines Gebäudes geprallt.
Dabei erlitt die Busfahrerin einen Schock. An den Fahrzeugen und am Gebäude entstand Sachschaden von rund 90’000 Franken.
(St.Gallen SG). Die Stadtpolizei St.Gallen zieht nach dem Herbstjahrmarkt und der OLMA 2026 trotz einer Zunahme der Interventionen eine positive Sicherheitsbilanz.
Ein Mann erlitt bei einer Auseinandersetzung einen Schädelbruch. Zu weiteren grösseren Zwischenfällen ist es nicht gekommen. Hingegen kam es während der Veranstaltungstage zu mehreren Sachbeschädigungen, bei welchen mehrere zehntausend Franken Sachschaden entstanden sind.
(Wil SG). Eine Feuerwehrdrohne des Sicherheitsverbunds Region Wil hat eine auffällige Kennzeichnung in Orange und Rot erhalten.
Die Firma Safety Signage hat das Fluggerät mit farbigen Markierungen versehen. Diese sollen die Erkennbarkeit der Drohne unterstützen – ein wichtiger Aspekt beim Einsatz unbemannter Fluggeräte.
(Niederwil SG). In der Nacht von Freitag auf Samstag (17.10.2026) ist ein 48-jähriger Autofahrer auf der Autobahn A1 verunfallt.
Der Mann wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Es entstand Sachschaden von rund 7’000 Franken.
(Berneck SG). Am Freitagnachmittag (16.10.2026) hat auf dem Parkplatz eines Industriegebäudes ein Auto gebrannt.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Das Fahrzeug brannte vollständig aus. Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird abgeklärt.
(Schweiz). Wo stehen aktuell die veröffentlichten Radar- und Geschwindigkeitsmessanlagen? Sieben Kantone informieren öffentlich über feste, semistationäre oder angekündigte Kontrollen. Polizei.news fasst die derzeit publizierten Standorte in einer grossen Schweiz-Übersicht zusammen.
Von Luzern über St.Gallen und Solothurn bis Basel und ins Tessin: Die Handhabung unterscheidet sich von Kanton zu Kanton. Wichtig bleibt: Auch ausserhalb der veröffentlichten Standorte können jederzeit mobile Geschwindigkeitskontrollen stattfinden.
(Kanton St.Gallen SG). Die Kantonspolizei St.Gallen setzt seit diesem Jahr bei Verkehrskontrollen gezielt Drohnen ein.
Im Fokus stehen Geschwindigkeitsüberschreitungen und gefährliches Fahrverhalten. Das Fazit fällt positiv aus. Bei insgesamt sechs Einsätzen am Stoss und an der Hulftegg wurden verschiedene Verstösse festgestellt.
(St.Gallen SG). Ein Bauer meldete am Dienstag ein Schaf als vermisst.
Die Stadtpolizei veröffentlichte daraufhin einen Zeugenaufruf. Am Donnerstagabend (15.10.2026) wurde das Tier wohlauf aufgefunden.
(Flums SG). Am frühen Donnerstagmorgen (15.10.2026) ist es auf einem Industriegelände zu einem Brand gekommen.
Betroffen war im Freien gelagerte Steinwolle. Die Betriebsfeuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
(Goldach SG). In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (15.10.2026) ist in ein Schwimmbad in Goldach eingebrochen worden.
Kurze Zeit später meldete eine Auskunftsperson drei Personen, die versuchten, einen Automaten aufzubrechen. Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten einen 15-Jährigen und zwei 18-Jährige anhalten und festnehmen. Sie stehen im Verdacht, mit beiden Delikten in Verbindung zu stehen.
(St.Gallen SG). Am Mittwochnachmittag (14.10.2026) ist es auf der Rorschacher Strasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Dabei wurde eine 69-jährige Motorradfahrerin erheblich verletzt.
(St.Gallen SG). Zwischen SG-Neudorf und Rheineck sowie zwischen der Verzweigung Meggenhus und dem Anschluss Arbon werden Ende Oktober und Ende November neue Signalträger aufgebaut.
Die Arbeiten erfordern nächtliche Sperrungen sowie Spurabbauten und führen zu verkehrlichen Einschränkungen.
(Buchs SG). Ein historisches Foto aus dem Jahr 1973 zeigt zwei Polizisten der Kantonspolizei St.Gallen am Werdenbergersee.
Mit einem Rückblick aus ihrem Polizeiarchiv erinnert die Kantonspolizei an vergangene Zeiten und an die zahlreichen Veranstaltungen, die auf dem grossen Platz beim See stattgefunden haben.
(Eschenbach SG). Am späten Montagnachmittag (12.10.2026), kurz nach 16:15 Uhr, ist es bei der Rapperswilerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Velo gekommen.
Der 71-jährige Mann wurde dabei lebensbedrohlich verletzt. Polizei.news berichtete. Der Mann ist am Mittwoch, 14. Oktober 2026, im Spital verstorben.
(Rapperswil-Jona SG). Am Montagvormittag (12.10.2026) hat ein unbekannter Mann ein Verkaufsgeschäft an der Oberseestrasse überfallen.
Er flüchtete ohne Beute. Nun konnte die Kantonspolizei St.Gallen eine Person ermitteln, die verdächtigt wird, mit dem Raub in Verbindung zu stehen.
(Schweiz). Nach einem Cyberangriff auf einen Softwaredienstleister einer Pensionskasse könnten Kriminelle abgeflossene Personen- und Finanzdaten nutzen, um Betroffene telefonisch zu kontaktieren und sie zu betrügerischen Investitionen ihres Pensionskassenguthabens zu verleiten.
Die Warnung betrifft Betrug, Online Anlagebetrug und Phishing.
(St. Margrethen SG). Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) ist nicht nur an Grenzübergängen im Einsatz, sondern kontrolliert Reisende auch an Bahnhöfen.
Ein Beispiel dafür ist St. Margrethen im Kanton St.Gallen. Dort führen die Einsatzteams Kontrollen durch, teilweise auch direkt in den Zügen.
(Marbach / Lüchingen SG). Am Montag (12.10.2026) ist es in der Länderenaach zu einer Gewässerverschmutzung gekommen.
In der Folge verendeten mehrere Fische. Im Gewässer konnten Farbrückstände festgestellt werden. Wie die Farbrückstände ins Gewässer gelangt sind, wird abgeklärt.
(Bern BE / Schweiz). Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Oktober 2026 über den dritten nationalen Bericht über die Risiken der Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung informiert.
Die Risikoexposition der Schweiz bleibt in diesem Bereich stabil. Die grösste Bedrohung geht von der organisierten Kriminalität, Korruption sowie Vermögens- und Steuerkriminalität aus.
(Rapperswil-Jona SG). Am Montagvormittag (12.10.2026) hat ein unbekannter Mann ein Verkaufsgeschäft an der Oberseestrasse überfallen.
Er flüchtete ohne Beute. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
(Dübendorf ZH). Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat Ende September 2026 beim Bezirksgericht Uster Anklage gegen einen Mann wegen Raubes und zahlreicher weiterer Delikte erhoben.
Dem Beschuldigten wird unter anderem vorgeworfen, gemeinsam mit zwei weiteren Personen im Kanton Solothurn einen Lieferwagen entwendet und später einer Frau in Dübendorf gewaltsam ihr Auto weggenommen zu haben.
(St.Gallen SG). Am Dienstagmorgen (13.10.2026) hat ein Bauer ein vermisstes Schaf gemeldet.
Das Tier ist trächtig und konnte bislang nirgends aufgefunden werden. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
(St.Gallen SG). In der Nacht von Sonntag auf Montag (12.10.2026) hat die Kantonspolizei St.Gallen einen Geisterfahrer angehalten.
Dem 51-jährigen Autofahrer wurde der Führerausweis aberkannt.
(Rapperswil-Jona SG). Am Montagabend (12.10.2026) ist es auf einem Fussgängerstreifen zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer 35-jährigen Frau gekommen.
Die Frau wurde leicht verletzt. Ein 4-jähriges Kind, das mit ihr unterwegs war, blieb unverletzt.
(Eschenbach SG). Am späten Montagnachmittag (12.10.2026) ist ein 71-jähriger Velofahrer gestürzt und dabei lebensbedrohlich verletzt worden.
Nach der medizinischen Versorgung vor Ort wurde der Mann von der Rega ins Spital geflogen.
(Buchs SG). Am Montagnachmittag (12.10.2026) ist es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Lastwagen gekommen.
Ein 78-jähriger Velofahrer wurde lebensbedrohlich verletzt. Der Rettungsdienst versorgte ihn vor Ort, anschliessend wurde er von der Rega ins Spital geflogen.
(Schweiz). Vorsicht Wild: In der Nacht auf Sonntag, den 25. Oktober, ist Zeitumstellung und die Uhr wird eine Stunde nach hinten gedreht.
Was für viele Menschen bedeutet, eine Stunde länger schlafen zu können, bedeutet für Wildtiere einen Einschnitt in ihre Routine. Dadurch leidet auch die Sicherheit im Strassenverkehr, und die Gefahr für Wildunfälle steigt. Insbesondere in den ersten Tagen und Wochen ist daher besondere Vorsicht geboten.
(Kanton Zürich ZH). Cyberkriminelle nutzen fremde WhatsApp-Konten, um betrügerische Links an deren Kontakte zu versenden oder Geld zu verlangen.
Die Geldanfragen erfolgen in direkten Nachrichten oder im WhatsApp-Status.
(Gossau SG). Am Sonntagmorgen (11.10.2026) hat ein 21-Jähriger mit seinem Auto einen Selbstunfall verursacht.
Er und sein Beifahrer blieben unverletzt, am Auto entstand Totalschaden. Die Autobahn sowie die Einfahrt Gossau mussten zeitweise gesperrt werden.
(St.Gallen SG). Am Sonntagabend (11.10.2026) ist es zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Verletzt wurde niemand. Ein Fahrstreifen musste zeitweise gesperrt werden.
(Sonnental SG). Am frühen Montagmorgen (12.10.2026) ist eine 18-jährige Frau mit ihrem Auto von der Strasse abgekommen und gegen eine Strassenlaterne geprallt.
Sie blieb unverletzt. Am Auto sowie an der Strasseninfrastruktur entstand Sachschaden von rund 18'000 Franken.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.