Am Montag (07.10.2024), um 12 Uhr, ist es auf der Bildstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen.
Die 48-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montag (07.10.2024) um 06:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Schönaustrasse in ein Baustellencontainer eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch ein Fenster ins Innere des Containers.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montag (07.10.2024) um 07:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Rohbau eines Hauses an der Emserenstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere des Hauses.
In der Zeit zwischen Sonntagabend und Montag (07.10.2024) um 07:55 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Signalstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Tür ins Innere der Firma.
Oftmals beginnen Kartendelikte mit einer einzigen Phishing-Nachricht.
Wer darauf hereinfällt und sensible Kartendaten preisgibt, vernachlässigt seine Sorgfaltspflicht.
Am Samstag (05.10.2024), um 14:45 Uhr, ist es auf der "Vorderer Schönenberg" zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 56-jährige Frau und ein 25-jähriger Mann wurden verletzt.
Der Rettungsdienst brachte die 56-Jährige ins Spital. Der 25-Jährige konnte selbständig einen Arzt aufsuchen. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 18 Uhr, konnte eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen zwei Männer festnehmen, welche beschuldigt werden, in einem stehenden Zug beim Bahnhof St.Gallen, einen Rucksack eines Passanten gestohlen zu haben. Bei den beiden Männern handelt es sich um einen 32-jährigen Algerier und einen 34-jährigen Tunesier.
Ein mutmasslicher dritter Täter konnte flüchten. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 23 Uhr, hat eine vorerst unbekannte Person zwei Autos an der Bahnstrasse aufgebrochen und durchsucht. Aufgrund einer sofort eingeleiteten Fahndung der Kantonspolizei St.Gallen konnte ein tatverdächtiger Mann, ein 24-jähriger Algerier, festgenommen werden.
Er wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Sonntag (06.10.2024), kurz vor 01:00 Uhr, ist eine vorerst unbekannte Täterschaft in ein Pflegeheim an der Langgasse eingeschlichen. Die Stadtpolizei St.Gallen konnte in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei St.Gallen die mutmassliche Täterin, eine 32-jährige Schweizerin, festnehmen.
Sie wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Samstag (05.10.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Hulftegg zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen. Der 16-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er konnte selbständig zum Arzt. Es entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Am Freitag (04.10.2024), kurz vor 22 Uhr, ist es auf dem Studenweg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen.
Der 21-jährige Autofahrer war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden.
Am Freitag (04.10.2024), um 21:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Lastwagen mit Anhänger und einem Auto gekommen.
Durch den Unfall wurde glücklicherweise niemand verletzt, jedoch entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag (04.10.2024), um 19:30 Uhr, hat sich auf der Bahnhofstrasse eine Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrrad ereignet.
Dabei verletzte sich der Fahrradfahrer leicht. Er konnte selbständig einen Arzt aufsuchen.
Von Donnerstag, 10. Oktober bis Sonntag, 20. Oktober 2024 finden in St.Gallen der Herbstjahrmarkt und die OLMA statt.
Etwas mehr als 200 Marktstände werden am diesjährigen Jahrmarkt aufgestellt. Zudem sind 39 Schaustellungen auf dem Gelände anwesend.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz vor 06:30 Uhr, ist ein Lieferwagen in einer Firmenhalle an der Gehrenmoosstrasse in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden im Wert von rund hunderttausend Franken.
Bitte passt auf euch auf und bleibt verantwortungsvoll im Strassenverkehr.
Dazu gehört auch, sich nicht vom Handy oder anderen Dingen ablenken zu lassen.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 03:30 Uhr, ist eine zunächst unbekannte Täterschaft in eine Kunstgalerie an der Kirchgasse eingebrochen.
Die Kantonspolizei St.Gallen und die Stadtpolizei St.Gallen konnten die mutmasslichen Täter, eine 27-jährige und eine 24-jährige Tschechin sowie ein 37-jähriger und ein 39-jähriger Tscheche, kurze Zeit später festnehmen. Sie werden bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen zur Anzeige gebracht.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 20:40 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Schönbüelstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang durch eine Balkontür ins Innere des Hauses.
Der Waffenplatz Herisau-Gossau umfasst ein Amphibien-Laichgebiet von nationaler Bedeutung. Mit regelmässigen Fördermassnahmen stärken armasuisse und die Armee bedrohte Amphibienarten.
Das Monitoring 2024 bestätigt den konstant hohen Amphibienbestand auf dem Gelände.
Dieses Bild zeigt eine zentrale Stelle der Kantonspolizei St.Gallen in den 1970er Jahren.
Heute befindet sich diese Einrichtung im berühmten Calatrava-Gebäude in St.Gallen.
Am Mittwoch (02.10.2024), kurz vor 22:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 21-jährige Frau und eine 32-jährige Frau wurden leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. An beiden Autos entstand Totalschaden.
Am Donnerstag (03.10.2024), kurz nach 7 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 39-jährige und eine 26-jährige Frau wurden dabei unbestimmt verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 23'000 Franken.
Am Mittwoch (02.10.2024), kurz vor 17:30 Uhr, ist an der Trungerstrasse eine Abbruchliegenschaft in Brand geraten.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hunderttausend Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag (02.10.2024) fanden mit der Waffenübergabe an 39 Aspirantinnen und Aspiranten sowie mit der Inpflichtnahme von 27 zukünftigen Mitarbeitenden gleich zwei freudige Anlässe bei der Kantonspolizei St.Gallen im Pfalzkeller statt.
Ab dem Zeitpunkt der Übergabe der Dienstwaffe beginnen für die Aspirantinnen und Aspiranten zwei Jahre Berufsausbildung an der Polizeischule Ostschweiz.
Auf dein Inserat melden sich sofort mehrere Interessenten oder ein teurer Artikel wird direkt gekauft, ohne weitere Informationen einzufordern?
Dann werden über einen Link vertrauliche Informationen wie Kreditkartendaten abgefragt? Hier ist Vorsicht geboten!
Am Mittwochnachmittag (02.10.2024) wurde die Stadtpolizei auf zwei braune Haushühner an der Zwinglistrasse aufmerksam gemacht.
Die Polizei sucht Zeugen.
Betrüger verschicken aktuell verschiedene Varianten von E-Mails im Namen des TCS, in welchen ein "Emergency Kit" bzw. "Notfallset" als Dankes-Geschenk angepriesen wird.
Das Ziel hierbei ist jedoch nicht, den E-Mail Empfängern etwas Gutes zu tun, sondern an ihre persönlichen Informationen sowie Kreditkartendaten zu gelangen.
Am Dienstag (01.10.2024), kurz nach 16:45 Uhr, sind mehrere hundert Liter Öl aus einem Trafo ausgetreten.
Das Öl floss in eine Leitung. Es entstand kein Schaden für die Umwelt.
In der Zeit zwischen Montagmorgen und Dienstag (01.10.2024) um 11:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Weinsteingasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zugang ins Innere des Restaurants.
Am Dienstag (01.10.2024), kurz vor 12:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 20-jähriger Autofahrer war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 18'000 Franken.
Am frühen Samstagmorgen (28.09.2024) kam ein Auto bei der Melonenstrasse vor einem Treppenabgang zum Stehen und verkeilte sich.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag (30.09.2024) kam es auf der Fürstenlandstrasse bei der Verzweigung Lerchenfeldstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autofahrern.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Valentin Aggeler hat sich entschieden, auf Ende Januar mit 63 Jahren in den vorzeitigen Ruhestand zu treten. Er arbeitet seit mehr als 40 Jahren bei der Kantonspolizei St.Gallen.
Seit dem 1. Januar 2019 ist er Leiter der Regionalpolizei. Das Sicherheits- und Justizdepartement und die Kantonspolizei St.Gallen begrüssen seinen Entscheid und bedauern die Umstände, die dazu geführt haben.
Mit dem Thema Cyberkriminalität, Cybersecurity & Cyberdefense startet die neue Reihe "Ostschweizer Polizeitage".
Ziel ist es, aus verschiedenen Perspektiven interdisziplinär aktuelle Themen der Polizeiarbeit zu durchleuchten und eigene Praxiserfahrungen auszutauschen.
Am Montag (30.09.2024), kurz nach 23:40 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Die 35-jährige Fahrerin war in alkoholisiertem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Der Führerausweis wurde ihr auf der Stelle abgenommen.
Am Samstag (27.07.2024), kurz vor 13:04 Uhr, hat ein bislang unbekannter Mann ein Geschäft an der St.Gallerstrasse ausgeraubt.
Er forderte von einem Mitarbeiter die Herausgabe von Bargeld und bedrohte ihn mit einem Messer.
In der Zeit zwischen Samstagmittag und Sonntagabend (29.09.2024) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Burgauerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Innern des Gebäudes.
Am Sonntag (29.09.2024), kurz nach 21:30 Uhr, ist es auf der Weststrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Der 32-jährige Rollerfahrer wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der 43-jährige Autofahrer war alkoholisiert. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntag (29.09.2024), kurz vor 24:00 Uhr, ist es auf der Autobahn A1, Höhe Rosenberg, zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 34-jährige Fahrer wurde leicht verletzt und vom Rettungswagen ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden.
Am Montag (30.09.2024), kurz vor 1 Uhr, ist es auf der Langäulistrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Der 38-jähriger Fahrer prallte mit seinem Auto in alkoholisiertem Zustand gegen einen Kandelaber. Es entstand Sachschaden.
Sicher und bequem: Debit- und Kreditkarten sind beliebte Zahlungsmittel, doch auch das Risiko von Betrug lauert.
Viele Fälle beginnen mit Phishing-Angriffen, bei denen Betrüger/innen versuchen, sensible Informationen zu ergaunern.
Am Freitag (27.09.2024), gegen 01:30 Uhr, ist es am Giessenweg Ost zu einer Kollision zwischen einer Fussgängerin und einem unbekannten Fahrradfahrer gekommen.
Die 29-jährige Fussgängerin sowie der unbekannte Fahrradfahrer stürzten beide zu Boden. Die 29-Jährige verletzte sich dabei unbestimmt und suchte nachträglich einen Arzt auf.
Am Montag (30.09.2024) ist Nationaler Tag des Einbruchschutzes. Die Kantonspolizei St.Gallen macht mit einem Video auf Social Media und einem Augenzwinkern auf die Wichtigkeit der Mithilfe aus der Bevölkerung bei der Einbruchsprävention aufmerksam.
Es kennen sie wohl alle. Die drei Affen, die auch in der Emoji-Palette des Smartphones nicht fehlen. Einer hält sich die Augen zu, der Zweite hält sich die Ohren zu und der Dritte den Mund.
Am Samstag (28.09.2024), gegen 17:10 Uhr, hat sich auf der Jonschwilerstrasse eine Frontalkollision ereignet.
Eine 31-jährige Autofahrerin war alkoholisiert unterwegs. Eine 47-jährige Autofahrerin verletzte sich leicht, sich suchte selbstständig einen Arzt auf. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 40'000 Franken.
Am Samstag (28.09.2024), gegen 15:40 Uhr, ist es auf der Kapplerstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 49-jähriger Mann prallte mit seinem Auto gegen einen Kandelaber.
Er war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Es entstand Sachschaden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (28.09.2024), um 08:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der unteren Bahnhofstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam über ein Fenster Zutritt in das Geschäft.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig.
Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Kriminalpolizei
Regionalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Technik & Logistik
Die Kriminalpolizei im Kanton St. Gallen
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten, übernimmt die Kriminalpolizei der Kapo St. Gallen. Neben Kapitalverbrechen gehören auch Betäubungsmittel-, Wirtschafts- und Fahrzeugdelikte. Der Kripo sind verschiedene Ermittlungsdienste angegliedert, die im Kampf gegen das organisierte Verbrechen auch über die Grenzen des Kantons hinaus agieren.
Die Kriminalstatistik der Polizei St. Gallen
Im Vergleich zum Vorjahr hat die Kriminalität im Kanton im Jahr 2020 um 1,4 Prozent zugenommen. Schwere Körperverletzungen trugen dazu bei, dass vor allem die schweren Gewaltdelikte im Vergleich zum Jahr 2019 um 12 Prozent angestiegen sind. Delikte im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln hingegen haben im Vorjahresvergleich abgenommen.
Wichtige Unterstützung für die Polizeiarbeit – das Kompetenzzentrum Forensik
Eine wichtige Unterstützung der Arbeit ist die Forensik, die für die Spurensicherung und die Analyse zuständig ist. In einem eigenen Kompetenzzentrum Forensik arbeiten die Spezialistinnen und Spezialisten an der Rekonstruktion von Straftaten und der Ermittlung von Tathergängen. Die Berichte der Forensik dienen als Grundlage für die Beweisführung, wenn es zu Strafverfahren kommt. Das Kompetenzzentrum gliedert sich mit dem kriminaltechnischen Dienst, dem forensisch-naturwissenschaftlichen Dienst und der Abteilung Brand und Spezialfälle in insgesamt drei Bereiche. Ein akkreditiertes Qualitätsmanagement stellt sicher, dass die Arbeit der Forensik höchsten Anforderungen gerecht wird.
In der Stadt St. Gallen gehört die kriminalpolizeiliche Versorgung zu den Aufgaben der Kriminalpolizei. So übernehmen die Bediensteten beispielsweise bei Einbruchdiebstählen oder Körperverletzungen die Ermittlungen.
Die Regionalpolizei in St. Gallen
Als uniformierte Bedienstete sind rund die Hälfte der Korpsangehörigen bei der Regionalpolizei in St. Gallen tätig. Es gibt in Thal, Mels, Schmerikon und Oberbüren vier Polizeistützpunkte im Kanton. Darüber hinaus unterhält die Kantonspolizei 22 Polizeistationen, die bei Ereignissen schnell vor Ort sind und als wichtige Ansprechpartnerinnen und -partner für die Bevölkerung da sind. Der Regionalpolizei obliegt auch der Betrieb der Gefängnisse in St. Gallen.
Die Sicherheitspolizei im Kanton St. Gallen
Verschiedene Sondereinheiten wie die Interventionseinheit und besonders ausgebildete Taucherinnen und Taucher gehören zu den Sondereinheiten der Sicherheitspolizei. Auch die taktische Aus- und Weiterbildung der Korpsangehörigen liegt in der Verantwortung der Sicherheitspolizei, ebenso wie Bewilligungen im Bereich der Sprengstoff- und Waffengesetzgebung.
Ein wesentlicher Bestandteil der Polizeiarbeit ist die Regelung der Mobilität im Kanton. Nach Angaben der Kantonspolizei werden jedes Jahr zahlreiche Fahrzeuge eingelöst und auf den Strassen St. Gallens nimmt die Verkehrsdichte zu. Darum sind die Mitarbeitenden der Kapo täglich unterwegs, um die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu überprüfen. Vor allem achten die Bediensteten auf Geschwindigkeitsübertretungen. Ziel der Arbeit ist die Reduzierung von Verkehrsunfällen.
Wichtige Verkehrsaufklärung vom Kindergarten bis zur Berufsschule
Damit bereits Kinder für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert werden, übernimmt die Kantonspolizei St. Gallen Aufklärungsarbeit in Kindergärten. Die kleinsten Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer lernen dort, wie sie die Strasse richtig überqueren und sich korrekt verhalten. Auch in der Schulzeit begleiten Instruktorinnen und Instruktoren die Kinder und geben wichtige Tipps zum sicheren Fahren mit dem Velo. In der Berufsschule erhalten die Schülerinnen und Schüler Informationen zu in diesem Alter relevante Themen wie Alkohol und Drogen.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei St. Gallen
Wichtige Tipps zum Thema Sicherheit bietet die Kapo zur Verhinderung von Straftaten. Wer möchte, lässt sich einem Einzelgespräch vom Fachpersonal über geeignete Massnahmen zur Verhinderung von Einbrüchen beraten. Möglich ist auch die Teilnahme an einem Vortrag. Die Kapo St. Gallen bietet Vorträge zu verschiedenen Themen wie die Sicherheit im Alltag für Senioren, den Umgang mit digitalen Medien oder Cybercrime. Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Kantonspolizei St. Gallen mit Schweizer Fachgremien zur Kriminalprävention zusammen und stellt geeignetes Informationsmaterial zur Verfügung. Geht es um die Gewaltprävention, gibt es eine spezialisierte Abteilung, die sich mit dem Thema genau auskennt.
Der Jugenddienst der Kantonspolizei St. Gallen
Bei Straftaten Jugendlicher ist der Jugenddienst der Kapo zuständig. Die Mitarbeitenden dieses Bereichs sind als Ansprechpartnerinnen und -partner für Eltern, Schulen und Institutionen sowie die Jugendlichen selbst da. Sie übernehmen Präventionsarbeit an Schulen und unterstützen beispielsweise bei Fällen von Mobbing oder Drogenkonsum Jugendlicher.
Wichtige Tipps der Kapo St. Gallen zum Thema Cybercrime
Die Cybersicherheit ist ein wichtiges Thema, das jeden betrifft, der im Internet unterwegs ist. Privatpersonen, kleinere und mittlere Unternehmen und grosse Unternehmen sind vor Hackerangriffen nicht sicher und sollten die Delikte unbedingt verhindern. Die Polizei in der Schweiz stellt verschiedene Informationsmaterialien für unterschiedliche Zielgruppen bereit. Wer sich für die Handlungsempfehlungen interessiert, findet Unterstützung auf der Webseite der Kapo St. Gallen. Beim Umgang mit dem Internet ist es wichtig, stets auf dem Laufenden zu bleiben und sich über aktuelle Gefahren zu informieren. Dazu liefert die Kantonspolizei aktuelle Hinweise und gibt Empfehlungen.
Das Kriminalmuseum der Kantonspolizei St. Gallen
Einen Einblick in die Arbeit der St. Gallener Polizei gibt das Kriminalmuseum. Bei einer Führung erfahren Interessierte Wissenswertes über die Kriminalfälle des Kantons. Verschiedene Gegenstände, die bei Ermittlungen eine Rolle gespielt haben, zeigt das Kriminalmuseum. Bereits seit 1966 betreibt die Polizei diese Sammlung, die ständig erweitert wird. Eine Führung durch das Museum dauert rund 60 Minuten. Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren.
Wer möchte, wirft einen Blick in die kantonale Notrufzentrale, diese Führung dauert etwa 75 Minuten. Für den Besuch des Kriminalmuseums sollten Besucherinnen und Besucher 18 Jahre alt sein, für die Besichtigung der Notrufzentrale gilt ein Mindestalter von 16 Jahren. Gern sprechen die Mitarbeitenden der Kantonspolizei bei einem Vortrag über Ihre Tätigkeit. Eine Anfrage für einen solchen Termin ist über das Kriminalmuseum möglich.
Onlineangebot der Polizei St. Gallen
Verschiedene Dienstleistungen bietet die Kantonspolizei St. Gallen über das Portal Suisse ePOLICE online an. Wer eine Anzeige erstatten möchte, weil ein Velo, ein Snowboard oder Ähnliches gestohlen wurde, erledigt das bequem online. Auch der Antrag für einen Waffenerwerbsschein ist über die digitale Polizeiwache möglich. Fahndungen und Vermisstenfälle veröffentlich die Kantonspolizei St. Gallen ebenfalls online. Auch vermisste Haustiere können die Besitzer gemeinsam mit der Kantonspolizei über das Internet suchen.
Die Kantonspolizei St. Gallen als Arbeitgeber
Unter dem Motto „Polizist/in ist kein Beruf sondern eine Berufung“ stellt sich die Kantonspolizei als attraktiver Arbeitgeber dar. Das kollegiale Team und der Kontakt mit Menschen machen die Tätigkeit abwechslungsreich und interessant. Polizeibedienstete sind an 365 Tagen im Jahr für die Sicherheit und die Ordnung im Kanton St. Gallen zuständig. Viele der Bediensteten arbeiten im Schicht- oder Pikettdienst. Die Ausbildung startet mit einem zweijährigen Polizeischullehrgang. Da die Plätze beschränkt sind, empfiehlt die Polizei St. Gallen eine möglichst rechtzeitige Bewerbung. Voraussetzung ist ein erfolgreicher Eignungstest, dem verschiedene Assessments folgen, bevor Bewerber und Bewerberinnen eine endgültige Stellenzusage erhalten. Um sich für die Ausbildung bei der Kantonspolizei St. Gallen zu bewerben sind neben dem bestandenen Eignungstest weitere Voraussetzungen zu erfüllen:
Schweizer Bürgerrecht
Wohnsitz in der Schweiz
Abgeschlossene Ausbildung und ein Mittelschulabschluss oder eine gleichwertige Ausbildung
Führerschein Kat. B
Einwandfreier Leumund
EDV-Grundkentnisse
Zudem sollten die Bewerber und Bewerberinnen eine gute körperliche Fitness und physische Belastbarkeit für Ihre Tätigkeit mitbringen. Eigenen Angaben zufolge erwartet die Kapo St. Gallen von den Mitarbeitenden unter anderem eine offene und loyale Persönlichkeit, sowie gute Umgangsformen und Kontaktfreudigkeit.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon der theoretische Teil für ein Jahr auf der Polizeischule vermittelt wird. Danach folgt ein Praxisjahr, an dessen Ende die Absolventen und Absolventinnen die Prüfung ablegen. Danach bietet sich eine Tätigkeit bei der Regionalpolizei oder auf einem Polizeistützpunkt oder einer Polizeistation an. Nach und nach lernen die ausgebildeten Korpsangehörigen so die gesamten Gebiete der Kapo kennen. Nach den ersten Jahren im Beruf gibt es die Option, sich auf Stellen in den Hauptabteilungen zu bewerben.
Neben einer fundierten Ausbildung ist auch die Weiterbildung der Bediensteten ein wichtiges Thema bei der Kantonspolizei St. Gallen. Die Personalabteilung bietet jedem Korpsangehörigen die Möglichkeit zu individuellen Weiterbildungsmassnahmen.
Nicht nur als Polizist und Polizistin ist eine Arbeit bei der Kapo möglich. Auch Lehrstellen im Bereich Informatik oder Labor gibt es ebenso wie Stellen als Automobil-Mechatroniker/-in. Wer sich für eine Tätigkeit bei der Kantonspolizei St. Gallen interessiert, findet Angaben über offene Lehrstellen oder auch Praktika auf der Internetpräsenz des Kantons.
Wissenswertes zum Kanton St. Gallen
Im Kanton St. Galen leben rund 510’00 Menschen. Die meisten Einwohnerinnen und Einwohner wohnen im Hauptort St. Gallen, die Einwohnerzahl beträgt 75’000. Weitere grössere Orte sind Rapperswil-Jona. Wil und Gossau. Der Kanton teilt sich in 77 verschiedene politische Gemeinden auf. Darüber hinaus gibt es 37 Schulgemeinden und 98 Ortsgemeinden. Die Aufteilung in Gemeinden erfolgte im Jahr 2002, vorher war der Kanton in verschiedene Bezirke eingeteilt.