Zeugenaufrufe

EC-Karten-Betrüger hebt erneut Bargeld ab - Öffentlichkeitsfahndung

Der seit dem 20. April 2018 mit dem Foto aus einer Bank-Überwachungskamera gesuchte EC-Karten-Betrüger ist nach mehr als einem Jahr erneut beim Abheben von Bargeld mit einer gestohlenen EC-Karte aufgefallen. Nach bisherigen Ermittlungen soll er am 14. Februar auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Porz-Eil die Beifahrertür des VW Polo einer 83-Jährigen aufgerissen und die Handtasche samt Portemonnaie und EC-Karte entwendet haben. Beim Abheben von Bargeld an einem Geldautomaten im gleichen Stadtteil zwei Wochen nach dem Diebstahl wurde er von der Überwachungskamera aufgenommen.

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Jugendlicher entkleidet Neunjährige im Park – Fahndung mit Phantombild

Am 19. Februar 2019 wurde ein 9-jähriges Mädchen im Naherholungspark Wurmtal von einem ihr unbekannten Jugendlichen hinter einen Erdwall geführt und dort entkleidet. Aufgrund von Zeugenangaben konnten Spezialisten des Landeskriminalamtes nun ein Phantombild des gesuchten Täters anfertigen. Die Ermittler erhoffen sich durch die vom Amtsgericht Aachen angeordnete Veröffentlichung des Bildes, Hinweise auf die Identität der gesuchten Personen zu erhalten.

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Enkeltrick-Betrüger ergaunern Geld und Schmuck - Fahndung

Bebra. Wie bereits am 11. April berichtet, hatte am Dienstag (9.4.) eine lebensältere Dame einen Anruf ihres angeblichen Enkels erhalten. Mit der üblichen Frage "Oma erkennst du mich" entlockte der Täter den Namen des Enkels und erschlich sich durch eine geschickte Gesprächsführung im weiteren Verlauf das Vertrauen der Geschädigten. In der Folge kam es in den Nachmittagsstunden im Bereich Annastraße Ecke Blücherstraße in Bebra durch die Geschädigte zur Übergabe von Bargeld und Schmuck im Wert von rund 2.000 Euro an einen angeblichen Freund ihres Enkels.

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76-jährige Frau seit acht Wochen vermisst - Polizei bittet erneut um Hinweise

76-Jährige Anna Burkert weiterhin vermisst - Polizei bittet um Hinweise Vermisst seit 24.03.2019 Seit dem 24.03.2019 wird die 76-jährige Anna Burkert aus Gudensberg vermisst. Frau Burkert war an diesem Tag von zuhause aus mit einem weißen VW UP weggefahren. Dieser Pkw wurde bereits am 26.03.2019 in Baunatal-Großenritte, in der Elgershäuser Straße aufgefunden. Trotz intensiver Suchmaßnahmen, an denen ein Polizeihubschrauber und Suchhunde beteiligt waren, konnte die Vermisste bisher nicht aufgefunden werden.

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Mit faustgroßem Stein verletzt

Weil ein LKW-Fahrer scheinbar unberechtigt die Straße "Am Rosenkränzel" befuhr, kam es gestern Morgen kurz nach 7 Uhr nach einem Wortgefecht zu Handgreiflichkeiten zwischen einem Passanten sowie dem LKW-Fahrer, wobei dieser mit einem faustgroßen Stein gegen den Passanten losging und ihn dabei am Kopf, Knie und Hand verletzte. Der Fahrer setzte sich anschließend in seinen LKW und flüchtete. Anhand des Kennzeichens konnte er mittlerweile ausfindig gemacht werden.

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Bundespolizei sucht Zeugen nach Bewurf eines Bauzuges

Nachdem Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag einen Arbeitszug mit einem Metallgegenstand bewarfen und einen Bauarbeiter nur knapp verfehlten, sucht die Bundespolizei nun nach Zeugen. Gegen ein Uhr warfen der bzw. die Täter zwischen den Bahnhöfen Bornholmer Straße und Schönhauser Allee einen Gegenstand von der Behmstraßenbrücke in Richtung der Bahngleise. Das Metallstück mit einer Gummiummantelung traf die Frontscheibe eines abgestellten Arbeitszuges, prallte von dort ab und verfehlte den Kopf eines 33-jährigen Bauarbeiters nur um wenige Zentimeter.

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Minutiös inszenierter Trickbetrug - Hinweise zu Geldabholer erbeten

Am Montag, 6. Mai, haben bislang unbekannte Täter mit einem fiesen Plan eine Seniorin betrogen. Dabei tischten sie ihr detaillierte Lügen mit beinah filmreifen Wendungen auf. Dies ist eine psychologisch immer wieder effektive Methode der Betrüger, um bei dem Angerufenen das Gefühl zu erzeugen: "Das muss stimmen. Sowas denkt sich doch keiner aus!" Leider müssen wir erneut darauf hinweisen: Genau sowas denken sich die abgebrühten Betrüger aus. Ohne jeglichen Ansatz von Anstand nutzen sie das Vertrauen der Senioren aus, um sie und ihre Familien um Ersparnisse und wichtige Erinnerungsstücke zu bringen.

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Mutmaßliche Giftköder gefunden

Am Mittwoch (08. Mai 2019) wurden in Rees an der Straße Vor dem Rheintor im Bereich des Froschteichs verdächtige Fleischstücke gefunden, die möglicherweise vergiftet sein könnten. Unbekannte hatten Geflügelteile und Fleischwurststücke ausgelegt. Auch im Umfeld der Reeser Grundschule wurden ähnliche Beobachtungen gemacht.

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Verkehrsunfall - Fußgänger lebensbedrohlich verletzt

Am Mittwoch gegen 21.40 Uhr kam es im Kreuzungsbereich Göttinger Straße/Hirschberger Straße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein 79 Jahre alter Fußgänger lebensgefährlich verletzt wurde. Nach derzeitigen Erkenntnissen war ein 66 Jahre alter Northeimer mit seinem Pkw auf der Bundesstraße in Richtung Sudheim unterwegs. Auf der Fußgängerfurt in Höhe des Autohauses erfasste der Pkw den in Richtung Hirschberger Straße gehenden Fußgänger. Zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls war die Lichtsignalanlage im Nachtbetrieb.

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Zug kollidiert mit Einkaufswagen - Bundespolizei sucht Zeugen

Ein Zug der NordWestBahn ist letzte Nacht in Wildeshausen mit einem im Bahngleis abgestellten Einkaufswagen kollidiert. Kurz nach Mitternacht überfuhr der Zug der NordWestBahn auf der Bahnstrecke zwischen Delmenhorst und Hesepe einen Einkaufswagen, den unbekannte Täter offenbar kurz vor dem Bahnübergang Bargloyer Straße ins Gleis gestellt hatten. Da sich der überfahrene Einkaufswagen unter dem Zug verkeilte, musste er durch die Feuerwehr herausgeschnitten werden.

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Zwei Schwerverletzte bei Verkehrsunfall

Aus bislang ungeklärter Ursache kam am späten Mittwochnachmittag ein 19-Jähriger gegen 17:25 Uhr mit dem von ihm gefahrenen VW Touareg auf der Heckstraße nach links von der Fahrbahn ab und stieß frontal gegen einen Baum. Hierbei wurden er und seine 16-jährige Beifahrerin schwerverletzt. Beide wurden nach einer Erstversorgung vor Ort mit Rettungswagen Krankenhäusern zugeführt und verblieben dort stationär.

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Zwei Frauen dringen in Wohnung ein und berauben Rentnerin (94) gewaltsam

Graz, Bezirk Gries. – Zwei unbekannte Täterinnen drangen Dienstagabend, 7. Mai 2019, unter Gewaltanwendung in die Wohnung einer 94-Jährigen ein und raubten Bargeld. Gegen 20:00 Uhr läutete es an der Wohnungstüre einer 94-Jährigen. Als die Pensionistin die Türe öffnete, stand eine junge Frau davor und ersuchte um ein Glas Wasser. Als die 94-Jährige das Glas Wasser brachte, stieß sie die Unbekannte zu Boden und hielt sie fest. Die 94-Jährige konnte noch erkennen, dass eine weitere Frau in die Wohnung kam und den Vorraum offenbar nach eventueller Beute durchsuchte.

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Nach Einbrecherbande wird mit Bildern einer Überwachungskamera gefahndet

Mit Bildern aus einer privaten Überwachungskamera fahndet die Polizei Köln nach mindestens drei Einbrechern. Ihnen wird vorgeworfen, beim Einbruch in ein Einfamilienhaus in der Lindenallee im Kölner Stadtteil Marienburg am Mittwochnachmittag (31. Oktober 2018), gegen 15.40 Uhr, wertvollen Schmuck erbeutet zu haben. Die drei Männer werden von Zeugen als etwa 20 - 25 Jahre alt und "etwas dunklere Hauttypen" beschrieben.

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Reigoldswil BL / Zeugenaufruf: PW landet nach Ausweichmanöver auf dem Dach

Mittwochabend, 08. Mai 2019, kurz nach 18.00 Uhr, ereignete sich in der Tittertenstrasse in Reigoldswil BL ein Selbstunfall. Ein Personenwagen geriet nach einem Ausweichmanöver ins Schleudern und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand. Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

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Schraubendreher geklaut und Ladendetektiv bedroht – Fahndung

Bereits am Samstag, 12.01.2019, gegen 11.10 Uhr, hat ein unbekannter Täter aus den Auslagen eines Baumarktes an der Caubstraße in Schalke-Nord einen Schraubendreher entwendet. Anschließend wollte er den Kassenbereich passieren, ohne zu bezahlen. Der Ladendetektiv hielt ihn am Arm fest. Der Unbekannte wehrte sich und richtete den Schraubendreher in Richtung des Detektives.

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Frau sexuell bedrängt - Wer kennt den Mann auf dem Phantombild?

Das Kriminalkommissariat 12 der Düsseldorfer Polizei fahndet mit einem Phantombild nach einem etwa 20 bis 25 Jahre alten Mann mit asiatischem Aussehen. Der Gesuchte wird verdächtigt am frühen Morgen des 28. April (Sonntag) eine Frau auf der Bachstraße am Florapark sexuell bedrängt zu haben. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Sexualdelikts. Außerdem versuchte der Mann noch der Geschädigten das Handy zu entwenden. Die Tatausführungen scheiterten an der Gegenwehr der Frau.

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Nach einer mutmaßlichen Betrügerin wird mit Foto gefahndet

Mit Lichtbildern sucht die Polizei Dortmund nach einer mutmaßlichen Betrügerin. Sie steht im Verdacht unberechtigt von einem fremden Konto Bargeld abgehoben zu haben. Die unbekannte Frau soll am 1. Februar in einer Sparkassen-Filiale an der Preußenstraße mit einem offenbar gefälschten Ausweis vom Konto einer 49-jährigen Lünerin einen hohen Bargeldbetrag abgehoben haben. Dabei entstand das angehängte Foto einer Überwachungskamera.

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Versuchtes Tötungsdelikt und schwerer sexueller Übergriff nach Veranstaltung

In den frühen Morgenstunden des 5. Mai (Sonntag) ist es in einer Wohnung in Herne-Baukau zu einem versuchten Tötungsdelikt und schwerem, sexuellen Übergriff auf eine 37 Jahre alte Hernerin gekommen. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen - insbesondere Besucher einer Veranstaltung, die an der Werderstraße 51 a in Herne (Affenhack Studios) stattgefunden hat. Auch das Opfer hat sich vor der Tat dort aufgehalten.

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Unglaubliche Umweltstraftat – Zeugen werden gesucht

Zwischen Mittwoch, 1. Mai und Montag, 5. Mai, ist es im Bereich der Saukopfbrücke zu einer nie dagewesenen Umweltstraftat gekommen. Auf einer Fläche von mehreren Hektar wurden tausende, wildwachsender streng geschützte Orchideenknollen ausgegraben. Aufgrund der unglaublichen Anzahl der entwendeten Pflanzen ist anzunehmen, dass der Diebstahl der seltenen Spezies möglicherweise für einen späteren illegalen Weiterverkauf erfolgte.

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Mit entwendeter EC-Karte Geld abgehoben – Geldbörsendiebin gesucht

Am 19.10.2018 wurde einer 65-jährigen Frau aus Sprockhövel in einem Schwelmer Schuhgeschäft ihre Geldbörse aus der Handtasche entwendet. In der Geldbörse befand sich unter anderem die EC-Karte der Geschädigten. Direkt im Anschluss hob die auf dem Foto abgebildete Frau an einem Geldautomaten der Sparkasse Schwelm, um 12:15 Uhr, mit der entwendeten EC-Karte 1.500 Euro ab.

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Frau sexuell belästigt und bestohlen – Fahndung mit Phantombild

Mit einer Fotomontage eines Tatverdächtigen wendet sich die Kreispolizei Mettmann auf Beschluss des Amtsgerichts Wuppertal nach einer sexuellen Belästigung an die Öffentlichkeit. In der Nacht zu Sonntag (28. April 2019) hatten zwei bislang unbekannte Täter eine 30-jährige Frau an der Wagnerstraße (Höhe Jahnstraße) in Velbert sexuell belästigt und bestohlen.

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Unbekannte fällen junge Kastanie - Polizei ermittelt - Zeugen gesucht

Vermutlich in der Nacht zum letzten Sonntag (05.05.19) haben Unbekannte auf einem Grundstück an der Hindenburgstraße (angrenzend zum Philosophenweg) in Bad Sachsa (Landkreis Göttingen) einen jungen Kastanienbaum mutwillig beschädigt. Anwohner wollen nach ersten Informationen gegen Mitternacht Geschrei und Axtschläge vernommen haben.

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Empfehlungen

Wappen des Kantons Schaffhausen



Die Polizei im Kanton Schaffhausen

Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung. Neben der Überwachung der öffentlichen Ordnung übernimmt der Korps verschiedene Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger.

Unter dem Motto „schnell, freundlich, kompetent“ sind die Mitarbeitenden für die Sicherheit, Ruhe und Ordnung des Kantons zuständig. Die Polizistinnen und Polizisten setzen geltendes Recht durch und leisten dort Hilfe, wo sie benötigt wird.

Der Kommandant ist für die Führung des Korps zuständig. Ihm sind verschiedene Stabsabteilungen unterstellt, die für einen reibungslosen Ablauf der Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen sorgen. Aufgeteilt ist der Stab in folgende Bereiche: Kommunikation, Personelles und Recht.


Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung.

Die Stabsabteilungen der Polizei im Kanton Schaffhausen

Der Bereich Kommunikation ist für die Medienarbeit der Schaffhauser Polizei zuständig. Die Mitarbeitenden informieren die Bevölkerung über polizeiliche Ereignisse und die Vorfälle im Kanton. Auch andere Aufgaben wie Präventionsarbeit oder Aktionen für Kinder gehören zu den Tätigkeiten dieser Abteilung.

Geht es um rechtliche Fragen, übernimmt der Rechtsdienst der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Bediensteten kümmern sich um sämtliche Rechtsfragen, die die öffentliche Sicherheit betreffen. Zudem ist die Abteilung für die Planung, Vorbereitung und Durchführung von Rechtsetzungsprojekten zuständig. Der Rechtsdienst unterstützt die Regierung in allen Rechtsfragen rund um die Polizeigesetzgebung.

Der Bereich Personelles übernimmt sämtliche Aufgaben rund um das Personal der Polizei im Kanton Schaffhausen. Die Personalentwicklung und die Personalplanung gehören ebenso wie die Mitarbeiterbeurteilung und die Stellenausschreibung zu den Aufgaben der Mitarbeitenden. Die Bediensteten dieser Abteilung unterstützen Führungskräfte in allen Personalfragen.

Die Regionalpolizei in Kanton Schaffhausen

Direkt vor Ort arbeiten die Bediensteten der Regionalpolizei. Insgesamt sind etwa 55 uniformierte Korpsangehörige unterwegs, die für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung zuständig sind. Die Mitarbeitenden sind unverzüglich zur Stelle, wenn schnelles Handeln erforderlich ist. Es gibt Polizeistationen in Schaffhausen, Neuhausen am Rheinfall, Neunkirch, Thayingen und Stein am Rhein. Geht es um einen Einbruch, einen Unfall oder ein ähnliches Ereignis, das sofortiges Eingreifen erfordert, sind die Regionalpolizeien zur Stelle. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die erste Aufnahme des Tatbestandes und die Betreuung der Beteiligten.

Die Sicherheitspolizei im Kanton Schaffhausen

Die Sicherheitspolizei kümmert sich um Fach- und Einsatzfragen und die Aus- und Weiterbildung der Bediensteten. Die Abteilung übernimmt Einsätze bei ausserordentlichen Lagen und Grossereignissen. Die Sicherheitspolizei teilt sich dazu in verschiedene Fachbereiche auf, die sich nach den Tätigkeiten unterscheiden:

  • Aus- und Weiterbildung
  • Zentrale Dienste
  • Einsatz und Planung
  • Instruktion

Die Aus- und Weiterbildung kümmert sich um den Kontakt zur Ostschweizer Polizeischule und die Betreuung der dortigen Polizeischüler. Auch die Weiterbildung des Korps obliegt diesem Fachbereich, ebenso wie die Entwicklung von Ausbildungskonzepten. Auch bei Abkommandierungen in andere Bereiche ist dieser Bereich involviert.

Die Zentralen Diensten übernehmen, wenn es um Waffen, Sprengstoff oder private Sicherheitsdienste geht. Auf bei Arrestanttransporten ist der Bereich zuständig.

Die Gruppe Einsatz & Planung übernimmt die operative Leitung bei Einsätzen und ist für das Lagezentrum zuständig. Von hier aus werden Schwerpunktpatrouillen und Spezialeinsätze geplant.

Die Instruktion kümmert sich unter anderem um das Training der Bediensteten und sorgt beispielsweise für regelmässiges Schiesstraining oder Selbstverteidigung.

Zusätzlich zu den genannten Bereichen gibt es eine Interventionseinheit, die bei besonderen Gefährdungslagen übernimmt. Die Mitarbeitenden sind speziell ausgebildet und übernehmen besondere Aufgaben innerhalb des Korps.


Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig.

Die Verkehrspolizei der Kantonspolizei Schaffhausen

Bei der Verkehrspolizei in Schaffhausen sind rund 50 Mitarbeitende tätig. Die Korpsangehörigen sind für die Sicherheit auf den Strassen und Gewässern des Kantons zuständig.

Zwei Einsatzgruppen übernehmen die verkehrspolizeiliche Grundversorgung im Kanton. Die Kontrolle des Strassenverkehrs und die Planung besonderer Einsätze gehören zu den Aufgaben der Verkehrspolizei.

Die Spezialdienste innerhalb der Verkehrspolizei sind für den Schwerverkehr in der Schweiz verantwortlich. Unter anderem führen die Mitarbeitenden mobile Kontrollen durch und betreiben das Schwerverkehrskontrollzentrum beim Schaffhauser Güterbahnhof.

Die Mitarbeitenden setzen sich zudem für die Verkehrsinstruktion ein und schulen Kindergartenkinder und Schulkinder in puncto Verkehrssicherheit. Dabei gibt es neben dem theoretischen Unterricht zwei Verkehrsgärten in Schaffhausen und Neuhausen am Rheinfall, auf denen die Kinder praktische Erfahrungen unter Anleitung erwerben. Dazu kommen weitere praktische Übungen in den Gemeinden.

Geht es um Ordnungsbussen übernehmen die Bediensteten der Verkehrspolizei ebenfalls. Sie sind für die automatischen Verkehrsüberwachungsanlagen des Kantons zuständige und bearbeiten die Regelverstösse.

Die Wasserpolizei ist ebenfalls Teil der Verkehrspolizei. Die Korpsangehörigen übernehmen die Rettung und Bergung von Personen und Gegenständen auf den Gewässern des Kantons. Auch für die Durchsetzung wasserpolizeilicher Vorschriften sind die Bediensteten zuständig. In dem Bereich arbeiten Polizisten mit einer speziellen Ausbildung sowie Taucher und Bootsführer, die bei Bedarf angefordert werden. Die Schaffhauser Wasserpolizei verfügt über zwei professionell ausgestattete Einsatzboote.

Die Kriminalpolizei der Polizei Schaffhausen

Die Ermittlungen bei strafbaren Handlungen übernimmt die Kriminalpolizei. Die Bediensteten sind immer dann zuständig, wenn es sich um grosse und komplexe Fälle handelt. Zusätzlich unterstützt die Kriminalpolizei bei Bedarf auch andere Abteilungen.

Die Kriminalpolizei teilt sich in verschiedene Kommissariate auf:

  • Innenfahndung
  • Fahndung
  • Gewaltdelikte
  • Betäubungsmitteldelikte
  • Vermögensdelikte
  • Kriminaltechnik

Die Innenfahndung übernimmt die Fahndung und Suche nach vermissten und verdächtigen Personen. Zur Fahndung ausgeschriebenen Personen sucht das Kommissariat Fahndung. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Überwachung verdächtiger Personen, Fahrzeugen oder Liegenschaften.

Das Kommissariat Gewaltdelikte ist bei Tötungsdelikten, Körperverletzungen oder anderen grösseren Vorfällen zuständig und übernimmt die Ermittlungen. Beim Kampf gegen illegalen Drogenhandel oder Heroinschmuggel wird das Kommissariat Betäubungsmitteldelikte tätig. Die Bediensteten sind auch im Kampf gegen neuartige Designerdrogen tätig.

Serienmässigen Einbruch, Betrugsfälle oder ähnliche Vorfälle bearbeitet das Kommissariat Vermögensdelikte. Auch bei Urkundenfälschung oder Betrugsfällen im Internetzahlungsverkehr schalten die Bediensteten sich ein.

Die Kriminaltechnik ist für die Spurensicherung und die Auswertung von Spuren zuständig. Erkennungsdienstliche Behandlungen wie das Nehmen von Fingerabdrücken ist ebenfalls Bestandteil der Arbeit dieses Kommissariats.

Nach Angaben der Polizei in Schaffhausen arbeiten die Korpsangehörigen der Kriminalpolizei vorwiegend in zivil. Wichtig für die Arbeit in diesem Bereich ist vor allem Durchsetzungsvermögen, das vor allem im Umgang mit gewaltbereiten Tätern gefragt ist. Bei traumatisierten Opfern sollten die Bediensteten sehr viel Fingerspitzengefühl beweisen.

Die Kommandodienste der Polizei Schaffhausen

Die Kommandodienste sorgen im Hintergrund dafür, dass die Polizeiarbeit im Kanton Schaffhausen reibungslos funktioniert. Unter anderem übernimmt dieser Bereich den Betrieb der Einsatz- und Verkehrsleitzentrale, die rund um die Uhr arbeitet. Auch die Verkehrsüberwachung und die Verkehrslenkung auf der Nationalstrasse A4 obliegt den Kommandodiensten. Die Technik und die Informatik der Polizei in Schaffhausen liegt in den Händen dieser Abteilung, auch das Sicherheitsfunknetz POLYCOM betreuen die Bediensteten. Als zentrale Administration erstellen die Kommandodienste Sach- und Fahrzeugfahndungen. Die Mitarbeitenden sind zudem für die Beschaffung, den Betrieb und den Unterhalt der Polizeifahrzeuge zuständig. Zudem obliegt die Uniformierung den Kommandodiensten ebenso wie die Beschaffung von Material und Ausrüstung. Auch das Fundbüro und einen Auskunfts- und Informationsschalter betreibt diese Abteilung. Das Rechnungsbüro der Kommandodienste ist für die Finanzen der Schaffhauser Polizei zuständig.


Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.

Die Sondergruppen der Polizei Schaffhausen

Bei der Schaffhauser Polizei gibt es verschiedene Sondergruppen, die besondere Aufgaben innerhalb des Korps übernehmen. Geht es um die Verhaftung gewalttätiger oder bewaffneter Personen, schaltet sich die Interventionseinheit ein. Die Bediensteten setzen den polizeilichen Auftrag auch unter hohen Anforderungen durch.

Zur Unterstützung der Interventionseinheit gibt es die Diensthundeführer, die beispielsweise bei der Suche nach vermissten Personen oder zum Aufspüren von Drogen gemeinsam mit ihren Hunden eingesetzt werden.

Auch die Wasserpolizei ist eine Sondergruppe der Schaffhauser Polizei, die sich um alle wasserpolizeilichen Belange im Kanton kümmert.

Die Ausbildung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen

Die Ausbildung erfolgt an der Polizeischule Ostschweiz. Insgesamt dauert die Grundausbildung zwei Jahre. Zunächst absolvieren die Polizeischüler die einjährige Polizeischule, danach erfolgt dann ein Praxisjahr mit einer Tätigkeit als Polizist oder Polizistin.

Vor einer Bewerbung bei der Polizei im Kanton Schaffhausen ist ein Eignungstest notwendig. Der Test besteht aus einem sportlichen und einem theoretischen Teil. Wer den Test erfolgreich meistert, erhält ein Zertifikat, das eine Bewerbung bei der Polizei in Schaffhausen ermöglicht. Diese Bestätigung ist für zwei Jahre gültig. Bei Nichtbestehen des Eignungstests kann innerhalb eines Jahres ein weiterer Versuch unternommen werden. Danach ist nach einem nochmaligen Scheitern erst nach Ablauf von drei Jahren ein weiterer Eignungstest möglich.

Die Behörde wählt anhand der Bewerbungsunterlagen mögliche Anwärter aus und lädt zu einem Gruppen-Assessment ein. Anhand dieser Ergebnisse werden die geeigneten Bewerber ausgewählt. Die genauen Bedingungen für die Einstellung regelt die Polizei des Kantons im Personalgesetz und in der Personalverordnung.



Wissenswertes zum Kanton Schaffhausen

Der Kanton Schaffhausen hat rund 82’000 Einwohner. Die meisten Menschen leben im Hauptort Schaffhausen. Weitere grössere Orte sind Neuhausen am Rheinfall, Thayngen und Stein am Rhein. Wirtschaftlich ist Schaffhausen eng mit dem Nachbarkanton Zürich verbunden, zahlreiche bekannte Unternehmen haben sich in der Region angesiedelt. Mit dem Rheinfall bietet Schaffhausen eine der bekanntesten Touristenattraktionen der Schweiz. Zudem ist der Kanton das grösste Rebbaubegiet in der Deutschschweiz. Zahlreiche Weine entstehen in der Region.