In Samedan hat sich am Montagnachmittag ein Unfall bei einem Asphaltproduktionswerk ereignet.
Ein Chauffeur stürzte ins Thermosilo eines Lastwagens. Er wurde dabei verletzt.
Den ganzen Tag über erforderten die starken Regenfälle mehr als 250 Einsätze der Feuerwehr, der Polizei und der kantonalen und kommunalen Unterhaltsdienste.
Es wurden keine Personen verletzt. Einige Häuser mussten aus Sicherheitsgründen evakuiert werden.
Gestern Morgen wurde dem Wildhüter und der Kantonspolizei die Verschmutzung eines Baches in Charmey gemeldet.
Die Feuerwehr richtete eine Filtersperre ein. Die mit dem AfU durchgeführte Suche ermöglichte es, das Leck zu lokalisieren. Der Besitzer der Örtlichkeiten wird bei der Behörde angezeigt.
Der Regierungsrat genehmigt die Änderung der Verordnung zum Gesetz über den Brandschutz und die Feuerwehr.
Sie tritt mit der Änderung dieses Gesetzes per 1. Dezember 2023 in Kraft.
Gestern Nachmittag ist in einer Küche in einem Mehrfamilienhaus in der Stadt Luzern ein Brand ausgebrochen.
Zehn Personen wurden durch den Rettungsdienst vor Ort untersucht, zwei davon wurden zur Kontrolle ins Spital gefahren. Die Brandursache dürfte auf eine eingeschaltete Herdplatte zurückzuführen sein.
Am Montag (13. November 2023, ca. 18.45 Uhr) überholte eine Autofahrerin ein auf der Schwarzenbachstrasse vom Hitzkircher Ortsteil Mosen in Richtung Schwarzenbach fahrendes Auto.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es dabei zur seitlich frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Am frühen Freitagmorgen (10.11.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Rollerfahrer aufgrund eines umgestürzten Baumes verletzt.
Die Feuerwehr der Stadt Schaffhausen befreite in der Folge die Unfallstelle bzw. die Strasse vom umgestürzten Baum.
Am Dienstagmorgen ist es in Frutigen zu einem Selbstunfall gekommen. Ein schwer verletzter Lenker wurde mit der Rega ins Spital geflogen.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Ein beeindruckendes Teamwork-Erlebnis bei der Rettungsübung im Vereinatunnel!
Die Schnellen Sanitätszüge des Zivilschutz Graubünden haben sich gemeinsam mit Polizei, Feuerwehr, Sanität und der Rhätischen Bahn den Herausforderungen eines Ernstfalls gestellt.
Gestern Morgen prallte ein Lastwagen auf der Haldenstrasse in der Stadt Luzern gegen einen betonierten Verkehrsteiler. Am Fahrzeug entstand massiver Sachschaden. Zudem lief Diesel aus.
Der Chauffeur blieb unverletzt, wurde aber zur Kontrolle ins Spital gefahren.
In der Nacht auf Dienstag kollidierte eine PW-Lenkerin mit einer Fussgängerin. Die Fussgängerin wurde dabei nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.
Der betroffene Strassenabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt.
Diesen Freitag, 17. November 2023, führen die Feuerwehren Simplon und Brigerberg gemeinsam eine Einsatzübung im Tunnel Kulm durch.
Aus diesem Grund wird der Verkehr für ein paar Stunden einspurig geführt.
Beim Bahnhof Surovas ist am Montagmittag ein Personenwagen der Rhätischen Bahn (RhB) in Brand geraten.
Sämtliche Fahrgäste konnten die Zugskomposition unverletzt selbständig verlassen.
Am Samstagmittag (11.11.2023) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Dabei kam der 77-jähriger Autofahrer ums Leben.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Untersuchungen.
In der Nacht auf Montag brannte es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Bergdietikon.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Die Liegenschaft musste kurzzeitig evakuiert werden. Es gab keine Verletzten.
Am Zukunftstag haben interessierte Jugendliche bei uns die Berufe Feuerpolizistin/Feuerpolizist und Berufsfeuerwehrfrau/-mann näher kennengelernt.
Von A wie „Abnahme einer Veranstaltung durch die Feuerpolizei“ bis Z wie „Zertrennen eines Autos zur Befreiung eingeklemmter Personen“ haben sie den spannenden Alltag bei der Feuerwehr miterleben können.
Bei einem Selbstunfall eines Rollerlenkers hat sich dieser in der Nacht auf Sonntag (12.11.2023) in Horgen mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach Mitternacht fuhr ein 40-jähriger Mann mit einem Roller auf der Zugerstrasse bergwärts Richtung Autobahnzubringer. Aus zurzeit nicht bekannten Gründen verlor er rund 50 Meter vor der Einmündung in die Churfirstenstrasse die Herrschaft über das Fahrzeug. Er geriet gegen den rechtsseitigen Randstein und auf den bepflanzten Grünstreifen, worauf er stürzte und sich dabei mittelschwer verletzte.
Am Samstagabend (11.11.2023), kurz nach 18 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Verkehrsunfall zwischen einem Mofa und einem Auto auf der Jonschwilerstrasse, Höhe Halden, gemeldet worden.
Ein 15-jähriger Mofafahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Samstag (11.11.) gegen Mittag war ein Personenwagen mit drei Insassen auf der Hauptstrasse Gnalp ausserorts Triesenberg in Richtung Malbun gefahren.
Aufgrund einer selbst festgestellten Rauchentwicklung hielt der Fahrzeuglenker sein Fahrzeug an und verliess gemeinsam mit seinen Mitfahrern das Fahrzeug.
Am Samstag (11.11.2023), um 14 Uhr, hat auf der Feldstrasse ein Auto gebrannt.
Die Fahrerin konnte das Auto rechtzeitig verlassen und blieb unverletzt.
Am Freitagnachmittag brannte in Egerkingen ein Toitoi-Häuschen (mobile Toilette). Ein Container und ein Fahrzeug wurden ebenfalls durch das Feuer in Mitleidenschaft gezogen.
Verletzt wurde niemand, es entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag (09.11.2023), kurz nach 12 Uhr, ist es auf der Zürcherstrasse aus unbekannten Gründen zu einem Brand von Baumaterialien auf einer Dachterrasse eines Neubaus gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden von rund 5'000 Franken.
Am Sonntagmorgen (05.11.2023) fuhr in Ramen eine Frau – aus noch unbekannten Gründen – mit ihrem Auto gegen ein parkiertes Auto.
Die Autofahrerin hat sich bei dieser Kollision leicht verletzt. Die Unfallursache und der genaue Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Im Rahmen des Zukunftstags durften wir 30 Schüler/innen bei Schutz und Rettung Bern begrüssen.
An diversen spannenden Posten erhielten sie Einblick in die vielfältige Arbeit von Feuerwehr, Rettungsdienst und Zivilschutz.
Bei einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Zug am Donnerstagmorgen (9.11.2023) in Zollikerberg ist die Autofahrerin leicht verletzt worden.
Der Verkehrsunfall führte zu grösserem Rückstau auf der Forchstrasse.
Am Mittwoch, 8. November 2023 ereignete sich in der Unterführung Brüglingerstrasse zu einer Frontalkollision.
Beide Lenker waren alleine in ihren Fahrzeugen unterwegs und mussten durch die Sanität der Rettung Basel-Stadt ins Spital gebracht werden.
Am Dienstagabend ist es auf der Dorfstrasse in Uetendorf zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin gekommen.
Die Fussgängerin erlag noch auf der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Der Unfall wird untersucht.
Am Mittwochmorgen ist es auf der Strättligenstrasse in Thun zu einer Kollision zwischen zwei Lieferwagen gekommen. Beide Fahrzeuglenkenden wurden ins Spital gebracht.
Der Verkehr wurde umgeleitet. Der Unfall wird untersucht.
Vorgestern Nachmittag intervenierte die Feuerwehr wegen eines in Flammen stehenden Baukompressors in Charmey, am Ort genannt „Basses Eaux“.
Da sich der Brand in der Nähe von Grundwasser befand, wurden Massnahmen ergriffen, um die Ausbreitung von Löschwasser und auslaufendem Treibstoff zu begrenzen.
Der Autoverlad Furka zwischen Oberwald (VS) und Realp (UR) bleibt in Folge des gestrigen Brandes eines Lastwagens heute, 8.11.2023 den ganzen Tag bis Betriebsschluss eingestellt.
Der Regionalverkehr fährt seit Betriebsbeginn gemäss Fahrplan.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Passantin in Richterswil ist am Dienstagabend (07.11.2023) die Seniorin schwer verletzt worden.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ein 62-jähriger Automobilist auf der Zugerstrasse Richtung Autobahnzubringer.
Am Freitagabend (03.11.2023) kam es in einer WC-Anlage am Hallenbadweg in Uster zu einem Brand. Dabei entstand beträchtlicher Sachschaden.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagabend, 07. November 2023, kurz nach 21.00 Uhr, geriet bereitgestellter Altkarton an der Hauptstrasse, Höhe Coop-Filiale, in Brand. Personen wurden keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstag, 7. November 2023, circa 21.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in der Eulerstrasse ausrücken müssen. Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle.
Verletzt wurde niemand. Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt geht von Brandstiftung aus.
Die Flughafen Zürich AG und verschiedene Flughafenpartner und Notfallorganisationen haben heute ihre Zusammenarbeit im Falle eines Grossereignisses geübt.
Über 600 Personen waren an der Übung beteiligt.
Am Dienstag, 07. November 2023, kurz nach 16:00 Uhr, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri, die Meldung über einen brennenden Lastwagen auf einem Autozug ein.
Der Lastwagen geriet während der Fahrt von Oberwald (VS) in Richtung Realp (UR) aus noch ungeklärten Gründen in Brand.
Am späten Montagabend, 06. November 2023, kurz vor 23.30 Uhr, geriet ein Senioren-Elektromobil in der Garage einer Liegenschaft am Sonnenrainweg in Sissach BL in Brand.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es entstand erheblicher Sachschaden.
Auf einer Nebenstrasse in Willisau ist gestern Abend ein Motorradfahrer mit einem Auto kollidiert.
Der 17-jährige Motorradlenker musste mit erheblichen Verletzungen hospitalisiert werden.
Am Montagnachmittag (06.11.2023), kurz vor 14 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen die Meldung über eine verletzte Person auf dem Trottoir der Kirchstrasse erhalten.
Gemäss jetzigen Erkenntnissen ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem massiven Streit zwischen zwei Brüdern gekommen. Beide Männer wurden verletzt.
Am Montagmorgen (06.11.2023) hat in einem Industriegebäude in Beringen – gemäss ersten Erkenntnissen - ein technischer Defekt im Filter einer Abluftreinigungsanlage einen Brand verursacht.
Personen wurden bei diesem Brand keine verletzt. Dieser konnte vom Wehrverband Oberklettgau (WVO) gelöscht werden.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.