Auf einem öffentlichen Parkplatz an der Reiherstrasse in Grenchen ist am Mittwochmittag, 14. Juni 2023, ein dort abgestelltes Wohnmobil in Brand geraten und vollständig ausgebrannt.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Ein Personenwagen ist gestern Abend auf der Kantonsstrasse in Ruswil in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Am Montag (12.06.2023), um 18:50 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Notruf aufgrund eines Brandes eingegangen. An der Haagerstrasse ist der Dachstock eines Einfamilienhauses in Brand geraten.
Die Höhe des Sachschadens beträgt rund 100'000 Franken.
Beim Unkrautvernichten mit einem Gasbrenner ist am Dienstagmorgen in Frauenfeld eine Hecke in Brand geraten.
Zwei Personen wurden leicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau mahnt erneut zur Vorsicht.
Am Sonntag, 4. Juni 2023 geriet in Langnau bei Reiden ein Holzspycher in Brand und wurde vollständig zerstört. Die Brandursache ist auf eine Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren zurückzuführen.
Die Untersuchung führt die Jugendanwaltschaft des Kantons Luzern.
In der Stadt Luzern hat in der Nacht auf Dienstag eine unbekannte Täterschaft mehrere Abfalleimer angezündet sowie einen Kartonstapel und mehrere Abfallsäcke in Brand gesteckt. Die Brände konnten rasch gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Beim Brand eines Dachstockes eines Mehrfamilienhauses ist am Montagvormittag (12.06.2023) in Adetswil (Gemeindegebiet Bäretswil) ein Sachschaden in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 11.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass in einem Dachstock eines Wohnhauses, an welchem Renovationsarbeiten ausgeführt wurden, ein Feuer ausgebrochen sei. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte brachten den Brand rasch unter Kontrolle. Zwei Bauarbeiter wurden durch medizinisches Fachpersonal wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung überprüft. Es wurde niemand verletzt.
Am Dienstag (13.06.2023), kurz nach 10:45 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Dammstrasse gemeldet. Die Brandursache ist Gegenstand aktueller Untersuchungen. Eine Frau erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung, musste aber nicht in Spitalpflege.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 100'000 Franken.
Am Montagabend (12. Juni 2023) ist auf einem Gartensitzplatz eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist erheblich.
Kurz vor 20:00 Uhr erreichte die Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ein Notruf, dass es auf einem Gartensitzplatz eines Mehrfamilienhauses an der Deinikonerstrasse in Baar brenne.
In Othmarsingen befindet sich eines der fünf Armeelogistikcenter (ALC) der Schweiz. Gemeinsam mit den Centern Thun, Grolley, Hinwil und Monteceneri bildet das ALC Othmarsingen einen festen Bestandteil der Logistikbasis der Armee (LBA).
Die fünf ALC verfügen je über eine eigene Betriebsfeuerwehr (B+F VBS). Diese besteht über das ganze Center Othmarsingen aus 170 Personen.
Am Montag, kurz nach 00:00, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Hauptstrasse gemeldet.
Ein 38-jähriger Bewohner wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntagmittag kam es zu einem Grossbrand in einem Recyclingbetrieb. Es entstand hoher Sachschaden. Ein Grossaufgebot der Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäudeteile verhindern.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag (10.06.2023) war die Kantonspolizei Zürich zusammen mit der Stadtpolizei Wallisellen und Schutz & Rettung Zürich zu Gast beim Tag der offenen Tür der Feuerwehr Wallisellen.
Die Rettungsorganisationen konnten so der Bevölkerung ihre engagierte Zusammenarbeit für die Sicherheit in der Region aufzeigen und den Kontakt zur Zivilbevölkerung pflegen.
Am Sonntagnachmittag ist es in Chur zu einem Küchenbrand gekommen, worauf zwei Frauen ins Spital überführt worden sind.
Kurz nach 13.00 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei die Meldung über einen Brand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses an der Saluferstrasse in Chur ein.
In der Küche einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Niedergösgen kam es am Samstagabend, 10. Juni 2023, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte die sich in der Wohnung befindenden Personen retten und das Feuer löschen.
Am Samstag (10.06.2023), hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von Rauch aus einem Einfamilienhaus an der Feldstrasse erhalten.
Die mit rund 30 Angehörigen ausgerückte Feuerwehr Mittelrheintal stellte fest, dass eine auf dem Herd vergessene Pfanne der Grund für die Rauchentwicklung war.
Am Freitagnachmittag, 9. Juni 2023, kurz nach 16.45 Uhr, kam es in einem Gebäude in der Mühlematt in Sissach BL zu einem Dachstockbrand.
Personen wurden keine verletzt.
Am Donnerstagmorgen, gegen 09:40 Uhr, rückten die Feuerwehr und die Kantonspolizei Freiburg zu einem Brand in einem Sägewerk in Kerzers aus. Der Technikraum wurde von den Flammen zerstört. Das Gebäude konnte bewahrt werden. Es wurde niemand verletzt.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Mittwoch (07.06.2023), um 15:50 Uhr, hat ein 47-jähriger Mann der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen einen rund drei Meter langen Heckenbrand an der Salzwiesstrasse gemeldet.
Der Mann wollte Laub mittels Unkrautverbrenner von einer Hecke abbrennen.
Am Donnerstag (08.06.2023), kurz nach 04:30 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Schurtannenstrasse gemeldet.
Ein mutmasslich defektes Ladekabel steht als Brandursache im Vordergrung. Ausgerückte Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten das Feuer löschen.
Am Mittwoch, 7. Juni 2023, kurz nach 21.15 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Kirchbündtenstrasse in Ettingen zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
In einem Entsorgungszentrum in Bubendorf BL brannte am Mittwochmittag, 7. Juni 2023, kurz vor 11.30 Uhr, eine Schredder-Maschine.
Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Personen wurden keine verletzt.
Am Mittwoch, 7. Juni 2023, kurz vor 10.00 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 vor dem Belchentunnel, in Fahrtrichtung Bern/Luzern, zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Auf dem Platz eines Recyclingcenters brannte am Dienstagnachmittag Entsorgungsmaterial. Die Feuerwehr brachte das Feuer schnell unter Kontrolle.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagnachmittag (06.06.2023) brannte ein Geräteschuppen an der Rosenbergstrasse in Neuhausen am Rheinfall aus.
Eine Person wurde auf Verdacht einer Rauchvergiftung untersucht. Es entstand hoher Sachschaden.
Ein schwimmender Saugbagger ist in Brand geraten. Zwei Arbeiter konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Als Brandursache steht ein technischer Defekt im Vordergrund.
Am Dienstag (6. Juni 2023), kurz vor 11:30 Uhr, ging auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei die Meldung ein, dass beim „Brüggli“ in der Stadt Zug ein Bagger in Brand geraten sei.
Am Montag (05.06.2023), kurz vor 17:00 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine Meldung wegen eines Brandes in einem Einfamilienhaus am Schwalbenweg eingegangen.
Eine Powerbank hat sich mutmasslich aufgrund eines technischen Defekts entzündet.
In der Nacht auf Sonntag (04.06.2023) ist kurz vor 1:30 Uhr in einem Schopf an der Schulhausstrasse ein Feuer ausgebrochen.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Schopf in Vollbrand. Verletzt wurde niemand.
Am Montagmorgen ist in einem Einfamilienhaus in Steffisburg ein Brand ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt. Das Haus wurde stark beschädigt.
Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens wurden aufgenommen.
In Poschiavo ist am Montagmorgen ein Lieferwagen total ausgebrannt. Die Feuerwehr Poschiavo löschte den Brand rasch.
Der Fahrer eines Lieferwagens fuhr auf der Berninastrasse in Richtung Hospiz, als sich kurz nach 8.15 Uhr Rauch aus dem Fussbodenbereich in der Führerkabine verbreitete.
Beim Brand eines gewerblich genutzten Hausanbaus ist am Sonntagabend (04.06.2023) in Dübendorf ein Schaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Vom Freitag auf Samstag in der Nacht, meldeten Drittpersonen ein Feuer im Industriequartier von Kleindöttingen.
Dabei entstand hoher Sachschaden am Gebäude.
Bei einem Brand ist am Freitag (02.06.2023) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Kurz nach 11:30 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass an der Romanshornerstrasse die Lagerhalle einer Baufirma brenne.
In der Nacht auf Dienstag hat in Münsingen ein parkierter Food Truck gebrannt. Gestützt auf die bisherigen Ermittlungen und die Spurenlage besteht der Verdacht auf eine Brandstiftung.
Die Kantonspolizei Bern ermittelt und sucht Zeugen.
Am Freitag (02.06.2023), um 08:15 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentral St.Gallen ein Brand eines landwirtschaftlichen Fahrzeugs gemeldet. Die zuständige Feuerwehr rückte sofort aus und konnte den Brand löschen. Verletzt wurde niemand.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 80'000 Franken geschätzt.
Am Donnerstag (01.06.2023), um 15:45 Uhr, wurde der Notrufzentrale St.Gallen ein Küchenbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Furtstrasse gemeldet.
Die Feuerwehr konnte den Brand löschen. Zwei Personen mussten vom Rettungsdienst wegen Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Nach jetzigen Erkenntnissen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.