Ein Brand im Dachstock eines Mehrfamilienhauses dürfte am Mittwochabend (31.05.2023) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken verursacht haben.
Kurz nach 19:20 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand an der Industriestrasse gemeldet.
Am Donnerstagmorgen brach in einer Wohnung im zweiten Stock eines Gebäudes in Clarens ein Feuer aus.
Eine Person befand sich in der Wohnung und überlebte nicht. Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und von der diensthabenden Staatsanwältin eine Untersuchung eingeleitet.
Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes in einer Wohnung in Niederscherli von Ende Dezember sind abgeschlossen. Das Feuer ist auf eine brennende Kerze zurückzuführen.
Am 31. Dezember 2022 war in einer Wohnung am Eyboden in Niederscherli (Gemeinde Köniz) ein Brand ausgebrochen.
Am Mittwoch (31.05.2023), kurz nach 19:20 Uhr, ist bei der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand an der Industriestrasse eingegangen.
Der Dachstock eines Mehrfamilienhauses ist aus bisher unbekannten Gründen in Brand geraten. Gemäss jetzigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Löscharbeiten dauern zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.
Letzte Nacht ist in einem Wohngebäude in Villars-sur-Glâne ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt.
Für die Dauer des Einsatzes wurden 16 Personen evakuiert.
Am Dienstag (30.05.2023), um 16:25 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Heckenbrand an der Kronenstrasse gemeldet. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Es wurde niemand verletzt.
In Bargen sind am Dienstagnachmittag zwei Autos kollidiert. Dabei fing ein Auto Feuer. Zwei Personen mussten leicht verletzt ins Spital gefahren werden.
Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Am Dienstagabend (30.05.2023) war ein 32-jähriger Mann mit Ballenpressarbeiten auf einer Wiese in Eggerstanden beschäftigt.
Kurz vor 21.00 Uhr bemerkte er Rauch im Bereich der Rundballenpresse.
Am Montag, den 29. Mai 2023, gegen 14:45 Uhr, meldeten Zeugen der Waadtländer Polizeizentrale (CVP), dass in der Küche einer Wohnung im zweiten Stock eines Gebäudes in Chavornay ein Brand ausgebrochen sei.
Die Feuerwehr und die Polizei waren sofort zur Stelle. Die Mieter wurden evakuiert und betreut. Es gab keine Verletzten.
In Derendingen ist am Mittwoch, 17. Mai 2023, bei einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses der Wohnungsmieter ums Leben gekommen.
Die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben die Ermittlungen sowohl zur Brand- wie auch zur Todesursache unterdessen abgeschlossen. Diese haben ergeben, dass der Brand auf ein Unfallgeschehen zurückzuführen ist. Hinweise auf eine strafbare Dritteinwirkung gibt es keine.
Bei einem Brand ist am Samstag (27.05.2023) Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Kurz nach 17:00 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand im Dorfkern gemeldet.
Beim Brand einer Turnhalle ist in der Nacht auf Pfingstsonntag (28.05.2023) in Winterthur-Töss ein grosser Sachschaden entstanden (Polizei.news berichtete).
Die Kantonspolizei Zürich hat am Sonntag und Montag (28.05/29.05.2023) vier Jugendliche festgenommen, die verdächtigt werden, den Brand verursacht zu haben.
Am Montag, (29.05.2023), um 16:45 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein brennender Unterstand auf einem Waldplatz im Bachwies gemeldet.
Die aufgebotene örtliche Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen.
In Laupen ist in der Nacht auf Dienstag eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand.
Die betroffene Wohnung ist aktuell unbewohnbar. Die Brandursache wird untersucht.
Die Ermittlungen zum Brand eines Bauernhofs in Wasen im Emmental von Ende Dezember sind abgeschlossen. Gemäss den Erkenntnissen brach das Feuer auf der Südfassade des Hauses aus.
Aufgrund des hohen Zerstörungsgrades konnte die Brandursache jedoch nicht abschliessend geklärt werden.
Am Montagabend, 29. Mai 2023, kurz vor 20.00 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Schmiedestrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Mehrere Verkehrsunfälle mit einem tödlich verletzten Motorradlenker und mehreren schwer und leicht verletzten Zweiradfahrern, zwei Brände (Wohnhaus und Hecke), eine schwer verletzte Person nach Sturz aus Dachstock sowie eine häusliche Gewalt haben die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden über das Pfingstwochenende gefordert.
Am Samstagmorgen, 27. Mai 2023, kam es in Reute zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Am Montag (29.05.2023), um 10:15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses an der Grossfeldstrasse erhalten.
Aus noch bislang unbekannten Gründen war auf dem Balkon ein Brand ausgebrochen.
Am Sonntag (28.05.2023), kurz vor 15 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass im Bereich Scheftenau eine Ballenpresse auf einer Überführungsfahrt Feuer gefangen habe.
Der Brand konnte rasch unter Kontrolle gebracht werden. Am landwirtschaftlichen Arbeitsanhänger dürfte dennoch Totalschaden entstanden sein.
Heute Nachmittag geriet auf der Autobahn A1 auf Höhe Utzenstorf in Fahrtrichtung Bern ein Auto in Brand.
Als die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern vor Ort eintraf, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand.
In Sta. Maria im Calanca ist es am frühen Sonntagmorgen zu einem Brand gekommen.
In der vergangenen Nacht ging um 03.21 bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brandfall ein.
Beim Brand einer Turnhalle ist in der Nacht auf Pfingstsonntag (28.05.2023) in Winterthur-Töss ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Nach bisherigen Erkenntnissen ist niemand verletzt worden.
Am Samstag (27.05.2023), kurz vor 19:40 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einer brennenden Hecke an der Sennhüslenstrasse erhalten.
Die Hecke war beim Abbrennen von Unkraut in Brand geraten. Es wurde niemand verletzt.
Am Samstag (27.05.2023) haben in Bichwil drei Liegenschaften im Dorfkern gebrannt. Polizei.news berichtete.
Die Gebäude mussten zur Brandbekämpfung weitgehend abgerissen werden. Die Brandursachenermittlung läuft noch.
Am Samstag (27.05.2023), kurz nach 17 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im an der Unterdorfstrasse bekommen. Drei zusammengebaute Liegenschaften im Dorfkern sind vom Brand betroffen.
Gemäss jetzigem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Löscharbeiten dauern zum Zeitpunkt der Berichterstattung noch an.
Am Samstagmittag wurden in Susch im Gebiet Chantsura, Föhren und Weideland durch ein Mottbrand zerstört.
Um 12.03 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass auf der Flüelapass Südseite Wiesland in Brand geraten sei.
Am Samstagmorgen, 27. Mai 2023, ist in Niederteufen in einem Einfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Die Bewohner konnten das Haus verlassen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
In einer Wohnung in Birr brach am Samstag ein Brand aus, der einen erheblichen Schaden anrichtete.
Verletzt wurde niemand hingegen kamen zwei Katzen in den Flammen um.
Bei der heftigen Verpuffung an einem Gasgrill wurde am Freitagmorgen in Märstetten eine Person schwer verletzt.
Sie musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Am Donnerstag (25.05.2023), um 19:50 Uhr, ist im Trafohaus an der Greithstrasse ein Trafo in Brand geraten.
Anwohnende bemerkten das Feuer und alarmierten die Feuerwehr.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag, 25. / 26. Mai 2023, gegen 01.00 Uhr, kam es in einem Imbissstand am Neuhofweg in Aesch BL zu einem Brandausbruch.
Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Wohnhaus in Leuggern brach am Donnerstagabend ein Brand aus. Dieser griff auf die Carports über.
Die Feuerwehr konnte die weitere Ausbreitung verhindern.
Am Donnerstag, 25. Mai 2023, ging um 09.15 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass beim Hafen Merlischachen Öl in den Vierwaldstättersee fliesse.
Bei einem Bagger, der auf einem Floss im Einsatz steht, sei ein Hydraulikschlauch geborsten.
Am Donnerstag, 25. Mai 2023, um circa 08.40 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel- Stadt einen Brand an der Lehenmattstrasse löschen müssen. Die Sanität Basel klärte zwei Personen vor Ort ab.
Den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt zufolge war das Feuer auf einem Balkon ausgebrochen.
Der Brand in einem Coiffeurgeschäft von gestern Abend in Grenchen (Polizei.news berichtete), ist auf einen technischen Defekt in der elektrischen Installation eines eingebauten Geschirrspülers zurückzuführen.
Dies haben die Brandursachenabklärungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
In einem Coiffeurgeschäft an der Solothurnstrasse in Grenchen kam es am Dienstagabend, 23. Mai 2023, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand.
Verletzt wurde niemand.
Die Feuerwehr Lauchetal wurde am Samstag, 20.05.2023, 05:01 Uhr, durch die Kantonale Notrufzentrale in Frauenfeld aufgeboten, weil ein Brandmelder in einer Halle der Geflügelverarbeiterin Frifag ausgelöst hatte.
Vor Ort eingetroffen wurde eine starke Rauchentwicklung im Gebäudeinnern festgestellt.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.