Beim Brand einer leerstehenden Mühle ist am Montag (12.09.2022) Sachschaden von rund hunderttausend Franken entstanden.
Der Brand wurde der Kantonalen Notrufzentrale kurz nach 17:00 Uhr gemeldet.
Ende Juni ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Interlaken ein Feuer ausgebrochen. Die Ermittlungen zur Brandursache sind mittlerweile abgeschlossen.
Gemäss diesen ist der Brand auf einen technischen Defekt an einer Solar-Powerbank zurückzuführen.
Gestern Abend kam es in Finsterwald bei Entlebuch zu einem Brandausbruch in einem Wohnzimmer. In einem Nebenzimmer wurde eine leblose Frau aufgefunden.
Sie dürfte an einer Kohlenmonoxidvergiftung verstorben sein.
Gleich drei Einsätze beschäftigte uns am Donnerstag 08.09.2022 #1 Verkehrsregelung nach Unfall in Buchs (siehe Titelbild) #2 Beseitigen einer Ölspur in Dällikon #3 Brand auf einem Gartensittplatz in Buchs.
Der dritte Alarm kam 1 Minute nachdem wir uns bei der Alarmzentrale abgemeldet hatten. Somit waren wir nach sehr kurzen Zeit am Einsatzort.
Am Samstag (10.09.2022), gegen 21:00 Uhr, ist an der Burgerrietstrasse ein Lieferwagen in Brand geraten. Dadurch wurde ebenfalls eine angrenzende Hausfassade beschädigt.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand löschen. Es wurde niemand verletzt.
Beim Brand des Dachstocks eines Einfamilienhauses ist am Freitagabend (9.9.2022) in Pfäffikon Sachschaden von mehreren Zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am frühen Freitagmorgen (9.9.2022) in Buchs ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, brach in der gestern Nacht kurz nach 4:30 Uhr ein Feuer in einem dreistöckigen Gebäude in der Via Strada Regina in Agno aus.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aufgrund von Ursachen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brach das Feuer auf dem Dach aus, das in kurzer Zeit vollständig von den Flammen zerstört wurde.
Die Frau, die am 21. August 2022 beim Brand eines Imbissstands schwer verletzt worden war (Polizei.news berichtete), ist am Mittwoch, 7. September 2022, im Spital verstorben.
Bekanntlich kam es am Sonntagmittag, 21. August 2022, zu einem Brand eines Imbissstands auf der Platzpromenade.
Wegen einer unbeaufsichtigten Pfanne auf dem Herd kam es am Mittwoch in einem Einfamilienhaus in Wigoltingen zu einer starken Rauchentwicklung.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochvormittag ist in einer Strohlagerhalle in Trubschachen ein Brand ausgebrochen. Verletzt wurde niemand. Es entstand hoher Sachschaden.
Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Heute Morgen brach in der Tiefgarage einer Wohnsiedlung in Düdingen ein Brand aus. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. 84 Personen wurden vorsorglich evakuiert. Es wurde niemand verletzt.
Die Infrastruktur der Tiefgarage und mehrere Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Die Brandursache wird untersucht.
Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Safenwil kam es gestern zu einem Brand.
Ein Hausbewohner wurde durch einen Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Der Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Thun von Anfang Mai ist auf Brandstiftung zurückzuführen.
Dies haben die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern ergeben.
Am Dienstag, den 6. September 2022, wurden die Schutzdienstpflichtigen des Zivilschutzes für einen Weiterbildungstag für leichte Löschmittel am Standort Gollion mobilisiert.
Bei einer Übung wurden aus Gründen, die die Ermittlungen klären müssen, ein Ausbilder und zwei Wehrpflichtige durch umherfliegende Flammen verletzt. Die beiden Wehrpflichtigen erlitten schwere Verbrennungen.
Bei zwei Bränden in Weisslingen und Dietikon (siehe Titelbild) sind am Montagabend (5.9.2022) und in der Nacht auf Dienstag (6.9.2022) hohe Sachschäden entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Die Ermittlungen zum Brand eines Ökonomieteils mit angrenzendem Wohnhaus in Wiler b. Utzenstorf von Mitte Mai sind abgeschlossen. Das Feuer ist auf menschliches Verschulden zurückzuführen.
Die polizeilichen Ermittlungen zum Brand in einem Ökonomieteil mit angrenzendem Wohnhaus in Wiler b. Utzenstorf (Gemeinde Utzenstorf) vom Dienstag, 17. Mai 2022, sind abgeschlossen (Polizei.news berichtete).
Die Ermittlungen zum Brand in einem Einfamilienhaus in Péry von Anfang Februar sind abgeschlossen.
Im Vordergrund steht eine Fahrlässigkeit im Umgang mit einem Petroleumofen.
Am frühen Montagmorgen ist in einem Restaurant in Thun ein Brand ausgebrochen. Die sofort ausgerückte Feuerwehr des VBS konnte diesen rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Gemäss ersten Erkenntnissen steht ein menschliches Verschulden im Vordergrund.
Beim Brand in einer Wohnliegenschaft in Bülach ist in der Nacht auf Sonntag (04.09.2022) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Samstagabend (03.09.2022), kurz nach 21:10 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einer Wohnung an der Signalstrasse gemeldet worden.
Der Brand konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht werden.
Am 02.09.2022, um 12:20 Uhr, kam es an der provisorisch erweiterten Zollanlage (PEZA) am Umschlagbahnhof zu einem Brandfall an einem Lastwagen.
Es wurde niemand dabei verletzt.
Heute Morgen brach im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses in Châtel-St-Denis ein Brand aus.
Die rasche Intervention der Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Feuers auf andere Wohnungen. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird derzeit untersucht.
Beim Brand in einer Trocknungsanlage ist am Donnerstag (01.09.2022) Sachschaden in noch nicht bekannter Höhe entstanden.
Gegen elf Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale ein Brand an der Mostereistrasse gemeldet.
In Zweisimmen hat in der Nacht auf Freitag ein Grillhaus auf einem Campingplatz gebrannt. Ein Mann erlitt Verbrennungen und wurde ins Spital gebracht. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Donnerstagmorgen (01.09.2022) wurde in einem Mehrfamilienhaus an der Zwinglistrasse eine Pfanne auf dem eingeschalteten Herd vergessen.
Es wurde niemand verletzt sowie entstand kein Sachschaden.
In einem im Umbau befindlichen Haus in Herznach brach gestern Abend ein Brand aus. Dieser richtete erheblichen Schaden an.
Die Ursache ist noch unklar.
Beim Brand in einer Trocknungsanlage in Oberaach entstand am Donnerstag Sachschaden. Verletzt wurde niemand.
Gegen 11 Uhr wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass in der Trocknungsanlage an der Mostereistrasse ein Brand ausgebrochen sei.
Am Donnerstagvormittag ist in Davos Dorf ein Dumper in Brand geraten. Der Fahrzeuglenker konnte sich in Sicherheit bringen.
Der Arbeiter fuhr gegen 10.30 Uhr mit dem Dumper vom Bahnhof Davos Dorf kommend über die Prättigauerstrasse in Richtung See. Kurz nach der Flüelakreuzung liess die Motorleistung nach.
Am Mittwochabend, 31. August 2022, kurz vor 19.30 Uhr, kam es in einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses am Kesselweg in Liestal BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Am Montagmorgen (29.08.2022) ist in einer Gewerbeliegenschaft an der St.Gallerstrasse ein Brand ausgebrochen.
Die Feuerwehren Frauenfeld und Matzingen-Stettfurt rückten mit rund hundert Einsatzkräften aus.
Vorgestern Dienstag, 30. August 2022, kurz vor 22.00 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Uri eine Meldung zu einem Brand auf den Eggbergen im Bereich Planzerberg.
Die ausgerückten Angehörigen der Feuerwehr konnten vor Ort ein in Brand geratenes Stallgebäude feststellen, welches komplett zerstört wurde. Personen und Tiere waren nicht betroffen, da der Stall unbewohnt war.
Die Ermittlungen zum Brand in einem Lager eines Einkaufszentrums in Wilderswil von Anfang Juni sind abgeschlossen. Als Ursache steht eine Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren im Vordergrund.
Am Montag, 6. Juni 2022, ist in einem Lager eines Einkaufszentrums am Aegertiweg in Wilderswil ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Verletzt wurde niemand (Polizei.news berichtete).
Anlässlich der Brandursachenabklärungen im Zusammenhang mit dem Brand eines ehemaligen Bauernhauses in Lommiswil, haben Polizeiangehörige vergangene Woche in der Brandruine Überreste einer toten Person aufgefunden.
Es handelt sich dabei um den vermissten Bewohner der Liegenschaft. Die Brandursachenabklärungen sind abgeschlossen.
Am Dienstag, 30. August 2022, ist es auf der Schwägalpstrasse in Unräsch zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Am Auto entstand Totalschaden.
Am Pilatusring 19 in Rothenburg geriet gestern Mittag ein Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Brand. Verletzt wurde dabei niemand.
Die Branddetektive der Luzerner Polizei ermitteln zurzeit die Brandursache.
Am Montagabend (29.08.2022), um zirka 18:10 Uhr, ist ein Auto auf der Autobahn A1 in Brand geraten.
Das Auto einer 45-jährigen Frau fing zwischen Meggenhus und St.Gallen Neudorf Feuer.
Während einer polizeilichen Intervention im Rahmen eines Unterstützungseinsatzes setzte ein Inhaftierter des Vollzugszentrums Bachtel am Sonntagabend seine Zelle in Brand.
Das Feuer konnte von der Feuerwehr mit Unterstützung des Personals gelöscht werden. Die Sanität war ebenfalls vor Ort.
Am frühen Montagabend brach im Zürcher Kreis 1 ein Feuer in einem denkmalgeschützten Mehrfamilienhaus aus. Als die Feuerwehr am Einsatzort eintraf, stand der Dachstock bereits in Vollbrand.
Eine Person konnte aus einer darunterliegenden Wohnung evakuiert werden. Es wurden keine Personen verletzt.
Am Montagabend (29. August 2022) ist auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ein Feuer ausgebrochen.
Alle Bewohner konnten das Gebäude selbstständig verlassen.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.