Eine unbekannte Täterschaft behändigte eine Axt und fällte damit diverse Holzstützpfeiler worauf der Holzunterstand zusammenbrach.
Zudem wurde das Dach bestiegen, die Schornsteinabdeckung abgerissen und mit Fusstritten beschädigt. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Lierenfeld. Nach dem Brand auf dem Gelände eines Kfz-Handels in Lierenfeld im Februar dieses Jahres geht die Kriminalpolizei mittlerweile von Brandstiftung aus.
Mit den Bildern aus einer Überwachungskamera fahnden die Ermittler nun nach drei unbekannten Tatverdächtigen und bitten um Zeugenhinweise.
Duisburg – Beeck. Freitagnacht (27. März) brannten innerhalb von fünf Stunden in der Nachbarschaft mehrere Autos. Kurz nach Mitternacht (00:06 Uhr) alarmierten Zeugen die Rettungskräfte, weil drei Pkw an der Karl-Albert-Straße in Flammen standen.
Einen Fiat zerstörte das Feuer komplett, zwei weitere Autos zum Teil.
Wegen einer vergessenen Pfanne kam es am Donnerstag in einer Wohnung in Arbon zu einer Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand.
Ein Nachbar in einem Mehrfamilienhaus am Alpenblickweg stellte kurz vor 14.15 Uhr Rauch aus einem Küchenfenster einer Wohnung fest und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am Donnerstag, 26. März 2020, kurz nach 13.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung eines Brandes in Silenen ein.
Die umgehend ausgerückte Feuerwehr Silenen-Amsteg konnte den Brand einer Gartendeponie im Bereich Buchholz nahe des Efibachs rasch löschen.
Am Mittwochnachmittag (25.03.2020), kurz vor 14 Uhr, hat es in der Garage eines Einfamilienhauses im Mattenweg gebrannt.
Der Brand konnte vor dem Eintreffen der Feuerwehr selbständig gelöscht werden.
Am Mittwochnachmittag (25.03.2020), um 14:40 Uhr, hat es auf einer Baustelle an der Wattstrasse gebrannt.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Mittwochabend ist in Trun ein Holzgebäude durch einen Brand vollständig zerstört worden.
Mehrere Hühner sowie Tauben in einem Nebengebäude konnten gerettet werden.
Am Mittwochnachmittag geriet aus noch ungeklärten Gründen beim Weiler Weerstein ein Waldboden in Brand. Verletzt wurde niemand.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
In Lüsslingen ist am Mittwochmittag ein neues Industriegebäude aus derzeit noch unbekannten Gründen in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden dürfte beträchtlich sein, lässt sich derzeit aber noch nicht näher beziffern.
Am Mittwoch, 25. März 2020, um 12.18 Uhr, wurde der Kantonspolizei Solothurn gemeldet, dass im Industriegebiet von Lüsslingen ein Industriegebäude in Brand geraten sei.
Am Dienstag (24.03.2020), um 16:40 Uhr, ist es an der Rickenstrasse in der Küche eines Einfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Ein Bewohner verletzte sich leicht.
Am Dienstagabend hat Schutz und Rettung Bern die Meldung wegen Rauch aus einer Wohnung in einem Hochhaus in Bümpliz erhalten. Während der Kleinbrand rasch gelöscht war, mussten die Wohnungsinhaberin wie auch ihr Hund betreut werden.
Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Am Dienstagmittag (24.03.2020) brannte in Neunkirch eine Scheune nieder.
Die Brandursache und die Höhe des entstandenen Sachschadens sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Bei einem Brand auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ist am frühen Dienstagmorgen (24.3.2020) ein Sachschaden von über hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Beim Brand eines Gartenhäuschens auf einem Sitzplatz ist am späten Montagabend (23.3.2020) in Embrach ein Schaden von über einhunderttausend Franken entstanden. Verletzt wurde niemand.
Kurz vor 23 Uhr bemerkte der Besitzer eines Reiheneinfamilienhauses, dass bei ihm auf der Terrasse das Gartenhäuschen brannte.
Am Montagabend, 23. März 2020, nach 20.00 Uhr, gerieten am Waldrand, oberhalb der Delsbergerstrasse, ein Stück Wiesland sowie Büsche in Brand.
Die entsprechende Meldung an die Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft in Liestal erfolgte um 21.04 Uhr durch eine aufmerksame Drittperson. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und so die weitere Ausbreitung verhindern.
In Olten ist am Montagabend ein überdeckter Gartenunterstand bei einem Brand komplett zerstört worden. Verletzt wurde niemand.
Die Brandursache ist derzeit noch nicht bekannt und wird durch Spezialisten untersucht.
Am frühen Montagmorgen hat in Roggwil ein Auto nach einem Selbstunfall Feuer gefangen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das bereits in Vollbrand stehende Auto löschen. Verletzt wurde niemand.
Der Unfall wird untersucht.
Amöneburg. Am Sonntag, 22. März, gegen 21.35 Uhr, starb die allein anwesende 55 Jahre alte Bewohnerin durch einen Brand in ihrem Wohnhaus. Da der nähere Brandort noch nicht betreten werden konnte, steht die Brandursache bislang nicht fest.
Die Brandursachenermittler der Kripo Marburg haben die Ermittlungen übernommen.
Beim Brand eines freistehenden Einfamilienhauses ist in der Nacht auf Sonntag (22.03.2020) in Rämismühle (Gemeindegebiet Zell) ein Schaden von rund einer Million Franken entstanden.
Die Bewohner blieben unverletzt.
Am Samstagvormittag, 21. März 2020, kurz nach 09.15 Uhr, kam es auf dem Autobahn-Rastplatz in Fahrtrichtung Basel bei Tenniken BL zu einem Fahrzeugbrand.
Der Personenwagen wurde dabei komplett zerstört. Verletzt wurde niemand.
Gestern, am frühen Abend, schlug während eines Gewitters in Kerzers der Blitz in ein Strohballenlager ein. Die Feuerwehr dieser Gemeinde wurde aufgeboten.
Zunächst fingen etwa 15 Strohballen Feuer. Anschliessend breitete sich das Feuer aus und vernichtete schliesslich zirka 400 Strohballen. Es wurde niemand verletzt.
Am Freitagmittag (20.03.2020) ist im Dachstock eines Einfamilienhauses in Lohn ein Feuer ausgebrochen, das vom Wehrverband Oberer Reiat rasch gelöscht werden konnte.
Personen sind bei diesem Brand keine verletzt worden. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen.
In einem Untergeschoss einer Liegenschaft kam es zu einem Brandausbruch. Dieser erforderte einen Feuerwehreinsatz.
Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Personen wurden keine verletzt.
Die Ermittlungen zur Ursache des Feuers, das im September 2019 den Ökonomieteil eines Bauernhauses zerstört hat, sind abgeschlossen.
Die Brandursache kann jedoch nicht eindeutig festgelegt werden.
Am Donnerstag (19.03.2020), um 13:50 Uhr, ist ein Waldstück im Talid-Wald in Brand geraten. Die örtliche Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Ein 64-jähriger Mann war gerade dabei, einen Haufen Brombeerstauden auf der Wiese zu verbrennen.
Bei einem Brand auf einem Abstellplatz für Wohnwagen ist in der Nacht auf Donnerstag (19.3.2020) in Dietlikon ein Sachschaden von über einhunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Wien. Einsatzkräfte wurden heute Vormittag wegen einer Rauchentwicklung im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses gerufen (Vorfallszeit: 19.03.2020, 09:50 Uhr, Vorfallsort: 17., Promenadengasse).
Die Berufsfeuerwehr Wien konnte rasch die ursächliche Wohnung ausfindig machen.
Am Mittwochnachmittag (18.03.2020), um 14:15 Uhr, ist es in der Gsteigstrasse zum einem Mottbrand eines Einfamilienhauses gekommen.
Ein Mann bemerkte diesen und begann bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit der Brandbekämpfung.
Am Mittwoch (18.03.2020), um 22:30 Uhr, ist in der Bungertstrasse die Fotovoltaikanlage eines Einfamilienhauses in Brand geraten.
Der Hausbesitzer nahm Geräusche wahr und hielt Nachschau. Dabei stellte er Feuer im Bereich der Fotovoltaikanlage fest und informierte umgehend die Feuerwehr.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Mittwochabend auf der Autobahn A7 bei Bertschikon zu einem Fahrzeugbrand. Es wurde niemand verletzt.
Ein 32-jähriger Autofahrer war gegen 18.45 Uhr auf der Autobahn A7 in Richtung Kreuzlingen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte er Höhe Bertschikon eine Rauchentwicklung im Motorraum und hielt auf dem Pannenstreifen an. Beim Eintreffen der ersten Polizeipatrouille stand der Motorraum des Autos bereits in Vollbrand.
Am Mittwochabend gegen 18.45 Uhr brannte auf der A7 auf Höhe Bertschikon ein Personenwagen.
Die Stützpunktfeuerwehr Frauenfeld konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
Am frühen Mittwochmorgen, 18. März 2020, wurden in den Stadtkreisen 1,2,3 und 4 mehrere Container angezündet. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz nach 02.30 Uhr erhielt die Stadtpolizei Zürich die Meldung, dass an der Malzstrasse 18 ein Container brenne.
Am Dienstagabend ist die Feuerwehr im Untergeschoss eines Einkaufszentrums in Villars-sur-Glâne interveniert, um einen Brand zu löschen. Vorsichtshalber wurden zirka zehn Bewohner aus ihren Wohnungen evakuiert. Es wurden zwei Jugendliche angehalten.
Am Dienstag, 17. März 2020, gegen 19:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr und der Polizei verlangt, wegen eines Brandes in einem Lokal im Untergeschoss eines Einkaufszentrums im Quartier Les Dailles in Villars-sur-Glâne.
Gestern Abend hat ein Brand ein Bauernhaus in Rechthalten zerstört. Es wurde niemand verletzt. Die Umstände, die zum Brand führten sind noch nicht bekannt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Dienstag, 17. März 2020, gegen 2130 Uhr wurde die Intervention der Kantonspolizei wegen des Brandes eines landwirtschaftlichen Betriebes in Rechthalten verlangt.
Wien. Im Zuge eines Wohnungsbrandes ist am 17. März 2020 ein 41-jähriger Mann verstorben (Vorfallszeit: 17.03.2020, 02.54 Uhr, Vorfallsort: 19., Wien-Döbling).
Sofortige Reanimationsversuche durch die Einsatzkräfte verliefen erfolglos.
Am Montag, 16. März 2020, geriet im Winterthurer Quartier Sennhof ein Gasgrill auf einem Balkon in Brand. Die Gasflasche war nicht richtig angeschlossen.
Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt.
Die Frau, die am Mittwochmorgen, 11. März 2020, bei einem Wohnungsbrand im Kreis 4 schwer verletzt worden war, ist leider im Spital verstorben.
Die Stadtpolizei Zürich teilte am Nachmittag des 11. März 2020 mit, dass eine nicht ansprechbare Frau nach einem Wohnungsbrand mit schweren Verletzungen ins Spital eingeliefert worden sei.
Am Montagvormittag (16.03.2020), kurz nach 10 Uhr, hat der Dachstock einer leerstehenden Scheune im Langengraben gebrannt.
Die zuständige Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen und es wurde niemand verletzt.
Am Montagmittag ist in einem Wohnhaus in Kehrsatz ein Brand ausgebrochen. Das Feuer konnte gelöscht werden, das Rieghaus ist aber nicht mehr bewohnbar. Eine Person wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Montag, 16. März 2020, um 12.00 Uhr gemeldet, dass in einem Wohnhaus an der Nesslerenstrasse in Kehrsatz ein Brand ausgebrochen sei. Die umgehend ausgerückten Einsatzkräfte – darunter Angehörige der Feuerwehr Regio Belp und der Berufsfeuerwehr Bern – fanden das Rieghaus bereits in Vollbrand vor.
Am Sonntag, 15. März 2020, kurz nach 09.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung eines brennenden ToiToi-WCs beim Bahnhofplatz in Altdorf ein.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand im Innern des Toilettenhäuschens schnell löschen.
Bad Münder. Am Sonntagabend (15.03.2020) kam es in der Altstadt von Bad Münder zu einem Wohnhausbrand. Personen wurden nicht verletzt.
Kurz vor 23.00 Uhr bemerkte ein Anwohner in der Echternstraße Brandgeruch. Der Mann alarmierte über Notruf die Feuerwehr und teilte dabei mit, dass sich noch Personen im betroffenen Gebäude aufhalten sollen.
Am Sonntag (15.03.2020), kurz nach 11:20 Uhr, ist bei einem Aussencheminee, in einem Lokal an der Werdenstrasse, ein Brand entdeckt worden.
Die Feuerwehr Grabs konnte den Brand rasch löschen. Es wurde niemand verletzt.
Die Feuerwehr Lachen musste am Sonntag, 15. März 2020, um 22.30 Uhr an den Gerbiweg in Lachen aufgeboten werden.
Hausbewohner hatten einen Brandausbruch im Keller gemeldet.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.