Velbert. Nachdem am frühen Samstagmorgen bei einem Wohnungsbrand in Neviges der Wohnungsinhaber zu Tode kam, starb am gestrigen Montagabend ein Mann beim Brand einer Gartenlaube.
Polizei und Feuerwehr waren um 21.29 Uhr alarmiert worden, nachdem Zeugen ein Feuer in einer Kleingartenanlage im Bereich zwischen Mettmanner Straße, Martin-Luther-Straße und Burgstraße gemeldet hatten.
Die Ursache für den Brand eines Wohnhauses mit Stall, bei welchem am frühen Samstagmorgen, 14. Dezember 2019, in Hundwil 200 Schweine ums Leben kamen, konnte geklärt werden.
Kurz vor 00.30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in Hundwil eine Liegenschaft brennen und dass sich noch Tiere im Stall befinden würden.
Mühlhausen. In Flammen stand am frühen Dienstagmorgen ein Kinderwagen in Mühlhausen. Der Wagen stand An der Burg, neben dem Gebäude, in dem sich ein Gymnasium befindet.
Vor Ort stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug mit Sperrmüll präpariert und im Anschluss entzündet wurde.
Offenburg. Die Feuerwehr Offenburg war am frühen Montagabend zu einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Offenburger Innenstadt alarmiert worden.
Gegen 20.13 Uhr meldeten Anwohner des viergeschossigen Wohngebäudes in der Strohgasse über den europaweiten Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus dem Keller. Der Treppenraum wäre noch rauchfrei und sie könnten die Wohnungen noch sicher verlasen.
Am Montag, 6. Januar 2020, musste die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon um 17 Uhr aufgrund einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus im Rosenhof in Pfäffikon ausrücken.
In einer Waschküche war ein Wäschetrockner in Brand geraten.
Am Montag (06.01.2020), um 15:45 Uhr, hat auf der Autobahn A3 ein Auto aufgrund einer unbekannten technischen Ursache Feuer gefangen.
Eine Polizeipatrouille konnte den Brand löschen.
Am Dienstag, den 31. Dezember 2019, brach am Ende des Vormittags ein Feuer in einer Villa in Epalinges aus, das das Gebäude schwer beschädigte.
Die Untersuchung ergab, dass die Ursachen auf ein technisches Problem zurückzuführen sind.
Hamburg Farmsen-Berne. Am späten Sonntagabend gegen 21:38 Uhr meldeten mehrere Anrufer der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg über den kostenfreien Notruf 112 eine starke Rauchentwicklung aus einer Wohnung im 1.Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Ebeersreye in Hamburg Farmsen-Berne.
Weitere Meldungen ergaben, dass im 2.Obergeschoss eine Frau auf einem Balkon steht und um Hilfe ruft. Der Disponent alarmierte unter dem Stichwort Feuer mit Menschenleben in Gefahr (FEUY) einen Löschzug der Berufsfeuerwehr, eine Freiwillige Feuerwehr, einen B-Dienst, einen Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug.
Beim Brand in einem leerstehenden, älteren Haus- und Scheunenanbau ist am Montagvormittag (06.01.2020) in Bülach Sachschaden von einigen zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Oberhausen. Anwohner eines Mehrfamilienhauses auf der Barmingholtener Straße riefen am Vormittag (6.1.) Polizei und Feuerwehr zur Hilfe. Aus einer Wohnung im ersten Stockwerk quollen starke Rauchwolken.
Bereits nach wenigen Minuten waren alle verfügbaren Streifenwagenbesatzungen und zahlreiche Rettungskräfte der Berufsfeuerwehr Oberhausen am Einsatzort.
Alsheim. Am Sonntagabend den 05.01.2020, gegen 19:15 Uhr, kam es in Alsheim zu einem Vollbrand eines Wohngebäudes.
Bei Eintreffen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei stand das Gebäude bereits in Flammen.
Am Sonntag (05.01.2020) ist in einer Wohnung an der Näfenackerstrasse um die Mittagszeit ein Weihnachtsbaum abgebrannt.
Es entstand grosser Sachschaden, verletzt wurde niemand.
Am Sonntag, 5. Januar 2020, kurz vor 14.00 Uhr, erhielt die Polizei Basel-Landschaft die Information, wonach sich bei der Firma Halal Schlachthof und Fleischhandel in Buckten BL ein Brandanschlag ereignet haben sollte.
Die erste Kontrolle vor Ort verlief negativ, bei einem weiteren Augenschein im Gebäudeinnern konnten Brandsätze gefunden werden. Es kam jedoch zu keinem Brand.
Am Samstagabend (04.01.2020) ist die örtliche Feuerwehr zur Sportanlage Bergholz aufgeboten worden.
Kurz nach 20:30 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale St. Gallen die Meldung ein, dass aus der öffentlichen Toilettenanlage Rauch aufsteige.
Oberhausen. Am heutigen Samstagmittag rückte der Löschzug der Feuerwache Sterkrade zu einem Brand an der Klosterhardter Straße aus.
Auf einem Hinterhof brannte eine Kfz-Werkstatt in voller Ausdehnung.
Velbert. Zu einem Wohnungsbrand wurden die berufliche Wache und alle drei Löschzüge aus Neviges am frühen Samstagmorgen, den 4.1.2020 um 3.05 Uhr zur Weinbergstraße nach Neviges alarmiert.
Die bereits kurze Zeit später eingetroffenen Einsatzkräfte stellten fest, dass einer der drei Bewohner das betroffene Wohnhaus noch nicht verlassen hatte. Sofort wurden mehrere Trupps in die stark verrauchte Brandwohnung zur Menschenrettung entsendet. Die Einsatzkräfte konnten den Wohnungsinhaber jedoch nur noch tot aus seiner Wohnung bergen.
Mettmann. Am nächtlichen Samstagmorgen des 04.01.2020, gegen 03.05 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei in Velbert zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Weinbergstraße im Ortsteil Neviges gerufen.
Bewohner des Mehrfamilienreihenhauses waren durch ausgelöste Rauchmelder auf einen Brand mit starker Rauchentwicklung in einer Erdgeschosswohnung aufmerksam geworden. Die Bewohner wählten den Notruf und verließen das Gebäude.
Gestern brach in einem Wohnhaus in Givisiez ein Feuer aus. Eine Kerze setzte eine Matratze in Brand. Die beiden Bewohner wurden zur Kontrolle durch die Ambulanz in ein Spital gebracht.
Da ihre Wohnung unbewohnbar ist, werden sie bei Bekannten untergebracht.
Surwold. Heute um ca. 06:30 Uhr wurde den Einsatzkräften auf der B 401 zwischen Börgermoor und Bockhorst ein brennender Anhänger eines Schweinetransporters gemeldet.
Dieser ist nach bisherigen Erkenntnissen aufgrund einer festsitzenden Bremse in Brand geraten.
Werl. Am frühen Freitagabend (03.01.), gegen 17.50 Uhr, rückte die Feuerwehr Werl mit einem Großaufgebot zu einem Brand in einem Wohnheim in der Grafenstraße aus.
Die Einrichtung wird zurzeit von dreizehn Personen bewohnt, die zum Teil pflegebedürftig sind.
Bochum Querenburg. Um 21:30 Uhr meldeten gleich mehrere Anrufer über die Notrufnummer 112 einen brennenden Pkw auf der Autobahn A448.
Das Fahrzeug sollte sich nach Angaben der einzelnen Anrufer auf der Höhe Baroper Straße und der Autobahnauffahrt A43 befinden.
Schleiz. Am 03.01.2020 gegen 14:27 Uhr wollte ein 78-jähriger Mann aus dem Bereich Langenorla das Fahrerhaus seines ausgemusterten Lkw W50 mittels Schneidbrenner zerteilen.
Hierbei entzündeten sich sowohl die Sitze als auch die Innenverkleidung des Fahrzeuges.
Worms. Am frühen Samstagmorgen informierte ein Anwohner die Feuerwehr Worms über einen Gebäudebrand in der Güterhallenstraße.
Der Dachstuhl des dortigen Lagergebäudes in der Nähe der Bahnschienen stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei und des Rettungsdienstes in Flammen.
Düsseldorf. Bewohner meldeten der Feuerwehr Düsseldorf am Freitagnachmittag eine brennende Wohnung in der neunten Etage eines Hochhauses in Garath.
Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle und verhinderte ein Übergreifen auf die anderen Wohnungen. Die Notärztin untersucht 37 Betroffene, davon musste drei Verletzte in ein Krankenhaus transportiert werden. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
St. Georgen im Schwarzwald - Peterzell. Zu einem heftigen Verkehrsunfall mit mehreren teils schwer verletzten Personen bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos ist es am Donnerstagspätnachmittag auf der Bundesstraße 33 zwischen St. Georgen und Peterzell gekommen.
Ein 30-jähriger Mann war zusammen mit einem 57 Jahre alten Beifahrer kurz nach 16 Uhr - von Villingen kommend - mit einem Mercedes Kombi der C-Klasse auf der B 33 in Richtung St. Georgen unterwegs.
Bremen Aumund-Hammersbeck. Am Freitagvormittag, dem 03. Januar 2020, kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Dachstuhlbrand in Aumund-Hammersbeck.
Mehrere Anrufer meldeten ab 11 Uhr über den Notruf 112 ein Feuer in einer eingeschossigen Doppelhaushälfte in der Straße "Auf dem Flintacker". Flammen schlugen bereits aus dem Dach.
Lübtheen. Bei einem Feuer im Kinderzimmer einer Wohnung in Lübtheen ist am Donnerstagabend ein 25-jähriger Familienvater leicht verletzt worden.
Nach ersten Erkenntnissen brach der Brand aus noch unbekannter Ursache offensichtlich im Bereich eines Kinderbettes aus. Zu diesem Zeitpunkt befand sich niemand in dem Raum.
Bonn. 03.01.2020, 01:53 Uhr. Bei einem Zimmerbrand in den frühen Morgenstunden wurde eine Person verletzt.
Der Brand konnte durch den vorgehenden Angriffstrupp schnell gelöscht werden. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Duisburg. Nach einem versuchten Brandanschlag auf einen islamischen Kultur- und Bildungsverein an der Pastor-Boelitz-Straße in Wesel am vergangenen Dienstag (31. Dezember) hat der Staatsschutz der Duisburger Polizei die Arbeit aufgenommen.
Die Beamten ermitteln jetzt, wer als Verdächtiger oder tatverdächtige Gruppe infrage kommt und ob es sich um eine politisch motivierte Tat oder um persönliche Beweggründe handelt.
Am Donnerstag, 2. Januar 2020, musste die Feuerwehr Wollerau kurz vor 11 Uhr an die Sihleggstrasse in Wollerau ausrücken. In einem Gewerbegebäude war ein Adventskranz in Brand geraten.
Das Feuer wurde noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch Anwesende gelöscht.
Am Mittwoch (01.01.2020), um 21 Uhr, ist in einer Wohnung an der Rittersbergstrasse ein Christbaum in Brand geraten. Das Feuer konnte durch die Bewohner selber gelöscht werden.
Eine 67-jährige Frau musste wegen Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Neustadt/Weinstraße. Am 01.01.2020, um 15:12 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei über einen brennenden Mülleimer in der Robert-Stolz-Straße, in Neustadt, informiert.
Vor Ort wurde festgestellt, dass es sich nicht um einen Mülleimer, sondern um einen Altkleidercontainer handelt, der im Inneren brannte und stark rauchte.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Chur ist in der Silvesternacht ein Feuer ausgebrochen.
Ein Mann wurde leicht verletzt. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Am 31. Dezember, 1600 Uhr, kam es in einem Einfamilienhaus in Oberegg in einem Zimmer zu einem Brand im Bereich einer sich in einer Holzwand eingebauten elektrischen Steckdose.
Dies führte in der Folge zu einer starken Rauchentwicklung und zu einer Brandzehrung an Holzverkleidungen und der Decke.
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, 31. Dezember 2019 / 01. Januar 2020, kam es auf dem Kantonsgebiet zu mehreren Brandfällen.
Personen wurden keine verletzt; es entstand Sachschaden.
Am Dienstag, 31. Januar 2019, musste die Feuerwehr Wollerau um 17.30 Uhr an die Roosstrasse in Wollerau ausrücken.
Ein abgestelltes Fahrzeug war in Brand geraten.
Bei einem Mehrfamilienhaus in Selzach kam es in der Nacht auf Neujahr zu einem Brand. Seit April 2019 ist dies bereits das dritte Mal, dass es bei diesem Objekt brennt.
Als Ursache steht Brandstiftung im Vordergrund.
Kurz nach Mitternacht des 01.01.2020 kam es in Schaffhausen an der Kesselstrasse zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus. Dabei wurden mehrere Personen verletzt.
An der Liegenschaft entstand erheblicher Sachschaden. Die Brandursache ist noch Gegenstand von Ermittlungen.
Am späteren Dienstagnachmittag (31.12.2019) hat sich in der Altstadt Schaffhausen ein Brand in einer medizinischen Praxis ereignet. Personen wurden dabei keine verletzt, jedoch entstand Sachschaden.
Als Brandursache konnte ein unbeaufsichtigtes glimmendes Adventsgesteck eruiert werden.
Bei einem Brand in einem Wohnhaus in Wolhusen ist ein 45-jähriger Schweizer ums Leben gekommen.
Die Untersuchungen führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.