Die Kantonspolizei Thurgau hat einen 26-jährigen Mann ermittelt, der seit August 2018 in Bürglen mehrere Brände gelegt hatte.
Intensive Ermittlungen durch den Brandermittlungsdienst der Kantonspolizei Thurgau in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft führten zur Verhaftung eines 26-jährigen Schweizers aus der Region.
Am Mittwoch, 9. Januar 2019, wurde der Kantonspolizei Schwyz kurz vor 22 Uhr ein Fahrzeugbrand an der Oberblattstrasse in Wollerau gemeldet.
Das Auto war unter einer Terrasse an einer Hausfassade abgestellt.
Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus sind am Mittwochmorgen (9.1.2019) in Winterthur-Seen drei Personen verletzt worden. Der Sachschaden wird auf mehrere zehntausend Franken geschätzt.
Kurz vor 10:00 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur Meldungen ein, wonach dichter Rauch aus einem Wohnhaus in Seen aufsteigen würde.
2. Nachtrag zu den Medienmitteilungen vom 3. und 4. Januar 2019.
Die Stadtpolizei Zürich hat den Mann, der am Donnerstagmorgen, 3. Januar 2019, nach einem Brand an der Birmensdorferstrasse 83 tot aufgefunden worden war, in der Zwischenzeit identifizieren können.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist am Dienstagabend ins Berner Schosshaldequartier ausgerückt. Am Klaraweg brannte eine Küche in einem Mehrfamilienhaus. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.
Am Dienstag, 8. Januar 2019, kurz vor 19.30 Uhr, ging bei der Einsatzleitzentrale der Berufsfeuerwehr Bern die Meldung wegen eines Brandes in einer Küche am Klaraweg ein.
Am Dienstag, 08.01.2019, ca. 18.50 Uhr, ereignete sich an der Hauptstrasse in Nidfurn aus noch ungeklärten Gründen ein Brandfall in einem leerstehenden Wohnhaus, welches sich zurzeit im Umbau befindet.
Ein Passant meldete dem Feuerwehrnotruf, dass ein älteres Wohnhaus brenne.
Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Montagnachmittag (7.1.2019) in Gundetswil (Gemeinde Wiesendangen) ein Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Eine Person hat Verletzungen erlitten.
Am Montag, 7. Januar 2019, bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Flüelen starke Rauchentwicklung bei der Holzheizung und meldete dies kurz vor 19.00 Uhr der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Uri.
Beim Eintreffen der umgehend ausgerückten Feuerwehren drang bereits starker Rauch aus der Riegelbaute. Mehrere Personen, die sich noch im Haus befanden, wurden daraufhin evakuiert. Ein Übergreifen des Feuers auf umliegende Gebäude konnte durch die Feuerwehren verhindert und der Brand weitestgehend gelöscht werden. Nachlöscharbeiten sind zur Stunde noch im Gange.
Am Sonntagabend brannte in einem Mehrfamilienhaus in Frauenfeld ein Christbaum, verletzt wurde niemand.
Ein Bewohner entzündete am Abend im Wohnzimmer die Kerzen des Christbaums. Gegen 19.30 Uhr fing der Christbaum plötzlich Feuer. Die beiden Bewohner konnten die Wohnung verlassen und alarmierten die Kantonale Notrufzentrale, verletzt wurde niemand.
In einer Wohnung an der Parkstrasse in Binningen BL geriet am Sonntag, 6. Januar 2019, kurz nach 22.30 Uhr, ein Weihnachtsbaum in Brand.
Eine Person wurde verletzt.
Am Montag (07.01.2019), kurz nach 1 Uhr, ist ein brennender Balkon in einem Mehrfamilienhaus an der Industriestrasse entdeckt worden.
Die zuständige Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.
Am Sonntagabend hat in einem Reiheneinfamilienhaus in Oberdiessbach ein Weihnachtsbaum Feuer gefangen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen und löschen.
Drei Personen wurden beim Brand leicht verletzt und ins Spital gebracht. Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar.
Am Samstag ist im Obernau ein Treibhaus niedergebrannt. Eine angrenzende Scheune wurde teilweise durch das Feuer beschädigt.
Der Brand ist wegen einem technischen Defekt ausgebrochen. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagnachmittag ist auf der Autobahn A1 bei Neuendorf in Richtung Bern ein Auto aus noch unbekannten Gründen vollständig ausgebrannt. Verletzt wurde niemand.
Auf der Autobahn A1, kurz nach der Verzweigung Härkingen, geriet am Samstag, 5. Januar 2019, kurz nach 13 Uhr, ein in Richtung Bern fahrendes Auto aus derzeit noch unbekannten Gründen in Brand.
Bei einem Brand, welcher im Motorraum eines abgestellten Autos ausgebrochen sein dürfte, entstand Sachschaden an Fahrzeugen und einer Gebäudefassade. Verletzt wurde dabei niemand.
Am Sonntag, 06. Januar 2019, zirka 11.15 Uhr bracht bei einer Pferdepension in Ueken ein Brand aus. Die Meldung an den Feuerwehrnotruf 118 erfolgte rasch.
Nur dem schnellen Eingreifen des Hausmeisters ist es vermutlich zu verdanken, dass es nicht zu einem grossen Brand in der Steinstrasse kam.
Im Keller eines der auf der so genannten Jordan Fläche neu gebauten Häuser brannte am Donnerstagnachmittag gegen 15:00 Uhr ein Karton mit Unrat. Spielende Kinder machten den Mann auf das Feuer im Keller aufmerksam.
Wie berichtet, kam es an Silvester 2018 zu einem Wohnungsbrand in einem Hochhaus, bei dem ein 5-jähriges Mädchen tödliche Verletzungen erlitt.
Im Zuge der Ermittlungen, wie es zu dem folgenschweren Brand kam, untersuchten gestern Brandermittler der Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck mit Unterstützung eines Sachverständigen des Bayerischen Landeskriminalamtes die ausgebrannte Wohnung.
Nachtrag zur Meldung vom 3. Januar 2019, 09.39 Uhr: Ein Todesopfer nach Brand im Kreis 3.
Bekanntlich kam es gestern Morgen, 3. Januar 2019, zu einem Brand im Untergeschoss an der Birmensdorferstrasse 83.
Am Mittwoch, 02.01.2019, 17:04 Uhr, erhielt die Kantonspolizei Nidwalden telefonisch die Meldung einer Drittperson, wonach in einer Einliegerwohnung eines Einfamilienhauses in Buochs NW ein Brand ausgebrochen sei.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte vor Ort, stellten diese fest, dass aus der Einliegerwohnung des betroffenen Einfamilienhauses Rauch trat.
Ein Mönchengladbacher fuhr am Neujahrsmorgen gegen 01:10 Uhr mit seinem Opel Astra über die Oststrasse in Richtung Korschenbroicher Strasse, als er plötzlich Flammen, aus dem Motorraum kommend, bemerkte.
Er hielt sofort an und alarmierte die Feuerwehr.
Nach einem Kellerbrand am Donnerstagmorgen, 3. Januar 2019, im Kreis 3, fanden die Rettungskräfte eine tote Person.
Die Identität der verstorbenen Person sowie die Brandursache stehen im Moment nicht fest. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Beim Brand eines Doppeleinfamilienhauses ist am Mittwochabend (02.01.2019) in Küsnacht ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Zwei Bewohner sind mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung zur Kontrolle ins Spital gebracht worden.
Bei einem Brand in Riedt bei Erlen wurde am Dienstagabend ein Mann leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Kurz nach 20 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Feldheimstrasse eine Scheune mit Stall in Vollbrand stehe. Die Feuerwehren Erlen und Amriswil kamen mit rund 80 Einsatzkräften vor Ort und konnten das Feuer löschen.
In Burgdorf hat es am späten Montagabend im Bereich einer Türe einer Sendemastanlage gebrannt. Es entstand Sachschaden.
Brandstiftung steht im Vordergrund der Ermittlungen. Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Sonntag ist in Därligen ein Brand in einer Alphütte ausgebrochen. Die Einsatzkräfte wurden per Helikopter zum Gebäude geflogen.
Die Alphütte wurde komplett zerstört. Ermittlungen zum Brand sind im Gang.
In Paspels ist in der Nacht auf Sonntag in einem Saunahaus ein Brand ausgebrochen.
Der Dachstock des Saunahauses brannte vollständig aus. Verletzt wurde niemand.
Am Samstagabend ist in Uetendorf ein Brand in einem Gebäude mit Wohnbereich ausgebrochen. Das Feuer konnte rasch unter Kontrolle gebracht und schliesslich gelöscht werden.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannten mehrere Fahrzeuge im Industriegebiet Kerzers unter der Brücke der Umfahrungsstrasse.
Die Ursache dieses Feuers ist zurzeit nicht bekannt. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Ein Brand richtete gestern Abend an einem Einfamilienhaus in Nussbaumen grossen Schaden an. Verletzt wurde niemand.
Geringeres Ausmass hatte zur gleichen Zeit ein Küchenbrand in Aarau. Zwei Personen wurden ins Spital gebracht.
Nach einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Romanshorn konnten am Mittwochabend zwei Personen nur noch tot aus ihrer Wohnung geborgen werden.
Kurz nach 20.30 Uhr bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Feldeggstrasse eine Rauchentwicklung aus einer Wohnung und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
Am Mittwoch (26.12.2018), kurz nach 11:15 Uhr, hat an der Alten Landstrasse das Auto einer 76-jährigen Frau Feuer gefangen.
Während der Fahrt bemerkte sie, dass das Auto nicht richtig funktionierte.
In Grosshöchstetten hat in der Nacht auf Mittwoch ein Technikraum einer Sendemastanlage gebrannt. Es entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Bern geht von Brandstiftung aus und sucht Zeugen.
Bei einem Dachstockbrand in einer Altstadtliegenschaft ist am Mittwochmorgen (26.12.2018) in Winterthur ein Schaden in Höhe von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagnachmittag, 23. Dezember 2018, kurz 1500 Uhr, ist es im Hinterfeld in Altendorf zu einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Nach ersten Erkenntnissen hatte die Wohnungsmieterin eine Pfanne mit Speiseöl auf dem Kochherd erhitzt und diese vergessen.
An der Dorfstrasse in 8236 Büttenhardt hat sich ein Brand am frühen Samstagmorgen, 22.12.2018, ereignet, wobei ein Ökonomiegebäude vollständig ausbrannte.
Es wurde niemand verletzt.
Am Freitagnachmittag ist in Faulensee ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Das Gebäude wurde dabei zerstört. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 21. Dezember 2018, um 12.50 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Kirschgartenstrasse in Faulensee ein. Beim Eintreffen der umgehend ausgerückten Einsatzkräfte stand das betroffene Gebäude bereits in Vollbrand.
Heute Morgen ist in Marbach ein Wohnhaus in Brand geraten. Verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Sachschaden ist beträchtlich.
Am Freitag, 21. Dezember 2018, kurz vor 10:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in Marbach eine Wohnung in Brand geraten sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Feuer bereits auf den Dachstock übergegriffen. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstagabend ist in Inkwil in einem Mehrfamilienhaus ein Brand ausgebrochen. Mehrere Personen wurden evakuiert, verletzt wurde niemand.
Es entstand massiver Sachschaden.
Am Freitag (21.12.2018), kurz nach 9 Uhr, ist an der Flumserbergstrasse, Höhe Brünisberg, ein Lieferwagen in Brand geraten.
Die Strecke zwischen Bergheim und Tannenboden musste für die Löscharbeiten kurzzeitig gesperrt werden.
Die Berufsfeuerwehr Bern ist in der Nacht auf Freitag wegen einer Brandmeldung in die Lorraine ausgerückt. Am Randweg brannte es in einer Schreinerei. Im Wohnhaus, zu welchem die Schreinerei gehört, erlitten drei Bewohner Rauchgasvergiftungen.
Der Sachschaden dürfte mehrere zehntausend Franken betragen.
Am Freitag (21.12.2018), um 01:15 Uhr, ist es zu einem Brand in einem Wohnhaus an der Kübachstrasse gekommen. Die Feuerwehren sind zur Zeit der Berichterstattung noch daran das Feuer zu löschen.
Vier Bewohner erlitten eine leichte Rausgasvergiftung.
Am Donnerstag (20.12.2018), kurz nach 10:30 Uhr, ist an der Staatsstrasse, auf dem Parkplatz der Shell-Tankstelle, ein Lieferwagen in Brand geraten.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden in der Höhe von mehreren 10'000 Franken.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.