Am Donnerstagabend (18.04.2024) fuhr ein 20-jähriger Mann mit seinem Auto von Berneck her in Richtung Oberegg.
Im Kurvenbereich bei der Sonderegg verlor er die Herrschaft über das Fahrzeug, geriet über die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der dortigen Leitschranke.
Ein Mann ist am Donnerstagabend (18.04.2024) mit einem Messer auf zwei Polizisten losgegangen und verschanzte sich im Anschluss in seiner Wohnung.
Die Landespolizei sperrte daraufhin das Dorfzentrum weiträumig ab und leitete den Verkehr um.
Am Donnerstag, 18. April 2024, kam es auf der Autobahn A4 zwischen Seewen und Brunnen bei winterlichen Verhältnissen zu einer Selbstkollision und mehreren Folgeunfällen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt. Die A4 in Fahrtrichtung Süden blieb längere Zeit gesperrt.
Am Donnerstagnachmittag ereignete sich auf der Autobahn A12 zwischen Vaulruz und Châtel-St-Denis einen Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto.
Dabei verletzten sich zwei Personen. Der betroffene Autobahnabschnitt war während 2 Stunden gesperrt.
Am Mittwochabend ist es auf der Autobahn A6 bei Wichtrach zu mehreren Verkehrsunfällen gekommen. Vier Personen wurden verletzt.
Der Autobahnabschnitt zwischen Kiesen und Rubigen war für mehrere Stunden gesperrt. Die Unfälle werden untersucht.
Die Ermittlungen zum Vollbrand einer Werkstatt von Ende Januar in Scheuren sind abgeschlossen. Ein technischer Defekt hat das Feuer ausgelöst.
Am Samstag, 27. Januar 2024, war in der Werkstatt eines Bauernhauses am Fechtern 1 in Scheuren ein Brand ausgebrochen.
Die Jugendwerkstatt in Bättwil geriet am Mittwoch, 29. November 2023, in Vollbrand.
In der Zwischenzeit konnten Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn die Brandursache klären. Demnach geriet ein Kühlschrank, aufgrund eines technischen Defekts innerhalb der elektrischen Installationen, in Brand.
Grösserer Sachschaden ist am Mittwoch, 17. April 2024, bei einem Brand einer Kaffeemaschine in Speicher entstanden.
Gegen 23.00 Uhr wurde die Wohnungsmieterin auf Geräusche aus der Küche aufmerksam und hielt Nachschau.
Ein grösseres Aufgebot an Einsatzkräften hat am Mittwochabend, 17. April 2024, ein Kaminbrand in Teufen ausgelöst.
Während dem Abendessen stellten die Eigentümer eine starke Rauchentwicklung vor ihrer Liegenschaft fest und hielten Nachschau.
Bei einer Kollision zwischen einem Lastwagen und einem Personenwagen sind am Dienstagnachmittag (16.04.2024) in Aathal-Seegräben (Gemeinde Seegräben) zwei Personen verletzt worden.
Kurz nach 14 Uhr fuhr ein 37-jähriger Chauffeur auf der Zürichstrasse in Richtung Uster. In der Gegenrichtung fuhr ein 42-jähriger Lenker mit seinem Personenwagen Richtung Wetzikon.
Bei sommerlichen Temperaturen wurde Anfang April der Ernstfall geübt: Der Berufsfeuerwehrlehrgang der Höheren Fachschule für Rettungsberufe (HFRB) trainierten Gebäudebrandbekämpfung und Personenrettung.
Die Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann/frau eidg. FA ist sehr praxisorientiert.
Seit Ende Februar wurden in Villarsiviriaux und Corbières mehrere Fahrzeuge vorsätzlich in Brand gesetzt.
Die Kantonspolizei hat den mutmasslichen Täter, einen 75-jährigen Mann, angehalten. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Mittwoch, 17. April 2024, circa 07.15 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand an der Rebgasse ausrücken müssen.
Vor ihrem Eintreffen hatten Drittpersonen das Feuer gelöscht. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt brachte eine verletzte Person ins Spital.
In Lüterswil ist am Montag, 18. März 2024, ein ehemaliges Bauernhaus durch einen Brand komplett zerstört worden.
In der Zwischenzeit konnten Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn die Brandursache klären.
Gestern, kurz nach 14:00 Uhr meldeten aufmerksame Nachbarn eine starke Rauchentwicklung aus einem Haus in der Kägiswilerstrasse in Kerns.
Durch die ausgerückte Feuerwehr konnte schlimmeres verhindert und der Brand schnell unter Kontrolle gebracht werden.
Am Mittwoch (17.04.2024), kurz vor 2:45 Uhr, ist es in einem Dachstock eines Einfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Der Brand konnte durch die ausgerückten Feuerwehren gelöscht werden. Es wurden keine Personen verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Kurz vor Mittag ist am Dienstag (16.04.2024) in Schönenberg (Gemeinde Wädenswil) ein Dachstock in Brand geraten. Am Gebäude entstand erheblicher Sachschaden.
Mehrere Personen mussten ihre Wohnungen verlassen. Verletzt wurde niemand.
In Münsingen ist am Dienstagnachmittag ein Brand in einem Einfamilienhaus ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache und zum Sachschaden aufgenommen.
Bei einem abseits des Hauptgebäudes stehenden Rinderstall in Günsberg kam es am Mittwoch, 10. April 2024, aus vorerst unbekannten Gründen zu einem Brand.
Die meisten der rund 90 eingestallten Tiere konnten rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, zwei Mutterkühe mussten im Nachgang zu diesem Brandereignis eingeschläfert werden.
Am Montagabend (15.04.2024) kam es in einem Mehrfamilienhaus im Gebiet „Im Hölzli“ zu einem Küchenbrand.
Zwei Personen mussten mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
Am gestrigen Montag zogen starke Sturmböen über den Kanton Aargau. Bei der Kantonalen Notrufzentrale gingen diverse Meldungen ein.
Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Am Montag (15.04.2024), kurz vor 11:50, ist es auf der Werkhofstrasse zu einem Unfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Auto gekommen.
Die 32-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Montag (15.04.2024), kurz vor 6 Uhr, ist es in einer Werkstatt an der Hauptstrasse zu einem Brand gekommen. Der Brand konnte durch die zuständige Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
In der Nacht auf Dienstag (16.04.2024) ist in Elgg ein Schopf komplett niedergebrannt. Am Gebäude ist erheblicher Sachschaden entstanden.
Mehrere Personen mussten evakuiert werden. Verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Samstag, 13. April 2024, ist an der Mittelbissaustrasse in Heiden, ein Brand ausgebrochen. Es entstand hoher Sachschaden.
Am 13. April, kurz nach 02.00 Uhr war es in Heiden zu einem Brand eines Einfamilienhauses mit angebauter Scheune gekommen.
Am vergangenen Wochenende ist es zu sieben Verkehrsunfällen gekommen. Dabei wurden vier Personen verletzt und ins Spital eingeliefert.
Am Montagmorgen geriet ein Fahrzeug in Brand.
Am Montag (15.04.2024), kurz nach 00:40 Uhr, ist es in einer Wohnung am St. Josefweg zu einem Brand gekommen.
Als Brandursache steht ein technischer Defekt von einer Elektroinstallation im Vordergrund.
Am Montag (15.04.2024), kurz nach 2:30 Uhr, ist es in einer Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses an der Bürgerheimstrasse zu einem Brand gekommen.
Durch den Brand erlitten mehrere Fahrzeuge Totalschaden. Es entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Am Sonntag (14.04.2024), kurz nach 22:20 Uhr, ist es in einem Schopf an der Oberdorfstrasse zu einem Brand gekommen. Der Brand konnte rasch gelöscht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag (14.04.2024), um 16:45 Uhr, ist es auf einer Raststätte bei der Autobahn A1 in Richtung Rheineck zu einem Autobrand gekommen.
Es wurden keine Personen verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 20'000 Franken.
Ein Auto hat sich am Sonntagmorgen (14.4.2024) auf einem Parkplatz in Stäfa selbständig gemacht und ist in den Zürichsee gestürzt.
Verletzt wurde niemand.
Am Samstag, 13. April 2024, ist es auf der Schwägalpstrecke in Urnäsch zu zwei Verkehrsunfällen gekommen.
Dabei verletzten sich drei Motorradfahrer. Es entstand Sachschaden.
Am Sonntagmorgen, 14. April 2024, kurz vor 06.15 Uhr, kam es in einer Abfallentsorgungsstelle an der Langenhagstrasse in Birsfelden BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
Am Samstag (13.04.2024), kurz nach 11 Uhr, ist ein 43-jähriger Mann mit seinem Motorrad, auf der Murgstrasse, kurz nach der Kantonsgrenze, verunfallt.
Er wurde schwer verletzt von der Rega ins Spital geflogen.
Am Samstagnachmittag, 13. April 2024, zerstörte ein Brand im Hafen beim Aahorn in Lachen rund ein Dutzend Boote sowie eine Bootshalle.
Drei Boote sanken dabei. Für die Brandbekämpfung standen Einsatzkräfte mehrerer Feuerwehren und Seerettungdienste im Einsatz. Weshalb das Feuer ausgebrochen ist, steht noch nicht fest.
Am Samstag (13.04.2024), kurz nach 19:10 Uhr, hat sich auf der Gärtensbergstrasse ein Traktor überschlagen. Ein 51-jähriger Mann wurde verletzt.
Ein technischer Defekt steht als Unfallursache im Vordergrund.
Ein Autofahrer ist am Samstagmorgen (13.4.2024) auf der Spitalstrasse in Rüti auf die Gegenfahrbahn und anschliessend auf das Trottoir geraten.
Dabei kollidierte er zuerst mit einer entgegenkommenden Velofahrerin und danach mit einem Fussgänger. Die Velofahrerin wurde schwer, der Fussgänger leicht verletzt.
Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Freitagnachmittag (12.4.2024) in Hausen am Albis Sachschaden von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
In der Nacht auf Samstag, 13. April 2024, ist in einer Scheune in Heiden ein Brand ausgebrochen.
Der Brand wurde durch die Feuerwehr gelöscht. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitagnachmittag, 12. April 2024, kurz nach 16.45 Uhr, kam es in einer Lagerhalle an der Erlenstrasse in Therwil BL zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung.
Am gestrigen Freitag, 12. April 2024, ca. 19 Uhr, kam es auf der Linth-Escherstrasse in Bilten zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 56-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen auf Linth-Escherstrasse von Bilten herkommend in Fahrtrichtung Niederurnen unterwegs.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.