Am Freitagnachmittag (9.2.2024) ist die seit dem 31.01.2024 vermisste 27-jährige Frau im Rhein bei Laufen-Uhwiesen ZH tot aufgefunden worden.
Ein Drittverschulden kann nicht ausgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang wurde ein tatverdächtiger Mann im Kanton Schaffhausen verhaftet.
Am Freitagvormittag, 9. Februar 2024, ist es in Herisau zu einem Brand eines Baustellenkompressors gekommen.
Personen wurden keine verletzt, der Sachschaden ist erheblich.
Im Entsorgungszentrum in Bubendorf sind gestern Nachmittag rund 200 Liter Triethylamin ausgelaufen, was zu einem grösseren Aufgebot an Einsatzkräften führte.
Zehn Mitarbeitende des Zentrums, die den Stoff eingeatmet hatten, wurden zur Abklärung in ein Spital gebracht.
In einem Mehrfamilienhaus in Wolfwil kam es am Montag, 15. Januar 2024, zu einem Brand.
Dabei wurde ein 73-jähriger Hausbewohner erheblich verletzt und die gesamte Liegenschaft weitgehend zerstört.
Am Donnerstag (08.02.2024), kurz vor 09:30 Uhr, ist es in einer Küche eines Einfamilienhauses an der Hauptstrasse zu einem Brand gekommen.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Als Brandursache steht ein nicht sachgemässer Umgang mit einer Gasflasche im Vordergrund.
Am Donnerstag (08.02.2024), kurz nach 9:50 Uhr, ist auf der Bischofszellerstrasse ein Tank aufgrund ungenügender Ladungssicherung aus einem Anhänger auf die Strasse gefallen.
Anschliessend floss das darin enthaltenen Schmutzwasser in einen Schacht und den darunterliegenden Bach.
Am Donnerstag (08.02.2024), kurz vor 17 Uhr, ist im Werdenberger Binnenkanal an der Langäulistrasse ein Ölfilm festgestellt worden.
Die unbekannte Menge Öl floss zuvor aus einem Meteorschacht in den Binnenkanal. Die Ursache konnte noch nicht geklärt werden.
Die Äste von Bäumen, Hecken und Sträuchern aus Vorgärten wachsen oftmals in das Strassengebiet. Dies kann die Verkehrssicherheit erheblich beeinträchtigen.
Zudem können die Pflanzen die Durchfahrten der Rettungskräfte, die Arbeiten des Strassenunterhalts bei der Reinigung und beim Winterdienst behindern.
Am Donnerstagabend, 8. Februar 2024, brach in einem Einfamilienhaus in Neuhausen am Rheinfall ein Brand aus.
Dieser konnte von der ausgerückten Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht werden. Eine Person musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung hospitalisiert werden.
Am Mittwoch (07.02.2024), kurz vor 18 Uhr, hat das ehemalige Hotel Acker in Wildhaus gebrannt (Polizei.news berichtete).
Mit dieser Meldung wird die Berichterstattung geschlossen.
Die Schaffhauser Polizei hat am frühen Dienstagabend (06.02.2024) in der Stadt Schaffhausen einen 35-jährigen Schweizer festgenommen, der sich einer Verkehrskontrolle verweigert und sich anschliessend in seinem Fahrzeug verbarrikadiert hatte.
Eine Patrouille der Schaffhauser Polizei führte um 18.30 Uhr am Dienstagabend (06.02.2024) beim Parkplatz Dreispitz in der Stadt Schaffhausen eine Verkehrskontrolle durch.
Am Mittwochabend (07.02.2024), um 18:40 Uhr, ist in einem Zweifamilienhaus am Lindenbongertweg ein Brand entdeckt worden.
Als Brandursache steht fahrlässiger Umgang bei Ölerhitzung im Vordergrund. Es wurden keine Personen verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 20'000 Franken.
In der Nacht Mittwoch auf Donnerstag, 7. / 8. Februar 2024, gegen 02.30 Uhr, brach in einem Restaurant an der Kägenstrasse in Reinach BL ein Brand aus. Personen wurden nicht verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern Mittwochnachmittag gingen auf der Feuerwehrnotrufzentrale 118 mehrere Notrufe ein, dass in einer Einstellhalle ein Fahrzeug brenne.
Die Berufsfeuerwehr von Schutz und Rettung Bern rückte mit fünf Einsatzfahrzeugen und 18 Angehörigen aus.
Am Mittwoch (07.02.2024), kurz vor 18 Uhr, ist es im ehemaligen Hotel Acker in Wildhaus zu einem Brandausbruch gekommen. Polizei.news berichtete.
Die Löscharbeiten dauern nach wie vor an. Der Sachschaden geht in die Millionenhöhe. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen und bittet um das Einsenden von Bild- und Videomaterial.
Am Mittwoch (07.02.2024), kurz vor 18 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand im ehemaligen Hotel Acker an der Ackerstrasse erhalten. Ein Teil des Gebäudes geriet in Vollbrand.
Mehrere regionale Feuerwehren stehen mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Verletzte sind bislang keine gemeldet.
Am Dienstagnachmittag hat in Alvaneu Dorf ein Dachstock eines Wohnhauses gebrannt. Das Gebäude wurde stark in Mitleidenschaft gezogen.
Kurz nach 15 Uhr ging auf der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über starke Rauchentwicklung bei einem Dachstock in Alvaneu Dorf ein.
Bei einem Brand am Mittwochmorgen (7.2.2024) in Ottikon (Gemeinde Gossau) ist eine Scheune komplett zerstört worden. Personen sind keine verletzt worden.
Der Sachschaden dürfte eine Million Franken übersteigen.
Am Dienstag, 6. Februar 2024, circa 14.15 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in der Bachlettenstrasse ausrücken müssen.
Sie hatte das Feuer rasch unter Kontrolle.
Am Dienstagnachmittag ist es auf der Belpstrasse in Rubigen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Beim Unfall wurde ein Kind leicht verletzt. Die Belpstrasse wurde für die Unfallarbeiten mehrere Stunden komplett gesperrt.
In einem leerstehenden Haus an der Wengistrasse in Solothurn ist es am Montag, 5. Februar 2024, aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand gekommen.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde niemand verletzt.
Am Sonntagabend ist in der Stadt Luzern in einem Gebäude ein Feuer ausgebrochen (Polizei.news berichtete).
Die Brandursache ist auf ein thermisches Durchgehen eines Akkus von einem E-Trottinett zurückzuführen.
Auf einem Fussgängerstreifen beim Kolinplatz wurde ein Mann angefahren und erheblich verletzt.
Kurze Zeit später ist ein Auto beim Ratenpass von der Strasse abgekommen, hat sich mehrmals überschlagen und ist eine Böschung hinuntergestürzt.
Am Sonntagabend (4. Februar 2024, nach 22:30 Uhr) ist in einem Zimmer in einem Gebäude an der Friedenstrasse in der Stadt Luzern ein Feuer ausgebrochen.
Drei Personen aus dem Mehrfamilienhaus wurden zur Kontrolle in das Spital gebracht. Alle Bewohner wurden evakuiert und betreut.
Am Sonntagnachmittag, 4. Februar 2024, kam es im Kreis 1 zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die Frau erlitt dabei unbestimmte Verletzungen.
Am 03.02.2024, gegen 11.30 Uhr, kam es an der Schleifenbergstrasse in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandfall.
Ein 86-jähriger Mann musste mit der Ambulanz zur Abklärung ins Spital verbracht werden.
Am Samstag (03.02.2024), um 16:30 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen eine starke Rauchentwicklung in einem Treppenhaus und einer Garage an der Tonhallenstrasse gemeldet worden.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte kein offenes Feuer mehr feststellen, musste aber das stark verrauchte Gebäude entlüften.
Bei einem Verkehrsunfall auf der A15 in Wangen bei Dübendorf (Gemeindegebiet Wangen-Brüttisellen) ist am Samstagnachmittag (3.2.2024) ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt worden.
Kurz vor 13.30 Uhr fuhr ein 78-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der A15 Richtung Brüttiseller-Kreuz.
Am Samstagmittag, 03.02.2024 um ca. 12.25 Uhr, ereignete sich in Ennenda an der Mühlestrasse ein Brandfall in einem Mehrfamilienhaus.
Aus noch nicht restlos geklärten Gründen kam es im Dachstock des Mehrfamilienhauses zu einem Brand.
Am Freitagabend hat in Bäriswil ein Mehrfamilienhaus gebrannt. Das Feuer breitete sich bis ins Dach aus und beschädigte das Gebäude. Verletzt wurde niemand, jedoch ist das Haus nicht mehr bewohnbar.
Ermittlungen zum Brand wurden aufgenommen. Es werden Zeugen gesucht.
In einem Mehrfamilienhaus in Zullwil kam es am Freitagnachmittag, 2. Februar 2024, zu einem Brand. Zwei Bewohnerinnen der Liegenschaft mussten wegen des Verdachts einer Rauchgasvergiftung in ein Spital gebracht werden. Der am Brandobjekt entstandene Schaden ist beträchtlich, lässt sich derzeit aber noch nicht näher beziffern.
Die Brandursache wird durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn abgeklärt.
Am Donnerstagabend, 1. Februar 2024, um ca. 18:30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Kerngartenstrasse sowie einem weiteren Mehrfamilienhaus im Unterm Stallen jeweils zu einem Brandausbruch.
Personen wurden keine verletzt.
Auf der Kyburgstrasse in Küttigkofen hat sich am frühen Donnerstagabend, 1. Februar 2024, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Automobilistin leicht verletzt. Während den aufwendigen Bergungsarbeiten musste die Kyburgstrasse für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Donnerstag in Sirnach zum einem Brand einer Industriehalle. Die Einsatzkräfte waren mit einem Grossaufgebot vor Ort.
Acht Personen wurden medizinisch vor Ort versorgt, eine davon musste ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (01.02.2024), kurz vor 00:30 Uhr, ist in einem Unterflurcontainer an der Sonnenbergstrasse ein Brand entdeckt worden.
Der Unterflurcontainer wurde mutmasslich durch eine unbekannte Täterschaft in Brand gesetzt.
Am Mittwoch (31.01.2024), in der Zeit zwischen 16 Uhr und 16:35 Uhr, hat eine unbekannte Täterschaft einen Papierhandtuchspender in einer Toilette in der Tiefgarage des Einkaufszentrums Säntispark in Brand gesetzt.
Es entstand ein Sachschaden von rund 25'000 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Die Einsatzzahlen von Schutz und Rettung Bern bewegten sich 2023 im Rahmen des Vorjahres: Gut 2’600 Einsätze leistete die Berufsfeuerwehr.
Die Sanitätspolizei rückte über 22’000 Mal aus. Etwa 9’000 Einsätze disponierte die Feuerwehrnotrufzentrale FNZ 118, während die Mitarbeitenden der Sanitätsnotrufzentrale SNZ 144 Bern knapp 47’000 Einsätze koordinierten.
Am Donnerstagmorgen ist am Kornhausplatz in Bern ein Tram entgleist. Mehrere Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Es kam zu erheblichen Behinderungen des öffentlichen Verkehrs. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang wurden aufgenommen.
Die Sanität und die Feuerwehr von Schutz & Rettung Zürich leisteten im Jahr 2023 insgesamt 46 754 Einsätze, das sind 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr.
Die eingehenden Notrufe 144 und 118 nahmen hingegen zu.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.