Immer öfter kopieren Betrüger Instagram-Accounts von öffentlichen Institutionen, Veranstaltungen oder Privatpersonen.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei, die Follower des echten Accounts anzuschreiben und daraus Profit zu machen.
Die Kilometerkosten steigen 2023 um vier Rappen gegenüber dem Vorjahr und liegen neu auf 75 Rappen pro gefahrenen Kilometer. Dies zeigt die jährliche Kilometerkostenberechnung des TCS. Die Lage bleibt aufgrund der unsicheren weltweiten Wirtschaftslage unstabil.
Autofahren ist in den letzten Monaten spürbar teurer geworden. Die Gründe dafür sind Lieferkettenprobleme, Halbleitermangel und höhere Rohstoffpreise, welche die Autohersteller zu teils massiven Preiserhöhungen veranlassten. Dazu sind neue Mindeststandards bei Assistenzsystemen und strengere Emissionsvorschriften für Verbrennungsmotoren gekommen. Auch der Krieg in der Ukraine und die harten Lockdowns in China haben die Verfügbarkeit von Bauteilen für die Hersteller erschwert.
Fast alle erkennen, dass eine Leuchtweste beim Velo- oder E-Bike-Fahren in der Dämmerung oder Dunkelheit hilft, Kollisionen zu vermeiden. Trotzdem tragen nur 5 % eine, stellt die BFU fest.
Bei Tageslicht sind es sogar nur 3 %, wobei auch die Wirkung am Tag unterschätzt wird. Der Hauptgrund für das spärliche Tragen: Viele haben noch nie über das Benützen einer Leuchtweste nachgedacht. Die BFU lanciert nun eine neue Kampagne.
Am Montag, 13.02.2023, kurz nach 18.30 Uhr, ereignete sich auf dem Kirchweg in Glarus ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Die 57-jährige Lenkerin eines Personenwagens war in Glarus auf dem Kirchweg in nördlicher Richtung unterwegs.
Am Sonntag, 12.02.2023, ca. 14.00 Uhr, ereignete sich in Glarus, Gartenstrasse, ein Brandfall mit Schadenfolge.
Mehrere Anrufer meldeten der Kantonalen Notrufzentrale praktisch zeitgleich, dass aus dem Dach eines Reihenhaus dringen würde.
Am Sonntag, 12.02.2023, ca. 04.00 Uhr, kam es in Glarus zu einem Selbstunfall mit Sachschadenfolge.
Eine zunächst unbekannte Lenkerschaft fuhr mit einem Personenwagen in allgemeine Richtung Norden. Bei der Verzweigung Bahnhofstrasse/Burgstrasse verlor diese die Herrschaft über das Fahrzeug, überquerte geradewegs eine Verkehrsinsel sowie das linksseitige Trottoir und prallte in eine Betonmauer.
Am Samstag, 11.02.23, ca. 14.40 Uhr, ereignet sich auf der Autobahn A3, Fahrrichtung Chur, Gemeindegebiet Benken, ein Verkehrsunfall zwischen drei Personenwagen.
Ein 28-jähriger Lenker bemerkte zu spät, dass das Auto vor ihm aufgrund des erhöten Verkehrsaufkommen abbremste und prallte diesem ins Heck.
Am Samstag, 11.02.2023, ca. 15.35 Uhr, ereignete sich in Mollis, Kerenzerbergstrasse, ein Selbstunfall eines Personenwagens mit Sachschadenfolge.
Ein 80-jähriger Lenker fuhr von Näfels kommend in Richtung Filzbach, als er aufgrund eines korrekt entgegenkommenden Fahrzeuges derart erschrak, dadurch zu weit nach rechts lenkte und in der Folge in einen Zaun prallte.
Das bunte Fasnachtstreiben beginnt bald. Aber aufgepasst: Im fasnächtlichen Gedränge hat das Feuer oft ein leichtes Spiel.
Kostüme und Dekorationen bestehen vielfach aus leicht entflammbaren Kunsttextilien und können rasch Feuer fangen.
Am Dienstag, 07.02.2023, 15.30 Uhr, ereignete sich auf der Klausenstrasse in Linthal ein Verkehrsunfall wegen eines Eisabbruchs.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Richtung Urnerboden unterwegs, als bei der sog.
Am Sonntag, 5. Februar 2023, konnte die Rega mit Unterstützung von zwei Bergrettern drei Alpinisten in der Nähe des Eigers trotz schlechten Wetters retten.
Die anspruchsvolle Rettungsaktion gelang dank des Zusammenspiels zwischen der Rega-Einsatzzentrale, den Bergrettern und den Helikopter-Crews der Basen Wilderswil und Zweisimmen.
Die Betrüger kontaktieren die potentiellen Opfer per WhatsApp-Anruf und geben sich als Mitarbeiter des für die Opfer zuständigen Telefonproviders aus. Den Opfern werden dabei fadenscheinige Gründe für den Anruf vorgegaukelt.
Dabei sollen die Opfer dazu gebracht werden, die Ihnen per SMS zugeschickten Sicherheitscodes an die Betrüger weiterzugeben. Im Anschluss greifen die Betrüger auf den Account der Opfer zu und tätigen Einkäufe per Telefonrechnung.
Am Sonntag, 05. Februar 2023, ca. 10.40 Uhr, konnte auf der Mettmenstrasse in Schwanden, ein talwärts fahrender Personenwagenlenker nicht mehr rechtzeitig anhalten und rutschte in einen Personenwagen, welcher bergwärts unterwegs war.
An den Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am Freitag, 03. Februar 2023, ca. 22.15 Uhr, verlor ein Fahrzeuglenker beim Glarnerhof in Glarus wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Beherrschung über das Fahrzeug und prallte in der Folge in eine Laterne und die Gebäudemauer.
Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt.
Am Freitag, 03.02.2023, 12.00 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 53-jährige Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Linthal unterwegs und beabsichtigte nach links auf einen Parkplatz abzubiegen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im vergangenen Jahr so vielen Patientinnen und Patienten wie noch nie zuvor in ihrer 70-jährigen Geschichte: Mehr als 14'000 Menschen in Not durften auf die professionelle medizinische Hilfe aus der Luft im In- und Ausland zählen.
Dabei waren sowohl die 20 Rega-Helikopter als auch die drei Ambulanzjets der Rega so häufig in der Luft wie noch nie.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, wurde in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest durchgeführt. Die 34 stationären Sirenen im Kanton Glarus haben den Sirenentest bestanden.
Bei den zahlreichen Testläufen war keine Störung zu verzeichnen.
Am Dienstag, 31.01.2023, ca. 17.30 Uhr, ereignete sich in Netstal, Lerchenstrasse, ein Selbstunfall eines Lieferwagens mit Sachschadenfolge.
Ein 55-jähriger Lenker fuhr von Riedern kommend in allgemeine Richtung Norden, als er Infolge eines Sekundeschlafes die Herrschaft über das Fahrzeug verlor.
Sirenen können Leben retten. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie funktionieren und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Am Freitagabend, 27.01.2023 um 19.30 Uhr erreignete sich in Niederurnen auf der Brunnernstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem parkierten Personenwagen und einem Lastwagen.
Der 49-jährige Lenker eines parkierten Autos, liess die Heckklappe des PW geöffnet als er Möbel ins anliegende Gebäude tragen wollte.
In der Nacht vom 26. auf den 27. Januar 2023 hat die Glarner Wildhut im Rahmen der bewilligten Rudelregulation in Elm den zweiten Jungwolf erlegt.
Damit ist die Regulation des Kärpfrudels abgeschlossen.
Sirenen können Leben retten. Die Voraussetzung dafür ist, dass sie funktionieren und die Bevölkerung weiss, was zu tun ist.
Am Mittwoch, 1. Februar 2023, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt.
Jedes Jahr verletzen sich über 285 000 Personen infolge von Stürzen. Bei jedem fünften dieser Stürze ist ein unvorteilhafter Boden der Grund, ganz besonders bei winterlichen Bedingungen wie Schnee und Eis.
Aber auch schadhafte, verschmutzte und nasse Böden stellen ein Risiko dar. Die BFU gibt Tipps für mehr Sicherheit im Winter.
Am Montag, 24.01.2023, 11.00 Uhr, kam es an der Ziegelbrückstrasse in Niederurnen zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendlichen.
Aus noch ungeklärtem Gründen gerieten vor der Migros-Filiale ein 13-jähriger Junge und ein 12-jähriges Mädchen aneinander.
In der Nacht auf Dienstag, 24.01.2023, wurde an der Ygrubenstrasse in Glarus in ein Industriebetrieb eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum Betrieb, durchsuchte die Büros und entwendete nach ersten Erkenntnissen mehrere Hundert Franken Bargeld.
Kurz nach 22 Uhr ereignete sich in Filzbach ein Selbstunfall. Der 52-jährige Lenker eines Personenwagens war von Mollis herkommend auf der Kerenzerbergstrasse in Richtung Filzbach unterwegs.
Rund 300 Meter vor dem Römerturm brach aufgrund der schneebedeckten Strasse das Heck seines Fahrzeugs nach rechts aus.
Um 18.30 Uhr kam es auf der Autobahn A3 (Gemeindegebiet Benken SG) zu einer Kollision mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Eine 23-jährige Autolenkerin war mit ihrem Personenwagen in Fahrtrichtung Chur auf der rechten Fahrspur unterwegs.
Kurz vor 17 Uhr ereignete sich in Ziegelbrücke ein Autounfall.
Ein 18-jähriger Lenker fuhr mit einem Personenwagen von der Berufsschulstrasse in Richtung Niederurnen.
In Netstal war um ca. 12 Uhr die 19-jährige Lenkerin eines Personenwagens auf der Tschuoppisstrasse in Richtung Hornergut unterwegs.
Auf der schneebedeckten Strasse verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kollidierte mit einer Strassenlaterne.
Die Täterschaft publiziert betrügerische Angebote nicht nur auf Online-Plattformen, sondern auch in analogen Medien.
Für die Kommunikation weichen die Betrüger dann aber auf den digitalen Weg aus.
Am Freitag, 20.01.2023, 07.25 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Mitlödi ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Glarus unterwegs. Der 76-Jährige bemerkte auf Höhe Industrie West zu spät, dass der Autofahrer vor ihm wegen eines abbiegenden Fahrzeugs anhielt.
Die Sirenen müssen periodisch überprüft werden, denn im Ereignisfall können sie nur zuverlässig alarmieren, wenn sie auch richtig funktionieren. Am Mittwoch1. Februar 2023 findet deshalb in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Wie in den letzten Jahren werden gleichzeitig auch die Alertswiss-Kanäle getestet.
Die Zahl der Alertswiss-Nutzerinnen und –Nutzer beträgt derzeit rund 1,8 Millionen, das entspricht ca. 20 Prozent der Bevölkerung der Schweiz.
Am Mittwochnachmittag, 18.01.2023, musste an der Industriestrasse in Näfels die Ladung eines Sattellastzuges mithilfe der Feuerwehr geborgen werden.
Der Chauffeur eines tschechischen Sattelzuges beabsichtigte 8 Tonnen Gefahrgut abzuladen.
Am Donnerstag, 19.01.2023, 07.40 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war bei winterlichen Strassenverhältnissen auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Am Dienstag, 17.01.2023, 13.45 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war zwischen Niederurnen und Bilten unterwegs.
Mit der Wahl von zwei neuen Mitgliedern ist die kantonale Lawinendienstkommission wieder vollständig besetzt.
Der Regierungsrat wählt Thomas Grünewald, Klosters, sowie Marcel Moser, Glarus, als neue Mitglieder in die Lawinendienstkommission.
Am Dienstag, 17.01.2023, 04.30 Uhr, ereignete sich auf der Schwärzistrasse in Näfels ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
In einer vereisten Linkskurve neben dem Kreisel zum Zubringer geriet der 32-jährige Chauffeur eines Salzstreulastwagens rechts von der Fahrbahn.
Am Montag, 16.01.2023, 12.15 Uhr, ereignete sich im Sändli in Sool ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte beim Feuerwehrstützpunkt Kärpf nach rechts auf die Sernftalstrasse in Richtung Mitlödi einzubiegen. Dabei übersah der 50-Jährige links ein vortrittsberechtigtes Auto.
Am Samstag, 14.01.2023, ca. 06:45 Uhr, ereignete sich auf der A3 in Bilten ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Ein 42-jähriger Fahrzeuglenker fuhr auf der A3 in Fahrtrichtung Chur.
Am Donnerstag, 12.01.2023, ca. 06.15 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die 57-jährige Lenkerin eines Personenwagens war auf der Kerenzerbergstrasse von Filzbach herkommend in Richtung Näfels unterwegs.
Am Mittwoch, 11.01.2023, ca. 10.15 Uhr, ereignete sich in Matt GL ein Arbeitsunfall mit Verletzungsfolgen.
Drei Angestellte einer externen Firma waren mit dem Ausschaufeln des Holzsilos einer Bauunternehmung beschäftigt. Mutmasslich setzte sich dabei giftiges Kohlenmonoxid frei.
Am frühen Samstagmorgen, 07.01.2023, wurden an der Badstrasse in Niederurnen in zwei Geschäftsbetriebe eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zum ersten Gebäude und durchsuchte die Räumlichkeiten.
Die Betrüger verschicken E-Mails im angeblichen Namen von Netflix und gaukeln den potentiellen Opfern vor, dass die Zahlung für den nächsten Abrechnungszeitraum des Netflix-Abonnements nicht autorisiert werden konnte.
Das Ziel der Betrüger ist hierbei an die Login- sowie Kreditkartendaten der Opfer zu gelangen.
Die Kantonale Walliser Rettungsorganisation KWRO hat am 28. November 2022 verfügt, dass die Air Zermatt und die Air-Glaciers einen Leistungsauftrag für die Luftrettung im Kanton Wallis erhalten, die Rega aber auch künftig im Walliser Luftrettungsdispositiv nicht berücksichtigt wird.
Gegen diesen Entscheid hat die Rega beim Staatsrat des Kantons Wallis fristgerecht Beschwerde eingereicht.
Im Vergleich zu den eher ruhigen Weihnachtstagen war die Rega über das verlängerte Neujahrs-Wochenende mehr gefordert.
Vom 30. Dezember 2022 bis und mit 2. Januar 2023 standen die Rega-Crews über 170 Mal im Einsatz, davon über 60 Mal bei Nacht oder bei schwierigen Sichtverhältnissen.
Am Sonntag, 02.01.2023, ca. 12.50 Uhr, ereignete sich auf der Sernftalstrasse in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 55-jährige Lenkerin fuhr auf der Plattenaustrasse in Schwanden in Richtung Sernftalstrasse. An der Kreuzung zur Sernftalstrasse beabsichtigte sie, nach links in Richtung Bahnhof Schwanden abzubiegen.
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.