In Chur ist es am Freitagmittag (01.04.2022) zu einem Auffahrunfall gekommen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Eine 21-jährige Personenwagenlenkerin fuhr auf der Ringstrasse in Richtung Masans.
Ab Freitag, 1. April 2022, sind die letzten Massnahmen in der Covid-19-Verordnung besondere Lage aufgehoben: die Isolationspflicht für infizierte Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen.
Damit erfolgt die Rückkehr in die normale Lage, und die Hauptverantwortung für Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung liegt nun wieder bei den Kantonen. Bis im Frühling 2023 ist eine Übergangsphase mit erhöhter Wachsamkeit und Reaktionsfähigkeit angezeigt. Die Ziele und die genaue Aufgabenverteilung in dieser Phase hat der Bundesrat in einem Grundlagenpapier festgehalten, das bis am 22. April 2022 in Konsultation geht.
Reisende nach Italien benötigen für die Einreise eine sogenannte "Passenger Locator Form" PLF. Dazu muss online ein Formular ausgefüllt werden.
Dies ist eigentlich kostenfrei möglich. Betrüger nutzen das aus und versuchen mit betrügerischen Webseiten Kreditkartenzahlungen zu ergaunern.
Heute floss aus Südwesten immer noch warme, aber in der Höhe etwas feuchtere und vor allem durch Saharastaub beladene Luft zur Schweiz.
Die Feuchtigkeit machte sich in Form von hohen Wolkenfeldern und der Saharastaub durch die Lufttrübung bemerkbar. Dennoch war es besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite auch heute noch einmal freundlich und recht warm.
Auf der Nationalstrasse A28 in Schiers ist am Montagvormittag ein Personenwagen auf die Gegenfahrbahn geraten. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Der graue Mercedes fuhr um 11.15 Uhr auf der A28 in Richtung Landquart. In Schiers, auf der Höhe des Restaurants Alpina, geriet der Mercedes auf die Gegenfahrbahn. Ein entgegenkommender Personenwagen musste ganz abbremsen.
Mit verschiedenen Betrugsmaschen versuchen sich Täter auf Kosten von ukrainischen Kriegsopfern und hilfsbereiten Personen zu bereichern - sei es mittels Spendenaufrufen, Geldversprechen oder Erpresserschreiben per Email.
Die Betrugsmasche
Auf der Fläscherstrasse in Maienfeld ist am Sonntagnachmittag ein Motorradfahrer gestürzt. Er sowie seine Mitfahrerin wurden dabei verletzt.
Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr der 57-Jährige mit seinem Motorrad in Begleitung einer 56-jährigen Sozia um 17.15 Uhr von Fläsch herkommend auf der Fläscherstrasse, als er beim Dorfeingang von Maienfeld stürzte.
Auf der Nordspur der Autobahn A13 in Trimmis hat sich am Sonntagnachmittag eine Auffahrkollision ereignet. Dabei wurde ein Autolenker verletzt.
Ein 34-jähriger auf der Nordspur der Autobahn A13 in Richtung Landquart fahrender Autolenker bemerkte am Sonntag um 16.05 Uhr eine Verkehrsstockung zu spät.
...falls Sie beim Betrachten des Titelbildes oder bei den heutigen Temperaturen zu starke Frühlings- oder gar Sommergefühle in sich aufkommen lassen sollten. Der Fall könnte tief sein.
Auch Petrus muss vorsichtig sein, es droht ein historisches Debakel.
Am Sonntag ist es im Skigebiet Parsenn auf der Furkapiste zu einem Skiunfall gekommen. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Im Skigebiet Parsenn in Davos, auf der roten Piste Nr. 20, ist es am Sonntag um zirka 15.00 Uhr zu einem Skiunfall gekommen.
Am Samstagnachmittag ist es in Zillis auf der Autostrasse N13 zu einem heftigen Verkehrsunfall zwischen drei Personenwagen gekommen. Dabei zogen sich fünf Personen Verletzungen zu.
Eine 75-jährige deutsche Autolenkerin war am Samstag um 14.40 Uhr mit ihrem Beifahrer von Splügen herkommend in Richtung Thusis unterwegs. Zur selben Zeit fuhr ein 25-jähriger italienischer Fahrzeuglenker in die Gegenrichtung.
Am Samstag ist es in Trin aus ungeklärten Gründen zu einem Waldbrand gekommen. Für die Brandbekämpfung wurde auch zwei Helikopter eingesetzt.
Um 14.18 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Waldbrand im Gebiet Ransun bei Trin ein. Ein Aufgebot von 58 Einsatzkräften der Feuerwehren Trin, Flims sowie Ilanz rückten unverzüglich vor Ort aus.
Von der Iberischen Halbinsel ist ein „Bis später!“ oder „Man sieht sich!“ zu vernehmen…wer uns das wohl entgegenruft?
Sie können es sich vermutlich vorstellen…
Am Samstagvormittag (26.03.2022) ist ein E-Biker in Chur / Haldenstein beim Kieswerk Oldis gestürzt und über eine steile Felsplatte in den Rhein gefallen. Dort wurde er vom Fluss mitgerissen.
Eine Rega-Crew rettete den leicht verletzten E-Bike Fahrer.
Am Freitagnachmittag ist es in S-chanf zu einem Arbeitsunfall gekommen. Beim Entladen von Heuballen zog sich ein Traktorlenker tödliche Verletzungen zu.
Ein Landwirt benutzte am Freitag um 14.40 Uhr einen Frontlader-Traktor um damit von einem Lastwagen die darauf beladenen Heuballen zu entladen.
Am Freitagnachmittag (25.03.2022) kurz nach 17.00 Uhr, fuhr eine Lenkerin mit ihrem Personenwagen herkommend von der Wiesentalstrasse auf den Parkplatz einer Bäckerei-Confiserie.
Im Anschluss fuhr sie nicht auf ein Parkfeld, sondern durch die Türe in den Ladenbereich hinein.
Das hochdruckbestimmte Wetter hält nun schon seit einigen Tagen an. Damit verstärkt sich die Trockenheit von Tag zu Tag. Besonders heikel ist die Situation auf der Alpensüdseite, wo bereits die ersten Waldbrände ausgebrochen sind.
Im heutigen Blog schauen wir uns an, welche Auswirkungen die aktuelle Wetterlage auf diese Brände hat und wie umgekehrt diese Brände das Wetter beeinflussen können.
In einem Industriebetrieb in Domat/Ems ist es am späten Donnerstagnachmittag zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein Mann erlitt durch heisses Wasser Verbrennungen an den Armen.
Im heutigen Blog betrachten wir die Auswirkungen des Saharastaubs von letzter Woche auf die Schneedecke in den Alpen.
Die aktuelle Trockenheit wird in der Schweiz zumindest teilweise durch die Schneeschmelze kompensiert.
Am Dienstag hat sich in Ftan auf einem Feldweg ein Auto mehrfach überschlagen. Der unverletzte Autolenker fuhr danach mit dem total beschädigten Auto, unter anderem war die Windschutzscheibe eingedrückt, bis nach Scuol.
Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Graubünden fuhr der 48-jährige Automobilist am Dienstag auf der Engadinerstrasse H27 von Scuol in Richtung Ardez. Die H27 war zu diesem Zeitpunkt wegen einem Verkehrsunfall in Ardez gesperrt.
Auf der Hauptstrasse in Ardez ist es am Dienstag zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Die Fahrzeuglenker wurden dabei verletzt.
Um Dienstag um 16.55 Uhr fuhr ein 22-jähriger portugiesischer Autolenker auf der Engadinerstrasse H27 von Ardez in Richtung Scuol. Aus der Gegenrichtung nahte ein 60-jähriger Autofahrer.
Der 22. März ist jeweils der Weltwassertag… Aber wo bleibt denn nun das Wasser?
Denn vom Himmel fällt es heute (wie schon in den letzten und auch in den nächsten Tagen) in der Schweiz definitiv nicht.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Luzisteigstrasse bei der Landesgrenze zu einem Verkehrsunfall durch zwei Motorradfahrer gekommen.
Beide Lenker wurden dabei verletzt.
Sie sind mit einer Person ins Geschäft gekommen, welche auf eine Zahlung via TWINT besteht?
Seien Sie vorsichtig - es kann sich um einen Betrüger handeln.
Seit dem 15. März 2022 unterstützt die Schweizer Luftwaffe auf Anfrage des Kantons Graubünden die lokalen Feuerwehren im Kampf gegen einen Waldbrand.
Dieser hat sich aus Italien zur Schweizer Grenze hin ausgebreitet.
Am Mittwochmittag (16.03.2022) ist es um 12.20 Uhr auf dem Obertor Höhe Grabenstrasse zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen.
Dessen Fahrer verletzte sich dabei.
Das haben sich heute vermutlich viele gefragt, denn vorhergesagt wurde nämlich ein meist sonniger Tag.
Ein weiterer Schub Saharastaub hat jedoch dafür gesorgt, dass die Besonnung und die Sicht ordentlich eingeschränkt wurden.
Am Dienstag verfärbte sich der meist wolkenverhangene Himmel wegen Saharastaubs gelblich bis rötlich.
Mit teils schwachem bis mässigem Regen fiel der Saharastaub teils bis zum Boden, wo er zum Beispiel für schmierige Autoscheiben sorgte.
Am Dienstagnachmittag (15.03.2022) ist es im Kreisel Pulvermühle-/Industriestrasse zu einer Kollision zwischen einem E-Bikelenker und einem Personenwagen gekommen.
Der E-Bikelenker verletzt sich dabei.
Am Montagvormittag (14.03.2022) ist es um 10.15 Uhr an der Ringstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Eine beteiligte Person fuhr dabei ohne Führerausweis.
Beide Fahrzeuge wurden bei der Kollision beschädigt. Personen wurden keine verletzt.
Sei es nochmals mit den Skiern im Schnee, zwischen den ersten Frühlingsblumen im Garten oder auf einem Spaziergang, viele von uns haben den gestrigen, sonnigen Sonntag wenn möglich wohl draussen verbracht.
Und heute auf dem Weg zur Arbeit blinzelte uns bereits wieder die Sonne entgegen und versprach einen sonnigen Tag.
In der Nacht auf Montag ist ein Personenwagen auf der Fahrt von Klosters nach Serneus mit verschiedenen Leitsignalen kollidiert und schlussendlich in ein Tobel gestürzt. Die lenkende Person entfernte sich von der Unfallstelle.
Ein Verkehrsteilnehmer konnte am Sonntag kurz vor Mitternacht beobachten, wie ein Personenwagen mit unsichererer Fahrweise rasant von Klosters in Richtung Serneus fuhr.
Am Sonntagmorgen fuhr ein Automobilist auf der Autobahn während 45 Kilometern auf der falschen Autobahnspur. Der Lenker konnte vor Landquart angehalten werden.
Um 06:10 fuhr ein 27-jähriger Fahrzeugführer in Niederurnen, entgegen seiner Absicht nach Schänis zu gelangen, auf die Nordspur der Autobahn N3 ein.
Hoher Luftdruck im Osten, tiefer Luftdruck im Westen - was das für unser Wetter bedeutet, erfahren Sie im heutigen Blogbeitrag.
Zudem werfen wir einen Blick auf den kommenden Dienstag, da dürfte es staubig werden!
Inserenten auf Kleinanzeigenplattformen werden von Betrügern mit verlockenden Angeboten kontaktiert. Durch Zugeständnisse, Kaufabsichtsverträge und die Fassade eines "legitimen" Unternehmens wird falsche Sicherheit vorgekauelt.
Doch Vorsicht - Betrüger führen vermehrt Vorauszahlungsbetrug mit Hilfe von Kryptowährung-Wallet Apps durch.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 11. März 2022 eine temporäre Einschränkung der Nutzung des Luftraumes über Davos während des Jahrestreffens des World Economic Forum (WEF), das vom 22. bis 26. Mai 2022 stattfinden wird, gutgeheissen.
Der Einsatz der Armee wird einen verstärkten Luftpolizeidienst umfassen und bis zu 5000 Angehörige der Armee werden den Kanton Graubünden bei den Sicherheitsmassnahmen unterstützen.
Am Donnerstagnachmittag hat sich auf der Domleschgerstrasse ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Kurz vor 15.40 Uhr beabsichtige am Donnerstag ein 27-Jähriger von der Nordspur der Autostrasse N13 ausfahrend auf die Domleschgerstrasse einzubiegen. Dabei übersah er ein in Richtung Rothenbrunnen fahrendes Postauto und kollidierte mit diesem.
Die Gebirgskantone wollen im Hinblick auf den Alpsommer 2022 Sofortmassnahmen umsetzen. Diese betreffen die Festlegung von Zumutbarkeits-Kriterien bezüglich des Herdenschutzes. Zudem sind beim Bund die administrativen Abläufe für die verschiedenen Bewilligungen markant zu erleichtern.
Weil die im Parlament angestossene Revision des Jagdgesetzes erst im kommenden Jahr behandelt werden dürfte, sind im Hinblick auf den Alpsommer 2022 Sofortmassnahmen umzusetzen, die sich auf das geltende Gesetz abstützen lassen.
Die aktuelle Hochdrucklage hat Ausdauer: Auch heute war es in der Schweiz ganztags sonnig und wolkenlos.
Entsprechend wenig gibt es zum heutigen Wetter zu berichten. Deswegen beschäftigen wir uns im heutigen Blog mit der Mittelfristprognose des kommenden Sonntags, mit speziellem Fokus auf das Engadin und das bevorstehende, grösste Langlaufrennen in den Alpen.
Ein umfangreiches Hochdruckgebiet bedeckt weite Teile Nord- und Mitteleuropas, dabei handelt es sich um ein sogenanntes Omegahoch.
Die Sonne zeigte sich heute aber nicht überall, im heutigen Blogbeitrag zeigen wir die Ursachen dafür auf. Zudem schauen wir, ob und wann wieder Niederschlag zu erwarten ist.
Am Sonntag, 6. März 2022, wurde um ca. 18:45 Uhr ein Luchs auf der A13 bei Rothenbrunnen überfahren.
Es handelt sich um einen noch nicht ausgewachsenen Kuder.
Die Kantonspolizei Graubünden hat mehrere Straftaten gegen das Betäubungsmittelgesetz aufgeklärt. Der Beschuldigte ist geständig, dem Drogenhandel nachgegangen zu sein. Die Staatsanwaltschaft Graubünden hat ein Verfahren gegen ihn eröffnet.
Der 38-jährige Schweizer wurde im Oktober 2021 im Rahmen einer Polizeikontrolle angehalten.
Das schöne Wetter ist ja gut und recht! Aber wo ist denn eigentlich die gute Fernsicht hin? Des Bloggers Ansicht nach könnte man die untere Luftschicht mal ersetzen!
Die Schweiz befindet sich am Süd- bis Südostrand eines umfangreichen Hochdruckgebiets mit Kern über der Nordsee in einer Bisenströmung. Die stark gealterte Luftmasse ist schmutzig und die Fernsicht in den unteren Schichten stark eingeschränkt.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega war am Sonntagabend, 6. März 2022, für zwei Alpinisten im Einsatz, die in der Eigernordwand (BE) blockiert waren. Sie konnten an der Rettungswinde evakuiert werden.
Der Einsatz in der Dunkelheit gelang mit der Unterstützung von zwei Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC. Rettungswinden-Einsätze in der Dunkelheit sind sehr anspruchsvoll und werden von den Rega-Crews darum regelmässig trainiert.
Seit dem 01.03.2022 werden SMS von Schweizer Handynummern aus, angeblich im Namen der Post, mit folgendem Text verschickt:
"(Die Post) Ihre Paketnummer DE90405198 steht noch aus. Bitte bestätigen Sie die Zahlung der Versandkosten (2.99CHF) durch Klicken auf den Link: t.co/...."
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.