Valentinstag ist schon lange wieder aus den Köpfen und Fachgeschäften der Schweiz.
So geht es auch im heutigen Blog nicht um die Liebe für andere, sondern um die Liebe zum Wetter. Und warum denn gerade heute fragen Sie sich? Weil heute für alle etwas dabei ist, war oder sein wird.
Ausländerrechtlich inhaftierte Personen aus der Zentralschweiz werden ab April 2022 im Flughafengefängnis Zürich untergebracht. Mit Ausnahme des Kantons Obwalden haben alle Zentralschweizer Kantone die dafür notwendige Leistungsvereinbarung mit dem Kanton Zürich unterzeichnet.
Der Kanton Obwalden sieht im Moment noch keine Notwendigkeit für den Beitritt zur Vereinbarung.
Nach den nassen und stürmischen Tagen sorgte heute ein recht kräftiges Zwischenhoch für eine rasche Abtrocknung über dem Alpenraum.
Bei windschwachen und zunehmend sonnigen Verhältnissen stieg die Temperatur in den Niederungen auf milde, zweistellige Werte. Im Tessin wurden mit abschwächendem Nordwind sogar über 19 Grad erreicht.
In der Nacht auf heute blies über dem Alpen ein stürmischer Nordwind. Er brachte vor allem dem Alpennordhang ziemlich beträchtliche Neuschneesummen.
Tagsüber liess der Nordwind dann nach, blieb aber ein wetterbestimmendes Element, indem er beispielsweise dem Mittel- und Südtessin einen strahlenden Tag brachte. Deutlich weniger sonnig war es besonders nördlich der Alpen.
Das Tief „Franklin“ hat sich vom Nordatlantik Richtung Norddeutschland verlagert und eine aktive Kaltfront zur Schweiz geführt.
Dabei erreichten die Winde auf der Alpennordseite verbreitet Sturmstärke.
Der Südwestwind frischte heute Sonntag im Tagesverlauf zwar auf, doch verglichen mit dem was uns in der Nacht beziehungsweise am Montag erwartet, war es sprichwörtlich die Ruhe vor dem Sturm. Mit vier bis acht Sonnenstunden zeigte sich das Wetter besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite von seiner sonnigen Seite. Milde Temperaturen von 8 bis 12 Grad im Norden und bis zu 17 Grad im Süden liessen sich aber überall geniessen.
Diese Situation ändert sich am Sonntagabend und am Montag wird es richtiggehend turbulent.
Eine Kontaktanfrage auf Facebook gefolgt von charmanten Nachrichten einer Person, die mich aufgrund ähnlicher Lebenserfahrungen versteht – ein "Seelenverwandter".
Romance Scammer oder sogenannte Liebesbetrüger verstehen es, das Vertrauen von Menschen zu gewinnen, indem sie die Psyche ihrer Opfer beeinflussen.
Letzte Nacht hat uns eine Kaltfront gestreift. Die Front gehört zum Sturmtief Eunice, welches in Teilen von West- und Mitteleuropa als Orkan wütete.
Wie die Schweiz und unsere nördlichen Nachbarn davon betroffen waren, erfahren sie im heutigen Blog.
Am Freitag lag die Schweiz tagsüber zwischen einer Warmfront und einer Kaltfront im Bereich eines sogenannten Warmsektors.
Mit einer westlichen Höhenströmung floss dabei sehr milde, aber auch mässig feuchte Luft heran.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bikes in der Schweiz auch am Tag mit Licht fahren. Die Lichter müssen fest am Velo angebracht sein, die Pflicht gilt auf allen öffentlichen Verkehrsflächen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der E-Bike-Fahrenden zu erhöhen.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bike-Lenkerinnen und -Lenker das Licht auch tagsüber einschalten. Aufgrund der Bestimmungen zum Tagfahrlicht genügt es, wenn das Licht tagsüber nur vorne eingeschaltet ist. Um besser gesehen zu werden, empfiehlt das Bundesamt für Strassen ASTRA aber, immer Vorder- und Rücklicht einzuschalten.
Wie am Vortag an dieser Stelle angekündigt, ist nun in der Nacht zum Donnerstag der erste Sturm einer ganzen Sturmserie über die Schweiz und hier insbesondere über die östlichen Landesteile gezogen.
Sturm und Sturmtief
Nach dem hochdruckbestimmten Wochenende hat die Wetterlage nun definitiv geändert.
Eine kräftige Westströmung ist in den nächsten Tagen auf Europa gerichtet und bringt einen Sturm nach dem anderen. Wir schauen auf die Sturmserie und was sie alles mit sich bringt.
Bern, 16.02.2022 - Ab Donnerstag, 17. Februar 2022, sind Läden, Restaurants, Kulturbetriebe und öffentlich zugängliche Einrichtungen sowie Veranstaltungen wieder ohne Maske und Zertifikat zugänglich. Aufgehoben sind auch die Maskenpflicht am Arbeitsplatz und die Homeoffice-Empfehlung. An seiner Sitzung vom 16. Februar 2022 hat der Bundesrat die schweizweiten Massnahmen gegen die Coronapandemie grösstenteils aufgehoben. Beibehalten werden einzig die Isolation positiv getesteter Personen sowie die Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr und in Gesundheitseinrichtungen.
Diese gelten zum Schutz besonders vulnerabler Personen noch bis Ende März 2022; danach erfolgt die Rückkehr in die normale Lage.
Die Schweizerischen Brandschutzvorschriften tragen wesentlich zur Sicherheit von Personen in Gebäuden bei. Oftmals wird jedoch vergessen, dass die Eigentümer und die Mieter eigenverantwortlich dafür sorgen müssen, diese Vorschriften einzuhalten. Nachdem sich im neuen Jahr bereits mehrfach Brände in Mehrfamilienhäusern ereigneten, macht die Beratungsstelle für Brandverhütung auf die wichtigsten Regeln in Treppenhäusern aufmerksam.
Dank den Brandschutzvorschriften verfügt die Schweiz über einen der weltweit höchsten Sicherheitsstandards im Brandschutz.
Viele Deliktsformen im Internet sind relativ einfach durchschaubar, wenn man sie kennt. Der Übergang von Kriminalität in der realen zur digitalen Welt ist fliessend.
Nehmen Sie sich Zeit, die Gefahren im Internet zu verstehen.
Was sollen Fachleute, die mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen arbeiten, bei einem Verdacht auf Radikalisierung unternehmen? Wie unterscheidet man eindeutige Hinweise auf Radikalisierung von unproblematischem Verhalten?
Welche kantonalen Anlaufstellen erteilen zu diesem Thema eine fachkundige Beratung?
Das sonnige Winterwetter lockte am vergangenen Wochenende viele Menschen nach draussen. Entsprechend häufig waren die Rega-Helikopter im Einsatz: Insgesamt koordinierte die nationale Luftrettungszentrale der Rega am Samstag und Sonntag schweizweit rund 200 Einsätze zugunsten von Menschen in Not.
Die Rega-Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten nach Wintersport- und Bergunfällen, aber auch nach Verkehrsunfällen sowie aufgrund akuter Erkrankungen im Einsatz.
Am späteren Sonntagnachmittag ereignete sich auf der Stanserstrasse in Kerns ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Motorfahrradlenker schwer verletzt.
Am 13.02.2022, um 16.35 Uhr fuhr ein 14-jähriger Motorfahrradlenker von Kerns kommend Richtung Sand. Ausgangs Sand beabsichtigte der Motorfahrradlenker links in die Industriestrasse abzubiegen.
Der Sonntag präsentierte sich von morgens bis abends von der sonnigen Seite. Die bevorstehende Wetterumstellung kündigte sich allerdings im Tagesverlauf mit in der Höhe auffrischendem Südwestwind an und in den Alpentälern wurde es föhnig.
Der Wetterwechsel bringt für einmal nicht nur der Alpennordseite Niederschlag, sondern auch der Alpendsüdseite.
Zwei einheimische Skitourengänger wurden gestern beim Aufstieg, nördlich der Wandelen, von einer Schneelawine erfasst und mitgerissen. Beide Personen wurden durch die REGA mit Hilfe der Alpinen Rettung Sarneraatal gefunden und in umliegende Spitäler geflogen.
Beide Personen erlagen ihren Verletzungen.
Hinter der Kaltfront von gestern Freitag zeigte sich heute das Hoch namens „Ingo“ fürs Wetter im Alpenraum verantwortlich. Die Luft sank dabei grossflächig ab, was eine knochentrockene Luft zur Folge hatte.
Nachdem gestern Freitag eine Kaltfront am Alpennordhang etwas Neuschnee brachte, sorgte Hoch „Ingo“ auf heute Samstag für eine markante Abtrocknung, insbesondere in den Bergen. Der Kern des Bodenhochs verlagerte sich zwischen Freitagabend und heute Mittag von Frankreich über Süddeutschland hinweg Richtung Ungarn.
Heute überquerte eine Kaltfront wie aus dem Schulbuch die Schweiz südostwärts. Zuerst war es stark bewölkt und im Norden fielen Niederschläge.
In der Folge sorgte ein Zwischenhoch für eine Wetterbesserung.
Bei der Kontrolle eines ausländischen Sattelmotorfahrzeuges in Sarnen stellte die Kantonspolizei Obwalden fest, dass der Lenker mit zwei Fahrerkarten in Europa unterwegs war. Die zweite Fahrerkarte wurde polizeilich sichergestellt und der Beschuldigte an die Staatsanwaltschaft Obwalden zur Anzeige gebracht.
Am Nachmittag vom 10.02.2022 wurde beim Polizeigebäude Foribach ein Bosnischer Chauffeur mit einem Sattelmotorfahrzeug zur Kontrolle angehalten.
Gestern Nachmittag verübte ein 22-jähriger Mann im Sarner Dorf und in Kerns mehrere Sachbeschädigungen. Im Zuge der Ermittlungen konnte dabei eine Brandstiftung von Ende Januar in Kerns aufgeklärt werden.
Am Donnerstag, 10.02.2022, kurz nach 15 Uhr, meldeten Passanten einer Polizeipatrouille, wonach eine Person in Sarnen Sachbeschädigungen verübe. Die sofort ausgerückten Polizeipatrouillen konnten die Person vor Ort nicht mehr antreffen.
Das Hoch geht und (etwas) Niederschlag kommt.
Was temperaturmässig passiert, wenn der Hochdruckeinfluss nachlässt und wieviel Neuschnee wir erwarten, erfahren Sie im heutigen Blogbeitrag.
Zwei belgische Schneesportler wurden gestern in der Variantenabfahrt Laub im freien Gelände oberhalb Engelberg von einer Schneebrettlawine erfasst und mitgerissen. Ein Variantenskifahrer zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am Montagnachmittag, 07.02.2022, befuhren zwei belgische Skifahrer die Variantenabfahrt Laub oberhalb von Engelberg. Dabei lösten die Beiden nach ersten Erkenntnissen eine Schneebrettlawine aus und wurden mitgerissen.
Heute Morgen ereignete sich in Alpnach Dorf, auf der Autostrasse A8, Höhe Brand, ein Verkehrsunfall mit einem Personenwagen.
Eine Person wurde dabei leicht verletzt.
Mit einem verängstigenden SMS Text ködern die Betrüger die Nutzer von Blockchain.com. "We regret to inform you that your wallet has been compromised." "Take action at: ch2fa-blockchain[.]com".
Angeblich sei das Konto des Nutzers gehackt worden. Das stimmt nicht!
In der Nacht auf Sonntag missachtete der jugendliche Lenker eines nicht eingelösten Personenwagens das Haltezeichen einer Patrouille der Kantonspolizei Obwalden in Sachseln OW und flüchtete. Er verursachte unterwegs eine Kollision und fuhr mit dem beschädigten Fahrzeug weiter. Der jugendliche Lenker konnte später angetroffen und kontrolliert werden.
Am Sonntagmorgen, um 03:00 Uhr, beabsichtigte eine Patrouille der Kantonspolizei Obwalden in Sachseln OW einen Personenwagen ohne Kontrollschilder anzuhalten. Der 16-jährige Lenker wich der Kontrolle aus und flüchtete.
Jeder kennt die orangen Säulen entlang von Autobahnen. Man könnte meinen, die Notrufsäulen seien im Zeitalter von Smartphones und mobilem Internet überholt und überflüssig. Doch dem ist nicht so. Im Gegenteil.
Wenn das Fahrzeug auf der Autobahn eine Panne hat oder wenn sich ein Verkehrsunfall ereignet hat, ist die Notrufsäule die erste Anlaufstelle. Die Notrufsäulen stehen auf Autobahnen im Abstand von maximal 2 Kilometern und in Tunnels alle 150 Meter. Weitere Notrufsäulen gibt es bei Verzweigungen, Raststätten oder in den grün gekennzeichneten Fluchtwegen von Tunnels. Ebenfalls sind in Tunnels Feuerlöscher vorhanden.
Gestern am späteren Nachmittag kam es im Autostrassentunnel Sachseln/OW zu einer heftigen Streifkollision. Nur dank abrupten Ausweichmanövern von entgegenkommenden Fahrzeuglenkern blieb es beim Sachschaden.
Die Verursacherin entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Die mit Hightech ausgestattete Rega-Drohne ist am Donnerstagabend bei den Waldbränden im Tessin zum Einsatz gekommen. Das Kamerasystem der Drohne wurde genutzt, um nach den tagelangen Waldbränden in der Region Monte Gambarogno vermutete Glutnester im Gelände zu detektieren. Der erfolgreiche Einsatz zugunsten der Einsatzkräfte unterstrei...
Mit einer Broschüre machen das Bundesamt für Strassen ASTRA und Fachverbände die Verkehrsteilnehmenden auf das korrekte Verhalten von und gegenüber Velo- und E-Bikefahrenden aufmerksam. Angesprochen werden die Zweiradfahrenden selber, aber auch Autofahrende. Mit rücksichtsvollem Verhalten können alle wesentlich zu einer höheren Verkehrssicherheit beitragen.
Velos und E-Bikes erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Damit steigen aber auch die Zahlen der schwer verunfallten Zweiradfahrenden und der Konflikte zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmenden. Defensives Verhalten, Rücksicht und Verständnis aller Verkehrsteilnehmenden sowie eine gute Ausrüstung des Velos kann einen Beitrag dazu leisten, dies zu ändern. Das wissen eigentlich alle und doch ist es nötig, sich dies wieder einmal in Erinnerung zu rufen.
Am Mittwochabend ereignete sich auf der Brünigstrasse in Alpnach Dorf ein Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Fussgänger von einem Personenwagen angefahren und verletzt.
Am Mittwoch, 02.02.2022, 19:20 Uhr, überquerte in Alpnach Dorf ein 61-jähriger Mann auf dem Fussgängerstreifen die Brünigstrasse. Gleichzeitig fuhr ein 80-jähriger Personenwagenlenker mit seinem Auto in Richtung Sarnen, wobei es zur Kollision kam. Mit unbekannten Verletzungen wurde der Fussgänger in ein ausserkantonales Spital verbracht. Am Fahrzeug entstand Sachschaden.
Die Kantonspolizei Obwalden konnte drei neue Mitarbeitende ins Korps aufnehmen und vier Polizisten befördern. Auch beim Zivilschutz Obwalden stand eine Beförderung an.
Am Mittwoch, 2. Februar 2022 leisteten Polizistin Irene Gisler, Gefreiter Manuel Amrein und Korporal Peter Kaiser vor Regierungsrat Christoph Amstad ihren Amtseid. Damit sind sie nun Angehörige des Polizeikorps und können ihre Aufgaben mit allen Rechten und Pflichten erfüllen.
Heute ist in der gesamten Schweiz der jährliche Sirenentest durchgeführt worden. 99 Prozent der Sirenen funktionieren einwandfrei. Parallel zur Auslösung der Sirenen wurde eine Informationsmeldung auf den Alertswiss-Kanälen ausgelöst. Die Alarmierung der Bevölkerung funktioniert grundsätzlich auf einem hohen Niveau.
In der Schweiz gibt es zum Schutz der Bevölkerung rund 7‘200 Sirenen für den Allgemeinen Alarm; davon sind ca. 5‘000 Sirenen stationär und ca. 2‘200 Sirenen mobil eingesetzt. Beim heutigen Sirenentest haben 99 Prozent der getesteten stationären Sirenen einwandfrei funktioniert. Die Kantone und Gemeinden sind nun gehalten, die defekten Anlagen umgehend zu reparieren bzw. zu ersetzen. Da die Sirenen jedes Jahr getestet und festgestellte Mängel im Anschluss behoben werden, kann die Funktionssicherheit auf sehr hohem Niveau gehalten werden.
Ab morgen Donnerstag, 3. Februar 2022, wird die Homeoffice-Pflicht und die Kontaktquarantäne aufgehoben. Dies hat der Bundesrat an seiner Sitzung vom 2. Februar 2022 entschieden.
Er schlägt zudem umfassende Aufhebungen von Massnahmen vor, die er, abhängig von der epidemischen Lageentwicklung, am 16. Februar 2022 beschliessen kann. Die Konsultation dauert bis am 9. Februar.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im vergangenen Jahr erstmals mehr als 12'000 Patientinnen und Patienten. Besonders häufig in der Luft waren die Rega-Helikopter, aber auch die drei Ambulanzjets verzeichneten mehr Einsätze als im Vorjahr.
Zusätzlich zur Einsatztätigkeit unterstützte die Rega weiterhin die Schweizer Behörden bei der Bewältigung der Pandemie. Besonders freut die Rega das Vertrauen der Bevölkerung: Per Ende 2021 durfte sie auf die Unterstützung von 3,678 Millionen Gönnerinnen und Gönner zählen – ein Netto-Zuwachs von 53'000 Personen gegenüber dem Vorjahr.
Ab heute ist auf Schweizer Autobahnen und Autostrassen nur noch die Vignette für das Jahr 2022 gültig. Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, muss eine Ordnungsbusse von zweihundert Franken bezahlen.
Die Vignette ist vorgeschrieben für Autos, Motorräder, Lieferwagen und Anhänger jeder Art.
Aufgrund einer Meldung, wonach vom Dach einer Liegenschaft in der Dorfstrasse in Engelberg Ziegel auf die Strasse gefallen seien, rückte eine Polizeipatrouille aus.
Für die Beurteilung des Daches wurde die Ortsfeuerwehr Engelberg beigezogen.
Bei einem ungewöhnlichen Notfall am späten Freitagabend im Simmental (BE) war der Patient für einmal kein Mensch, sondern ein in Not geratenes Pferd. Dank der Unterstützung eines Rega-Helikopters und zahlreicher Helferinnen und Helfer konnte das tief im Morast eingesunkene Tier gerettet werden.
Eine Reiterin war am Freitagabend oberhalb von Därstetten (BE) mit ihrem Pferd unterwegs, als dieses im steilen Gelände abrutschte und erst unterhalb des begehbaren Weges wieder zum Stillstand kam. Aufgrund des morastigen Untergrunds konnte sich das rund 700 kg schwere Tier aber nicht mehr selbst in sicheres Gebiet bringen und begann bald, im Boden einzusinken.
Seit dem 24.1.2022 werden SMS von CH Handynummern aus, angeblich im Namen der UBS, verschickt: "UBS Bank: Ab dem 26.01.2022 können Sie Ihr Konto nicht mehr nutzen.
Aktivieren Sie jetzt das neue Sicherheitssystem: https://cutt.ly/........."
Am Morgen des 25.01.2022, kurz vor dem Mittag, kam es in Engelberg auf der Hauptstrasse, im Bereich des Eugenisees, zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person begab sich mit Schmerzen im Nackenbereich in ärztliche Kontrolle. Es entstand Sachschaden in unbekannter Höhe.
Am Dienstagabend ereignete sich auf der Autostrasse A8 in Alpnachstad eine Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen. Eine Person verletzte sich dabei leicht.
Am Dienstabend, 25.01.2022, ereignete sich um 17:30 Uhr auf der Autostrasse A8 in Alpnachstad in Fahrtrichtung Luzern eine Auffahrkollision zwischen zwei Fahrzeugen. Ein Personenwagen fuhr im zweispurigen Bereich auf das Stauende auf. Nachdem die Unfallstelle von den Beteiligten auf der Normalspur abgesichert wurde, kollidierte kurze Zeit später ein weiteres Fahrzeug in das Heck eines Unfallfahrzeuges.
Die Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um die öffentliche Sicherheit und die Ordnung im Kanton.
Mit insgesamt sieben Abteilungen ist die Polizei für die Belange der Bevölkerung im Einsatz.
Die Organisation der Kantonspolizei Obwalden
Das Polizeikorps in Obwalden setzt sich aus folgenden Bereichen zusammen:
Kommandoabteilung
Kriminalpolizei
Verkehrs- und Sicherheitspolizei
Dienststelle Militär
Dienststelle Zivilschutz
Dienststelle Feuerwehrinspektorat
Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug
Der Kommandant der Kantonspolizei Obwalden hat die Führung inne, dazu kommen weitere sechs Leitende, die die Aufsicht über Ihre Abteilungen wahrnehmen.
Die Verkehrs- und Sicherheitspolizei der Kantonspolizei Obwalden
Die Verkehrs- und Sicherheitspolizei setzt sich aus vor Einsatzgruppen zusammen. Eine Gruppe ist in Engelberg tätig, drei weitere in Samen. Die Mitarbeitenden sind für Einsätze bei Verkehrsunfällen und die Überwachung des Verkehrs zuständig. Auch wenn es um Hilfeleistungen wie Pannenhilfe oder die temporäre Einrichtung von Umleitungen geht, übernimmt diese Abteilung. Die Bediensteten rücken zu Alarmen aus und sind für die Zustellung gerichtlicher Dokumente zuständig.
Bei Ihren Einsätzen steht den Mitarbeitenden eine moderne Ausrüstung zur Verfügung. Eigenen Angaben zufolge gibt es drei Patrouillenfahrzeuge mit Allradantrieb drei Unfall-Pikettfahrzeige mit Allradantrieb, Motorräder und verschiedene zivile Fahrzeuge. Für eine reibungslose Kommunikation nutzt die Kantonspolizei Obwalden moderne Funkausrüstung und Natels.
Unter anderem prüfen die Mitarbeitenden die Strassen des Kantons auf Unfallschwerpunkte und leiten entsprechende Massnahmen ein, um Abhilfe zu schaffen. Auch bei Markierungen, der Signalisation oder Geschwindigkeitsbeschränken übernehmen die kompetenten Bediensteten der Abteilung.
Eine alpine Einsatzgruppe übernimmt die Überwachung der Sicherheit auf Wanderwegen, Skipisten und in den Alpen. Zahlreiche Menschen erkunden die Bergwelt des Kantons, dabei kommt es immer wieder zu Unfällen oder zu vermissten Personen. Die alpine Einsatzgruppe koordiniert gemeinsam mit zivilen Kräften alle Massnahmen, die in diesen Fällen erforderlich. Natürlich sind die Bediensteten bei jedem Wetter unterwegs. Eine schnell einsatzbereite Motorradgruppe der Kantonspolizei Obwalden ist vor allem auf den Alp- und Forststrassen im Kanton unterwegs.
Die Mitarbeitenden sind in der Verkehrsinstruktion und Prävention tätig. Schon in Kindergärten vermitteln die Bediensteten den Kindern korrektes Verhalten im Strassenverkehr und sensibilisieren für Gefahrensituationen. Durch Vorbeugung sollen Unfälle vermieden werden.
Die Kriminalpolizei der Kantonspolizei Obwalden
Zu den Hauptaufgaben der Kriminalpolizei Obwalden gehören die Aufklärung von Straftaten und die Suche nach den Tätern. Dabei sichern die mitarbeitenden Beweise, stellen Tatzusammenhänge her und arbeiten mit den zuständigen Untersuchungsbehörden zusammen. Auch die Verhütung von Verbrechen und die Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen und Kantonen gehören zum Tätigkeitsbereich der Kripo.
Die Kriminalpolizei trägt für folgende Fachbereiche Verantwortung:
Vermögensdelikte
Betäubungsmittel
Leib und Leben
Sexuelle Integrität
Jugend
Kriminalprävention
Einbruchserien, Kreditkartenmissbrauch oder Trickdiebstahl sind Delikte, die zum Fachbereich Vermögensdelikte gehören. Die Bediensteten arbeiten bei bestimmten Fällen mit anderen Strafverfolgungsbehörden zusammen und sind umfassend vernetzt, um der international agierenden Täterschaft auf die Spur zu kommen.
Der Fachbereich Betäubungsmittel übernimmt den Kampf gegen den illegalen Drogenhandel und den Drogenkonsum. Neben der Ermittlungsarbeit sind die Bedienstenen auch für präventive Arbeit zuständig.
Delikte wie Körperverletzung oder Tötungsdelikte gehören zum Bereich Leib und Leben.
Unter die Bezeichnung sexuelle Integrität fallen Delikte innerhalb der Familie, sowie Delikte, bei denen Kinder und Jugendliche Opfer von Sexual- oder Gewalttaten werden. Dieser Bereich arbeitet eng mit der Koordinationsstelle zur Bekämpfung von Internetkriminalität zusammen, da sich hier Überschneidungen ergeben.
Immer wenn Jugendliche unter 18 Jahren betroffen sind, ist der Fachbereich Jugend der Kriminalpolizei Obwalden zuständig. Als Ansprechpartner für Eltern, Jugendliche und Institutionen stehen die Mitarbeitenden zur Verfügung. Die Bediensteten sind auch an typischen Jugendtreffpunkten vor Ort und eng mit Schulen, Jugendarbeitern und anderen Bereichen vernetzt.
Die Kriminalprävention sorgt dafür, dass es im Kanton Obwalden gar nicht erst zu Straftaten kommt. Mit verschiedenen Veranstaltungen in Schulen oder anderen Institutionen leistet dieser Fachbereich präventive Arbeit.
Neben den genannten Fachbereichen gibt es bei der Kriminalpolizei Obwalden weitere Spezialgruppen:
Wirtschaftskriminalität
Kriminalanalyse
Innenfahndung
RLZ
KLZ
Info-Dienst
KTD
Waffen, Sprengen, Pyrotechnik
IT-Ermittlung
Die Gruppe Wirtschaftskriminalität unterstützt bei Fällen von Betrug, betrügerischem Konkurs oder der Geldwäscherei. Die Bediensteten verfügen über spezifische buchhalterische Kenntnisse für eine effiziente Bearbeitung.
Die Kriminalanalyse visualisiert komplizierte Sachverhalte und ermöglicht so eine Aufklärung komplizierter Fälle.
Die Innenfahndung recherchiert in Datenbanken, um Zusammenhänge herzustellen. Auch bei der Zusammenarbeit und dem Austausch mit anderen Dienststellen spielen die Mitarbeitenden eine wichtige Rolle.
Das regionale Lagezentrum RLZ und das kantonale Lagezentrum KLZ übernehmen die Beurteilung von sicherheitspolizeilichen Lagen und bereiten Entscheidungen für die kriminalpolizeiliche Führung vor.
Die Gruppe Info-Dienst ist für den Informationsfluss bei Ermittlungen zuständig. Die Mitarbeitenden bearbeiten und archivieren die Ermittlungsakten und führen entsprechende Registraturen. Auch die Qualität und die Sicherung der Daten obliegen der Verantwortung dieser Gruppe.
Der kriminaltechnische Dienst KTD unterstützt die Ermittlungen vor Ort mit speziellem Fachwissen und besonderer Ausrüstung. Unter anderem gehören die Spurensicherung und die Auswertung elektronischer Beweismittel zu den Aufgaben der Gruppe.
Geht es um den Besitz von Schusswaffen, die Verwendung von Sprengstoff und Pyrotechnik übernimmt die entsprechende Gruppe der Kantonspolizei Obwalden. Die Mitarbeitenden überwachen die Einhaltung der Gesetze und erteilen Bewilligungen. Bei Verdacht aus Missbrauch ziehen die Bediensteten Waffen, Munition und Sprengstoff ein. Zudem ist die Fachgruppe für die Kontrolle der fachgerechten Lagerung zuständig.
Das Internet ist zunehmend eine Plattform für kriminelle Handlungen. Die Fachleute der IT-Ermittlung unterstützen andere Abteilungen bei Ihren Ermittlungen, fahnden gezielt nach Tätern und sind auch in sozialen Netzwerken unterwegs. Auch Beratungen zum korrekten Umgang mit den neuen Medien gehören zum Tätigkeitsfeld der Gruppe.
Die Kommandodienste der Kantonspolizei Obwalden
Die Kommandoabteilung der Kantonspolizei Obwalden kümmert sich um das Ressourcenmanagement. Zudem vertritt die Abteilung den Korps in verschiedenen Gremien und Fachgruppen.
Für die Polizeiarbeit sind Ausrüstung, Technik und Logistik unerlässlich. Dieser Bereich ist daher ein wichtiger Bestandteil der Kommandodienste. Unter anderem kümmern die Mitarbeitenden sich um die Bewirtschaftung und den Unterhalt der Dienstfahrzeuge.
Die Einsatzleitzentrale ist für den gesamten Kanton zuständig und nimmt zu jeder Zeit Notrufe entgegen. Zudem überwachen die Bediensteten den Verkehrsfluss und die Verkehrslenkungssysteme sowie Alarmsysteme. Bei Bedarf veranlasst die Leitzentrale erste Massnahmen.
Zur Unterstützung des Korps begleiten Polizeihunde Hundeführerinnen und –führer bei der täglichen Arbeit auf den Strassen des Kantons. Vor allem bei der Suche nach Vermissten und flüchtigen Straftätern kommen die Vierbeiner zum Einsatz.
Das Personal- und Finanzwesen ist eine Abteilung der Kommandodienste. Das gesamte Personalmanagement wie die Personalgewinnung und die Weiterbildung liegen in den Händen dieses Bereichs.
Die Dienststellen der Kantonspolizei Obwalden
Es gibt vier verschiedene Dienststellen, die im Kanton tätig sind. Die Dienststelle Militär übernimmt alle Aufgaben rund um militärische Angelegenheiten im Kanton. Die Stelle ist für die Überwachung der ausserdienstlichen Schiesspflicht zuständig und dient als Anlaufstelle für alle Belange, die den militärischen Einsatzbereich betreffen.
Der Dienststelle Zivilschutz obliegt der Schutz der Bevölkerung bei natur- und zivilisationsbedingten Katastrophen und Notlagen. Das Feuerwehrinspektorat ist an den Standorten in Stans und Sarnen erreichbar und kümmert sich um Notlagen durch Feuer, Brandgefahren und Ähnliches.
Die Dienststelle Straf- und Massnahmenvollzug ist für den Vollzug von Freiheitsstrafen verantwortlich. Auch bei ambulanten und stationären Massnahmen übernehmen die Bediensteten. Üblicherweise werden Freiheitsstrafen in einer Strafanstalt vollzogen, die Dienststelle ist für die gesamte Abwicklung zuständig. Im Rahmen der Bewährungshilfe unterstützt die Dienststelle die soziale Integration und kümmert sich darum, dass Straffällige nicht erneut rückfällig werden.
Die Kantonspolizei in Obwalden
Die Obwaldener Polizei hat Ihren Sitz im Polizeigebäude in Sarnen. Hier stehen Mitarbeitende für verschiedene Dienstleistungen zur Verfügung. So müssen Schweizer Bürgerinnen und Bürger sich bei einer Schweizer Dienststelle melden, wenn Sie Ihren Ausweis verloren haben. Ohne die Verlustmeldung ist die Beantragung eines neuen Ausweises nicht möglich.
Strafanzeigen gegen eine unbekannte Täterschaft können Betroffene ebenfalls direkt bei der Polizeidienststelle vornehmen. Möglich ist auch eine schriftliche Meldung, die per Fax übermittelt werden kann.
Wissenswertes zum Kanton Obwalden
Gelegen in der Zentralschweiz bildet der Kanton Obwalden zusammen mit Nidwalden den Schweizer Urkanton Unterwalden. Im Kanton befindet sich der geographische Mittelpunkt des Landes. In Obwalden leben knapp 38’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Hauptort des Kantons ist Sarnen, weitere Gemeinden sind Kerns, Alpnach und Sachseln. Etwa ein Drittel der Einwohner leben im Hauptort Sarnen. Eine Einteilung in Bezirke wie in anderen Schweizer Kantonen gibt es in Obwalden nicht.