Am Montag ist es in San Vittore zu einem Brand gekommen. Dabei wurde ein Anbauschuppen vollständig abgebrannt.
Um 02.20 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brand in San Vittore ein.
Am Montagmorgen, den 1. August 2022, wurde die Kantonspolizei über einen Aufbruch eines Geldautomaten in Le Châble im Val de Bagnes informiert.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Ein Fahrradfahrer ist im Kreisverkehr verunfallt und wurde verletzt. Die Umstände des Unfalls sind unklar.
Die Polizei sucht Zeugen und eine blonde Frau.
Am Freitagmittag (29.7.2022) und am Sonntagvormittag (31.7.2022) sind am Flughafen Zürich zwei Betäubungsmittelkuriere verhaftet und Kokain sichergestellt worden.
Am Freitagmittag kontrollierte die Kantonspolizei Zürich einen 45-jährigen lettischen Staatsangehörigen, der von Sao Paulo nach Zürich reiste und beabsichtigte nach Warschau weiterzufliegen.
Am Montagmorgen, 1. August 2022, ist eine 39-jährige PW-Lenkerin um 09.40 Uhr beim Rückwärtsfahren auf dem Klosterplatz in Einsiedeln mit einem Beleuchtungskandelaber kollidiert.
Eine 84-jährige Frau, welche sich unmittelbar beim Kandelaber aufhielt, kam dabei aus bisher nicht restlos geklärten Gründen zu Fall und verletzte sich erheblich. Sie musste vom Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Die Meldung über einen vermissten Schwimmer im Zürichsee löste in der Nacht auf Montag, 1. August 2022 bei der Kantonspolizei Schwyz ein Aufgebot verschiedener Einsatzkräfte aus.
Der Vermisste konnte nach rund einer Stunde am Ufer des Zürichsee in Feldbach/ZH wohlbehalten angetroffen werden.
Am Sonntag, 31.07.2022, ca. 17.30 Uhr, kam es auf dem Radweg zwischen Weesen und Mühlehorn im Bereich der ehemaligen Raststätte Sallern, Obstalden, zu einem Verkehrsunfall, wobei sich eine Person mittelschwere Verletzungen zuzog.
Eine 30-jährige Fahrradlenkerin fuhr zusammen mit ihrem Partner von Niederurnen herkommend auf dem Radweg in Richtung Mühlehorn.
Am Sonntagabend ist es auf der Autobahn A12 bei Bümpliz zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Wohnmobil gekommen.
Die beiden Insassen des Wohnmobils wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden. Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 31. Juli / 1. August 2022, kurz vor 04.45 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Motorfahrradfahrer auf der Hauptstrasse in Ormalingen BL einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde dabei verletzt.
In der Nacht vom 31. Juli auf den 1. August 2022 wollten Stadtpolizisten wegen zu lauter Musik an einer illegalen Party im Kreis 6 intervenieren, als sie sogleich mit Flaschen, Steinen und Feuerwerk angegriffen wurden.
Es musste Gummischrot und Reizstoff eingesetzt werden.
Am Sonntagnachmittag, 31. Juli 2022, ist ein Berggänger in Oberiberg im Gebiet Schaflöcher abgestürzt.
Der Verunfallte wurde von der Rettungsflugwacht geborgen und in kritischem Zustand in eine Spezialklinik überführt. Der Mann aus dem Kanton Aargau ist am Montag, 1. August 2022 im Spital verstorben.
Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause ist der offizielle Teil der Bundesfeier am Rhein aus Sicht der Blaulichtorganisationen ohne grosse Probleme abgelaufen.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kantonspolizei Basel-Stadt sowie von Sanität und Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt hatten einige Einsätze zu leisten.
Bei den „Brüggligräten“ oberhalb von Selzach ist am Sonntagmittag, 31. Juli 2022, eine Frau beim Klettern von einem Felsbrocken getroffen und dabei schwer verletzt worden.
Trotz unverzüglich eingeleiteten Rettungsmassnahmen ist die Verunfallte am Unfallort verstorben.
Am Samstagabend, 31. Juli 2022, kam es in der Nähe der Autobahneinfahrten der A9 in Sion-Est aufgrund von illegal abgefeuerten pyrotechnischen Gegenständen zu mehreren Brandausbrüchen. Mehrere Jugendliche wurden von den Ordnungskräften festgenommen.
Zwei Personen werden bei der Staatsanwaltschaft verzeigt.
Gestern Nachmittag musste ein Fahrzeuglenker, der mit seinem Auto von St-Martin in Richtung Oron-la-Ville unterwegs war, einem Fahrzeug ausweichen, das mitten auf der Straße auftauchte.
Er kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen ein Gebäude. Drei Personen wurden verletzt. Ein Zeugenaufruf wurde von der Polizei veröffentlicht!
Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern ist am Montagmorgen (1.8.2022) beim Hauptbahnhof in Winterthur ein Mann mittelschwer verletzt worden.
Eine Person wurde verhaftet.
Am Sonntagnachmittag (31.07.2022), kurz nach 14:00 Uhr, hat sich auf der Laupenstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorfahrrad ereignet.
Die 16-jährige Motorfahrradfahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagmorgen in Müllheim einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 32-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Sonntagabend (31.7.2022) in Adliswil ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 19.30 Uhr fuhr ein 43-jähiger Mann mit seinem Motorrad auf der Bucheneggstrasse talwärts Richtung Adliswil.
Am Sonntagmorgen ereignete sich am Zentrumsfest in Neuhausen am Rheinfall an der Zentralstrasse eine Schlägerei zwischen mehreren Personen.
Dabei wurde eine Person verletzt. Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Flüelapassstrasse zu einem Verkehrsunfall nach einem Überholmanöver gekommen.
Dabei verletzten sich zwei Motorradlenker.
Bei einer Frontalkollision am Sonntag in Sfazù zwischen einem Motorrad und einem Fahrzeug verletzte sich der Motorradlenker.
Am Sonntag um 12.30 Uhr fuhr ein 72-jähriger Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern von la Rösa herkommend über die Berninastrasse H29 abwärts in Richtung Sfazù.
Am Sonntag kam es in Amriswil in einer Wohnung eines Hochhauses zu einem Brand. Zwei Frauen wurden verletzt, eine davon schwer.
Beide Personen mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Unsere Kollegin Fabienne Vonlanthen lief heute Morgen an den World Police and Fire Games in Rotterdam auf den ersten Platz im Halbmarathon und ist damit auf dieser Distanz die schnellste Polizistin der Welt.
Wir gratulieren Fabienne Vonlanthen zu dieser grossartigen Leistung und sind mächtig stolz!
Am Sonntag (31.07.2022), kurz vor 07:55 Uhr, ist ein 43-jähriger Mann auf dem Strandweg mit seinem E-Bike verunfallt. Er wurde mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht.
Der Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
In der Zeit zwischen Samstagmorgen und Sonntagmorgen (31.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Hauptstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über die unverschlossene Haupteingangstür Zugang zum Gebäude.
Am Sonntag, 31.07.2022, 09.40 Uhr, kam es auf der Flechsenstrasse in Mollis zu einem Verkehrsunfall, wobei zwei Personen unbestimmt Verletzt wurden.
Eine 82-jährige Lenkerin eines Personenwagens fuhr von der Autobahn A3 herkommend auf der Flechsenstrasse in Richtung Weesen.
Zwei Männer sind in ein Haus eingebrochen, wobei sie von Anwohnern beobachtet wurden. Auf der Flucht konnten die mutmasslichen Einbrecher festgenommen werden.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.
Am Freitag, 29. Juli 2022, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Herisau eine Verkehrskontrolle durchgeführt.
Am Freitagabend unterzog die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden an der St. Gallerstrasse in Herisau insgesamt 58 Fahrzeuge einer genaueren Kontrolle.
Auf der A1 bei Mühleberg ist in der Nacht auf Sonntag ein Mann von mehreren Autos erfasst und dabei tödlich verletzt worden.
Zur Klärung der Ereignisse sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
In der Nacht von Samstag auf den Sonntag, 30./31.07.2022, kam es an drei verschiedenen Orten zu tätlichen Auseinandersetzungen mit mehreren Verletzen.
In allen drei Fällen nahm die Stadtpolizei Tatverdächtige fest.
In der letzten Nacht brannte beim Bahnhof Malters ein Motorfahrrad. Bereits am 11. Juni 2022 geriet beim Bahnhof Schüpfheim ein Motorfahrrad in Brand.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagabend, 30. Juli 2022, 22 Uhr, ist der Kantonspolizei Schwyz am Küssnachter Seenachtsfest ein Motorboot aufgefallen.
Aufgrund der festgestellten Alkoholsymptome führte die Kantonspolizei bei der Bootsführerin einen Atem-Alkoholtest durch, welcher positiv ausfiel.
Gestern Nachmittag traf ein Mann in seinem Einfamilienhaus auf einen Einschleicher.
Dieser konnte nach kurzer Flucht durch die Polizei verhaftet werden.
Am frühen Sonntagmorgen wurden in Frick fünf männliche Personen nach einem Einbruchsversuch verhaftet.
Tatort des Einbruchversuchs war die Post in Frick. Der Alarm erging am Sonntag, 31.07.2022, kurz nach 06:00 Uhr.
Am Samstagmittag, 30.07.2022, hat sich auf dem Dach des Coop-Einkaufszentrums in Herblingen eine Explosion ereignet.
Personen kamen dabei glücklicherweise keine zu Schaden. Die Schadenhöhe muss von den Experten ermittelt werden, dürfte jedoch gemäss ersten Schätzungen einige Zehntausend Franken betragen.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (30.07.2022), kurz nach 01:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Geschäftsliegenschaft im Feld eingebrochen.
Sie brach gewaltsam ein Fenster auf und betrat den Betrieb. Anschliessend durchsuchte sie die Räumlichkeiten und stahl Geld im Wert von mehreren tausend Franken.
Am Samstag (30.07.2022), kurz vor 15:10 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der 51-jährige Motorradfahrer verletzte sich dabei leicht. Es entstand ein Sachschaden von über zehntausend Franken.
Am Samstag (30.07.2022), kurz nach 20:15 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse, Höhe Einmündung Ganterschwilerstrasse, zu einem Zusammenprall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen. Der 17-jährige Motorradfahrer wurde dabei leicht verletzt.
Es entstand ein Sachschaden im Wert von mehreren tausend Franken.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (31.07.2022), kurz nach 23:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autowaschanlage an der Wilerstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zur Autowaschanlage, brach zwei Geldwechselautomaten auf und stahl daraus Geld im Gesamtwert von mehreren tausend Franken.
Am Samstag, 30. Juli 2022, ist es in Rehetobel zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Mehrere Personen wurden verletzt.
Am Samstagnachmittag ist es in Trubschachen zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Mofas gekommen. Eine Fahrerin verletzte sich dabei schwer und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden.
Der Unfall wird untersucht.
Am Samstagabend, 30. Juli 2022, kurz vor 22.00 Uhr, verursachte ein alkoholisierter Personenwagenlenker auf der Hardstrasse in Ramlinsburg BL einen Selbstunfall.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei nicht verletzt.
Am Samstagmittag, 30. Juli 2022, kurz nach 12.15 Uhr, verursachte ein Traktorfahrer in Lauwil BL einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde beim Unfall schwer verletzt.
Am Samstagnachmittag ist es in Sils Baselgia zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Fahrzeug gekommen.
Dabei wurde die Töfflenkerin mittelschwer verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.