Am Samstag (30.07.2022), kurz nach 12:50 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand im Faad gemeldet worden. Das Feuer war im Bereich eines Holzschopfs ausgebrochen und hat anschliessend auf das angrenzende Wohnhaus übergegriffen.
Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hunderttausend Franken. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.
In der Nacht auf Samstag (30.07.2022) hat in einem Quartier in Thayngen eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus verübt, wobei neben Bargeld auch ein Personenwagen entwendet wurde.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagabend ist es in Lengnau zu einem Raubversuch auf einen Einkaufsladen gekommen. Ein Täter bedrohte eine Angestellte mit einer Faustfeuerwaffe, verlangte Geld und flüchtete schliesslich ohne Beute.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Am Donnerstagnachmittag (28. Juli 2022) ist es im Strandbad Cham zu einem Badeunfall gekommen (Polizei.news berichtete).
Ein 82-jähriger Mann musste reanimiert und mit der REGA in ein ausserkantonales Spital geflogen werden.
Am Samstagmorgen, 30. Juli 2022, ist es kurz vor zehn Uhr auf der Autobahn A4 zwischen Küssnacht und Goldau in Arth zu einem Auffahrunfall gekommen.
Ein 45-jähriger Autofahrer versuchte wegen auftretender medizinischer Probleme sein Fahrzeug anzuhalten.
Gestern Abend, 30.07.2022, wurde in Bösingen bei einem Personenwagen eine Geschwindigkeit von 233 km/h gemessen.
Am Freitag, 29. Juli 2022, um 18:31 Uhr, fuhr ein 27-jähriger Autofahrer auf der A12 von Flamatt in Richtung Freiburg.
Bei einem Arbeitsunfall hat sich am Samstagmorgen (30.07.2022) in Küsnacht ein Bauarbeiter tödliche Verletzungen zugezogen.
Auf einer Baustelle waren gegen 9 Uhr zwei Arbeiter mit Schalungsarbeiten beschäftigt.
Am Samstag, 30. Juli 2022, kurz vor 05.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Aargauer-Kleinbusses im Stau auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süd.
Beim Wiederanfahren kam es zu einem Knall und Rauchentwicklung im Motorenraum.
Lötschental, 30. Juli 2022. Nach den Unwettern von vergangenem Donnerstag hat sicher die Situation weiter entspannt.
Die Kantonsstrasse zwischen Wiler und Blatten sowie die Strasse nach Weissenried wurden von den kantonalen Behörden freigegeben und für den Verkehr geöffnet.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (30.07.2022), kurz vor 03:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Hotel an der Seestrasse eingebrochen.
Sie brach gewaltsam ein Fenster auf und betrat den Hotelbetrieb.
In der Nacht von Freitag auf Samstag (30.07.2022), kurz vor 00:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand eines Wohnwagens an der Mürtschenstrasse erhalten.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Brandursache wird abgeklärt.
Gestern Abend, 29.07.2022, kam es in Zufikon zu einem Unfall, bei dem sich eine Lenkerin mit ihrem Auto mehrfach überschlug.
Der Selbstunfall ereignete sich am Freitag. 29.07.2022, um 17:20 Uhr, auf der Sädelstrasse in Zufikon.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Arbon eine stark alkoholisierte Autofahrerin aus dem Verkehr gezogen.
Die 32-Jährige musste ihren Führerausweis abgeben.
Am Donnerstagabend, 28. Juli 2022, kurz nach 18.00 Uhr, wurde bei der Fraumattenstrasse, auf dem Birsigstägwägli, in Biel-Benken BL eine Frau von einem unbekannten Hund gebissen und dabei verletzt.
Die Polizei sucht den/die Hundehalter/in sowie Zeugen.
Am Freitag, den 29.07.2022, gegen 09:00 Uhr, verlor ein Autofahrer aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, zwischen St-Brais und Les Sairains die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf der rechten Seite der Strasse in seiner Fahrtrichtung von der Fahrbahn ab.
Nachdem er gegen eine Böschung geprallt war, überquerte sein Fahrzeug die Fahrbahn und kam auf der linken Seite der Strasse in seiner ursprünglichen Fahrtrichtung zum Stehen.
Am Freitagmittag (29.07.2022), um zirka 12:30 Uhr, hat sich auf der Ernetschwilerstrasse ein Unfall zwischen einem Auto und einem Postauto ereignet. Eine Person, die im Postauto sass, wurde dabei leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
Am Freitagmittag (29.07.2022), kurz nach 12:00 Uhr, ist am Schützenweg ein Velo in ein Auto geprallt. Ein 15-jähriger Velofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Bei einer Kollision zwischen zwei Autos sind am Donnerstagabend (28.07.2022) die beiden Lenker leicht verletzt worden.
Ein 27-Jähriger fuhr auf der Neumühlestrasse in Richtung Oberaach.
Am Freitagnachmittag hat sich in Langenthal eine Auffahrkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto ereignet.
Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden. Die Hauptstrasse musste vorübergehend gesperrt werden.
Am Freitagnachmittag ist es auf der A6 in Bern zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Ein Auto prallte in der Folge in eine mobile Leitplanke, überschlug sich und kam auf dem Dach liegend zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand. Für die Bergung musste ein Teil der Autobahn für rund eine Stunde gesperrt werden.
Die Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) hat die Ergebnisse der Altersanalysen der beiden Individuen erhalten, die im Rahmen der Regulierung des Rudels im Val d'Hérens erlegt wurden. Diese ergaben, dass der am 17. März 2022 entnommene Rüde in seinem sechsten Lebensjahr war. Die genetische Analyse ergab, dass er nicht mit dem bekannten Rudel verwandt war. Trotz aller Vorsichtsmassnahmen, die während des Abschusses durch die Berufswildhüter getroffen wurden, fiel der Rüde somit nicht in die Kategorie der Individuen, die entnommen werden durften. Diese Feststellung zeigt, wie schwierig die Durchführung von Regulationsabschüssen gemäss den derzeit geltenden gesetzlichen Grundlagen ist. Die genetischen Analysen haben hingegen gezeigt, dass die am 5. März 2022 erlegte Jungwölfin in ihrem zweiten Lebensjahr war und dem Rudel im Val d'Hérens angehörte.
Die vom Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit (FIWI) der Universität Bern durchgeführte Autopsie ergab zudem, dass das Weibchen trächtig war.
Am Freitagmorgen (29.07.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Velo und einem Auto ereignet. Dabei wurde die Velofahrerin verletzt.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Die Untersuchung der beiden toten Yaks von Mullern ergab keine Beteiligung des Wolfs an ihrem Tod.
Am 27. Juni 2022 wurden zwei tote Yaks auf Mullern aufgefunden.
Aufgrund der aktuellen Trockenheitslage gilt seit dem 21. Juli 2022 im Kanton Thurgau ein Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe sowie ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken für das ganze Kantonsgebiet. Das Departement für Bau und Umwelt hat nun auf Antrag des Fachstabs Trockenheit zwei Veranstaltern von professionell durchgeführten Feuerwerken auf dem Bodensee Ausnahmebewilligungen unter Auflagen erteilt.
Der Fachstab Trockenheit hält weiterhin an den per 21. Juli 2022 angeordneten Massnahmen, dem Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe bis 200 Meter Distanz sowie dem Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken für das ganze Kantonsgebiet, fest. Die Trockenheitslage im Kanton Thurgau hat sich zwar nicht verschärft, sie hat sich jedoch auch nicht entspannt. Weiterhin wird die Waldbrandgefahr als gross eingestuft.
Bei einem Verkehrsunfall hat sich am Freitagnachmittag (29.7.2022) in Regensdorf eine Fahrradfahrerin mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 15.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass in Regensdorf an der Trockenloostrasse eine verletzte Person aufgefunden worden sei.
Bei der Bushaltestelle Breiten kollidierte ein Auto mit einem Linienbus und fuhr danach rückwärts in eine Hecke.
Der Fahrausweis des Lernfahrers, der ohne Begleitung unterwegs war, wurde ihm abgenommen.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 31 vom 01.08.2022 bis zum 07.08.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Die Kantonspolizei meldet, dass in den letzten Tagen bei Geschwindigkeitskontrollen zwei schwere Verkehrsverstösse festgestellt wurden.
Ein erster Fall wurde am 17.07. kurz nach 5.00 Uhr morgens auf der A13 im Raum Tenero, Richtung Locarno, festgestellt, wo ein 22-jähriger Schweizer, der im Raum Locarno wohnt, abgefangen wurde.
Ab Montag, 8. August 2022 bis ca. Freitag, 16. Dezember 2022 wird in der Gemeinde Egnach die Hauptstrasse zwischen Muolen und Häggenschwil saniert.
Die Verkehrsführung der umfangreichen Bauarbeiten erfolgt mit einer Lichtsignalanlage.
Nach einer Kollision mit einem Schneepfosten ist am Freitagmittag ein Motorradfahrer auf der Flüelastrasse in Susch gestürzt.
Er wurde mittelschwer verletzt.
In den letzten Tagen hat die Kantonspolizei eine Zunahme von Kupferdiebstählen an öffentlichen oder unbewohnten Gebäuden im Unterwallis festgestellt.
Als Präventivmassnahme gibt die Kantonspolizei daher einige Ratschläge, um das Risiko solcher Taten zu minimieren.
Am Donnerstagabend, 28. Juli 2022, haben sich eine Mutter und ihr Sohn beim Abstieg im Rigigebiet in Goldau verstiegen.
Nach 18 Uhr beabsichtigten sie im Gebiet Hinteregg wieder auf einen Wanderweg zu gelangen, als die 47-jährige Frau bei schlechtem Wetter ausrutschte.
Am Donnerstag hat die Kantonspolizei Bern auf dem Gemeindegebiet Bern gezielte Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Insgesamt wurden 84 Widerhandlungen festgestellt.
In 67 Fällen wurden Ordnungsbussen ausgestellt, 17 Fahrzeuglenkende werden verzeigt.
Am Donnerstagabend, 28. Juli 2022, kurz vor 18.30 Uhr, ereignete sich in der A22 in Liestal, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am Donnerstag (28.07.2022) ist ein betrunkener Mann mehrmals negativ in der Stadt St.Gallen aufgefallen. Nach wiederholtem Einbringen auf den Polizeiposten wurde ein Gewahrsam wegen Fremdgefährdung ausgesprochen.
Der 27-Jährige aus Bosnien-Herzegowina wird angezeigt und erhielt eine schriftliche Wegweisung aus der Stadt St.Gallen für 30 Tage.
Nach einem Diebstahl aus einem Auto wurde in der Nacht zum Freitag in Weinfelden der Täter festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
In der vergangenen Nacht ereigneten sich auf der Kantonsstrasse in Römerswil zwei Selbstunfälle mit Personenwagen. Beide Autos gerieten im Kurvenbereich von der Strasse ab.
Verletzt wurde niemand. Bei einem Fahrzeuglenker wurde ein Blut- und Urinentnahme angeordnet.
Im Stadtteil Stadel ist es am Donnerstag (28.07.2022) zu einer Hausdurchsuchung gekommen.
Der Einsatz erfolgte im Auftrag der Bundesanwaltschaft im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens.
In der Nacht auf Freitag hat sich in Sumiswald ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Auto kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich.
Die vier Insassen des Fahrzeugs wurden ins Spital gebracht. Die Strasse war für den Individualverkehr mehrere Stunden gesperrt.
Am Sonntag findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem Grasshopper Club Zürich statt. Es ist mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt Matchbesucherinnen und -besuchern die frühzeitige Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.
Am Donnerstagnachmittag ist ein Ehepaar in Chur von einer angeblichen Mitarbeiterin einer Staatsanwaltschaft telefonisch kontaktiert worden. Ihr ist es geglückt, das ältere Paar zur Übergabe von mehreren Zehntausend Franken zu bewegen.
Bei sechs weiteren Personen blieb es beim Versuch.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.