Im Sommer schwimmen viele zur Abkühlung im See oder im Fluss. Der Spassfaktor beim Baden lässt manche Menschen leider die Risiken vergessen, die damit verbunden sind.
Jedes Jahr kommen rund 20 Personen beim Schwimmen in offenen Gewässern ums Leben.
Heuten morgen kam es in La Sonnaz zu einem Selbstunfall, wobei sich die beiden Insassen verletzten. Der Verkehr musste während zwei Stunden wechselseitig geführt werden.
Feuerwehr und Strasssenunterhaltsdienst mussten aufgeboten werden.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (22.06.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Café in der St.Georgen-Strasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft hebelte die Schiebetüre zum Geschäft auf.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (23.06.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Wegenstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft brach gewaltsam ein gekipptes Fenster auf und gelangte dadurch in die Liegenschaft.
Am Donnerstag (23.06.2022), um 01:25 Uhr, ist es an der Industriestrasse zu einem Mottbrand in einer abgebrannten Lagerhalle gekommen.
Die Lagerhalle und ein weiteres Gebäude brannten am Dienstag komplett aus.
Am Mittwoch (22.06.2022), um 17:20 Uhr, ist es auf der Umfahrungsstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Ein 86-jähriger Mann war dabei in fahrunfähigem Zustand unterwegs.
Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Früh am Morgen kam die Lenkerin eines E-Bikes auf der Seestrasse in Hergiswil zu Fall und verletzte sich.
Eine vor Ort durchgeführte Atemalkoholprobe fiel positiv aus.
Am Mittwochabend ist in Buchen ein landwirtschaftliches Fahrzeuggespann von der Strasse abgekommen und hat sich einen Abhang hinunter überschlagen.
Der Lenker des Traktors wurde verletzt.
Sommer, Sonne und gute Laune. Aber Achtung bei der Sommerhitze! Bereits 20° Aussentemperatur reichen aus, damit sich der Innenraum eines Fahrzeuges lebensgefährlich aufheizt.
Lassen Sie Kinder und Tiere niemals alleine im Auto!
Am frühen Mittwochabend kam es in Teilen des Kantons, so auch in der Region Oberentfelden, zu starken Niederschlägen.
Aufgrund dessen staute sich innert kürzester Zeit auf der Autobahn viel Wasser.
In Sachseln hat am Sonntag eine unbekannte Täterschaft ein Autorad den Berg hinunterrollen lassen. Dabei wurde eine Person nur knapp verfehlt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagabend (14. Juni 2022) ist es im Freibad Lättich zu einem Badeunfall gekommen.
Ein vierjähriges Mädchen musste reanimiert und mit der REGA in ein ausserkantonales Spital geflogen werden (Polizei.news berichtete).
In einem Industriequartier in Malans brach am Mittwochnachmittag ein Brand an einer Aussenfassade einer Gewerbehalle aus.
Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es gestern gegen 11:30 Uhr zu einer Kollision auf der Autobahn A2 im Raum Airolo.
Ein 50-jähriger Autofahrer mit Wohnsitz in Frankreich fuhr auf der A2 in Richtung Norden auf der normalen Fahrspur.
Am Dienstagmorgen (21.06.2022) kam es zu einer Kollision auf der St.Leonhard-Strasse zwischen einem Bus und einem Personenwagen. Letzterer fuhr auf die Busspur und übersah den herannahenden Bus.
Zwei Personen haben sich unbestimmt verletzt. Es entstand geringer Sachschaden.
Am Mittwoch, 22. Juni 2022, gegen 18:30 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der A16 durch den Mt-Russelin-Tunnel von Delémont in Richtung Porrentruy.
In einem Moment bremste das vor ihm fahrende Fahrzeug aufgrund der hohen Verkehrsdichte stark ab.
Gestern Morgen wurde ein Mann an der Kreuzstrasse in Weggis von einer unbekannten Person angegriffen.
Das Opfer stürzte und wurde dabei verletzt. Der unbekannte Täter stieg als Beifahrer in ein graues Fahrzeug und flüchtete. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, den 22. Juni um 12:00 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 62-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds durch die Schlucht des Seyon.
In einem Moment verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, das nach links ausbrach, gegen die Felswand prallte und 40 Meter weiter zum Stillstand kam.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern gegen 10:45 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Autobahn A2 im Gebiet von Cadenazzo.
Nach einer ersten Rekonstruktion fuhr ein 47-jähriger italienischer Staatsangehöriger aus dem Raum Bellinzona mit einem Lastwagen auf der rechten Spur in Richtung Norden.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz vor 8:30 Uhr in der Via Industria in Castione beim "Energieturm" ein Arbeitsunfall.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 22-jähriger Schweizer, der in der Region lebt, mit Installationsarbeiten im zweiten Stock des Gebäudes beschäftigt.
Am Mittwoch, den 22. Juni um 07:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 42-jährigen Einwohner von Le Landeron gesteuert wurde, auf der Route de La Neuveville in Le Landeron in östlicher Richtung.
Als er an der Kreuzung mit der Route de Bâle in diese einbog, kam es zu einer Kollision mit dem Fahrrad eines 58-jährigen Einwohners von Nidau, der auf der Route de La Neuveville in westlicher Richtung unterwegs war.
Am Mittwoch, 22. Juni um 06:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 20-jährigen Einwohnerin von Savagnier gesteuert wurde, auf der Rue de la Charbonnière in Savagnier in Richtung Chaumont.
Zu einem bestimmten Zeitpunkt kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 51-jährigen Frau aus Diesse (BE) gelenkt wurde und in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Am Dienstag, 21. Juni, gegen 22.25 Uhr, fuhr ein 18-jähriger Neuenburger mit seinem Roller auf der Chaussée de la Boine in Neuenburg in südlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue des Terreaux kam es zu einer Kollision mit einer Fussgängerin, einer 79-jährigen Frau aus Thörigen, die einen Fussgängerstreifen betreten hatte.
Während die Gewitter gestern Nachmittag und Abend nicht alle Regionen gleichermassen mit Niederschlag versorgten, zog heute Vormittag ein Schub feuchterer Luft über die Schweiz hinweg und brachte verbreitet etwas Niederschlag.
Rückblick auf die gestrigen Gewitter
Die Rega hat am Mittwoch, 22. Juni 2022, einen Wanderer gerettet, der nach einem Absturz über ein Felsband in der Nähe der Belchenflue (SO) verletzt in einer Astgabel eingeklemmt war.
Mittels Rega-App konnte er die Einsatzzentrale der Rega alarmieren. Zusammen mit Bergrettern des Schweizer Alpen-Club SAC gelang es der Rega-Crew, den eingeklemmten Verletzten zu befreien.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochvormittag (22.6.2022) in Zusammenarbeit mit der Gemeindepolizei Regensdorf in Regensdorf eine Kontrolle durchgeführt.
Mehrere Personen sind wegen Widerhandlungen gegen das Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) verhaftet worden.
Am Mittwochnachmittag hat sich auf der A5 in Twann eine Auffahrkollision mit vier beteiligten Autos ereignet.
Fünf Personen mussten mit zwei Ambulanzen zur Kontrolle ins Spital gebracht werden.
Die meisten unserer Heimtiere können nicht schwitzen und tragen zudem ein wärmendes Fell. Sie sind der Gefahr eines lebensbedrohlichen Hitzschlags viel eher ausgesetzt als der Mensch.
Mit einigen Kniffen kann die Sommerhitze für unsere tierischen Hausgenossen erträglicher werden. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz (SUST) hat die wichtigsten Tipps für Tierhalter zusammengestellt.
Am Dienstag kam es auf dem Kantonsgebiet zu drei Verkehrsunfällen wobei der jeweilige Lenker vermutlich kurz eingeschlafen sein dürfte.
Zwei Personen mussten verletzt ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Graubünden hat eine im Churer Rheintal verübte Einbruchserie aufgeklärt.
Die Tatverdächtigen wurden festgenommen und an die Staatsanwaltschaft Graubünden verzeigt.
Am Mittwochmittag, 22. Juni 2022, nach 11.20 Uhr, ist im Dorfkreisel in Wangen ein Schüler mit dem Fahrrad gestürzt.
Der Zehnjährige erlitt dabei leichte Verletzungen und musste einen Arzt aufsuchen.
Der Bundesrat beschleunigt die Verfahren und mildert die beruflichen Konsequenzen für Berufsfahrerinnen und -fahrer beim Entzug von Führerausweisen. An seiner Sitzung vom 22.06.2022 hat er die entsprechenden Verordnungsanpassungen verabschiedet.
Sie treten am 1. April 2023 in Kraft.
Am Mittwochmorgen, 22. Juni 2022, um 06.45 Uhr, ereignete sich in der Hauptstrasse in Nusshof BL ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen nach einem Ausweichmanöver von der Fahrbahn abkam und sich überschlug.
Der Fahrzeuglenker wurde dabei leicht verletzt.
Gestern Mittag ereignete sich auf der Richenthalerstrasse in Ebersecken ein Verkehrsunfall zwischen einem Radfahrer und einem Personenwagen.
Der Radfahrer erlitt dabei schwerste Verletzungen und verstarb auf der Unfallstelle.
Nach der Meldung über einen Einbruch in Dornach in der Nacht auf Mittwoch konnten insgesamt vier Männer vor Ort festgenommen werden.
Am Mittwoch, 22. Juni 2022, gegen 3.40 Uhr, meldete eine aufmerksame Anwohnerin, dass bei einem Einfamilienhaus in Dornach aktuell ein Einbruch verübt werde.
Am 29. August finden in Basel Feierlichkeiten zum 125-Jahr-Jubiläum des Zionistenkongresses statt. Um die Sicherheit des Anlasses und dessen Teilnehmenden zu gewährleisten, ist ein umfangreiches Polizeidispositiv notwendig.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Juni 2022 beschlossen, den Anlass als ausserordentliches Ereignis einzustufen. Der Bund beteiligt sich deshalb an den Kosten für Schutzaufgaben, die beim Kanton Basel-Stadt anfallen.
Die Kantonspolizei Bern hat mit Fokus auf den verkehrspolizeilichen Schwerpunkt Langsamverkehr in der ersten Juni-Hälfte im ganzen Kanton gezielte Kontrollen durchgeführt.
Die Widerhandlungsquote lag nach Auswertung der Kontrollen im tiefen einstelligen Prozentbereich. Mit Blick auf den strategischen Schwerpunkt werden auch im weiteren Verlauf des Jahres gezielte Aktionen erfolgen.
Beim Zusammenstoss mit einem Bus ist am Donnerstagabend (16.06.2022) eine Fussgängerin schwer verletzt worden.
Die 30-Jährige musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Bei einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Lastwagen ist am Montagvormittag (20.06.2022) der Lieferwagenlenker mittelschwer verletzt worden.
Der Lieferwagen fuhr auf der Hauptstrasse zwischen Steckborn und Mammern. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte der 42-jährige Lenker zu spät, dass der vorausfahrende Lastwagen verkehrsbedingt abbremste.
In der Zeit von Donnerstagabend - Freitagabend, 26. / 27. Mai 2022, wurde ab einer umzäunten Weide oberhalb des Bergrestaurants Hintere Wasserfallen in Waldenburg BL ein Pferd gestohlen. Die Polizei sucht Zeugen (Polizei.news berichtete).
Nach der Veröffentlichung der entsprechenden Medienmitteilung mit Zeugenaufruf gingen in den folgenden Tagen viele Hinweise aus der Bevölkerung ein.
Sicherheitsdirektor Mario Fehr hat Thomas Iseli zum neuen Chef der Verkehrspolizei der Kantonspolizei Zürich ernannt.
Er übernimmt die Aufgaben per 1. Juli 2022.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 22. Juni 2022 den Nationalen Aktionsplan 2022–2026 zur Umsetzung des Übereinkommens des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt (Istanbul-Konvention) verabschiedet.
Dieser konzentriert sich auf drei Hauptthemen: Information und Sensibilisierung der Bevölkerung, Aus- und Weiterbildung von Fachpersonen und ehrenamtlich Tätigen sowie Prävention und Bekämpfung von sexualisierter Gewalt.
2021 gingen beim EDA 157 Meldungen von Firmen ein, die von der Schweiz aus private Sicherheitsdienstleistungen im Ausland erbringen wollten.
Dies ergibt der sechste Tätigkeitsbericht zur Umsetzung des Bundesgesetzes über die im Ausland erbrachten Privaten Sicherheitsdienstleistungen.
Anlässlich seiner Sitzung vom 22. Juni 2022 hat der Bundesrat den Bericht in Erfüllung des Postulats „Bekämpfung des Hooliganismus“ verabschiedet.
Der Bericht legt die Kompetenzverteilung zwischen Bund, Kantonen, Sportverbänden und -vereinen bei der Bekämpfung von gewaltsamen Ausschreitungen an-lässlich von Sportveranstaltungen detailliert dar.
Ein Autofahrer verursachte am Dienstagnachmittag auf der Autobahn A1 bei Sirnach einen Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, dem Mann wurde der Führerausweis abgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.