Ab Anfangs August 2022 werden die beiden Brücken Wirüti und Gütsch verbreitert und instand gestellt, die talseitig angrenzenden Stützmauern verstärkt und der Strassenbelag ersetzt.
Am Dienstag 2. August 2022 beginnen die Bauarbeiten an den talseitigen Stützmauern auf der Hauptstrasse Nr. 8 zwischen Schwyz und Sattel.
Am frühen Dienstagabend ist es auf der Oberalpstrasse in Flims zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Drei Personen wurden verletzt.
Aufgrund der Niederschläge in den vergangenen Tagen haben, in Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen, die zuständigen Amtsstellen und das Feuerwehr-inspektorat Ob- und Nidwalden entschieden, die erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3 von 5) beizubehalten.
Die Wetterprognosen für die kommenden Tage sagen kühlere Temperaturen und Niederschlag voraus.
Am 25. Juli 2022 informierte das Pflegepersonal des Heims "Les Trois Sapins" die Einsatzzentrale, wonach ein Bewohner nicht in ihre Einrichtung zurückgekehrt sei.
Die von der Hundestaffel der Kantonspolizei eingeleitete Suche führte dazu, dass die Person wohlbehalten aufgefunden wurde.
Nach Abschluss der Ermittlungen im Zusammenhang mit der verstorbenen Frau, welche am 17. Januar 2021 im Thunersee bei Gunten aufgefunden worden war, hat die regionale Staatsanwaltschaft Oberland den 37-jährigen Beschuldigten angeklagt.
Ihm werden Mord und Störung des Totenfriedens vorgeworfen.
Am Freitagabend, 22. Juli 2022, kurz nach 22.00 Uhr, registrierte die Polizei Basel-Landschaft, im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle, auf der Rheinstrasse in Füllinsdorf BL einen Personenwagen, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
Der Personenwagenlenker, ein 48-jähriger Serbe, wohnhaft in der Region, wurde auf der Rheinstrasse in Füllinsdorf BL, Fahrtrichtung Pratteln, mit einer Geschwindigkeit von 108 km/h gemessen.
Bei einem Unfall haben sich ein Auto- und ein Motorradlenker verletzt. Sie wurden ins Spital überführt. Der Unfallhergang ist noch unklar.
Die Polizei sucht Zeugen.
Das im Vierwaldstättersee vermisste Auto konnte am Dienstag (26.07.2022) auf dem Seegrund geortet werden.
Am Dienstagmorgen wurde ein Kameraboot der Kantonspolizei Zürich für die Suche eingewassert. Das Boot kann Objekte bis in eine Tiefe von 300 Metern orten.
Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilen, kam es gestern kurz nach 18:30 Uhr zu einem blutigen Zwischenfall in einem Gebäude in der Via Bagni in Stabio.
Nach einer ersten Rekonstruktion hat ein 51-jähriger Mann mit Wohnsitz in der Provinz Varese aus noch zu klärenden Gründen eine 45-jährige Frau, ebenfalls mit Wohnsitz in der Provinz Varese, mit einer Schusswaffe erschossen.
Am Montag, den 25. Juli, gegen 08:05, fuhr ein Auto, das von einem 77-jährigen Einwohner von St-Blaise gesteuert wurde, auf der Rue de Monruz in westlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 34 wendete er und es kam zu einer Kollision mit dem Motorrad, das von einem 56-jährigen Einwohner von St-Blaise gelenkt wurde und in die gleiche Richtung fuhr.
Paléo Festival in Nyon vom 18. bis 25. Juli 2022 haben alle Sicherheitsdienste nach zwei Jahren ohne Festival Hand in Hand gearbeitet.
Dank der Präsenz der Sicherheitsteams, der Polizei sowie des Dialogs und der Präventionsmassnahmen, die vom Veranstalter und den öffentlichen Diensten eingeführt wurden, konnte diese 45. Ausgabe trotz der Hitzewelle reibungslos und in geselliger Atmosphäre stattfinden.
Am Sonntag, den 24. Juli 2022, informierte eine Wanderin, die sich in Creux-du-Van aufhielt, unsere Dienste, dass eine Person wahrscheinlich in das Geröllfeld gefallen sei.
Die sofort eingeleitete Suche führte zur Entdeckung von drei Leichen im Felskessel, einer Frau und zwei Kleinkindern.
Wieso benötigen Inhaftierte Angehörigenkontakt? Was ist die Rolle der Seelsorge in Gefängnissen? Und wie gelingt der Arbeitsmarkteinstieg für ehemalige Straffällige?
Im aktuellen Jahresbericht gewährt Justizvollzug und Wiedereingliederung (JuWe) Einblick in Projekte, welche die Wiedereingliederung von inhaftierten Personen fördern wollen.
Im heutigen Blog blicken wir auf die gestrigen Gewitter zurück, welche besonders in den östlichen Alpen stellenweise heftig waren.
In der Nacht auf heute erreichte zudem eine Kaltfront die Alpennordseite, welche besonders am östlichen Alpennordhang für weitere Niederschläge sorgte. Hinter der Front floss mit einer schwachen nordwestlichen Strömung deutlich kühlere Luft zur Alpennordseite.
Ab Dienstag, 2. August 2022 bis Freitag, 5. August 2022 wird in der Gemeinde Homburg die Hauptstrasse zwischen Homburg und Hinterhomburg saniert.
Für die umfangreichen Belagsarbeiten muss die Strasse ab Donnerstag, 4. August 2022, 07.00 Uhr bis Freitag, 10. August 2022 ca. 17.00 Uhr komplett gesperrt werden.
Die Gemeinde Glarus Nord saniert die Sammelstelle in Obstalden.
Geplant ist eine Sammelstelle für die Entsorgung von Abfall, Glas sowie Buntmetall. Zusätzlich wird die Sammelstelle mit zwei Parkplätzen ausgestattet, damit deren Erreichbarkeit gewährleistet wird. Für die Bauarbeiten muss die Gemeinde Glarus Nord die Sammelstelle komplett schliessen.
Die 1. Etappe der Bauarbeiten für die Fernwärme-Transportleitung in Näfels wurde Ende Juni 2022 abgeschlossen.
Ende August 2022 startet nun die zweite Etappe. Die Bauzeit dauert rund drei Monate.
In Muri stiessen ein Rollerfahren und ein Kind auf einem Velo zusammen. Zwar blieben beide unverletzt, doch der Rollerfahrer fuhr davon, ohne sich um das beschädigte Velo zu kümmern.
Die Polizei sucht den Rollerfahrer.
Am Dienstagmorgen, 26. Juli 2022, kurz nach neun Uhr lief eine Fussgängerin aus bisher noch unbekannten Gründen auf Höhe der Feldmoosstrasse auf dem Bahntrasse entlang den Gleisen.
Dabei wurde sie von einem in Richtung Chur fahrenden Schnellzug erfasst und rund 20 Meter in eine angrenzende Böschung geschleudert.
In der Zeit zwischen Montagabend und Dienstagmorgen (26.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der St. Georgen-Strasse in ein Geschäft eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Am Montagabend fiel einer Polizeipatrouille ein Lenker eines Porsche Cabriolet auf, welcher in auffälliger und riskanter Fahrweise in den Gemeinden Dulliken, Däniken und Gretzenbach unterwegs war.
Die Polizei sucht Zeugen.
Der Mann, der am Sonntag in Niederbipp bei einer Schussabgabe tödlich verletzt worden war, ist formell identifiziert. Es handelt sich um einen 26-jährigen Rumänen.
Aktuell laufen umfassende Ermittlungen zur Klärung des Tatablaufs und deren Umstände.
Am Dienstagvormittag (26.07.2022) hat sich in Neuhausen am Rheinfall bei einem Spurwechsel eine seitliche Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignet.
Eine Autobeifahrerin wurde bei diesem Verkehrsunfall leicht verletzt. Der Sachschaden an den beiden Unfallfahrzeugen beträgt mehrere tausend Franken.
Bern, 26.07.2022 – Die Trockenheit der vergangenen Monate lässt mancherorts das Wasser knapp werden. Wenn andere Mittel ausgeschöpft sind, können Kantone Hilfsbegehren an die Armee stellen, um das Überleben von Nutztieren in betroffenen Bergbetrieben zu sichern. Die Armee unterstützt mit Wassertransporten im Rahmen der militärischen Katastrophenhilfe im Inland.
Erste Helikopterflüge erfolgen im Kanton Obwalden. Weitere Gesuche liegen der Armee derzeit nicht vor.
Am Sonntagmittag, 24. Juli 2022, ist ein Personenwagen bei einem Verkehrsunfall auf der Axenstrasse in Brunnen rund 45 Meter in den Vierwaldstättersee gestürzt und gesunken.
Im Rahmen der intensiven Suche durch die Kantonspolizei Zürich und uns konnte das Fahrzeug kurz nach Dienstagmittag, 26. Juli 2022, in einer Tiefe von 182 Meter durch eine Kamera geortet werden.
Heute Morgen ereignete sich auf der Aarauerstrasse in Büron eine Auffahrkollision. Beteiligt waren zwei Personenwagen und ein Motorradfahrer. Dieser verletzte sich beim Unfall.
Der mutmassliche Unfallverursacher fuhr mit seinem hellen Personenwagen mit AG-Kontrollschildern weiter, ohne sich um den Verunfallten oder den Schaden zu kümmern. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Dienstagmorgen, 26. Juli 2022, kurz nach 07:00 Uhr, ereignete sich in der A22 in Liestal, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall.
Die Personenwagenlenkerin wurde dabei leicht verletzt.
In Absprache mit den Zentralschweizer Kantonen und dem Feuerwehrinspektorat hat der Kanton Luzern entschieden, die erhebliche Waldbrandgefahr (Stufe 3) beizubehalten.
Weiterhin sind Feuer nur in festeingerichteten Feuerstellen erlaubt. Es wird jedoch dringend empfohlen, vorsichtig mit Feuer im Wald und in Waldesnähe umzugehen.
Ab morgen Mittwoch, 27. Juli 2022 gilt im Kanton St.Gallen ein Verbot von Feuer und Feuerwerk im Wald und in Waldesnähe (200 Meter).
Die Gewitter in den vergangenen Tagen haben zu keiner Entspannung der Trockenheit im St.Galler Wald geführt. Das Sicherheits- und Justizdepartement verfügt deshalb per Allgemeinverfügung bis auf Weiteres ein Feuer- und Feuerwerksverbot in Waldesnähe.
Zwischen Obergösgen und Niedergösgen hat sich am Dienstagmorgen, 26. Juli 2022, eine Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Sattelmotorfahrzeug ereignet.
Trotz sofort eingeleiteten Erste-Hilfe-Massnahmen verstarb der Autofahrer auf der Unfallstelle. Der Unfallhergang und die Unfallursache werden durch die Polizei und die Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn untersucht.
Mitte Juli beschädigte eine unbekannte Täterschaft in Schlatt einen Militärbunker durch Sprayereien und fällte vier Bäume.
Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Aus noch ungeklärten Gründen brach am Montagnachmittag auf dem Dach eines unbewohnten Neubaus in Arbon ein Brand aus.
Ein Arbeiter wurde leicht verletzt.
Bei einem Unfall ist am Sonntagmittag (24.07.2022) ein Personenwagen von der Axenstrasse rund 50 Meter in die Tiefe gestürzt.
Der PW fuhr von Süden kommend in Richtung Brunnen, als er auf Höhe Wolfsprung mit der rechtsseitigen Felswand kollidierte.
In den vergangenen Tagen haben mehrere ältere Personen Anrufe von Betrügerinnen und Betrügern erhalten. Diese Personen teilten ihnen mit, dass sie Ziel eines Einbruches seien, dass ein Angehöriger in einen tödlichen Unfall verwickelt sei oder dass sie bei ihrer Bank beinahe Opfer von falschen Abbuchungen geworden seien. Die Anruferinnen und Anrufer gaben sich als Kriminalbeamte und Polizisten oder als Sicherheitsverantwortliche von Banken aus. In einem Fall gelang es den Tätern dieser Tage, einer Rentnerin einen grösseren Geldbetrag abzunehmen.
Die 82-jährige Frau hatte einen Anruf erhalten, bei der ihr ein Täter vorspiegelte, ihr Name finde sich in einem Notizbuch von durch ihn festgenommenen Personen. Ihm gelang es, die Geschädigte so stark zu manipulieren, dass diese später zwei ihr unbekannten Personen das zuhause aufbewahrte Bargeld – 90'000 Euro und rund 3000 Franken – aushändigte.
Weil eine Hausbewohnerin in Bergdietikon (AG) Unkraut abbrennen wollte, geriet eine Hecke in Brand.
Betroffen war eine Liegenschaft am Enzianweg in Bergdietikon. Ein Nachbar bemerkte den Brand am Montag, 25. Juli 2022, kurz nach 19.30 Uhr und alarmierte die Feuerwehr. Diese fand mehrere, zu einer Hecke verwachsene Tannen in Vollbrand vor.
Am frühen Sonntagmorgen (24.07.2022) ist ein Mann erschossen und ein weiterer verletzt worden.
Kurz vor 1:50 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass an der Anternstrasse geschossen und ein Mann verletzt worden sei.
Rund 1'300 Zivilschutz-Angehörige unterstützen das ESAF mit 4’600 Diensttagen. Die Tätigkeiten erstrecken sich vom Aufbau des Festgeländes über Verkehrsdienste bis hin zum Unterhalt der Zivilschutzanlagen.
Seit dem 13. Juni 2022 stehen Zivilschutz-Angehörige zu Gunsten des ESAF 2022 im Einsatz. Bis zum 14. Oktober 2022 werden die rund 1’300 Angehörigen des Zivilschutzes (AdZS) ihren Dienst im Umfang von drei bis fünf Tagen leisten.
Am Samstagmittag (23.07.2022) hat sich der Verkehr auf der A2 vor dem Gotthard-Nordportal auf 15 Kilometern gestaut.
Wegen einem Pannenfahrzeug musste der Gotthard-Tunnel am Vormittag vorübergehend gesperrt werden, was die Situation zusätzlich verschärft hat.
Den eigenen Haushaltsabfall in den öffentlichen Abfalleimern entsorgen, um Geld zu sparen, das kommt in Zofingen leider immer wieder vor.
Wer die Gebührenpflicht auf diese Weise zu umgehen versucht, riskiert durch das illegale Entsorgen happige Bussen.
In Bilten (GL) hat sich am Montag, 25. Juli 2022, ein Unfall mit einem Personenwagen auf der Autobahn A3 ereignet.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Der 34-Jährige bemerkte zu spät, dass sich der Verkehr vor ihm staute.
Am Montag (25.07.2022), kurz vor 17:30 Uhr, sind auf der Zürcherstrasse zwei Autos zusammengestossen.
Ein 42-jähriger Autofahrer wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Am Montag (25.07.2022), kurz vor 16:00 Uhr, ist es auf der Hofstrasse zu einem Selbstunfall gekommen. Die 31-jährige Autofahrerin war alkoholisiert.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 9'000 Franken.
Am Montag (25.07.2022), in der Zeit zwischen 1 Uhr und 6 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Tramstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Ein Neulenker kam gestern bei einem Unfall in Rottenschwil ausserorts von der Fahrbahn ab. Das Auto überschlug sich.
Der Unfall ereignete sich am Montag, 25. Juli 2022, gegen 13.30 Uhr auf der Hauptstrasse ausserhalb von Rottenschwil.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.