Am Sonntag (26.06.2022), kurz vor 2 Uhr, ist auf der Autobahn A3 ein 18-jähriger Autofahrer im Quartentunnel verunfallt. Nach dem Unfall brannte das Auto komplett aus.
Der Autofahrer und seine beiden Mitfahrer im Alter von 18 und 19 Jahren wurden leicht verletzt.
Am Samstag (25.06.2022), kurz nach 18:15 Uhr, ist auf der Hulftegg ein 17-jähriger Mann mit seinem Motorrad verunfallt.
Dabei wurde er eher leicht verletzt.
Am Samstag (25.06.2022), kurz nach 15:15 Uhr, ist an der Rütistrasse ein 28-jähriger Mann mit seinem landwirtschaftlichen Fahrzeug verunfallt.
Er verletzte sich dabei eher schwer.
Am Samstagabend (25.06.2022) hat sich in Hallau ein Alleinunfall ereignet, wobei ein Fahrzeuglenker aus unbekannten Gründen von der Strasse abkam und folglich in ein Wohnhaus fuhr.
Die involvierten Personen wurden leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Ein Gasgrill geriet am gestrigen Samstagabend in Brand und verwüstete den Balkon. Dabei enstand Sachschaden von einigen Tausend Franken.
Verletzt wurde niemand.
Auf der Gempenstrasse in Dornach ereignete sich am Samstag ein Selbstunfall mit einem Motorrad. Dabei wurde der Lenker verletzt. Er musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am Samstagabend (25.06.2022) stellte sich ein alkoholisierter Mann an der Zürcher Strasse auf die Fahrbahn und behinderte Fahrzeuge. Ebenso soll es zu Sachbeschädigungen gekommen sein.
Bei der Anhaltung durch die Polizei war er unkooperativ und musste in Handfesseln gelegt werden. Er wurde gebüsst und weggewiesen.
Auf der Berninastrasse in Pontresina ist es am Samstagnachmittag zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Das Stadtfest Luzern 2022 verlief aus Sicht der Polizei sehr friedlich. Die Zahl der Festbesucherinnen und -besucher wurde vom Veranstalter auf ca. 51’000 Personen geschätzt.
Die grosse Präsenz der Polizei hat sich einmal mehr bewährt.
Am Sonntag (26.06.2022), kurz nach 3 Uhr, ist es auf der Unterdorfstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Eine 17-jährige Mofafahrerin sowie eine 19-jährige E-Bike-Fahrerin wurden durch ein Auto angefahren und dabei schwer verletzt.
Am Samstagabend, 25.06.2022, ist es in den Aussenbereichen verschiedener Restaurants in der Schaffhauser Altstadt zu mehreren Diebstählen von Handtaschen gekommen.
Die Schaffhauser Polizei bittet Personen, die mögliche Beobachtungen gemacht haben, sich zu melden.
Gestern Samstag, den 25. Juni 2022, gegen 13:00 Uhr, verlor ein Gleitschirmpilot die Kontrolle über sein Fluggerät und blieb an einer Baumkrone über einem steilen Abhang hängen.
Er konnte durch Spezialisten unverletzt geborgen werden.
Der heutige Tag begann meist wolkenlos. Im Mittelland waren am frühen Morgen lokal einige Nebelfelder auszumachen. Sie lösten sich mit der aufgehenden Sonne ziemlich rasch auf.
Am Nachmittag bildeten sich über den Bergen erste Quellwolken.
Am Freitagabend, kurz vor dem Einnachten, fuhr ein 15-Jähriger mit einem Traktor in St. Niklausen, auf der Strasse von der Flüe Richtung Schildstrasse.
Dabei kam er mit dem Traktor von der Strasse ab und stürzte den steilen Abhang hinunter.
Zugegeben, wir wurden (noch) nicht Schweizermeister. Aber 21 Jahre nach dem bitteren Abstieg ist es dem Fussballteam der Zuger Polizei endlich wieder gelungen, an den Fussball Schweizermeisterschaften der CH-Polizeikorps in Thun den Gruppensieg zu erringen und somit wieder aufzusteigen.
Der FC Polizeisportverein Zug gewann alle vier Spiele und schloss das Turnier mit einem Torverhältnis von 14 zu 2 ab. Tolle Leistung!
Beim Wiriehorn bei Zwischenflüh ist am Samstagvormittag ein Helikopter während eines Transportfluges abgestürzt.
Die zwei Insassen wurden verletzt, wobei der Pilot in kritischem Zustand ins Spital geflogen werden musste. Die Bundesanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Anders als in den beiden Coronajahren konnte der TCS seine Delegiertenversammlung wieder pünktlich im Juni durchführen und auf ein ereignisreiches und positives Geschäftsjahr zurückblicken. Insbesondere die über 44'000 zusätzlichen Mitglieder per Ende 2021 erfreuten die Delegierten.
Daneben hat der grösste Mobilitätsclub der Schweiz 2021 sein 125-Jubiläum gefeiert und mit neuen Projekten weiter seine Zukunft vorbereitet.
Am Freitagnachmittag ist eine Autolenkerin im Tunnel Rongellen III mit einem Auto kollidiert und löste eine Folgekollision aus.
Drei Personen leicht verletzt.
In Schötz ist heute Vormittag ein Autofahrer verstorben.
Vermutlich wegen eines gesundheitlichen Problems geriet er mit seinem Auto von der Strasse ab.
Am Donnerstag, den 23. Juni 2022, um ca. 12:50 Uhr bemerkte ein Lastwagenchauffeur, dass aus seinem Anhänger eine weisse Flüssigkeit auslief.
Der Chauffeur stoppte in der Folge seinen Lastwagen in Ennetbürgen und alarmierte die Polizei. Ein Aufgebot an Spezialisten konnte den Ursprung lokalisieren und die Flüssigkeit binden.
Am Samstag (25.06.2022), kurz vor 05:30 Uhr, ist im Keller einer Wohnüberbauung an der Wolfgangstrasse ein Brand ausgebrochen.
Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstag (25.06.2022), kurz vor 05:15 Uhr, hat ein 35-jähriger Autofahrer auf der St. Margrethenstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Er und sein Mitfahrer wurden durch den Unfall verletzt.
Am Freitag (24.06.2022), kurz vor 16:45 Uhr, ist es auf der A15, im Balmenraintunnel, zu einer Auffahrkollision gekommen. Daran beteiligt waren drei Autos.
Ein 20-jähriger Mann und eine 41-jährige Frau wurden dabei leicht verletzt.
Am Freitag (24.06.2022), kurz nach 13 Uhr, ist es auf der Schönbodenstrasse zu einem Unfall zwischen einem Velofahrer und einem Auto gekommen.
Der 43-jährige Velofahrer wurde dabei verletzt.
Am Samstagmorgen ist in Grindelwald eine Scheune vollständig abgebrannt.
Die ausgerückten Feuerwehren konnten ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude verhindern.
Die Kantonspolizei nahm gestern Freitagabend zwei Eritreer fest, welche für den Diebstahl eines Rucksacks mit wertvollen EDV-Mitteln verdächtigt werden.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Aargau kontrollierte am gestrigen Freitagabend, 24.06.2022, kurz vor 21:00 Uhr in Aarau zwei Eritreer (40 und 24 Jahre alt).
Beim Brand von zwei Gewerbeliegenschaften ist am Dienstag (21.06.2022) ein Schaden in Millionenhöhe entstanden.
Aus bislang unbekannten Gründen kam es in einem Gebäude mit mehreren Industrie- und Gewerbebetrieben sowie einer Wohnung zu einem Brand.
Die Luzerner Polizei hat in der Nacht auf Samstag mehrere angetrunkene Autofahrer gestoppt und ihnen die Weiterfahrt untersagt.
Bei einem Unfall in Emmenbrücke entstand ein Landschaden.
Am Freitagnachmittag ist es in Aarwangen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Zug gekommen. Die Autolenkerin wurde leicht verletzt.
Die Bahnstrecke war unterbrochen. Der Strassenverkehr wurde wechselseitig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Zwischen Montagmorgen (20.06.2022) und Donnerstagabend (23.06.2022) führten Funktionäre der Schaffhauser Polizei im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) verstärkte Kontrollen des Schwerverkehrs der Nord-Südverbindung im Schwerverkehrskontrollzentrum (SVKZ) sowie an mobilen Standorten im ganzen Kantonsgebiet durch.
Dabei kamen teils gravierende Übertretungen zum Vorschein.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 26 vom 27.06.2022 bis zum 03.07.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Da die Sommerferien vor der Tür stehen, erinnert Sie die Polizei an einige gute Verhaltensweisen, um Einbrüchen und Diebstählen im öffentlichen Raum vorzubeugen.
In der Schweiz ist die Zahl der Unfälle mit Motorrädern stets hoch. Bei Ausflügen und Reisen, aber auch auf kurzen Strecken, ist die Wahrscheinlichkeit, auf zwei Rädern in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, nicht zuletzt wegen des immer grösser werdenden Verkehrsaufkommens auf den Strassen hoch.
Deshalb treffen sich am Samstag, 25. Juni 2022, von 10:30 bis 15:00 Uhr die Kantonspolizeien Uri, Graubünden und Tessin auf dem Gotthardpass, auf dem Hospizplatz, zu einem gemeinsamen Präventions- und Kontrolltag, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere Unfälle mit Motorradfahrern zu verhindern.
Am Donnerstag, 23. Juni, um 18:45, fuhr ein Motorrad, das von einem 27-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der AR H20, Fahrbahn La Chaux-de-Fonds.
Kurz vor der Intertube rutschte das Motorrad auf der Fahrbahn aus, wodurch der Fahrer stürzte.
Am Donnerstag, den 23. Juni um 21:15 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 25-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der linken Spur der N20 durch die Gorges-du-Seyon in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Irgendwann verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug, prallte gegen die Leitplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn und kam 20 Meter weiter zum Stillstand.
Das Jagdinspektorat verfügt den Abschuss eines Wolfs in der Gemeinde Guttannen. Der Wolf hat im Juni bei zwei Ereignissen zehn Schafe gerissen.
Der Abschuss muss innert 60 Tagen erfolgen.
Am Freitagnachmittag (24.06.2022) ereignete sich auf der Stüdliackerstrasse, Höhe Herblinger Markt, ein spektakulärer Alleinunfall.
Der Lenker eines Personenwagens kam von der Strasse ab und fuhr rechtsseitig über die Treppe zum Herblinger Markt.
Anfangs Juli steht der nächste offizielle Zügeltermin vor der Tür.
Gold wert sind gute Freunde und Bekannte, die ihre Zeit und Muckis zur Verfügung stellen. Doch, wie steht's um den Transport?
Am Freitag, 24. Juni 2022, kam es zu zwei Blitzeinschlägen in der Stadt Winterthur. Bei einem Haus in Winterthur-Wülflingen lösten sich dadurch mehrere Ziegel. Bei einem weiteren Einschlag in ein Gebäude in der Innenstadt kam es zu einem Mottbrand in der Dachisolation. Die Löscharbeiten gestalteten sich hier aufwändig.
Verletzt wurde glücklicherweise in beiden Fällen niemand.
Im Hinblick auf die Sommerveranstaltungen haben sich die Staatsanwaltschaft, das Kantonsarztamt, die Kantonspolizei und die Oberämter zusammengeschlossen, um bei Vergiftungen durch GBH oder Verdacht auf GHB-Vergiftungen eine umfassende Betreuung zu gewährleisten.
Im Kanton Freiburg können Vergiftungen mit GHB oder anderen Substanzen mit ähnlichen Wirkungen auftreten.
Heute Freitag, 24. Juni 2022, um 14.15 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit bulgarischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Richtung Nord.
Im Gotthard-Strassentunnel, rund ein Kilometer vor dem Tunnel Portal in Göschenen, geriet der PW-Lenker aus derzeit unbekannten Gründen auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem korrekt entgegenkommenden LKW.
Am Freitagmorgen, 24. Juni 2022 ereignete sich in Verbier ein Arbeitsunfall. Bei Renovierungsarbeiten wurde ein Arbeiter durch Steine einer zusammenstürzenden Mauer teilweise verschüttet.
Er verlor dabei sein Leben.
Am Montag (27.06.2022) findet im Osten der Stadt St.Gallen der B2RUN Firmenlauf statt. Im Bereich Heiligkreuz kommt es aufgrund dessen zwischen 18.30 und 20.15 Uhr zu teils Strassensperrungen sowie zu Verkehrsbehinderungen.
Die Stadtpolizei St.Gallen empfiehlt, das Gebiet zu umfahren.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.