Im Hinterthurgau wurde eine Frau mehrfach über Tage von Kriminellen mit der "Falsche Polizisten" - Masche betrogen. Sie übergab den Betrügern Geld und Gold im Wert von rund einer halben Million.
Die Kantonspolizei Thurgau bittet erneut um Vorsicht.
Sachschaden ist am frühen Freitagmorgen, 25. März 2022, bei einem Selbstunfall mit einem Personenwagen in Herisau entstanden.
Eine 51-Jährige fuhr kurz vor 03.30 Uhr mit ihrem Personenwagen vom Bahnhof kommend in Richtung Obstmarkt. Dabei geriet sie mit ihrem Fahrzeug gegen die Fahrbahnmitte und kollidierte dort mit einem Inselschutzpfosten.
Sachschaden ist am Donnerstag, 24. März 2022, bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen in Herisau entstanden.
Eine 25-jährige Lenkerin fuhr kurz nach 13.30 Uhr mit ihrem Personenwagen auf der Bachstrasse in Richtung Spital.
Am Donnerstag (24.03.2022), um 19:05 Uhr, sind auf der Hauptstrasse zwei Lieferwagen kollidiert. Ein 45-jähriger Mann war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Bei der Kollision wurde niemand verletzt.
Am Donnerstag (24.03.2022), um 22:40 Uhr, ist auf der Bahnstrasse ein E-Bike-Fahrer verunfallt.
Der 46-jährige Mann war in alkoholisiertem Zustand unterwegs und wurde beim Selbstunfall leicht verletzt.
Am Donnerstagmittag (24.03.2022), um 12:05 Uhr, ist auf der St.Gallerstrasse ein Auto mit einem Roller kollidiert.
Die 44-jährige Rollerfahrerin musste mit leichten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (24.03.2022), um 17:20 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen. Die 46-jährige Autofahrerin war alkoholisiert unterwegs.
Der Führerausweis wurde ihr abgenommen.
Am Donnerstag (24.03.2022), um 11:35 Uhr, hat sich auf der Oberen Bahnhofstrasse ein Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin ereignet.
Die 85-jährige Fussgängerin wurde leicht verletzt und vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (23.03.2022) und Donnerstag (24.03.2022) sind auf Baustellen in Goldach und Niederuzwil drei Männer festgenommen worden. Sie arbeiteten ohne Arbeitserlaubnis.
In Niederuzwil wurde am 24.03.2022, kurz nach 10:15 Uhr, anlässlich einer arbeits- und ausländerrechtlichen Kontrolle, auf der Baustelle Grossacker ein 56-jähriger Mazedonier angetroffen. Dieser war nicht gemeldet, konnte keine Arbeitsbewilligung vorweisen und wurde folglich festgenommen.
In einem Industriebetrieb in Domat/Ems ist es am späten Donnerstagnachmittag zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein Mann erlitt durch heisses Wasser Verbrennungen an den Armen.
Bei einem Selbstunfall in Sirnach wurde ein Motorradfahrer am Donnerstagabend verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Gegen 18 Uhr war ein 28-Jähriger mit seinem Motorrad auf der Hochwachtstrasse in Richtung Busswil unterwegs. Gemäss seinen Angaben sei ihm ein weisser Kleinwagen auf seiner Strassenseite entgegengekommen, so dass er nach rechts ausweichen musste und ins angrenzende Wiesland geriet. Dabei stürzte der Motorradfahrer.
Wenn es brennt, ist das richtige Verhalten entscheidend für den Schutz von Mensch und Tier. Das Wichtigste ist, sich selber nie in Gefahr bringen.
Weiter halten Sie sich an den Grundsatz: „Alarmieren - Retten - Löschen.“
An einem Waldrand in Baden beraubte ein Unbekannter gestern am frühen Abend eine 17-Jährige. Mit geringer Beute flüchtete der Täter und blieb trotz Fahndung verschwunden.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Bei einem Wohnungsbrand in einem 13 stöckigen Hochhaus ist am Freitagmorgen (25.3.2022) in Opfikon Sachschaden entstanden. Diverse Personen mussten medizinisch überprüft werden. Sechs Personen mussten in Spitalpflege.
Kurz nach sieben Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich die Meldung ein, dass es in einem 13 stöckigen Wohnhaus brennen würde.
Gestern Nachmittag fuhr ein 82-jähriger Fahrzeuglenker über den Brünig in Richtung Sarnen. Auf der Brünigstrasse, beim Tunnelportal Lungern Nord, kollidierte er mit dem rechtsseitigen Randstein, wobei zwei Reifen einen Platten erlitten und das Fahrzeug zum Stillstand kam.
Der durchgeführte Atemalkoholtest ergab einen Wert von 0.45 mg/l. Der Führerausweis wurde an Ort und Stelle zu Handen der Administrativbehörde abgenommen.
Aus noch unbekannten Gründen brannte am Donnerstagabend in Schönholzerswilen die Ladung eines Transportanhängers. Verletzt wurde niemand.
Kurz nach 21 Uhr meldete eine Anwohnerin, dass im Weiler Hagenbuch die Ladung eines Transportanhängers brenne.
Am Donnerstag (24.03.2022) ist es in Schaan zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen. Bei beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Eine Autofahrerin fuhr gegen 09:10 Uhr auf der Wiesengass in östliche Richtung.
Bei einem Wohnungsbrand ist am Donnerstagnachmittag (24.3.2022) in Bubikon hoher Sachstanden an zwei Wohnungen entstanden.
Gegen 15.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz und Rettung Zürich die Meldung ein, dass es in einem Mehrfamilienhaus an der Stationsstrasse brenne.
Gestern Nachmittag geriet auf der Obergrundstrasse in der Stadt Luzern ein Lieferwagen in Brand.
Das Feuer konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden. Verletzt wurde niemand. Die Obergrundstrasse musste kurzzeitig gesperrt werden. Dies führte zur Rückstau.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bike-Lenkenden mit einem nach vorne weiss und einem nach hinten rot leuchtenden Licht unterwegs sein.
Tagsüber genügt eine weisse Frontbeleuchtung.
Bei der Kantonspolizei sind in letzter Zeit mehrere Meldungen über wiederholte Telefonkontakte von Betrügern eingegangen.
Die Bevölkerung wird wieder einmal vor den Gefahren dieser Art von Betrug gewarnt.
Am Mittwoch, 23.03.2022, zwischen 12:00 und 15:00 Uhr, fuhr ein Autofahrer auf der Autobahn A16, Fahrbahn Bern, in Richtung Delémont.
Etwa 300 Meter nach der Galerie von Develier verlor der Autofahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen die Leitplanke auf der linken Seite seiner Fahrtrichtung.
Am Mittwoch, den 23. März um 17:05 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 71-jährigen Einwohner von Biel gesteuert wurde, auf der A5, Fahrbahn Biel.
Auf der Höhe der Ausfahrt Bevaix Ost kam er nach rechts und kollidierte mit einem Verkehrsschild.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, ereignete sich gestern kurz nach 10 Uhr ein Verkehrsunfall in der Via San Gottardo in Coldrerio.
Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 93-jähriger italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft im Mendrisiotto, mit dem Motorrad in Richtung Mendrisio unterwegs. Aus noch zu klärenden Gründen geriet er bei Erreichen der Via Dossello auf den Rand des Gehwegs, verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte zu Boden.
Von Montag, 28. März 2022, 9 Uhr, bis Mittwoch, 31. August 2022, 0 Uhr, ist die Wehntalerstrasse zwischen Buchegg- und Grebelackerstrasse in Fahrtrichtung stadtauswärts gesperrt.
Die Umleitung erfolgt via Bucheggplatz und Hofwiesenstrasse oder via Schaffhauserstrasse, Berninaplatz und Oerlikon. Der Grund für die Behinderungen sind Strassen- und Werkleitungsbauarbeiten.
Am Mittwoch, 23. März 2022, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden nach einem Wasserschaden in einem Mehrfamilienhaus in Herisau eine Hanfplantage fest- und sichergestellt.
Am frühen Mittwochabend meldeten Bewohner eines Mehrfamilienhauses in Herisau, dass von der über ihnen liegenden Wohnung Wasser aus der Decke laufen würde und weder der Hauswart noch der Mieter der entsprechenden Wohnung erreicht werden könnten.
Leichte Kopfverletzungen hat sich am Mittwochnachmittag, 23. März 2022, ein Fahrradfahrer bei einem Selbstunfall in Stein zugezogen.
Ein 70-jähriger Lenker fuhr um 16.00 Uhr mit seinem E-Bike vom Dorf Stein in Richtung Hundwil.
Am Donnerstagvormittag (24.03.2022), kurz vor 10 Uhr, ist unterhalb des Chüemettler ein 59-jähriger Skitourengänger tot aufgefunden worden. Er stürzte über eine Felswand. Der in der Gegend wohnhafte Schweizer wurde am Morgen von Angehörigen als vermisst gemeldet.
Bei einem Suchflug der Rega wurde er tot aufgefunden.
Die polizeilichen Ermittlungen zum Brand eines Mehrfamilienhauses in Niederbipp von Anfang Februar sind abgeschlossen.
Die genaue Brandursache konnte aufgrund der Zerstörung des Gebäudes nicht mehr bestimmt werden.
Am Samstag, 19. März 2022, stürzte ein Motorradfahrer auf dem Rütlikreisel an der Oberdorfstrasse in Lachen nach einem Bremsmanöver und verletzte sich dabei leicht.
Die zunächst unbekannte Fahrzeuglenkerin, die vor dem Motorrad in den Kreisel eingefahren war, hat sich bei der Kantonspolizei Schwyz gemeldet.
Gestern Vormittag hat das VBS Parlamentarierinnen und Parlamentariern sowie am Nachmittag den Vertretern aus Wirtschaft und Industrie die Armeebotschaft 2022 in Emmen präsentiert.
Kern der Präsentation war die Besichtigung des neuen Kampfflugzeuges des Typs F-35A sowie des neuen bodengestützten Luftverteidigungssystems grösserer Reichweite Patriot, welche der Bundesrat beim Parlament zum Kauf beantragt hat.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto in Romanshorn wurde am Donnerstag eine Velofahrerin verletzt. Sie musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 67-jähriger Autofahrer fuhr kurz nach 10 Uhr von der Kreuzlingerstrasse in den Hubzelgkreisel ein. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau übersah er dabei eine Velofahrerin, die bereits im Kreisel unterwegs war.
Am Mittwochvormittag (23. März 2022) stürzte ein Snowboarder in Saas-Fee ausserhalb der markierten Piste in eine Gletscherspalte.
Er zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Am 3. November 1999 wurde in Schlieren ein aus Nordmazedonien stammender, damals 20-jähriger Mann mit Schüssen tödlich verletzt.
Aufgrund neuer Ansätze nimmt die Kantonspolizei Zürich die Ermittlungen erneut auf und setzt eine Belohnung aus.
Am Mittwochnachmittag, 23. März 2022, gegen 15.00 Uhr, kam es in einem Waldstück am Kammweg in Blauen zu einem Brandausbruch. Personen wurden dabei keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag (24.03.2022) kollidierte eine Autofahrerin auf der Rorschacher Strasse mit einer Schutzinsel. Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden.
Am Donnerstagmorgen kurz vor 4:45 Uhr fuhr eine 49-jährige Autolenkerin auf der Rorschacher Strasse stadteinwärts.
Am Mittwoch (23.02.2022) kollidierte ein Motorradfahrer auf der Zürcher Strasse mit einer Hauswand. Der 19-Jährige wurde unbestimmt verletzt. Am Motorrad entstand ein Totalschaden.
Am Mittwochnachmittag kurz nach 15 Uhr fuhr ein 19-jähriger Motorradlenker auf der Vonwilstrasse in Richtung Zürcher Strasse.
Am frühen Donnerstagmorgen, 24.03.2022 hat ein Lenker um 03:33 Uhr auf der Autobahn A2 bei der Ausfahrt Hergiswil in Richtung Luzern ein Selbstunfall verursacht. Ein Personenwagenlenker fuhr in den Aufprallschutz.
Der Lenker wurde verletzt.
Die Stadtpolizei Winterthur verhaftete Mitte März einen mutmasslichen Drogenhändler. Weiter wurden über ein halbes Kilogramm Kokain, rund 100 Gramm Marihuana und über 10 000 Franken sichergestellt.
Intensive polizeiliche Ermittlungen führten die Stadtpolizei Winterthur zu einem 41-jährigen Mann, der in Winterthur mutmasslich im grösseren Stil dem Handel mit Betäubungsmittel nachgegangen war.
Am Mittwoch (23.03.2022), kurz nach 14:00 Uhr, ist es auf der Niederbürerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike gekommen.
Ein 81-jähriger E-Bike-Fahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (23.03.2022), kurz nach 07:05 Uhr, ist auf der Hauptstrasse ein Auto mit einem E-Scooter kollidiert. Eine 16-jährige Fahrerin des E-Scooters wurde bei der Kollision leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (23.03.2022), kurz nach 19:45 Uhr, ist es auf der Bergstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 81-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch (23.03.2022), kurz nach 18:00 Uhr, ist in der Tiefgarage des Kinos an der Bildstrasse eine Trafostation explodiert. Die Explosion ist auf eine technische Ursache zurückzuführen.
Es wurde niemand verletzt.
Ab April 2022 wird die Tagfahrlicht-Pflicht für E-Bikes eingeführt. Neu müssen bei jeglichen E-Bikes Front- und Rücklichter montiert sein. Die Tagfahrlicht-Pflicht kommt auf allen öffentlichen Strassen zur Anwendung.
Ab dem 1. April 2022 müssen E-Bikes gemäss Verordnung des Bundesamt für Strassen ASTRA mit einem Tagfahrlicht ausgestattet sein.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.