Ab April 2022 wird die Tagfahrlicht-Pflicht für E-Bikes eingeführt. Neu müssen bei jeglichen E-Bikes Front- und Rücklichter montiert sein. Die Tagfahrlicht-Pflicht kommt auf allen öffentlichen Strassen zur Anwendung.
Ab dem 1. April 2022 müssen E-Bikes gemäss Verordnung des Bundesamt für Strassen ASTRA mit einem Tagfahrlicht ausgestattet sein.
Am Mittwochabend, 23. März 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kam es in Muttenz BL, auf der Autobahn A18, in beiden Fahrtrichtung zu Kollisionen zwischen Personenwagen.
Dabei wurden drei Personen schwer verletzt. Es kam zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Die neue Kantonale Notrufzentrale KNZ der Kantonspolizei Glarus konnte nach dreijähriger Planungs- und Bauzeit am Dienstag, 22.03.2022, im Reitbahngebäude in Glarus erfolgreich in Betrieb genommen werden.
Der Kanton Glarus verfügt damit über eine moderne KNZ mit neuester Technik. Eine neue Zentrale wurde notwendig, weil die bisherige aus den 1980er-Jahren im Dachstock des Polizeikommandos in Glarus räumlich und technisch ausgedient hatte und nicht mehr auf einen zeitgemässen Stand gebracht werden konnte.
Im Rahmen der Schutzmassnahmen für die Bristenstrasse werden vom Montag, 28. März 2022 bis Freitag, 8. April 2022 während des Tages Felsräumungsarbeiten ausgeführt.
Aus Sicherheitsgründen muss die Strasse in unregelmässigen Abständen für kurze Zeit gesperrt werden.
Mit der Masche des falschen Polizisten kamen Telefonbetrüger gestern abermals zum Erfolg. Bei einer Seniorin erbeuteten sie wertvollen Schmuck.
Die Kantonspolizei warnt erneut vor solchen Betrügern.
Durch die anhaltende Trockenheit, verbunden mit Föhnlagen, ist die Waldbrandgefahr im ganzen Kanton Uri angestiegen.
Die Fachstellen im Amt für Forst und Jagd sowie der Abteilung Feuerwehrinspektorat beurteilen die Waldbrandgefahr als gross (Stufe 4 von 5), sodass Gefahr für Wald- und Flurbrände besteht.
Am frühen Mittwochnachmittag (23.03.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Unfall ereignet, wobei ein Auto mit einem Hydranten kollidierte.
Personen wurden dabei keine verletzt. Aufgrund der rund 10 Meter hohen Wasserfontäne musste der Verkehr umgeleitet und ein benachbarter Keller von der Feuerwehr der Stadt Schaffhausen ausgepumpt werden.
Am Mittwoch, 23.03.2022, 17.20 Uhr, kam es auf der Kanalstrasse in Mollis zu einem Verkehrsunfall.
Ein 8-jähriger Knabe fuhr mit seinem Trottinett an die Kanalstrasse heran.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Personenwagen am Mittwochabend (23.3.2022) in Weiningen sind die beiden Fahrzeugführerinnen verletzt worden. Eine Lenkerin musste mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen werden.
Um 21.30 Uhr verliess eine 38-jährige Fahrzeuglenkerin mit ihrem Personenwagen die Autobahn bei der Ausfahrt Weiningen.
Am Mittwoch, 23.03.2022, 14.05 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Schwanden ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Mitlödi unterwegs.
Gestern Morgen ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Schüpfheim (Tunnel Lammschlucht) eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen. Eine Person verletzte sich beim Unfall leicht und wird sich in ärztliche Behandlung begeben.
Der Tunnel musste kurzzeitig gesperrt werden.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwoch in Bissegg eine E-Bike-Fahrerin verletzt. Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine 50-jährige Autofahrerin war kurz vor 13.30 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Wilerstrasse unterwegs und wollte diese in Richtung Fimmelsberg überqueren.
Am frühen Dienstagabend, den 22. März 2022, verlor ein alkoholisierter Autofahrer auf der Verbindungsstrasse zwischen Mathod und Yverdon-les-Bains die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Er fuhr mit vermutlich überhöhter Geschwindigkeit, verpasste eine Kurve und nach einem ersten Aufprall stürzte das Auto eine Böschung hinunter, wobei es sich ein oder mehrmals überschlug. Die beiden Insassen des Fahrzeugs wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Ihre Leben sind nicht in Gefahr.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde gestern auf drei Baustellen im Raum Bellinzona eine Kontrollaktion durchgeführt.
Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit der Polizei der Stadt Bellinzona, den Inspektoren des Arbeitsinspektorats (UIL), der Paritätischen Kommission des Kantons (CPC Edilizia) und dem Interprofessionellen Inspektionsverband (AIC) durchgeführt.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, brach gestern kurz nach 13:00 Uhr im Gebiet von Verdasio, in der Ortschaft Gaggetto, in der Nähe der Bahnlinie, ein Brand aus, dessen Ursache von der Polizei noch ermittelt werden muss.
Das Feuer griff auf das angrenzende Waldgebiet über und breitete sich schnell aus.
Gestern gegen 07:40 Uhr ereignete sich in Vendlincourt ein Verkehrsunfall.
Aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, wurde ein Fussgänger von einem Motorwagen erfasst. Der verletzte Fussgänger wurde von der REGA in ein Basler Spital gebracht.
Am Mittwoch, 23. März 2022, um 04:40 Uhr ging bei der Zentrale der Kantonspolizei ein Telefonanruf ein.
Der Anrufer teilte mit, dass im Gebäude seines Nachbarn ein grosses Feuer ausgebrochen sei.
Im heutigen Blog betrachten wir die Auswirkungen des Saharastaubs von letzter Woche auf die Schneedecke in den Alpen.
Die aktuelle Trockenheit wird in der Schweiz zumindest teilweise durch die Schneeschmelze kompensiert.
Am Mittwochnachmittag, 23. März 2022, kam es im Kreis 6 zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einer Fussgängerin.
Beide Unfallbeteiligten wurden dabei verletzt und mussten hospitalisiert werden.
Bei einer Hausdurchsuchung in Olten hat die Kantonspolizei Solothurn vergangene Woche eine Hanf-Indooranlage ausgehoben und über acht Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Die Drogen haben einen geschätzten Verkaufswert von über 80'000 Franken.
Am Montag, 21. März 2022 stürzte ein 47-jähriger deutscher Skitourengänger auf dem Grenzgletscher oberhalb von Zermatt in eine Gletscherspalte. Er konnte nur noch tot geborgen werden.
Der Unfall ereignete sich gegen 13:00 Uhr auf dem Grenzgletscher im Monte-Rosa Gebiet.
Am Mittwochmorgen, den 23. März 2022, nach 10.00 Uhr, geriet ein Brennholzstapel, am Waldrand, in der Nähe des Hofes Gruebweid in Lampenberg BL in Brand.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Montag, 21. März 2022, kurz nach 10.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri durch die Rega die Mitteilung zu einem verletzten Skifahrer im Skigebiet Andermatt ein.
Gemäss aktuellem Kenntnisstand befuhr der Mann eine Skipiste im Bereich Hinter Felli, als er aus derzeit ungeklärten Gründen stürzte und sich erhebliche Verletzungen zuzog.
Am Dienstag hat sich in Ftan auf einem Feldweg ein Auto mehrfach überschlagen. Der unverletzte Autolenker fuhr danach mit dem total beschädigten Auto, unter anderem war die Windschutzscheibe eingedrückt, bis nach Scuol.
Gemäss ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei Graubünden fuhr der 48-jährige Automobilist am Dienstag auf der Engadinerstrasse H27 von Scuol in Richtung Ardez. Die H27 war zu diesem Zeitpunkt wegen einem Verkehrsunfall in Ardez gesperrt.
In Thörigen ist am Mittwochmorgen ein Auto mit einem Motorrad kollidiert. Dabei fing das Auto Feuer.
Drei Personen mussten ins Spital gefahren werden. Ermittlungen zur Klärung des Unfallhergangs wurden aufgenommen.
Im Rahmen einer grossangelegten Suchaktion konnte am Mittwochmorgen (23.03.2022) in Oehningen (Deutschland) ein vermisster Mann aus Hemishofen aufgefunden und zwecks Kontrolluntersuch ins Spital gebracht werden.
Um 01.30 Uhr am frühen Mittwochmorgen (23.03.2022) meldete eine Seniorin aus Hemishofen, dass ihr 84-jähriger Mann soeben barfuss und nur spärlich bekleidet in unbekannte Richtung das Haus verlassen habe.
Bei einer koordinierten Fahrzeugkontrolle wurden in der Nacht auf Mittwoch diverse Übertretungen festgestellt. Eine Anzeige erfolgt wegen Fahrens mit abgelaufenen Pneus, zwei weitere wegen Fahrens in angetrunkenem Zustand.
Weiter mussten mehrere Ordnungsbussen ausgestellt werden.
Am Dienstagnachmittag ist ein Velofahrer bei einer Kollision mit einem E-Bike in Lyss verletzt worden.
Der E-Bike-Lenker setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Auf der Autobahn A1 bei Oberbuchsiten hat sich am Dienstagmorgen eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Autos ereignet. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Eine Autofahrerin wollte gestern in Kriens rückwärts aus einem Parkfeld fahren. Dabei krachte sie in ein anderes parkiertes Fahrzeug.
Beide Autos erlitten Totalschaden.
Auf der Hauptstrasse in Ardez ist es am Dienstag zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Die Fahrzeuglenker wurden dabei verletzt.
Um Dienstag um 16.55 Uhr fuhr ein 22-jähriger portugiesischer Autolenker auf der Engadinerstrasse H27 von Ardez in Richtung Scuol. Aus der Gegenrichtung nahte ein 60-jähriger Autofahrer.
Am 30. Januar 2022 und am 12. März 2022 kam es in einer Bar in St- Léonard zu einem Raub bzw. einem versuchten Raub.
Das von der Kantonspolizei und der Regionalpolizei der Mittelstädte eingesetzte Dispositiv führte am 20. März 2022 zur Verhaftung des mutmasslichen Täters.
Die Berufswildhüter haben den zweiten Jungwolf aus dem Rudel im Val d'Hérens erlegt. Der Abschuss wurde am 17. März 2022 in der Region Evolène durchgeführt, nachdem der Staatsrat Frédéric Favre Regulierungsabschüsse angeordnet hatte.
Die Entnahme erfolgte, wie vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) empfohlen, in der Nähe eines von Menschen bewohnten Gebietes.
Am Dienstag, 22. März 2022, ereignete sich auf der Muotastrasse in Ibach kurz vor 19 Uhr ein Verkehrsunfall.
Eine 28-jährige Autofahrerin bog rechts auf einen Parkplatz ein, als sie mit einer auf dem Radweg in gleicher Richtung fahrenden E-Bike-Lenkerin kollidierte.
Nächtliche Diebe suchten gestern Abend parkierte Autos heim. Auf der Fahndung nahm die Polizei zwei Algerier unter dringendem Tatverdacht fest.
Die Kantonspolizei mahnt, keine Wertsachen im Auto zu lassen.
Eine 88-jährige Autofahrerin ist gestern Nachmittag in Ruswil nach einem Ausweichmanöver aufs Trottoir geraten. Das Auto kollidierte dabei mit einer Fussgängerin und einem Kinderwagen.
Mutter und Säugling mussten mit unbestimmten Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (22.03.2022), um 17:40 Uhr, ist ein 24-jähriger Mann mit seinem Motorrad auf der Murgstrasse verunfallt.
Er wurde unbestimmt verletzt und musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Dienstag (22.03.2022), um 19 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Unfall mit vier Autos gekommen. Eine 36-jährige Frau war in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Zwei Frauen mussten ins Spital gebracht werden.
Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Der unfallverursachenden Fahrerin wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Dienstag (22.03.2022), kurz vor 09:15 Uhr, ist ein 34-jähriger Tunesier in ein Waffengeschäft an der Industriestrasse eingebrochen.
Mit einem Werkzeug brach er ein Fenster zum Geschäft auf und gelangte dadurch in den Verkaufsbereich.
Am Dienstag (22.03.2022), kurz nach 15:45 Uhr, ist eine Garage eines Einfamilienhauses bei Höhli in Brand geraten. Eine Person wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut werden.
Bei der Brandursache steht ein technischer Defekt im Bereich der Photovoltaikanlage im Vordergrund. Der Sachschaden wird auf über 100'000 Franken geschätzt.
Am Dienstag (22.03.2022), kurz vor 11:50 Uhr, ist ein E-Scooter mit einem Auto kollidiert. Die 21-jährige Fahrerin des E-Scooters wurde dabei leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Die Temperaturen steigen und der Frühling steht vor der Tür – viele zieht es für die ersten Ausfahrten nach Draussen.
Die Zentralschweizer Polizeikorps rufen die per 1. April 2022 in Kraft tretenden Gesetzesänderungen in Erinnerung, welche E-Bike- Fahrerinnen und -Fahrer betreffen.
Einer der häufigsten Gründe für Reifenpannen ist ein zu tiefer Reifendruck. Dies ist auch bei Personenwagen der Fall, da die meisten Lenker den Druck zu selten kontrollieren.
Grundsätzlich sollte der Luftdruck am kalten Reifen regelmässig, etwa monatlich, geprüft werden, auch derjenige des Reserverades.
Auf der Autobahn ist ein Militärtransporter mit sieben Insassen verunfallt. Mehrere Personen wurden zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
Die Militärpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Der Kanton Neuenburg ist derzeit mit einer Welle von Betrügereien konfrontiert, die als "falsche Polizisten" bezeichnet werden.
Per Telefon versuchen angebliche Polizisten, insbesondere von älteren Menschen Geld zu erbeuten. Die Neuenburger Polizei ermutigt die Bevölkerung, in ihrem Umfeld darüber zu sprechen und Vorsicht walten zu lassen.
Am Dienstag, den 22. März um 17:05 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 26-Jährigen aus Le Locle gesteuert wurde, auf der Rue du Parc in La Chaux-de-Fonds in westlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de l'Abeille kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 22-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der letztgenannten Strasse in südlicher Richtung unterwegs war.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.