Schweiz

Kanton Neuenburg: Telefonbetrug mit falschen Polizisten

Der Kanton Neuenburg ist derzeit mit einer Welle von Betrügereien konfrontiert, die als "falsche Polizisten" bezeichnet werden. Per Telefon versuchen angebliche Polizisten, insbesondere von älteren Menschen Geld zu erbeuten. Die Neuenburger Polizei ermutigt die Bevölkerung, in ihrem Umfeld darüber zu sprechen und Vorsicht walten zu lassen.

Weiterlesen

La Chaux-de-Fonds NE: Verkehrsunfall mit zwei Verletzten

Am Dienstag, den 22. März um 17:05 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 26-Jährigen aus Le Locle gesteuert wurde, auf der Rue du Parc in La Chaux-de-Fonds in westlicher Richtung. An der Kreuzung mit der Rue de l'Abeille kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 22-Jährigen aus La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde und auf der letztgenannten Strasse in südlicher Richtung unterwegs war.

Weiterlesen

St-Légier-La Chiésaz VD: Mann (78) von Hund gebissen - Zeugenaufruf

Am frühen Freitagnachmittag des 4. März 2022 wurde ein Mann, der in der Gemeinde St-Légier-La Chiésaz zwei Hunde ausführte, von zwei weiteren Hunden angegriffen, die aus einem Wohnhaus heraussprangen. Er wurde an der Wade verletzt. Einem Spaziergänger, der die Szene beobachtete, gelang es, den Angriff zu unterbrechen und die Hunde zu verscheuchen. Die verletzte Person wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise.

Weiterlesen

A2 / Mendrisio TI: Zeugensuche nach Todesfall auf der Autobahn

Im Zusammenhang mit dem Unfall, der sich gestern Nachmittag, 21.03.2022, kurz nach 15.00 Uhr auf der Autobahn im Raum Mendrisio ereignet hat [Polizei.news berichtete], sucht die Kantonspolizei mögliche Zeugen. Personen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0848 25 55 55 an die gemeinsame Alarmzentrale zu wenden.

Weiterlesen

Wetter-Schweiz: Wo bleibt das Wasser am Weltwassertag

Der 22. März ist jeweils der Weltwassertag… Aber wo bleibt denn nun das Wasser? Denn vom Himmel fällt es heute (wie schon in den letzten und auch in den nächsten Tagen) in der Schweiz definitiv nicht.

Weiterlesen

Winznau SO: Rentner stürzt mit E-Mobil in Aare und stirbt – Helfer ertrinkt ebenfalls

Auf dem nördlichen Uferweg der Aare zwischen Olten und Winznau stürzte heute nach dem Mittag ein Rentner mit seinem Elektromobil in die Aare. Ein Arbeiter, welcher ihm zu Hilfe eilte, geriet beim Rettungsversuch ebenfalls in die Aare und ging dort unter. Sowohl der Rentner wie auch der Arbeiter verloren bei diesem tragischen Vorfall ihr Leben.

Weiterlesen

Kapo Bern: Polizeiausbildung - Abschluss und ein Blick zurück

Wie schnell zwei Jahre vergehen: In wenigen Tagen findet die Vereidigung statt. Wir haben nun die beiden letzten Teile der Abschlussprüfung hinter uns. Zeit, Bilanz zu ziehen über das Gelernte. Wir begleiten die Aspirantin J. Egger durch die neue zweijährige Polizeiausbildung. Da die französischsprechenden Berner Aspirantinnen und Aspiranten die Ausbildung in anderer Sprache und nicht am gleichen Ort absolvieren, wird diese Serie ausnahmsweise nicht übersetzt. Stattdessen wird Jolan Chèvre in der französischen Version über seine Ausbildung berichten.

Weiterlesen

Kanton Graubünden: Markanter Anstieg der Verkehrsunfälle und Personenschäden

Die Kantonspolizei Graubünden verzeichnet auf den Bündner Strassen im Jahr 2021 insgesamt 2'329 Verkehrsunfälle, bei welchen 15 Menschen verstarben. 600 Personen wurden bei einem Verkehrsunfall verletzt, was im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme von 20 Prozent entspricht. Dies gibt die aktuelle Unfallstatistik des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) wieder.

Weiterlesen

Rheineck SG: Fahrunfähige Lenkerin (26) baut mit entwendetem Auto heftigen Unfall

Am Dienstag (22.03.2022), um 01:10 Uhr, ist eine 26-jährige Frau mit einem entwendeten Auto verunfallt. Die Fahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Sie war lediglich im Besitz eines Lernfahrausweises. Dieser wurde ihr abgenommen. Eine 26-jährige Frau fuhr mit einem entwendeten Auto auf der Thalerstrasse, von Wolfhalden herkommend in Richtung Thal. Auf der Poststrasse in Rheineck kollidierte das Auto mit mehreren Hausecken.

Weiterlesen

Montlingen SG: Motorradfahrer (41) bei Kollision mit Auto schwer verletzt

Am Montag (21.03.2022), um 16:15 Uhr, kollidierte ein Motorrad mit einem Auto. Ein 41-jähriger Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut und mit der Rega ins Spital gebracht werden. Ein 41-jähriger Mann fuhr mit seinem Motorrad auf der Kriessernstrasse, von Montlingen herkommend in Richtung Kriessern.

Weiterlesen

A2 / Mendrisiotto TI: Tod auf der Autobahn - Mann von Lastwagen überrollt

Wie die Kantonspolizei mitteilte, stürzte gestern kurz nach 15 Uhr im Raum Mendrisio aus noch zu klärenden Gründen ein Mann, nachdem er über die Leitplanke der Autobahn A2 geklettert war, auf die Strasse und wurde von einem in Richtung Süden fahrenden Lastwagen überrollt. Die Beteiligung Dritter ist ausgeschlossen.

Weiterlesen

Kanton Tessin: Info zur Prävention im Strassenverkehr

Die Kantonspolizei möchte Sie daran erinnern, dass am 1. Januar 2021 mehrere neue Regeln für einen sichereren und reibungsloseren Verkehrsfluss in Kraft getreten sind. Insbesondere für den motorisierten Verkehr ist an Fahrbahnverengungen und Autobahnauffahrten die Scharniereinfahrt vorgeschrieben: Autofahrer, die auf der freien Spur fahren, müssen die Einfahrt von Fahrzeugen, die von der gesperrten Spur kommen, erleichtern, um den Verkehr flüssig zu halten.

Weiterlesen

Pratteln BL: Drei mutmassliche Einbrecher festgenommen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 19./20. März 2022, kurz nach 02.15 Uhr, wurde an der Schlossstrasse in Pratteln BL ein Einbruch in eine Gewerbeliegenschaft verübt. Die Polizei Basel-Landschaft konnte in der Folge drei mutmassliche Einbrecher festnehmen. Die entsprechende Meldung eines aufmerksamen Anwohners, wonach aktuell in ein Zweirad-Fachgeschäft eingebrochen werde, ging um 02.56 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.

Weiterlesen

Kanton Nidwalden: Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2021

Im vergangenen Jahr wurden von der Kantonspolizei Nidwalden total 206 Unfälle registriert, was praktisch identisch mit dem Vorjahr ist. Die Unfälle mit Sachschaden fielen gleich aus wie im Jahr 2020 (122). Bei 84 Unfällen wurden Personen verletzt, wobei 30 davon schwere Verletzungen erlitten. Leider musste wie in den vergangenen zwei Jahren wiederum ein Todesopfer beklagt werden.

Weiterlesen

Empfehlungen

Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.