Am frühen Morgen kam es in Hornussen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fussgänger.
Die Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststellen. Die Kantonspolizei Aargau sucht Augenzeugen.
Im Kanton Obwalden wurden im vergangenen Jahr wiederum 235 Verkehrsunfälle polizeilich erfasst. Obwohl die Verkehrsdichte stetig zunimmt, stagnieren die Verkehrsunfälle auf durchschnittlichem Niveau der letzten Jahre.
Im Jahr 2021 verlor eine Person ihr Leben. Die Strassen im Kanton Obwalden sind nach wie vor sehr sicher.
Erste Piloten der Luftwaffe und von armasuisse haben in Israel die Grundausbildung für das neue Aufklärungsdrohnensystem (ADS 15) erfolgreich abgeschlossen. Die Berufskader bilden den Kern für die kommende fliegerische Ausbildung aller ADS 15-Pilotinnen und -Piloten in der Schweiz.
Mitte 2022 wird der Flugbetrieb in der Schweiz aufgenommen.
Auf der Kantonsstrasse Bern-Langnau-Luzern in der Gemeinde Langnau werden die Gohlbrücke und die Stützmauer Lauterburgareal saniert.
Deshalb kommt es ab Montag, 4. April 2022, bis Ende Mai 2022 zu Verkehrseinschränkungen.
Am Sonntagabend, 20. März 2022, mutmasslich nach 20.00 Uhr, kollidierte ein grauer Volvo in der Oberwilerstrasse in Allschwil BL mit einem Signalträger.
Ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern, hat sich der/die verantwortliche Lenker/in von der Unfallstelle entfernt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Sonntag ereignete sich in Wolhusen Steinhuserberg ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad. Der Motorradfahrer wurde erheblich verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Sonntagmittag (20. März 2022, kurz vor 12.30 Uhr) im Gebiet Schruffenegg in Steinhuserberg.
Am frühen Montagmorgen, 21. März 2022, gegen 04.30 Uhr, wurde bereitgestellter Altkarton auf einem Sammelplatz an der Zollweidenstrasse in Münchenstein BL in Brand gesetzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die entsprechende Meldung, wonach der bereitgestellte Altkarton auf dem Sammelplatz (Kehrplatz) an der Zollweidenstrasse in Brand geraten sei, ging am Montagmorgen, um 04.37 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Am Sonntag (20.03.2022), um 14:40 Uhr, ist ein 64-jähriger Mann mit seinem Mofa verunfallt. Der Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft und fuhr trotz bereits entzogenem Führerausweis mit seinem Mofa.
Er zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Am Sonntag (20.03.2022), in der Zeit zwischen 00:30 Uhr und 11:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der Staatsstrasse eingebrochen.
Sie gelangte durch ein Fenster in das Treppenhaus der Liegenschaft und brach anschliessend gewaltsam die Tür zum Restaurant auf.
Am Sonntag, 20. März 2022, kurz vor 09.00 Uhr, führte die Kantonspolizei Uri an der Gotthardstrasse in Schattdorf, Bereich Rynächt, eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Dabei wurde ein Schwyzer PW-Lenker gemessen, welcher die Messstelle nach Abzug der gesetzlichen Toleranz mit einer Geschwindigkeit von 123 km/h passierte. Erlaubt sind auf der Ausserortsstrecke 80 km/h.
Im Zusammenhang mit dem Brand in der römisch-katholischen Kirche St. Nikolaus in Hofstetten vom 31. Dezember 2021 konnte die Kantonspolizei Solothurn zwei dringend tatverdächtige Jugendliche ermitteln.
Beide werden bei der Jugendanwaltschaft Kanton Solothurn zur Anzeige gebracht.
Ein alkoholisierter Lieferwagenfahrer verursachte am Sonntagabend in Münchwilen eine Auffahrkollision. Drei Personen wurden teils schwer verletzt.
Ein 60-jähriger Autofahrer war gegen 18.30 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Zentrum unterwegs. Auf Höhe der Katholischen Kirche hielt er beim Fussgängerstreifen an, um einer Fussgängerin und einem Fussgänger den Vortritt zu gewähren.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Montag in Frauenfeld einen fahrunfähigen Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 30-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Die Kantonspolizei St. Gallen ist für die Sicherheit der Bevölkerung des Kantons zuständig. Neben der Aufklärung von Straftaten kümmern die rund 980 Bediensteten sich um die Überwachung der Einhaltung der Gesetze und die Präventionsarbeit.
Die Leitung der Kapo St. Gallen obliegt dem Kommandanten, dem sechs Hauptabteilungen unterstehen. Ihm zur Seite arbeiten der Stabschef und die Abteilung Kommunikation, die dem Polizeikommandanten direkt unterstellt sind. Die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei St. Gallen im Überblick:
Am Sonntagmittag (20.03.2022) ist es in Balzers zu einem Flurbrand gekommen.
Gegen 12:45 Uhr erhielt die Landespolizei die Meldung, dass zwischen der Rheinbrücke Balzers und dem Heliport auf der Rheinseite die Böschung brennt.
Am Sonntagmorgen (20.03.2022) ist es in Schaan zu einem Selbstunfall mit Sachschaden gekommen.
Ein unter Alkoholeinfluss stehender Lenker eines Personenwagens fuhr gegen 08:30 Uhr auf der Benderer Strasse in Schaan in nördliche Richtung.
In der Nacht von Samstag auf Sontag (19./20.03.2022) hat sich in Mauren ein Selbstunfall mit Sachschaden ereignet.
Ein bislang unbekannter Fahrzeuglenker fuhr im Zeitraum vom 19.3.2022, ca. 22:00 Uhr, bis 20.3.2022, ca. 06:50 Uhr, mit einem Fahrzeug auf der Rietstrasse in Mauren in Richtung Westen.
Am Sonntag (20.03.2022) ist es in Balzers zu einem Selbstunfall mit einer verletzten Person gekommen.
Die Lenkerin eines Personenwagens fuhr gegen 10:20 Uhr auf der Fürstenstrasse in Balzers in westliche Richtung. Auf Höhe der Pump-Track-Anlage geriet das Fahrzeug von der Strasse ab und prallte gegen eine Felswand und Böschung.
Am Sonntag, 20.03.2022, ca. 13.50 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Niederurnen, Fahrtrichtung Zürich, eine Auffahrkollision mit 3 Fahrzeugen.
Ein 39-jähriger Autolenker bemerkte zu spät, dass der Verkehr auf der Höhe der Raststätte stockte und fuhr auf das vor ihm stehende Fahrzeug auf.
Ein Autofahrer musste am Sonntag nach einem Verkehrsunfall in Sommeri ins Spital gebracht werden.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte ein 62-jähriger Autofahrer kurz vor 17.30 Uhr von der Strasse "Morgentau" in die Hauptstrasse einbiegen.
Am Sonntagnachmittag, 20. März 2022, gegen 16.30 Uhr, kam es in einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses an der Bahnhofstrasse in Pratteln BL zu einem Brandausbruch. Personen wurden keine verletzt.
Die entsprechende Meldung, wonach es in einer Wohnung im dritten Stock eines Mehrfamilienhauses zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging am Sonntagnachmittag um 16.38 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.
Am Sonntag (20.03.2022), kurz vor 16:55 Uhr, ist es auf der Schönauerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Dabei wurden zwei 17-jährige schwer und zwei Personen im Alter von 18 und 19 Jahren unbestimmt verletzt.
Ein E-Bike-Fahrer wurde am Sonntag bei einem Selbstunfall in Hüttlingen schwer verletzt.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau stürzte der E-Bike-Fahrer kurz vor 14 Uhr beim Weiler Geigenhof ohne Fremdeinwirkung zu Boden und wurde dabei schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Frauenfeld einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Dieser war ohne Führerausweis unterwegs.
In Steinhausen und Rotkreuz hat am Samstagabend ein Autotreffen mit mehreren Hundert Fahrzeugen stattgefunden.
Die Polizei war präsent und führte Kontrollen durch.
In der Zeit zwischen Freitag und Sonntag (20.03.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen zehn Personen wegen Fahrunfähigkeit zur Anzeige gebracht. Sechs Personen wurde der Führerausweis abgenommen, einer wurde der Führerausweis aberkannt.
Eine Person war nicht im Besitz eines Führerausweises.
Am Sonntagmittag ist es in Brügg zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Roller gekommen. Der Rollerlenker wurde dabei schwer verletzt und mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Für die Unfallarbeiten musste ein Abschnitt der Bielstrasse komplett gesperrt werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Samstagnachmittag ist es auf der Luzisteigstrasse bei der Landesgrenze zu einem Verkehrsunfall durch zwei Motorradfahrer gekommen.
Beide Lenker wurden dabei verletzt.
Am Sonntag (20.03.2022) um 03:15 Uhr, ist es auf der Flawilerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Es stellte sich heraus, dass der 25-jährige Autofahrer unter Alkoholeinfluss unterwegs war.
Am Samstag (19.03.2022), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A13, kurz vor der Ausfahrt Bad Ragaz, zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Ein 70-jähriger Autofahrer und seine 61-jährige Mitfahrerin wurden dabei verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Gestern Abend kam es in Auw zu einer Kollision zwischen einem Fahrradfahrer und einem Personenwagen.
Der Fahrradfahrer stürzte. Er blieb unverletzt. Die Insassen des Personenwagens werden gesucht.
Am Samstagnachmittag, 19. März 2022, kurz vor 16.00 Uhr, ereignete sich auf der Challstrasse in Röschenz BL ein Selbstunfall eines Motorradfahrers.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Bei einem Selbstunfall in der äusseren Klus bei Oensingen ist am Samstagmorgen eine Autolenkerin leicht verletzt worden.
Ihr Fahrzeug kam auf der Seite liegend zum Stillstand.
In Ennenda (GL) kam es zwischen Freitagabend und Samstagmorgen (19.03.22) zu einem Einbruchdiebstahl im EG eines Alterszentrums.
Im Erdgeschoss durchsuchte die unbekannte Täterschaft beim Empfang diverse Behältnisse und entwendete in der Cafeteria Geld aus der Kasse.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Dübendorf am Freitagabend (18.3.2022) in Dübendorf eine Lokalkontrolle wegen illegalen Glücksspiels durchgeführt und dabei Glücksspiele sowie Bargeld sichergestellt.
Die Polizisten führten in einem Gewerbegebäude in Dübendorf eine Kontrolle wegen des Verdachts der Widerhandlung gegen das Geldspielgesetz durch.
Am Samstag, 19. März 2022, ereignete sich auf dem Rütlikreisel an der Oberdorfstrasse in Lachen eine Selbstkollision eines Motorradfahrers.
Der 42-Jährige fuhr kurz vor 14.30 Uhr im Kreisel.
Beim Selbstunfall eines Autofahrers in Diessenhofen wurden in der Nacht zum Samstag fünf Personen teils schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Freitagabend ist in Bollodingen ein Bauernhof in Vollbrand geraten. Das Gebäude mit Wohn- und Ökonomieteil wurden dabei komplett zerstört.
Personen wurden nicht verletzt. 17 Tiere konnten aus dem Stall gerettet werden. Die Brandursache ist Gegenstand von Ermittlungen.
Am Samstag (19.03.2022) ist in den frühen Morgenstunden eine unbekannte Täterschaft in ein Restaurant an der St. Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu den Räumlichkeiten.
In der Nacht auf Samstag hat sich in Aarberg ein Autolenker einer Kontrolle entzogen. Er konnte schliesslich nach einer Fluchtfahrt, in deren Zuge auch überhöhte Geschwindigkeiten festgestellt wurden, angehalten werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen, die Angaben zur Fahrweise des Autos machen können.
Bei einem Unfall mit einem Zug hat sich am Freitagabend (18.3.2022) im Bahnhof Flughafen ein Mann schwere Verletzungen zugezogen.
Um 20.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass sich eine verletzte Person auf Gleis 3 befinden würde.
In der Nacht auf Samstag kam es zu einem Einbruchsversuch und diversen Diebstählen aus Fahrzeugen im gesamten Kantonsgebiet.
Am Abend des 18.03.2022, 22:50 Uhr, wurde der Kantonspolizei Aargau ein Diebstahl eines Portemonnaies aus einem Wohnmobil in Schinznach-Bad gemeldet. Der unbekannte männliche Täter dürfte durch den anwesenden Besitzer des Wohnmobils überrascht worden sein.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.