Der Fahrer, der am Freitag, den 11. März um 11.45 Uhr mit einem Traktor auf dem Chemin de la Châtelainie in St-Blaise in der Nähe des Golfplatzes Voëns fuhr und dabei einen Hund erfasste,
sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in Le Landeron, Tel. 032/889 62 32, in Verbindung zu setzen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich heute Morgen kurz vor 11 Uhr in Gordola im Carcale-Tal ein Flugunfall ereignet hat.
Aus noch zu klärenden Gründen stürzte ein Helikopter einer Tessiner Firma, der das Gebiet zu Transportzwecken überflog, in den Talboden.
Kurz vor 22 Uhr brach in einem Technikraum in der Rue Fritz-Courvoisier in La Chaux-de-Fonds ein Feuer aus, das das Quartier und die ARA von der Stromversorgung abschnitt.
Das schnell eingedämmte Feuer forderte keine Verletzten. Dank einer Netzabschottung konnte der Strom nach 20 Minuten wieder eingeschaltet werden. Lediglich einige Firmengebäude waren noch nicht mit Strom versorgt. Im Laufe des Nachmittags wird die Situation wieder normalisiert.
Das haben sich heute vermutlich viele gefragt, denn vorhergesagt wurde nämlich ein meist sonniger Tag.
Ein weiterer Schub Saharastaub hat jedoch dafür gesorgt, dass die Besonnung und die Sicht ordentlich eingeschränkt wurden.
Bei einer Auseinandersetzung am Montagnachmittag auf der Bahnhofstrasse in Spiez ist eine Frau verletzt worden.
Der Hergang ist unklar. Die Kantonspolizei Bern erlässt einen Zeugenaufruf.
Nach der erfolgreichen Einführung in Olten führt die Kantonspolizei Solothurn das neue System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen im gesamten Kanton ein. Die Stadt Solothurn folgt Anfang April, Grenchen bleibt vorerst beim bisherigen System.
Im Januar 2022 hat die Kantonspolizei Solothurn ein neues System für die Erfassung und Verarbeitung von Ordnungsbussen zunächst in der Stadt Olten eingeführt (Polizei.news berichtete).
Am Mittwoch, 16.03.2022, 13.55 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall.
Die 32-jährige Lenkerin eines Personenwagens war im Ofenegg-Tunnel auf der Überholspur im einspurig geführten Verkehr in Fahrtrichtung Zürich unterwegs.
Da war kein Filter nötig für die Bilder – das hat der Sahara-Staub für uns übernommen.
Eindrücke von den diesjährigen Fortbildungstagen unserer Berufsfeuerwehrleute in Andelfingen:
Am Dienstagabend ist in Brügg ein Velolenker bei einem Unfall schwer verletzt worden.
Es dürfte sich um einen Selbstunfall gehandelt haben, zum genauen Hergang sind Ermittlungen im Gang. Es werden Zeugen gesucht.
Das Aufklärungsbataillon 4 hat am 11. März 2022 seinen Wiederholungskurs abgeschlossen.
In verschiedenen Übungen vertieften die Armeeangehörigen das Wissen in ihrem Kerngebiet, aber auch ihre Logistik- und Führungskompetenzen, insbesondere mit dem Führungsinformationssystem des Heeres.
In den Sarganserländer Gemeinden Pfäfers, Bad Ragaz, Vilters-Wangs, Sargans, Mels, Flums, Walenstadt und Quarten dürfen im Wald und in Waldesnähe keine Feuer entzündet und keine brennenden Streichhölzer und Rauchwaren weggeworfen werden.
Auch im übrigen Kanton St.Gallen herrscht eine „mässige“ bis „erhebliche Waldbrandgefahr“.
Beim Sturz von einem Dach hat sich am Mittwochmorgen (16.03.2022) in Fehraltorf ein Mann schwere Verletzungen zugezogen.
Der 45 Jahre alte Mann war kurz nach 10 Uhr mit Sanierungsarbeiten auf dem Dach eines Industriegebäudes beschäftigt.
Am Mittwoch (16.03.2022) kam es in einem Gebäude in der St.Galler Innenstadt zu einem Brand. Dieser konnte schnell gelöscht werden. Es wurde niemand verletzt sowie entstand mässiger Sachschaden.
Am Mittwochmorgen kurz vor 3:30 Uhr kam es in der Innenstadt zu einem Brandfall. Anwohnende meldeten, dass sich in einem Haus an der Brühlgasse Rauch entwickelt hat.
Im Jahr 2021 verunfallten bei polizeilich registrierten Verkehrsunfällen in der Stadt Zürich 1334 Personen.
Die Anzahl der Schwerverletzten erreichte den tiefsten Wert seit zehn Jahren. Auch die Anzahl Unfälle mit leicht verletzten Personen ging weiter zurück. Fünf Personen verunglückten tödlich.
Gestützt auf den Budgetentscheid des Parlaments wird der Bund in diesem Jahr rund 2,7 Milliarden Franken für Bau, Ausbau, Unterhalt und Betrieb des Nationalstrassennetzes investieren.
Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) hat das „Programm 2022 für die Nationalstrassen in Betrieb“ und das „Bauprogramm 2022 für die Netzfertigstellung“ genehmigt.
In den vergangenen Wochen wurden im Kanton Thurgau zahlreiche Diebstähle aus Autos verübt. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Seit Anfang Jahr sind bei der Kantonspolizei Thurgau rund hundert Meldungen wegen Diebstählen aus Autos eingegangen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwochvormittag (16.03.2022) die Zahlen der Verkehrsunfallstatistik 2021 präsentiert.
Der Überblick des Kantons Zürich (inklusive Städte Zürich und Winterthur) im vergangenen Jahr zeigt, dass die Unfälle mit Sach- und Personenschaden rückläufig waren.
Nach einem aufwändigen gemeinsamen Ermittlungsverfahren ist es der Kantonspolizei Zürich und der Zürcher Staatsanwaltschaft gelungen, einem 45-jährigen Amerikaner rund ein Dutzend Sprayereien an SBB Zugs-Kompositionen, mit einer Gesamtschadenssumme von mehreren zehntausend Franken, nachzuweisen.
Am 2. Januar 2022 überraschten Polizisten der Kantonspolizei Zürich in Effretikon einen Mann inflagranti beim Besprayen der Seitenwand einer S-Bahn. Er wurde verhaftet und der Staatsanwaltschaft See-/Oberland zugeführt.
Bei einer Auseinandersetzung haben am Dienstagabend (15.3.2022) in Bassersdorf beim Bahnhof drei Unbekannte einen Mann Verletzungen zugefügt.
Um 19.30 Uhr ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich die Meldung ein, dass beim Bahnhof eine verletzte Person liegen würde.
Die Stadtpolizei Winterthur hat am Mittwoch, 16. März 2022, die Verkehrsunfallstatistik 2021 präsentiert. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle in der Stadt Winterthur ist gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen.
Die Zahl der Unfälle mit Verletzten hat jedoch erfreulicherweise einen Tiefststand erreicht. Bei den Unfällen mit Fahrrädern und E-Bikes konnte ebenfalls eine Abnahme verzeichnet werden.
Am Dienstagnachmittag ereignete sich in einem Baustellenbereich in Vitznau eine Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad. Beim Unfall wurde der Töfffahrer verletzt.
Er musste mit einer Ambulanz hospitalisiert werden.
Der Velolenker, der am Dienstag vor einer Woche in Burgdorf bei einem Unfall schwer verletzt worden war, ist am Montag im Spital verstorben.
Am Dienstag, 8. März 2022, war ein Velolenker im Verzweigungsbereich der Oberburgstrasse und der Scheunenstrasse in Burgdorf bei einem Zusammenstoss mit einem Anhängerzug schwer verunfallt (Polizei.news berichtete).
Am Dienstag, 15.03.2022 um 06:00 Uhr musste ein Lieferwagen-Lenker beim Befahren der Burgfelderstrasse in Richtung Luzernerring verkehrsbedingt abbremsen.
Ein hinter ihm fahrender Lieferwagen- Lenker konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und prallte ihm ins Heck.
Die Ermittlungen zum Brand in einer Parterrewohnung eines Stöcklis von Anfang November in Sigriswil sind abgeschlossen.
Die genaue Brandursache konnte jedoch nicht mehr abschliessend geklärt werden.
Am späten Montagnachmittag, 14. März 2022, ereignete sich auf der Route de Berne in Henniez ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen.
Sieben Personen, darunter zwei Mädchen, wurden verletzt.
Staatsrat Mauro Poggia, zuständig für das Departement für Sicherheit, Bevölkerung und Gesundheit (DSPS), und Verwaltungsrätin Marie Barbey-Chappuis, zuständig für das Departement für Sicherheit und Sport der Stadt Genf (DSSP), haben einen neuen lokalen Sicherheitsvertrag (CLS) zwischen dem Staat und der Stadt Genf unterzeichnet.
Der lokale Sicherheitsvertrag (CLS) zielt darauf ab, die Aktivitäten der Kantons- und Stadtpolizei zu koordinieren, um ihre Präsenz und Effizienz vor Ort zu rationalisieren und zu verbessern.
Am Montag, den 14. März 2022 um 14:40 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 29-jährigen Einwohnerin von Buttes gelenkt wurde, auf der Kantonsstrasse in Richtung La Brévine.
In einer Rechtskurve, in der Ortschaft Les Bans, führte die Fahrerin eine Notbremsung durch, da ein anderes Fahrzeug, das von einem 41-jährigen Einwohner von Préverenges gelenkt wurde, in südlicher Richtung fuhr und überholte.
Am Dienstag verfärbte sich der meist wolkenverhangene Himmel wegen Saharastaubs gelblich bis rötlich.
Mit teils schwachem bis mässigem Regen fiel der Saharastaub teils bis zum Boden, wo er zum Beispiel für schmierige Autoscheiben sorgte.
Die umfangreichen Löscharbeiten beim Waldbrand in Meiringen sind beendet. Der Brand ist gelöscht, bei einzelnen wieder aufflammenden Glutnestern interveniert die Brandwache noch.
Um rechtzeitig einschreiten zu können, bleibt die Löschinfrastruktur bestehen. Wander- und Fahrwege bleiben vorerst gesperrt. Die Brandursache kann nicht abschliessend geklärt werden.
Auf der Autobahn A1 zwischen Niederbipp und Wangen an der Aare hat sich am Dienstagmorgen eine Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen ereignet.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu entsprechenden Verkehrsbehinderungen.
Am Dienstagnachmittag (15.03.2022) ist es im Kreisel Pulvermühle-/Industriestrasse zu einer Kollision zwischen einem E-Bikelenker und einem Personenwagen gekommen.
Der E-Bikelenker verletzt sich dabei.
Heute kam es in der Multergasse bei einer Kaffeerösterei zu einem Kaminbrand.
Wir waren mit mehreren Patrouillen vor Ort und leiteten die ersten Massnahmen ein, wie beispielsweise die Absperrung des Gebiets sowie die Schadenplatzorganisation für die Einsatzkräfte von Rettung, Feuerwehr und Polizei.
Am Montag (14.03.2022) hat die Stadtpolizei mehrere Personen in fahrunfähigem Zustand angehalten.
Am Montagmorgen kurz vor 1 Uhr fiel auf der Kräzernstrasse im Rahmen der Patrouillentätigkeit ein Personenwagen auf. Dieser bog in rasanter Fahrt in die Zweibruggenmühlestrasse ab. Bei der Personenkontrolle konnte sich der 37-jährige Autolenker nicht ausweisen.
Am Montagabend, 14. März 2022, meldete ein Winterthurer Tankwart, dass ein Kunde den getankten Kraftstoff nicht bezahlen könne.
Die ausgerückte Polizeipatrouille stellte fest, dass der Autolenker offensichtlich betrunken war und keinen Führerausweis hatte.
Am Dienstag (15.03.2022) ist es in Ruggell zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Eine Person wurde verletzt. Bei beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am frühen Freitagmorgen (11.03.2022) verübte eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Café in der Stadt Schaffhausen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Eine Automobilistin geriet heute bei Villmergen auf die Gegenfahrbahn und stiess heftig mit einem Lastwagen zusammen.
In der Folge prallte noch ein zweites Auto dagegen. Die Unfallverursacherin wurde verletzt.
Am Dienstagmorgen, 15. März 2022, kollidierte in Winterthur ein E-Trottinett-Fahrer mit einem Lieferwagen. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu.
Kurz nach 06.00 Uhr kam es an der Verzweigung Oberer Deutweg/Grüzefeldstrasse in Winterthur zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Trottinett und einem Lieferwagen.
Am Dienstagmorgen ist es in Aeschi b. Spiez zu einer Frontalkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen. Die Autolenkerin wurde im Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt.
Sie wurde mit der Rega ins Spital geflogen. Der Lenker des Lastwagens wurde mit einer Ambulanz zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Montagabend (14.03.2022) kurz vor 20.00 Uhr, ging die Meldung ein, wonach es aus einem Zimmer im Mehrfamilienhaus zur starken Rauchentwicklung komme und es bereits brenne.
Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert. Durch das besonnene Handeln des 40-jährigen Nachbarn und das gezielte Eingreifen der Stützpunktfeuerwehr Appenzell, konnte grösserer Sachschaden vermieden werden.
Am Dienstag (15.03.2022), kurz nach 01:00 Uhr, ist es auf einem Abstellplatz an der Augiessenstrasse zu mehreren Fahrzeugbränden gekommen. Die Feuerwehr brachte die Brände unter Kontrolle.
Eine Person musste vom Rettungsdienst betreut werden.
Am Dienstag (15.03.2022), kurz nach 00:30 Uhr, ist das Auto eines 40-Jährigen mit einem Kandelaber kollidiert. Der Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
Am Montag (14.03.2022), um 16:55 Uhr, ist es auf der Walderstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen.
Ein 15-jähriger Mofafahrer wurde dabei leicht verletzt.
Am Montag (14.03.2022), um 14:30 Uhr, ist das Dach einer leerstehenden Lagerhalle im Ochsensand in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnte den Brand löschen.
Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden.
Am Montag (14.03.2022), um 13:45 Uhr, ist in einem Entsorgungszentrum an der Gruebenstrasse der Dieseltank eines Lastwagens ausgelaufen.
Ein 44-jähriger Mann war damit beschäftigt, Metallteile mithilfe eines integrierten Krans von einem Lastwagen zu laden. Mutmasslich kam es beim Abladen der Metallteile zur Beschädigung des Lastwagentanks.
Am Dienstag (15.03.2022), kurz vor 10:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Kaffeerösterei an der Multergasse erhalten. Es erfolgte ein Grossaufgebot an Rettungskräften. Sechs Personen mussten ins Spital gebracht werden.
Der Sachschaden beläuft sich auf einige tausend Franken. Die Brandursache wird abgeklärt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.