Schweiz

Brügg BE / A5: Autofahrer kollidiert mit Betonmauer – schwer verletzt

Am Dienstagmittag hat sich ein Selbstunfall auf der Autobahn A5 in Brügg ereignet. Ein Autolenker wurde dabei schwer verletzt. Dem Unfall dürfte ein medizinisches Problem vorhergegangen sein. Die Kantonspolizei Bern wurde am 1. Februar 2022, um 12.00 Uhr, informiert, dass sich nach der Ausfahrt des Längholztunnels auf der Autobahn A5 in Brügg ein Verkehrsunfall ereignet habe.

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Die Suva registriert wieder mehr Unfälle

Im vergangenen Jahr wurden der Suva rund 450 000 Unfälle und Berufskrankheiten gemeldet. Das sind mehr Fälle als im ersten Coronajahr 2020, aber immer noch deutlich weniger als im Jahr 2019 vor der Pandemie. Bei den Berufsunfällen ist die Zunahme grösser als bei den Freizeitunfällen. Grund dafür ist, dass viele sportliche Aktivitäten während der ersten fünf Monate des Jahres 2021 stark eingeschränkt waren. Im Jahr 2021 meldeten die Suva-Versicherten rund 450 000 Unfälle. Das sind 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Unfälle und Berufskrankheiten nahmen in der Berufsunfallversicherung um 6,1 Prozent zu, die Freizeitunfälle stiegen um 2,4 Prozent. Die Unfälle bei den als arbeitslos gemeldeten Personen haben um 13,2 Prozent erneut deutlich zugenommen. Dies ist hauptsächlich auf den Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Jahr 2021 zurückzuführen.

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Grenchen SO: Raubversuch auf Bankfiliale – Täter ohne Beute – Zeugenaufruf

Ein Unbekannter hat heute Morgen, 1. Februar 2022, in Grenchen versucht, die Berner Kantonalbank BEKB zu überfallen. Das Vorhaben scheiterte, worauf der Täter ohne Beute die Flucht ergriff. Verletzt wurde niemand. Trotz unverzüglich eingeleiteter Fahndung konnte der Täter bis zur Stunde nicht angehalten werden. Am Dienstagmorgen, 1. Februar 2022, betrat ein vermummter Mann kurz nach 9.05 Uhr an der Kirchstrasse in Grenchen die Filiale der Berner Kantonalbank. Unter Androhung von Gewalt verlangte er vom Bankpersonal Geld.

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Oberwil im Simmental BE: Kollision zwischen zwei Autos – sechs Verletzte

Am Montag sind in Oberwil im Simmental zwei Autos frontal miteinander kollidiert. Dabei wurden zwei Kleinkinder und vier Erwachsene verletzt. Sie wurden von der Rega und Ambulanz ins Spital gebracht. Der Kantonspolizei Bern wurde am Montag, 31. Januar 2022, kurz nach 18:40 Uhr, gemeldet, dass es in Oberwil im Simmental zu einem Unfall gekommen sei. Gemäss aktuellen Erkenntnissen fuhr ein Auto auf der Hauptstrasse von Spiez herkommend in Richtung Oberwil.

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Kanton Wallis: Mehrere Geschwindigkeitsüberschreitungen

In der vergangenen Woche hat die Kantonspolizei bei Radarkontrollen auf dem Walliser Strassennetz mehrere, teils hohe Geschwindigkeitsüberschreitung registriert. Darunter am Wochenende ein Personenwagen, der mit 153 km/h auf der Simplonachse gemessen wurde. Am Samstag, 29. Januar 2022 gegen 15:20, fuhr ein 57-jähriger Italiener – mit Wohnsitz in Italien – mit einem Personenwagen auf der Passstrasse in Richtung Gondo. Bei Simplon-Dorf wurde er mit einer Geschwindigkeit von 153 km/h anstelle der zulässigen 80 km/h gemessen.

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Luzern / Obfelden ZH: Mehrere Unfälle verursacht – Polizei schiesst auf Auto

Am Montagabend entzog sich ein 31-jähriger Schweizer in der Stadt Luzern einer Polizeikontrolle und flüchtete mit seinem Auto mit übersetzter Geschwindigkeit. Dabei verursachte er mehrere Verkehrsunfälle und gefährdete andere Verkehrsteilnehmer. Um das Fahrzeug zu stoppen und die weitere Flucht zu verhindern, hat ein Polizist der Luzerner Polizei einen Schuss auf das Auto abgegeben. Der Fahrer entkam und konnte schliesslich von der Kantonspolizei Zürich festgenommen werden. Dies nachdem er in Obfelden (ZH) einen weiteren Verkehrsunfall verursachte.

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Grund bei Gstaad BE: Holztransporter bei Unfall gekippt – Lenker verletzt

Am Montag ist in Grund bei Gstaad ein Holztransporter gekippt und in der Folge mehrere Meter einen Hang hinuntergerutscht. Der Lenker wurde verletzt ins Spital gebracht. Der Kantonspolizei Bern wurde am Montag, 31. Januar 2022, kurz vor 16.15 Uhr, gemeldet, dass es in der Nähe des Furewegs in Grund bei Gstaad (Gemeinde Saanen) zu einem Unfall gekommen sei.

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Olten SO: Mann bei Raubversuch verletzt – Täter flüchtig – Zeugenaufruf

Am Montagabend, 31. Januar 2022, um zirka 20.30 Uhr, versuchten zwei derzeit unbekannte Täter am Amthausquai in Olten einen Mann auszurauben. Dabei zog sich das Opfer Verletzungen zu, die in einem Spital behandelt werden mussten. Die Polizei hat umgehend eine Fahndung nach der Täterschaft eingeleitet, die bis zur Stunde jedoch erfolglos blieb. Gemäss derzeitigen Erkenntnissen war das spätere Opfer am Montag, 31. Januar 2022, um zirka 20.30 Uhr, zu Fuss auf dem Amthausquai in Olten unterwegs. Zwischen der Bahnhofbrücke und dem Klosterplatz kamen dem Mann zwei Jugendliche entgegen und es kam, nachdem die beiden vom Fussgänger Geld forderten, zu einer Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten.

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Flims GR: Schleudernder Lieferwagen kollidiert mit Lastwagen

Am Montag ist auf der Hauptstrasse in Flims ein schleudernder Lieferwagen mit einem Lastwagen aus der Gegenrichtung kollidiert. Der Lieferwagenlenker wurde dabei verletzt. Der 52-Jährige fuhr am Montag um 14.10 Uhr auf der Oberalpstrasse H19 von Trin in Richtung Laax. Nach dem Tunnel Prau Pulté schleuderte sein Lieferwagen nach links und kollidierte mit einem Lastwagen aus der Gegenrichtung.

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Altdorf UR / A2: Selbstunfall mit Personenwagen – eine Person verletzt

Heute Dienstag, 1. Februar 2022, gegen 07.45 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Urner Kontrollschildern auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Nord. Im Bereich der Schlosserei Trögli kam der Personenwagen ins Schleudern, drehte sich um die eigene Achse und kollidierte mit der rechtsseitigen Betonwand. Aufgrund des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug erneut und kam in der Mitte der Fahrspuren zum Stillstand.

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Bichwil SG: Velofahrerin (12) ausgebremst und zu Fall gebracht – Zeugenaufruf

Am Montagmorgen (31.01.2022), um ca. 7:10 Uhr, ist eine 12-jährige Velofahrerin auf der Schützenwachtstrasse Richtung Oberuzwil gestürzt. Das Mädchen zog sich dabei Verletzungen an beiden Beinen zu. Gemäss ihren Angaben wurde sie von einem Auto ausgebremst. Dieses setzte die Fahrt fort. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen. Die 12-jährige fuhr auf ihrem Velo auf der Schützenwachtstrasse Richtung Oberuzwil. Gleichzeitig fuhr ein unbekanntes Auto vor ihr in dieselbe Richtung. Vor einer Linkskurve bremste das Auto gemäss den Angaben des Mädchens aus unbekannten Gründen stark ab.

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Einsatzbilanz 2021: Rekordjahr – Rega so gefragt wie noch nie

Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega half im vergangenen Jahr erstmals mehr als 12'000 Patientinnen und Patienten. Besonders häufig in der Luft waren die Rega-Helikopter, aber auch die drei Ambulanzjets verzeichneten mehr Einsätze als im Vorjahr. Zusätzlich zur Einsatztätigkeit unterstützte die Rega weiterhin die Schweizer Behörden bei der Bewältigung der Pandemie. Besonders freut die Rega das Vertrauen der Bevölkerung: Per Ende 2021 durfte sie auf die Unterstützung von 3,678 Millionen Gönnerinnen und Gönner zählen – ein Netto-Zuwachs von 53'000 Personen gegenüber dem Vorjahr.

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Arbon TG: Zwei Unbekannte rauben 16-Jährigen aus – Zeugen gesucht

Am Montagabend wurde ein 16-Jähriger in Arbon von zwei unbekannten Männern angegriffen. Sie erbeuteten Bargeld, verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wurde ein 16-Jähriger gegen 17 Uhr auf dem Perron beim Bahnhof Seemoosriet von zwei Männern angesprochen. Die Unbekannten forderten Bargeld. Als er nicht darauf einging, wurde er durch einen Täter angegriffen, worauf er sein Portemonnaie aushändigte. Die Täter entnahmen das Bargeld und verliessen wenig später das Perron zu Fuss in Richtung Seeblickstrasse. Der Jugendliche wurde nicht verletzt.

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Mörschwil SG / A1: Raser mit über 200 km/h auf Autobahn – Franzose (36) ermittelt

Am Montag (17.01.2022), kurz vor 23:45 Uhr, ist ein Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen auf der Autobahn A1, Höhe Meggenhus, in Fahrtrichtung St. Margrethen, von einem Auto mit stark erhöhter Geschwindigkeit überholt worden. Der Lenker des Autos mit französischen Kontrollschildern beschleunigte danach noch weiter und ergriff die Flucht. Ermittlungen der Kantonspolizei St.Gallen führten in der Zwischenzeit zur Identifizierung des Rasers. Ihm wird eine Geschwindigkeit von über 200 km/h angelastet.

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Leutwil AG: Automobilist (46) prallt gegen Baum und verletzt sich leicht

Auf schneeglatter Fahrbahn verlor ein Automobilist letzte Nacht bei Leutwil die Herrschaft über seinen Wagen. Dieser prallte gegen einen Baum. Der Lenker wurde leicht verletzt. Der Selbstunfall ereignete sich am Dienstag, 1. Februar 2022, kurz nach Mitternacht auf der Wandfluh oberhalb von Leutwil. Bei Schneetreiben fuhr der Automobilist von Zetzwil her über diesen Passübergang.

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Suhr AG: Fussgänger von Auto erfasst und schwer verletzt – Zeugenaufruf

Gestern am späten Abend prallte in Suhr ein Auto gegen einen Fussgänger, der die Strasse überquerte. Dieser wurde schwer verletzt ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen. Der Unfall ereignete sich am Montag, 31. Januar 2022, kurz nach 23 Uhr auf der Wynentalstrasse in Suhr. Der 46-jährige Fahrer eines schwarzen Dacia fuhr von Buchs her in Richtung Suhr.

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Kanton Aargau: Jährlicher Sirenentest am 2. Februar 2022

Am Mittwoch, 2. Februar 2022, findet in der ganzen Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Damit wird die Funktionsbereitschaft der Anlagen überprüft. Die Bevölkerung hat keine Schutzmassnahmen zu ergreifen. Ein wesentliches Element zur Sicherstellung einer funktionierenden Alarmierung der Bevölkerung ist das regelmässige Testen der Sirenen. Aus diesem Grund wird jährlich am ersten Mittwoch des Februars ein landesweiter Sirenentest durchgeführt.

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Schaffhausen SH: Verkäufer bei Rangelei mit Ladendieb verletzt

Am Donnerstagnachmittag (27.01.2022) hat in der Stadt Schaffhausen ein mutmasslicher Ladendieb einen Verkäufer verletzt, der diesen bis zum Eintreffen der Schaffhauser Polizei festhielt. Der Mann steht unter dringendem Tatverdacht Sportkleider im Wert von mehreren hundert Franken entwendet zu haben. Um 15.30 Uhr am Donnerstagnachmittag (27.01.2022) beobachtete eine 35-jährige Ladendetektivin in einem Warenhaus am Fronwagplatz in der Stadt Schaffhausen wie ein Mann, gegen den bereits ein Hausverbot des Warenhauses bestand, Sportkleider an sich nahm und diese unter seiner getragenen Kleidung versteckte.

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Pratteln / Schweizerhalle BL: Chemieereignis auf Produktionsareal

In einem Produktionsgebäude einer Chemiefirma an der Düngerstrasse in Pratteln BL (Schweizerhalle) kam es am Montag, 31. Januar 2022, kurz nach 15.00 Uhr, zu einem Stoffaustritt. Dabei trat Schwefeldioxid und Salzsäure aus einem Gebäude aus. Verletzt wurde niemand. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der involvierten kantonalen Behörden kam es zu einem Zwischenfall in einem Produktionsgebäude. Dabei trat eine unbestimmte Menge Schwefeldioxid und Salzsäure aus. In der Folge konnte der Austritt durch die Einsatzkräfte vor Ort rasch gestoppt und mittels Wasser niedergeschlagen werden. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand.

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Chur GR: Drei Verkehrsunfälle – ein Fussgänger leicht verletzt

Die Schneefälle haben am Montag (31.01.2022) auf dem Churer Stadtgebiet zu insgesamt drei Verkehrsunfällen geführt. Ein Fussgänger wurde leicht verletzt. Am Montagmittag ist es auf der Masanserstrasse Höhe Fussgängerstreifen (Quader) ein 77-jähriger Fussgänger beim Überqueren des Fussgängerstreifens vom Personenwagen eines 71-Jährigen erfasst worden. Glücklicherweise wurde der Fussgänger nur leicht verletzt und wird später einen Arzt zur Kontrolle aufsuchen.

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Vignettenwechsel nicht vergessen (Video)

Ab heute ist auf Schweizer Autobahnen und Autostrassen nur noch die Vignette für das Jahr 2022 gültig. Wer ohne gültige Vignette erwischt wird, muss eine Ordnungsbusse von zweihundert Franken bezahlen. Die Vignette ist vorgeschrieben für Autos, Motorräder, Lieferwagen und Anhänger jeder Art.

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Movelier / Soyhières JU: Auf schneebedeckter Strasse Kontrolle verloren

Am Montag, 31. Januar 2022, gegen 15:40 Uhr, verlor eine Autofahrerin, die zwischen Movelier und Soyhières unterwegs war, auf der schneebedeckten Strasse von La Combe die Kontrolle über ihr Fahrzeug. In einer Linkskurve kam das Auto entgegen der Fahrtrichtung nach links von der Fahrbahn ab und prallte gegen die Böschung neben der Fahrbahn.

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Berge von Gambarogno TI: Waldbrand - 32 Personen aufgr. dichten Rauchs evakuiert

In Bezug auf den Waldbrand, der am Sonntag, 30.01.2022, ab 4 Uhr morgens in den Bergen von Gambarogno (Alpe di Neggia) ausgebrochen ist, teilt die Kantonspolizei mit, dass aufgrund des dichten Rauchs, der durch den Brand verursacht wurde, nach Rücksprache mit den Gemeindebehörden und mit Genehmigung des Bürgermeisters ab 23 Uhr eine vorsorgliche Evakuierung von 32 Personen in Indemini durchgeführt wurde. Zuvor waren bereits 13 Personen in den Ortsteilen Ri, Pezze und Boè vorsorglich evakuiert worden. Für diejenigen, die keine Unterkunft bei Verwandten oder Bekannten finden konnten, wurde das Zivilschutzzentrum in Quartino eröffnet.

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Davesco-Soragno TI: Motorradfahrer prallte gegen Mauer - lebensbedrohlich verletzt

Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz vor 2 Uhr morgens ein Verkehrsunfall im Gebiet Davesco-Soragno. Gemäss einer ersten Rekonstruktion war ein 18-jähriger Schweizer, der in der Region Lugano wohnt, mit seinem Motorrad auf der Kantonsstrasse in Richtung Cadro unterwegs. Aus Gründen, die noch zu klären sein werden, prallte er mit voller Wucht nach rechts gegen die Mauer, die die Kantonsstrasse von der Via Corte di Soragno trennt.

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Bülach ZH / A51: Schwerer Verkehrsunfall auf Autobahn (Video)

Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Sonntagmorgen (30.1.2022) auf der A51 bei Bülach der Lenker eines Personenwagens auf der Unfallstelle verstorben und seine Beifahrerin schwer verletzt worden. Kurz nach 10.30 Uhr fuhr ein 48-jähriger Mann, zusammen mit einer Beifahrerin, von Eglisau herkommend auf die A51 Richtung Bülach. Aus bislang ungeklärten Gründen kam das Auto links von der Fahrbahn ab in eine Werksausfahrt und prallte heftig gegen die Betonwand eines Pumpbeckens. Während der Autofahrer noch auf der Unfallstelle verstarb, musste die 42-jährige Beifahrerin von der Feuerwehr aus dem massiv beschädigten Fahrzeug gerettet werden. Die Frau wurde nach einer Erstversorgung von Ort mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen.

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Emmenbrücke LU: Unbekannte Männer schlagen auf Frau (50) ein – Zeugenaufruf

Am Samstagabend wurde in Emmenbrücke eine Frau zusammengeschlagen und verletzt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Am Samstagabend (29. Januar 2022, ca. 23.30 Uhr) wurde eine 50-jährige Frau in Emmenbrücke von unbekannten Männern zusammengeschlagen. Die Frau war auf dem Heimweg von Rothenburg Dorf in Richtung Mühlematt. Kurz vor der Unterführung (Bahnhof Rothenburg Dorf) wurde sie von zwei Männern zusammengeschlagen.

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Bern BE: Koordinierte Aktion gegen Menschenhandel

Unter der Leitung der kantonalen Staatsanwaltschaft für besondere Aufgaben hat die Kantonspolizei Bern am Dienstag in zwei Restaurationsbetrieben in Bern bei einer koordinierten Aktion gegen Menschenhandel zwecks Ausbeutung der Arbeitskraft zwei Arbeitgebende angehalten. Eine Person befindet sich in Untersuchungshaft. Weitere Ermittlungen sind im Gange. Die Kantonspolizei Bern hat am Dienstag, 25. Januar 2022, in der Stadt Bern eine koordinierte Aktion gegen Menschenhandel zwecks Ausbeutung der Arbeitskraft in zwei Restaurationsbetrieben durchgeführt und zwei Personen vorläufig festgenommen.

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Celerina / Alvaschein GR: Geschwindigkeitskontrollen

Am Sonntag hat die Kantonspolizei Graubünden auf den Hauptstrassen in Celerina und Alvaschein Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. In Celerina wurde ein Autofahrer mit beinahe dem Doppelten der erlaubten Geschwindigkeit gemessen. Der 21-jährige Estländer fuhr am Sonntag kurz vor 15 Uhr mit einem ausgeliehenen Auto auf der Engadinerstrasse H27 von Celerina in Richtung St. Moritz. In der Innschlucht wurde das Auto mit netto 159 km/h vom Messgerät erfasst, womit er die an der Messstelle geltende allgemeine Höchstgeschwindigkeit ausserorts von 80 km/h um 79 km/h überschritt.

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Thayngen SH / A4: Auffahrkollision führt zu Totalschaden

Am Montagmorgen (31.01.2022) ereignete sich in Thayngen ein Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen. Verletzt wurde dabei niemand. An den beiden Unfallfahrzeugen entstand jedoch massiver Sachschaden. Kurz vor 07.00 Uhr am Montagmorgen (31.01.2022) fuhr ein 28-jähriger Mann in Thayngen mit einem Auto auf der Kesslerlochstrasse in Richtung Autostrasse A4. Kurz vor der Verzweigung Kesslerloch blickte er nach links, um sich anschliessend mit seinem Auto in den "Verkehrsfluss" einfügen zu können.

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Schlatt TG: Zwei Raser aus dem Verkehr gezogen

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Samstag in Schlatt zwei Raser aus dem Verkehr gezogen, die ausserorts massiv zu schnell unterwegs waren. Die Führerausweise wurden eingezogen und die Autos sichergestellt. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau führten am Samstag auf der Frauenfelderstrasse zwischen Schlatt und Unterschlatt eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Kurz nach 15.15 Uhr passierte ein Autofahrer die Messstelle mit 163 km/h in Richtung Unterschlatt.

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Kanton St.Gallen: Ab morgen nur mit neuer Vignette

Ab Dienstag (01.02.2022) muss für Fahrten auf abgabepflichtigen Nationalstrassen die neue Autobahnvignette 2022 angebracht sein. Die Kantonspolizei St.Gallen kontrolliert bei Routinekontrollen auch die Gültigkeit der Vignette. Die Übergangsfrist für den Wechsel der Vignette läuft diesen Dienstag ab. Ab dann ist nur noch die Autobahnvignette für das Jahr 2022 gültig.

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St.Gallen SG: Vier Personen wegen Handy am Steuer angezeigt

Am Sonntag (30.01.2022) hielt die Stadtpolizei St.Gallen vier Autofahrer an, die während der Fahrt das Mobiltelefon bedienten. Alle vier Beteiligte werden angezeigt. Im Verlauf des Sonntags fielen der Stadtpolizei St.Gallen vier Autofahrer auf, die während der Fahrt über eine längere Strecke hinweg das Mobiltelefon bedienten. Alle vier Beteiligte werden angezeigt.

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Kanton Luzern: Verkehrsunfälle über das Wochenende

Am Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern diverse Verkehrsunfälle. Ein Autofahrer war massiv alkoholisiert. Die Polizei hat ihm den Führerausweis abgenommen. Am Freitagabend (28. Januar 2022, nach 16.30 Uhr) verursachte eine 58-jährige Frau in Rickenbach einen Selbstunfall. Zwischen Rickenbach und Gontenschwil kam sie mit dem Auto von der Strasse ab, führ über eine Böschung und rutschte in das Bachbett des Sagenbachs. Die Frau blieb unverletzt. Der Sachschaden am Fahrzeug liegt bei 4'000 Franken (siehe Titelbild).

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Schaffhausen SH: Polizei warnt vor Einbrüchen im Breitequartier

Bei der Schaffhauser Polizei kümmern sich rund 210 Bedienstete um die Sicherheit der Bevölkerung.

Am Mittwoch (26.01.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in ein Einfamilienhaus in der Stadt Schaffhausen verübt. Aufgrund einer Häufung in den letzten Wochen bittet die Schaffhauser Polizei die Bevölkerung - insbesondere im betroffenen Breitequartier - zu erhöhter Aufmerksamkeit. Zudem verweist sie auf die aktuelle Präventionskampagne "Verdacht? – Ruf an / Gemeinsam gegen Einbrecher".

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Reiden LU: Mann (52) überfallen und ausgeraubt – Zeugenaufruf

Am Samstagabend wurde am Bahnhof in Reiden ein Mann überfallen und ausgeraubt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Am späten Samstagabend (29. Januar 2022, ca. 23.10 Uhr) wurde ein 52-ähriger Mann am Bahnhof in Reiden von zwei unbekannten Männern überfallen. Das Opfer wurde von den Tätern bei den Fahrradunterständen angesprochen. Einer der Männer schlug dem Opfer mit der Faust in das Gesicht und entriss ihm die Halskette. Danach flüchteten die beiden Unbekannten über die Bahngeleise.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.